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Lübeck

Blütenzauber und preisgekrönte Schokolade


Angela Evers
Copyright: LTM/Foto Ingo Wandmacher

Hinter der Fassade eines Lübecker Altstadthauses verbirgt sich die kleine Feinkost-Manufaktur „Evers & Tochter“. Hier zaubert Angela Evers kandierte Blütenträume – Blüte für Blüte in liebevoller Handarbeit gefertigt und weltweit als Dekor begehrt. Ihre neue Passion gilt der Herstellung von Schokoladen mit außergewöhnlichen Geschmacksrichtungen – handgemacht und international ausgezeichnet.  

Der Garten hinter dem Haus ist Paradies und Plantage zugleich. Hier erntet Angela Evers, solange es grünt und blüht, jeden Morgen Gänseblümchen, Hornveilchen, Tausendschönchen, Hibiskus und Rosenblüten. Noch am selben Tag kandiert sie die frischen Blüten nach ihrem Geheimrezept und erhält dadurch Duft, Geschmack und Farbe (fast) für die Ewigkeit.  

„Evers & Tochter“ steht für hohe Qualität, feinen Geschmack, ganz viel Liebe zum Detail, Nachhaltigkeit und fairen Handel. Begonnen hat die patente Endfünfzigerin mit ihrem neuen Handwerk 2006 „learning by doing“ wie sie sagt – mit viel Geduld, Kreativität und dem Willen, nach 20 Jahren als selbstständige Modedesignerin noch mal mit einer neuen Geschäftsidee durchzustarten. Tochter Dana Li managt das Marketing und den Webauftritt für das kleine Familienunternehmen. „Wir sind ein tolles Team und ergänzen uns perfekt“, sagt Mutter Angela stolz. Die essbaren Blüten sind heute weltweit als Dekor insbesondere von Feinkostläden und Patisserien gefragt und zieren Torten, Pralinés und vieles andere mehr. Auch Kräuter wie Petersilie, Thymian und Waldmeister hat Angela Evers schon kandiert. „Aber Bluüten sind beliebter und werden mehr gekauft“, plaudert sie aus dem Nähkästchen.  

Eine neue Leidenschaft und zweites Standbein für den blütenarmen Herbst und Winter ist seit kurzem die eigene Herstellung von feinen Schokoladen mit geradezu verwegenen Geschmackskompositionen. Bei den letzten International Chocolate Awards hat die kreative Newcomerin bereits Gold und Silber für ihre weiße Schokoladentafel mit Gin-Gewürz und Vollmilchschokolade mit Trüffelsalz eingeheimst und auch bei der Weltmeisterschaft in London hat sie gleich beim ersten Anlauf die Silbermedaille abgeräumt. Glückwunsch!   Zu ihren Großkunden zählen Dior, die Schweizer Warenhauskette Globus und das KadeWe in Berlin, bekannte Foodscouts auf der ganzen Welt haben sie auf dem Schirm. Mehr geht fast nicht. Aber dieser Erfolg bedeutet für Angela Evers auch viel Arbeit rund um die Uhr. Wie schafft sie das alles? „Ich habe 32 Jahre lang Basketball gespielt. Das hilft mir, mit beiden Beinen fest auf dem Boden zu stehen, zu dribbeln, durchzuhalten und abzuheben, wenn ich punkten kann!“, beschreibt sie schmunzelnd ihr Erfolgsrezept. Welchen Treffer sie als Nächstes landen wird, verrät sie noch nicht, aber es wird auf jeden Fall wieder etwas Süßes sein! www.eversundtochter.de

Bluetenzauber _ Evers und Tochter.doc / DOC ( 130,0 KB )

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Kloster Lorsch

Claus Kropp ist Laborleiter in Lauresham. Unter anderem …


Copyright/Claus Kropp

Da steht er … und lacht eher selten. Viel eher ist er beschäftigt. Mit Wölbäckern zum Beispiel. Mit den Gebeinen toter Mönche. Mit den Ohrmarken frischgeborener Kälber. Auch mit wissenschaftlichen Abhandlungen zum Leben im Frühen Mittelalter. Oder aber mit den Besuchern des Welterbe Kloster Lorsch, denen er über all das und noch viel mehr höchst anschaulich erzählt. Claus Kropp, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Welterbestätte Kloster Lorsch.  

Es gibt sie nicht, die eierlegende Wollmilchsau. Aber existierte sie, würde der Wissenschaftler Claus Kropp zweifellos als ein Prachtexemplar der Gattung gelten. Er scheint alles zu können: Sich in Bücher vertiefen, Tiere zur Welt bringen, Wetterstationen aufbauen, Ochsen erziehen, Ausstellungen kuratieren und immer wieder in Fernsehstudios sitzen. Mal mit Hund, mal mit Rindvieh, mal mit Ackergerät und mal mit einem Totenschädel in der Hand. Telegen ist er nämlich auch noch. Und reden kann er wie ein Buch. Gerne auch mal in Englisch, was er qua seiner Abstammung fließend spricht und schreibt.  

Claus Kropp hat Geschichte und Archäologie studiert und sich nach diesem Studium am Weltkulturerbe Kloster Lorsch beworben. Dort suchte man einen Leiter für eine Institution, die sich im Aufbau befand: das Freilichtlabor Lauresham (so der alten Name Lorschs). Dort, so der Plan, sollte das außerklösterliche Leben zu Zeiten Karls des Großen sowohl nachvollziehbar als auch genauer erforscht werden. Ein Kunstgriff, der dem karolingischen Denkmal aus einem Dilemma helfen sollte. Denn die über 1250-jährige Welterbestätte ist zu über 90 Prozent ein Bodendenkmal. Nur mehr drei mittelalterliche Gebäude oder Gebäudefragmente haben Krieg und Zerstörung überstanden, darunter die weltberühmte Königshalle, ein architektonisches Kleinod und das besterhaltene karolingische Gebäude nördlich der Alpen.  

Doch wie den Besuchern eine Zeit lebendig machen, wenn deren Zeitzeugnisse überwiegend unter der Erde liegen? Unumstritten ist die Bedeutung des Kloster Lorsch, dessen Codex als Grundbuch Deutschlands gilt, das Reichskloster Karls des Großen war und das auf drei Säulen ruht: der Bildungsgeschichte, der Baugeschichte und der Herrschaftsgeschichte. Die Medizin des westlichen Abendlandes hat ihre Wurzeln innerhalb der Klostermauern, eines der bedeutendsten Zeugnisse deutscher Sprache stammt von hier, Teile des Nibelungenliedes sollen hier geschrieben worden sein. – Aber wie all diese Bedeutung dem Besucher verständlich machen?  

14 Millionen Euro hat man in den Jahren 2011 – 2014 investiert, um hier Abhilfen zu schaffen, vier davon für das Freilichtlabor Lauresham. „Was wir wollen ist, eine Vorstellung davon zu geben, wie es zur Zeit Karls des Großen auf einem großen Hof ausgesehen haben mag“, sagt Kropp und er betont immer wieder, dass Lauresham ein „idealtypisches Modell“ sei und dass die Forschung jederzeit Änderungen, ja Rücknahmen dessen zur Folge haben könne, was man derzeit als Annahme dort darstellt. Experimentalarchäologie nennt man das. Denn das besondere Konzept dieses Freilichtlabors ist es, dass hier nicht nur Dinge gezeigt, sondern gleichzeitig Sachverhalte erforscht werden. Es geht nicht um eine falsche Idylle in hähernen Kutten und groben Holzpantinen. Die in Lauresham tätigen Angestellten des Landes Hessen laufen als solche kenntlich in entsprechenden T-Shirts über das Gelände und Brüche gibt es überall: Hier eine hochmoderne Wetterstation, dort Messinstrumente zur Feuchtigkeit und Co2-Entwicklung in den Wohnhäusern usw.  


Copyright Claus Kropp

Als Laborleiter – so die Bezeichnung seiner Tätigkeit – steht für Claus Kopp die wissenschaftliche Seriosität des ganzen Unternehmens an oberster Stelle. Das entspricht seiner ganz persönlichen Berufsauffassung, aber auch seinem Ehrgeiz was das Projekt Lauresham und den Ruf der Welterbestätte Kloster Lorsch betrifft. Und zwar sowohl bei den Gästen als auch im Kreis der wissenschaftlichen Kolleginnen und Kollegen. „Mittlerweile gilt Lorsch als ein Zentrum der frühmittelalterlichen Forschung“, sagt Dr. Hermann Schefers, der als langjähriger Welterbestättenleiter Claus Kropp vorsteht. Erst im Frühjahr machte ein Projekt landauf, landab Furore, mittels dessen man den Gesichtsschädel eines im Kloster ausgegrabenen Mönches rekonstruierte. In dessen Verlauf konnte man Claus Kropp übrigens mit Pinsel und Schäufelchen die Gebeine des einstigen Klosterbruders freilegen sehen. Ach ja: Und dann hat ist er ja auch noch Hauptakteur bei einem internationalen Projekt, in dem es um die Rückzüchtung des Auerochsen geht und was dafür sorgt, dass mittlerweile rund um Lorsch überall die erstaunlichsten Rindertypen weiden. Zudem hat er einen großen Klimagarten im Rahmen des weltweiten Global Phenological Monitoring angelegt und hält vom Aussterben bedrohte Nutztiere. Und dann ist er übrigens noch Vater zweier Kinder. Wenigstens wohnt er mit seiner Familie direkt auf dem Gelände der Welterbestätte – Zeitverluste auf dem Arbeitsweg muss er also keine einkalkulieren.  

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KONTAKTADRESSEN

Allgemeine Information:
www.kloster-lorsch.de | Fon 0 62 51.51446

Pressekontakt:
UNESCO Welterbe Kloster Lorsch
Gabi Dewald | Kultur- und Tourismusamt, Magistrat der Stadt Lorsch | +49 (0) 62 51/59 67-501 | KULTour@lorsch.de

Silke Günnewig | Pressebüro UNESCO Welterbe Kloster Lorsch | +49 (0) 228/184967-24 | presse@projekt2508.de    

VERANSTALTUNGSKASTEN HERBST IM WELTERBE KLOSTER LORSCH

Freilichtlabor Lauresham
Sontag, 24. September            
Zeitreise ins Frühe Mittelalter (11 – 17 Uhr)

Sonntag 29. Oktober               
Saisonabschluss mit großem Thementag Jagd

Samstag, 16. Dezember          
Lauresham bei Nacht (18 – 20 Uhr) Ein ausführliches Programm mit vielen    Workshops, Themenführungen und Vorträgen, darunter vielen Angeboten für Familien oder auch nur für Kinder finden Sie unter www.kloster-lorsch.de

In den hessischen Herbstferien bietet die Museumspädagogik besondere Ferienprogramme an.

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Muskauer Park

Pückler? Einfach nicht zu fassen!


Schlossgarten im Spätsommer
Foto: Stiftung „Fürst-Pückler-Park Bad Muskau“/Stefanie Fink


Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785-1871) war als Schriftsteller, Reisender und Landschaftsgärtner berühmt – als Frauenheld, Dandy sowie Lebemann berüchtigt. Seine Abenteuer bieten Stoff für Legenden und Anekdoten, die der Fürst allzu gerne auch selbst verbreitete: „Bei mir heißt es nicht: Was werden die Leute davon sagen? Sondern: Werden auch die Leute etwas davon sagen?“  


Tränenwiese und Neues Schloss
Foto: Stiftung „Fürst-Pückler-Park Bad Muskau“/ Astrid Roscher


Die spektakuläre Ausstellung im Neuen Schloss steht in dieser Tradition. Das Obergeschoss widmet sich dem Leben des Muskauer Standesherrn: Im Familientheater gibt ein Diener den Bänkelsang zur Geschichte der Schlossherren, im Berliner Salon kommen berühmte Freunde zu Wort (darunter Bettina von Arnim, Johann Wolfgang von Goethe, Karl Friedrich Schinkel), Pücklers Reiseerlebnisse sind auf Schaukasten-Bühnen amüsant altertümlich inszeniert, magische Hör-Herzen enthüllen die Liebesabenteuer des Fürsten und ein mechanischer Liebesbrief-o-mat kreiert dazu romantische Botschaften im Stile des Lausitzer Casanovas. Das Erdgeschoss bietet Animationen, Folianten und interaktive Zeittafeln zur Entwicklung des Muskauer Parks unter Pückler und seinen Nachfolgern.


Rundbank auf der „Liebeshöhe“ im Blauen Garten
Foto: tiftung „Fürst-Pückler-Park Bad Muskau“/ Astrid Roscher


Ein Highlight der Ausstellung ist die fantastische Kutschfahrt durch Pücklers Visionen, die er in seinem reich illustrierten Gartenbuch „Andeutungen über Landschaftsgärtnerei“ darlegte. Der Besucher steuert in einem automatischen Wagen durch überdimensionale Buchseiten, während Pückler seine Parkträume kommentiert. Ob und wie diese Ideen in Erfüllung gegangen sind, lässt sich bei einem anschließenden Spaziergang im heutigen Park überprüfen. Auch während des Ausstellungsrundgangs stellt der Blick aus den Fenstern stets reizvolle Bezüge zwischen Exponaten und Landschaftsgarten her. Besonders eindrücklich wirkt dieses Prinzip beim Betreten des überdachten Turmbalkons, von wo der Besucher einen Blick in den Schlossgarten genießt. Dort deuten moderne Edelstahlelemente Pücklers geplante Blumenarrangements an, der Park wird somit selbst zu einem Bild innerhalb der Ausstellung.  


Morgenstimmung – Blick vom Pücklerstein in den Schlosspark
Foto: Stiftung „Fürst-Pückler-Park Bad Muskau“/ Astrid Roscher


„Ein Park muss wie eine Gemäldegalerie sein, alle paar Schritte soll man ein neues Bild sehen.“ (Hermann Fürst von Pückler-Muskau)   Der Muskauer Park begeistert jährlich über 300 000 Gäste, und es werden mehr. Denn nicht allein der Landschaftsgarten reizt die Touristen. Im Welterbe-Park hat sich viel getan: Das zerstörte Schloss ist wieder aufgebaut, Parkschöpfer Pückler lädt in eine außergewöhnliche Ausstellung und das Tourismuszentrum versorgt Besucher mit Infos und Hilfe.  


Schlosswiese im Mai
Foto: Stiftung „Fürst-Pückler-Park Bad Muskau“/ Astrid Roscher


Der Muskauer Park verbindet außergewöhnliche Natur und Kunst: weitläufige Wiesen, majestätische Bäume, geschwungene Wege, pittoreske Seen und Flüsse, einzigartige Brücken und Bauten. Auf über 830 Hektar erstreckt sich der Park beiderseits der Neiße. Zu Fuß, per Kutsche, Fahrrad oder Boot lässt sich das Gartenreich erkunden. Was wie natürlich gegeben und gewachsen scheint, ist bis ins Detail geplant – ein Gartenkunstwerk von Hermann Fürst von Pückler-Muskau. Der Standesherr gestaltete seinen Landschaftspark zwischen 1815 und 1845. In seinem Geiste erhalten deutsche und polnische Denkmalpfleger den Park heute. Für die UNESCO Anlass, ihn 2004 in das Welterbe der Menschheit aufzunehmen. Ihr Urteil: „Der Muskauer Park/ Park Mużakowski ist ein außergewöhnliches Beispiel für einen europäischen Landschaftspark und eine künstlerische Ideallandschaft. Der Park steht darüber hinaus für einen neuen Ansatz der Landschaftsgestaltung im städtischen Raum.“  


Schlosswiese und Neues Schloss
Foto: Stiftung „Fürst-Pückler-Park Bad Muskau“/ Astrid Roscher


Bei der Anlage seines Parks Anfang des 19. Jahrhunderts ließ sich Hermann Fürst von Pückler-Muskau von englischen Gärten des Regency inspirieren. Er entwickelte eine eigene Formensprache, in der die Szenerien seines Parks natürlich erscheinen, obwohl ihre Anlage und Wirkung genauestens kalkuliert worden sind. Diese Gestaltung wirkte vorbildhaft für Anlagen in Europa und Amerika. Pückler selbst arbeitete danach am königlichen Garten in Babelsberg, erhielt Aufträge für Neuhardenberg, Weimar, Paris und legte schließlich den familiären Park in Branitz an, seinen Alterssitz.  


Auffahrt zum Neuen Schloss von Norden
Foto: Stiftung „Fürst-Pückler-Park Bad Muskau“/ Dietmar Damzog


Mit welchen innovativen Ideen und Mitteln der grüne Fürst seine Landschaft zum Gartenkunstwerk formte, vermitteln geführte Spaziergänge im Park aber auch aufwändige Animationen, Bildtafeln und Folianten in der Ausstellung „Pückler! Pückler? Einfach nicht zu fassen!“ im Neuen Schloss Bad Muskau. Der Besucher findet Pücklers Arbeitszimmer so vor, als würde der Fürst nur kurz eine Runde im Park drehen. Und in der Callenbergschen Bibliothek erstrahlt die Stuckdecke aus dem 17. Jahrhundert in neuem Glanz. Nur eine gewitzte Freiheit nahmen sich die Restauratoren heraus, sie arbeiteten das Relief einer Maus in die historische Decke ein.

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Informationen: www.muskauer-park.de

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Hinweise zur Bildnutzung Die vorstehenden Fotos stehen zur freien Verwendung im Sinne des Presserechts für die Berichterstattung über den Muskauer Park und die dazugehörigen touristischen Einrichtungen sowie Terminankündigungen. Touristische Partner dürfen das Material ebenso im o.g. Sinne nutzen. Weitere Nutzung kann direkt mit der Stiftung „Fürst-Pückler-Park Bad Muskau“ abgesprochen werden. Es ist keine Weitergabe an Dritte und weitergehende kommerzielle Nutzung erlaubt.
 
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Detailseite: Pückler? Einfach nicht zu fassen!


Weltkulturerbe in Bamberg

Bambergs Gärtnerdynastien: Die Niedermaiers


BAMBERG Tourismus & Kongress Service
Foto: Gärtnerei Niedermaier

Haben sie’s gewusst? Ohne die Gärtnerstadt mit ihrem spätmittelalterlichen Charakter wäre Bamberg kein Weltkulturerbe geworden! Tatsächlich wissen viele nicht, dass Bamberg gar nicht wegen seines beindruckenden Kaiserdomes oder wegen des berühmten Alten Rathauses Weltkulturerbe wurde! Maßgeblich entscheidend war seinerzeit vor fast 25 Jahren nämlich die Gärtnerstadt. Und dort lebt und arbeitet seit elf Generationen auch Familie Niedermaier - eine alteingesessene Bamberger Gärtner-Dynastie, die im Herzen dieses Gebietes in der Mittelstraße sitzt. Neben der Gärtnerei seines Vaters Michael, der im Nebenerwerb Gemüseanbau betrieben hatte, hat nun seit 2010 Sebastian Niedermaier eine Gärtnerei übernommen und nach und nach auf Bioland-Anbau umgestellt. Die Idee war es, dem Kunden direkt in der Gärtnerei ganz frisches Biogemüse anbieten zu können und ihm die verlässliche Gewissheit über Herkunft und Qualität des frischen Produktes zu geben. Da die Gärtnerei ein Teil des UNESCO Weltkulturerbes Bamberg ist und mitten in der Stadt liegt, war es natürlich naheliegend, das Gemüse direkt über einen Hofladen zu verkaufen. Die Gärtnerei wird mit der Unterstützung der gesamten Familie betreiben, so übernimmt z. B. Mutter Marlies den Hofverkauf, wo das täglich frisch geerntete Biolandgemüse an den Kunden gerät. Neben seinem Hofverkauf, der viele Stammkunden aus der Stadt zählt, beliefert Sebastian auch Bio-Märkte. Inzwischen zählt auch die Spitzengastronomie zu seinen Kunden, darunter z. B. Starkoch Alexander Hermann. In seiner Ausbildungszeit ist Sebastian weit herumgekommen: So hat er etwa auf Teneriffa biologisches Gemüse angebaut oder in der Schweiz gearbeitet und dort Flächen bewirtschaftet, die so groß sind wie die aller Bamberger Gärtnerbetriebe zusammen. Und er war sechs Monate in den USA, wo die meisten Obst- und Gemüsesorten genetisch verändert sind. Oft werde ganz gezielt eine bestimmte Hybrid-Sorte "herausgezüchtet". Und genau das will Sebastian Niedermaier nicht!  "Der Kunde soll wissen, was er kauft", erklärt Sebastian.  

"Dass sein Gemüse hier produziert ist und eine gute Qualität hat." Unter anderem Kopfsalat, Tomaten, Rettich, Wirsing und das "Bamberger Hörnla" zählen zum Gemüseangebot, das insgesamt rund 60 Sorten umfasst. Der absolute Clou dabei: Sebastian bietet obendrein noch alte Lokalsorten an Gemüse an, die so exklusiv sind, dass sie sich nur noch im  Familienbesitz der Niedermaiers befinden! So findet man in seiner Hofgärtnerei die familieneigenen Sorten Bamberger Spitzwirsing, Bamberger Knoblauch und Bamberger Rettich. Und natürlich lässt es sich Sebastian auch nicht nehmen, die uralte Bamberger Tradition des Süßholzanbaus weiterzuführen…. Die Vermehrung und Samenzucht übernehmen Niedermaiers jedes Jahr aufs Neue selbst, wodurch sie die einzigartige Sortenvielfalt und den einmaligen Geschmack ihrer eigenen Bamberger Sorten erhalten. Für den traditionsbewussten Bamberger  mehr oder weniger selbstverständlich, rüttelt dies natürlich ausgewiesenen Gourmets – und eben auch Spitzenköche – wach, da solch ein rares Angebot nun einmal absolut den angesagten Küchentrends voll entspricht!


BAMBERG Tourismus & Kongress Service
Foto: Gärtnerei Niedermaier

Kontakt: Gärtnerei Sebastian Niedermaier,  Mittelstraße 42, 96052 Bamberg, Tel. 0951/12060916, mobil 0176 70701545, www.sebastian-niedermaier.de  

Hintergrundinfos zur Bamberger Gärtnerstadt

Der historische Stadtbereich Bambergs bildet mit 444 Hektar eines der größten geschützten Stadtdenkmäler. Davon beinhaltet die als UNESCO-Weltkulturerbe deklarierte „Altstadt von Bamberg“ 142 Hektar. Innerhalb dieses Ensembles sind über 1.300 Gebäude als Einzelbaudenkmäler geschützt. Das Welterbe an sich umfasst Teile der drei Siedlungszentren Bergstadt, Inselstadt und Gärtnerstadt, die jeweils im Hinblick auf Bebauungsart, Nutzung und Charakteristik sehr unterschiedlich sind. Ende 2016 wurde der „Innerstädtische Erwerbsgartenbau in Bamberg“ in das „Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes“ aufgenommen. Die „Bamberger Gärtnerei“ steht als Sammelbegriff für die Gärtnerstadt, die ja Teil des Weltkulturgutes ist und umfasst dabei die dort lebenden und arbeitenden Menschen, die kulturellen Traditionen der Gärtner sowie deren Bau- und Wohnformen und auch deren Bräuche samt ihrer religiösen Dimension, spezifischen Kleidung und Sprache. All diese Charakteristika sind bedeutend für die Stadtgeschichte und das urbane Gefüge Bambergs. Das Faszinierende an der Bamberger Gärtnerei ist, dass sich dieses Immaterielle Kulturerbe auch als Ortsunkundiger jederzeit auf verschiedenerlei Weise erleben und begreifen lässt, denn das ganze Jahr über ist dort immer etwas geboten, was einlädt, diesen speziellen Bereich des Weltkulturerbes zu erkunden. So ist etwa ein Besuch im Gärtner- & Häckermuseum eine spannende Erfahrung und diverse Kultur- & Theaterevents, die im Viertel und sogar in Gärtnereien stattfinden, sind absolute Highlights. Ebenso wie die Illuminationskunst, die alljährlich im Herbst zur Aktion „Lichthöfe“ stattfindet und viele Besucher in ihren Bann zieht. Tolle Einblicke und profunde Infos bekommt man auch, wenn man den ausgeschilderten Gärtnerstadt-Rundweg entspannt begeht. Und per se hat natürlich ein Besuch im Hofverkauf der Gärtnereien weit mehr zu bieten, als ein außergewöhnliches Einkaufserlebnis! Zusätzlich locken in das Viertel auch noch diverse kleine Feste, die mit besonderen Kulinarikgenüssen aufwarten, wie etwa das Zwiebeltreterfest oder der Tag der Offenen Gärtnereien.  

Erlebnis-Tipp für Besucher:
Gehen Sie doch mit bei der neuen öffentlichen Stadttour „Erlebnis Gärtnerstadt“. Von Mai bis Oktober geht‘s jeden Freitag mit erfahrenen Gästeführern in diesen urtypischen Stadtteil von Bamberg. Sie gewinnen spannende Einblicke, genießen einen herrlichen Ausblick vom „schiefen Turm und dann geht’s schließlich noch zu Gärtnermeister Sebastian Niedermaier, der nicht nur viel Interessantes und Unterhaltsames, sondern auch etwas zum „Schnabulieren“ hat!

Informationen und Tickets hat der BAMBERG Tourismus & Kongress Service, Geyerswörthstr. 5, 96047 Bamberg, Tel. 0951/2976200, Fax  0951/2976222, Email: info@bamberg.info, www.bamberg.info

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Detailseite: Bambergs Gärtnerdynastien: Die Niedermaiers


Zeche Zollverein

Industriegeschichte auf dem Welterbe Zollverein erleben

  
© Jochen Tack/Stiftung Zollverein

Die Welt der Bergleute und Koker entdecken: Der Denkmalpfad ZOLLVEREIN® bietet über 30 verschiedene Führungen durch die Anlagen der Zeche und Kokerei Zollverein an.
Bei der „Steigerführung mit Püttgeschichten“ geht es freitags um 19.00 Uhr mit einem echten Kumpel auf Spätschicht.

 
© Jochen Tack/Stiftung Zollverein

Neben unterhaltsamen Anekdoten erhalten die Teilnehmer persönliche Einblicke in das Arbeitsleben auf der einst größten Zeche der Welt. Infos: www.denkmalpfad-zollverein.de.

Detailseite: Industriegeschichte auf dem Welterbe Zollverein erleben


Das Wattenmeer

Zugvogeltage und Westküsten-Vogelkiek


Vogelbeobachtung/Stock/LKN.SH ·

Riesige Vogelschwärme gehören zu den eindrucksvollsten Naturereignissen im Weltnaturerbe Wattenmeer. Im Jahresverlauf nutzen zwischen zehn und zwölf Millionen gefiederte Gäste den nahrungsreichen Küstenlebensraum von den Niederlanden bis Dänemark, um sich hier Fettreserven für den entbehrungsreichen Zug zwischen Brut- und Überwinterungsgebieten anzufressen.  

Vom 14. bis 22. Oktober 2017 gibt es bei den 9. Zugvogeltagen im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer wieder viele Möglichkeiten, Zugvögel zu beobachten und bei Vorträgen, Kunst, Spiel und Spaß Hintergründe zum Ostatlantischen Zugweg zu erfahren. Das Programm und weitere Infos findet man auf www.zugvogeltage.de.  


Zugvogelklassiker Spiekeroog, Foto: Swaantje Fock

Im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer ist dem Vogelzug immer eine ganze Veranstaltungsreihe gewidmet: Vom 30. September bis zum 8. Oktober 2017 heißt es wieder „auf zum Westküsten-Vogelkiek“! An insgesamt 30 Terminen bietet die von der Nationalparkverwaltung und Naturschutzverbänden gemeinsam organisierte Reihe einmalige Einblicke in die Vogelwelt des Wattenmeeres. Ob Einsteiger, Familien oder Profis im Bereich Vogelbeobachtung, ob fachlich begleiteter Ganztagesausflug oder Spiel und Spaß – für jede und jeden ist etwas dabei. Das Programm reicht vom vogelkundlichen Halligtörn über einen Aktionstag der Seehundstation Friedrichskoog bis zu Führungen zu den „Flying Five“, den fünf im Nationalpark am häufigsten anzutreffenden Rastvogelarten also. Für Kinder gibt es kreative Angebote wie Basteln und Filzen. Weitere Informationen und das Gesamtprogramm sind auf der Website www.westkuesten-vogelkiek.de einzusehen.    


Vogelzug, Stock/LKN.SH

Auch Kinder beobachten bei den Zugvogeltagen im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer mit großem Eifer Zugvögel, für Hilfestellung und das richtige Gerät sorgen die Fachleute.

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Zugvogeltage im Niedersaechsischen Wattenmeer.doc / DOC ( 2.158,5 KB )

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Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen

Pfahlbaumuseum Unteruhldingen ist Ausflugsziel für die Herbstferien


Foto: Rekonstruktion bronzezeitlicher Pfahlbauten im Freilichtmuseum in Unteruhldingen, © Pfahlbaumuseum/A. Mende

Knapp zwei Dutzend auf Pfählen stehende Häuser vermitteln den Besuchern im Pfahlbaumuseum Unteruhldingen einen guten Eindruck über das raue Leben unserer Vorfahren in der Stein- und Frühzeit. Auch auf dem Freigelände des Federseemuseums in Bad Buchau sind ähnliche Hütten aufgebaut, die allerdings nicht im Wasser, sondern im Moorboden gründen.  

Prähistorische Pfahlbauten gehören zu den wichtigsten archäologischen Quellen der frühen Menschheitsgeschichte zwischen 5.000 und 500 vor Christus. Die Fundstätten liegen unter Luftabschluss im Flachwasserbereich der Alpenrandseen, an Flussufern oder in Moorgebieten. Der außerordentliche Fundreichtum der Pfahlbauten und die hervorragenden Erhaltungsbedingungen für organische Materialien wie Holz, Textilien und Pflanzenreste ermöglichen faszinierende Einblicke in die Welt der frühen Bauern Europas.   

In Deutschland stehen 18 Fundstellen unter dem Schutz der UNESCO – davon liegen drei in Bayern und 15 in Baden-Württemberg. Sie befinden sich in der Flachwasserzone des Bodensees, des Starnberger Sees, aber auch in den Verlandungsgebieten des Federsees, in Kleinseen und Mooren Oberschwabens und in Flusstälern.  

Das Pfahlbaumuseum Unteruhldingen bietet spannende Angebote für Familien und Kinder. Bei Führungen erfahren die Besucher, wie die früheste Epoche der Menschheitsgeschichte „tickte“. Der Besuch ist immer mit einer Führung verbunden. Sie startet im ARCHAEORAMA, das in ca. 12 Minuten zeigt, wie es auf dem Grund des Bodensees aussieht und wie Taucher dort in den originalen Pfahlbauten arbeiten. 

Die anschließende Führung geht durch ausgewählte Häuser in den rekonstruierten Pfahlbaudörfern der Jungsteinzeit und der Bronzezeit.  

Das Pfahlbaumuseum ist täglich durchgehend von 9 bis 18.30 Uhr geöffnet. Mehr Infos unter www.pfahlbauten.de Kontakt: Pfahlbaumuseum Unteruhldingen, Strandpromenade 6, 88690 Uhldingen-Mühlhofen, Tel. 07556/928 900, mail@pfahlbauten.de.  

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Regensburg

Großer Erfolg für die Regensburg Tourismus GmbH beim Deutschen Excellence-Preis 2017


Bildunterschrift: Das Qualitätsmanagement-Team der RTG (v.r): Geschäftsführerin Sabine Thiele, Nicole Riepl, Wiebke Spitzner, Leitung Marketing Erwin Maurer, Leiter des Veranstaltungsmanagements Klaus Blobner und Leiterin der Tourist-Information Sabine Teisinger mit den Verantwortlichen der Initiative Ludwig Erhard Preis.

Die Initiative Ludwig-Erhard-Preis (ILEP) prämiert jährlich mit dem ‘‘Ludwig-Erhard-Preis‘‘ ganzheitliche Managementleistungen, die auf den Grundgedanken der Excellence wie z.B. Kunden- und Mitarbeiterorientierung, Prozessoptimierung und Innovation aufbauen und die nachhaltige Entwicklung von Unternehmen im Wettbewerb fördern.

Regensburg. Nur wer seine Organisation und sein Handeln kontinuierlich auf den Prüfstand stellt und verbessert, kann im Wettbewerb erfolgreich bestehen. Dies ist für die Regensburg Tourismus GmbH (RTG) ein seit vielen Jahren gelebter Grundsatz – nicht nur in der Theorie, sondern vor allem in der Praxis. Die renommierte Auszeichnung „Ludwig-Erhard-Preis“ (LEP) geht an Bewerber, die sich durch nachhaltige Spitzenleistungen und Wettbewerbsfähigkeit auszeichnen und dieses in einem Assessment zeigen konnten. Der LEP ist der Deutsche Excellence Preis und steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Wirtschaft und Energie. Prämierte Bewerber des Ludwig-Erhard-Preises zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Grundgedanken der Excellence in herausragender Weise umgesetzt haben. Dazu vergibt die „Initiative Ludwig-Erhard-Preis“ in vier Größenklassen drei Stufen der Ehrung. Zuletzt gewann das BMW-Werk Regensburg in 2013 die Auszeichnung beim LEP.  

Fortwährendes Streben nach Verbesserung In diesem Jahr hat sich die Regensburg Tourismus GmbH zum dritten Mal für den LEP beworben und hat es diesmal in die Runde der Finalisten geschafft, was mit einem dritten Platz gleichzusetzen ist. Die RTG ist derzeit die einzige Tourismusorganisation der öffentlichen Hand, die mit diesem renommierten Qualitätspreis ausgezeichnet wurde. Die Regensburger Tourismusakteure konnten die Jury mit ihrer Bewerbung und beim Vor-Ort-Besuch überzeugen. Anfang der Woche nahm das Unternehmen die Auszeichnung als Finalist in der Kategorie „Kleine Unternehmen“ im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in Berlin entgegen. „Wir freuen uns außerordentlich über diese Anerkennung. Sie zeigt, dass auch ein Unternehmen der öffentlichen Hand das Einmaleins des umfassenden Qualitätsmanagements beherrscht. Ich bin sehr stolz auf unser Team. Gleichzeitig ist es für uns ein großer Ansporn, neben namhaften Unternehmen wie der BMW Group, Robert Bosch oder dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt für vorbildhafte Managementleistungen zu stehen“, unterstreicht Sabine Thiele, Geschäftsführerin der Regensburg Tourismus GmbH.  

In der Laudatio wurde aus dem Bericht der Assessoren zitiert und die Ausrichtung auf den durchgängig gelebten Servicegedanken hervorgehoben. Gemeinsam entwickelte Standards zu Umweltschutz, Fairness und Regionalität zeugen von einem gelebten Nachhaltigkeitsgedanken. Zudem wurde der Stil der Führungskräfte gelobt, der den Mitarbeitern viel Raum für Eigenverantwortlichkeit lässt. „Sie schaffen eine Kultur der „inneren Unruhe“ auf der Suche nach ständiger Verbesserung.“  

Das EFQM-Modell für Excellence wird seit 2005 in der RTG umgesetzt. Es bildet den Orientierungsrahmen für einen systematischen Verbesserungs- und Veränderungsprozess mit dem Ziel, exzellente Leistungen und Qualität im ganzen Unternehmen zu erreichen. Durch regelmäßige Prüfung der Unternehmensprozesse werden Potenziale erkannt und Verbesserungsvorschläge entwickelt.  

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Detailseite: Großer Erfolg für die Regensburg Tourismus GmbH beim Deutschen Excellence-Preis 2017


Klosterinsel Reichenau

Mit dem Fahrrad das Welterbe am Bodensee erkunden


Insel Reichenau, Luftbild
Foto: Achim Mende

Wer die idyllischen Winkel, Naturschönheiten und Baudenkmale auf der Insel Reichenau erkunden will, der setzt sich am besten aufs Fahrrad und nutzt das dichte Wegenetz. Schon der Weg auf die größte Insel des Bodensees ist ein Erlebnis für sich. Über einen Damm mit einer wunderschönen Pappelallee gelangt man auf die Insel Reichenau mit ihren drei berühmten romanischen Kirchen: Münster St. Maria und Markus mit Schatzkammer, St. Georg mit ottonischen Wandmalereien und St. Peter und Paul.


Insel Reichenau, St. Peter u. Paul
Foto: Achim Mende

Einen herrlichen Blick auf Untersee und Rhein hat man von der Hochwart, dem höchsten Punkt der Insel. Hier liegt dem Betrachter die ganze Insel zu Füßen: die Kirchen, die Gemüsefelder, die in der Sonne gleißenden Gewächshäuser und die Weinberge. Neben den Angeboten zur Entspannung gibt es ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm. Das kleine Inselreich mit all seinen Eigenheiten muss man erleben, erwandern und genau beobachten. Erst so lernt man die „Au“, wie die Einheimischen sagen, richtig kennen.  

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Information: Tourist-Information Reichenau, www.reichenau-tourismus.de 

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Detailseite: Mit dem Fahrrad das Welterbe am Bodensee erkunden


Potsdam

Stadt trifft Kirche – Potsdams Antwort auf das Reformationsjubiläum


Abbildung: Jahreskampagne Landeshauptstadt Potsdam; Barbara Plate | Gestaltung: Andreas Faika

Stadt trifft Kirche – Potsdams Beitrag zum Reformationsjubiläum  

Potsdams Jahreskampagne 2017 unter dem Titel ‚Stadt trifft Kirche‘ ist ein Beitrag zum 500. Jubiläum der Reformation, das in Deutschland und international gewürdigt wird.   „Das Stadtbild der Brandenburger Landeshauptstadt wird auch durch Kirchen geprägt. Schon von weitem ist beispielsweise die beeindruckende Silhouette der Nikolaikirche zu sehen. Kirchen haben einen wichtigen Anteil am gesellschaftlichen, kulturellen und sozialen Leben der Stadt. Gute Gründe also, sich im Rahmen des 500. Reformationsjubiläums auf eine spannende Interaktion zwischen Stadt und Kirche einzulassen und damit Bürgerinnen und Bürger, Gäste und Besucher, Christen und Nichtchristen anzusprechen“, erläutert Dr. Sigrid Sommer, Bereichsleiterin Marketing der Landeshauptstadt Potsdam das Herangehen der Stadt. Die Tatsache, dass nur circa 15 Prozent der Potsdamerinnen und Potsdamer Mitglieder der Evangelischen Kirche sind und Potsdam nicht wie Eisenach, Wittenberg oder Jüterbog über authentische Reformationsorte verfügt, hatten zunächst dagegen gesprochen, sich dem Thema Reformationsjubiläum zuzuwenden. Die Entscheidung für das Jahresmotto hat sehr viel mit dem Stellenwert der Kirchen in Stadtgesellschaft und Stadtbild von Potsdam sowie mit der Sogwirkung des Reformationsjubiläums zu tun. “In dieser Stadt wurden Gotteshäuser für Flüchtlinge, Soldaten, Zugezogene und Könige gebaut“ sagt Stadtkirchenpfarrer Simon Kuntze. „Unsere Kirchen zeigen also etwas vom Reichtum und von der Vielfalt dieser Stadt. 2017 ist ein gutes Jahr, um ins Licht zu rücken, welche Rolle Kirche und Religion in Potsdam spielen - wo mittlerweile Christen, Juden, Muslime, Bahai, Buddhisten, Konfessionslose zusammen ganz erfolgreich Toleranz leben.“  

Der Veranstaltungskalender ist prall gefüllt. Die Informations- und Veranstaltungsangebote führen in bekannte und weniger bekannte Kirchen, bringen Themen dorthin, wo man sie nicht erwartet. Umgekehrt werden kirchliche Angebote zum Fokus anderer Akteure, Veranstaltungsorte und –formate. „Wir veranstalten kein Kirchenjahr“, sind sich Sommer und Kuntze einig. „Vielmehr wollen wir einen städtischen Diskurs anregen und Formate ausprobieren, die dann vielleicht auf Dauer funktionieren.“ Zu einem solchen Format könnte sich beispielsweise der „Sonntagsspaziergang“ der Potsdam Marketing und Service GmbH entwickeln, ein geführter Rundgang zur Stadt- und Kirchengeschichte mit Besuchen Potsdamer Kirchen, der noch bis Anfang November zweimal im Monat angeboten wird. Hervorzuheben ist die Aufführung der von Michael Schütz komponierten ‚Luthermesse‘ während des Potsdamer Dreiklangs am 9. September 2017 in der Nikolaikirche, ein Werk, bei dem klassische Klänge auf Pop treffen.  

Ein ganz besonderes Format ist auch die ‚Nacht der Freiheit‘, die Simon Kuntze folgendermaßen beschreibt: „Wir werden am 2. September zusammen mit den verschiedenen Kirchen in Potsdam und mit den Vertretern anderer Religionsgemeinschaften ein Fest der Religionen feiern und uns musikalisch, kulinarisch und durch Gespräche vorstellen. Es wird also eine bunte Heilige Nacht im Sommer.“  Neu ist das Format ‚Im Gespräch mit Luther‘ im Bildungsforum Potsdam. Unter dieser Überschrift gab es bereits im Frühjahr einen spannenden Diskurs mit Theologen und Wissenschaftlern zu Themen wie ‚Luthers Küchengeheimnisse‘ und ‚Luther und die deutsche Sprache‘. Im Herbst erwarten uns drei weitere Gesprächsrunden zu ‚Luther und die Juden‘, ‚Reformation und Wirtschaft‘ sowie ‚Luther und die Erotik‘.  

Das gesamte Veranstaltungsprogramm finden Sie im Internet unter www.potsdam.de/stadt-trifft-kirche und wird praktisch täglich aktualisiert.  

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Detailseite: Stadt trifft Kirche – Potsdams Antwort auf das Reformationsjubiläum


Trier

„Tödliche Intrige“ in den Kaiserthermen


Foto: Sabrina Otten

Brutal ließ Kaiser Konstantin der Große einst seine Ehefrau ermorden. Sein unfreiwilliger Mitwisser, Baumeister Nubius, muss nun um sein Leben fürchten... In der neuesten Erlebnisführung zieht erneut ein echter Schauspieler in einem eigens für die UNESCO-Welterbestätte der Kaiserthermen geschriebenen Stück die Zuschauer in seinen Bann. Hautnah erleben sie das Intrigenspiel am Kaiserhof und erfahren manches Geheimnis über Konstantins Badeanlage.

Erlebnisfuehrung Kaiserthermen.docx / DOCX ( 63,8 KB )

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Detailseite: „Tödliche Intrige“ in den Kaiserthermen


Limes

Deutscher Limes-Radweg vom Rhein zur Donau


Foto: Freundeskreis Römerturm Idstein e.V. 

Rauf auf den Sattel und hinein ins römische Geschichtsvergnügen –mit dem Drahtesel auf den Spuren der Römer entlang des UNESCO-Weltkulturerbes, des obergermanisch-rätischen Limes, des einstigen Befestigungswalls der Römer zur Abgrenzung ihres Reiches. Mit seinen 800 Kilometern hat sich der Limes-Radweg zu einem Radweg von beachtlicher Länge gemausert. Wie schon die Deutsche Limes-Straße folgt auch der Radweg dem obergermanisch-rätischen Limes und verbindet zahlreiche Sehenswürdigkeiten aus der Römerzeit. Geschichtsbegeisterte Radler können sich auf rekonstruierte Limeswachttürme, konservierte und teilweise rekonstruierte Kastelle, Schutzbauten über Ruinen römischer Badeanlagen, Befestigungsanlagen mit Wall, Graben und Palisaden und natürlich auch auf beeindruckende Museen freuen.  

Daneben bietet der Deutsche Limes-Radweg auch landschaftlich viel Abwechslung. Beginnend am Rhein führt er beispielsweise durch das Lahntal, das Nassauer Land nach Hessen durch den Naturpark Hochtaunus, die Wetterau und das Maintal. Bis Miltenberg geht er dann entlang des Mains und durchquert die Landesgrenzen nach Baden-Württemberg und führt durch den Odenwald, den Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald, die Schwäbische Alb, das neue Fränkische Seenland, den Naturpark Altmühltal bis hin zur Donau. Er durchquert dabei viele ländliche Gegenden und gemütliche Dörfer, aber auch einige attraktive Städte mit großem Freizeitangebot für die eine oder andere Radelpause. Da nun die Römer jedoch beim Bau des Limes noch nicht an die heutigen Radler gedacht haben, ist auch mit einigen hügeligen Abschnitten zu rechnen. Also auch etwas für den, der die sportliche Herausforderung sucht.  

Zur Orientierung wurde die Strecke mit dem Schriftzug „Deutscher Limes-Radweg“ und zugehörigem Symbol ausgeschildert.   Informations- und Kartenmaterial zum Limes-Radweg sind bei der Geschäftsstelle in Aalen erhältlich. Darüber hinaus steht der GPS-Track auf der Homepage des Vereins (www.limesstrasse.de) zum Download zur Verfügung.  

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Detailseite: Deutscher Limes-Radweg vom Rhein zur Donau


Goslar

25 Jahre Welterbe im Harz


© Altstadt Stadtführung
Fotograf: Stefan Schiefer, Quelle: GOSLAR Marketing

Am 14. Dezember 1992 ernannte die UNESCO das ehemalige Erzbergwerk Rammelsberg und die Altstadt von Goslar zum Weltkulturerbe der Menschheit. Mit den über- und untertägen Anlagen des Rammelsberges wurde erstmals in Deutschland ein Zeugnis der Industriekultur auf die Welterbeliste aufgenommen. Am 1. August 2010 wurde die Welterbestätte um die Anlagen der Oberharzer Wasserwirtschaft erweitert. In der Folge entstand ein Gebiet von 200 km², welches kulturelle, gesellschaftliche und technische Zeugnisse einer vom Bergbau geprägten Region vereint. 2017 wird dieses Welterbe 25 Jahre alt.

So vielfältig sich dieses Welterbe zeigt, so abwechslungsreich sind die Veranstaltungen im Jubiläumsjahr.   Informationen: https://www.goslar.de/images/tourismus/infomaterial/flyer_jubilum_welterbe.pdf  

Welterbeopenair am 22. Juli 2017 in Goslar Silly
Die Schröders, Texas Lightning und weitere Acts zu Gast am Rammelsberg  


Seit dem Jahr 2015 klopft und pocht es wieder im Stollen. Die Konzertreihe MINER’S ROCK hat Einzug in die geschichtsträchtige Stätte gehalten und bietet musikalische Highlights in der Alten Schlosserei des Berges. Stars wie Jan-Josef Liefers, Axel Prahl, Johannes Oerding oder Max Giesinger haben dabei vor einem begeisterten Publikum und jeweils ausverkauftem Haus zu ihren Schichten -so heißen die Konzerte des MINER’S ROCK am Berg- gerufen.  

Im Jubiläumsjahr locken die Organisatoren des MINER’S ROCK zum ersten Welterbeopenair nach Goslar. Am authentischen Ort -mitten auf der Bergstraße und unterhalb der Erzaufbereitung- erleben die Besucher am 22. Juli einen ganzen Tag voller Musik inmitten einer einzigartigen Location.  

Zum Auftakt der Reihe über Tage konnten dabei erstklassige Künstler gewonnen werden. So reihen sich an den Headliner „Silly“ –von und mit der Schauspielerin Anna Loos- die Lokalmatadore von „Die Schröders“. Die eigentlich schon aufgelöste Band kommt exklusiv zu ihrem einzigen Auftritt 2017 als Co-Headliner zum Berg. Mit einem der ganz wenigen Auftritte in diesen Tagen konnten die Veranstalter daneben „DIE“ deutsche Country-Band „Texas Lightning“ verpflichten. Mitwippen ist ausdrücklich erlaubt, wenn bei „No, No, Never“ Comedian Olli Dittrich mit seiner Band auf die Bühne des Welterbeopenairs steigt. Die ECHO-Gewinner „Jupiter Jones“, mit zahlreichen Top-10 Hits ausgezeichnet  runden das Welterbeopenair, gemeinsam mit den Hannoveraner Jungs von „Ich kann fliegen“ ab.  

Website: www.miners-rock.de
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04 Stadtfuehrung Altstadt Fotograf Stefan Schiefer Quelle GOSLAR marketing.zip / ZIP ( 8.253,3 KB )

Detailseite: 25 Jahre Welterbe im Harz


Grube Messel

Faszination, Bedrohung und Rettung der Fossilien


Führung in der Grube Messel
(c) Welterbe Grube Messel

Das UNESCO Welterbe Grube Messel präsentiert vom 11. April bis zum 30. November 2017 die Sonderausstellung „Geschichte, Bedrohung und Faszination der Fossilien“. Gemälde spiegeln den Facettenreichtum des Welterbes und seiner Schätze wider: Von der Entstehung des Sees, der Einbettung zahlreicher Lebewesen im Schlamm sowie deren gute Erhaltung über Millionen Jahre im Ölschiefer.  

Professor Dr. Friedemann Kaiser setzt gegenständliche Motive und zugleich abstrahierende und symbolische Darstellungen in und um die Grube Messel in Szene. Neben der drohenden Gefährdung durch eine geplante Mülldeponie, den zahlreichen Protesten für den Erhalt der Grube und die darauffolgende Rettung stehen die Grabungen und die Fossilien im Mittelpunkt. 

Die Fossillagerstätte Grube Messel wurde 1995 als erstes deutsches Naturdenkmal in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen und gilt als einzigartig weltweit in dieser Form. Die 42 Ölgemälde sind täglich von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr im Besucherzentrum der Grube Messel zu sehen.  


Urpferd
(c) Professor Dr. Friedemann Kaiser

Dr. Friedemann Kaiser, 1943 im Schwäbischen Remstal geboren, ist Diplom-Physiker und Professor für Theoretische Physik an der Technischen Universität Darmstadt. Seit 1986 ist er aktiv im Vereinsvorstand des Fossilienmuseums Messel, sowie Mitglied des Vereins für die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung. Seit 1996 ist er ehrenamtlicher Grabungsleiter mit inzwischen zirka 350 Grabungsteilnahmen. Prof. Dr. Friedemann Kaiser tritt bis heute aktiv für den Erhalt und den Zugang zur Grube ein.  

Weitere Informationen zu attraktiven Angeboten und Hinweise zur Anfahrt erhalten sie unter: www.grube-messel.de 

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Detailseite: Faszination, Bedrohung und Rettung der Fossilien


Siedlungen der Berliner Moderne

Wohnen im Welterbe: Fünf Jahre "Tautes Heim"


Copyright: Ben Buschfeld

Das jüngste Welterbe der Hauptstadt besteht aus gleich sechs "Siedlungen der Berliner Moderne". Sie entstanden zwischen 1913 und 1932, sollten die grassierende Wohnungsnot lindern und setzten dabei neue Qualitätsstandards: Gleich vier dieser sechs Welterbesiedlungen basieren auf Entwürfen des Architekten Bruno Taut. Mit dem bewohnbaren Museum "Tautes Heim" in der Hufeisensiedlung wurde ihm 2012 selbst ein Denkmal gesetzt. Hier können sich Architekturliebhaber einmieten und auf eine Zeitreise in die Klassiche Moderne begeben. Vom 02. - 04. Juni, passend zum UNESCO-Welterbetag, feiert das nach Museumstandards eingerichtete und mit mehreren Denkmalpreisen ausgezeichnete Ferienhaus sein 5-jähriges Jubiläum.


Copyright: Ben Buschfeld

AUSZÜGE AUS DEM GÄSTEBUCH
• Dank. Dank. Dank !!! Hier war ich drei Tage lang im siebten Himmel – schöner kann ein Geburtstag nicht sein! Als "alte" Britzerin fand ich mich sechs Jahrzehnte zurückversetzt - ausgesprochen charming und ganz unvergleichlich diese authentische Reise zurück in die Kindheit. So haben die beiden Eigner mein Herz erobert. Ich komme ganz sicher bald wieder.
• Kann man die Zeit zurückdrehen? Ich bin hingerissen!
• Wir haben uns sehr wohl gefühlt und die Idylle und Ruhe nach trubeligem Sightseeing genossen.
Bruno Taut wäre sicher absolut begeistert, wie liebevoll detailgetreu und hochwertig sein Werk erhalten und erlebbar gemacht wird. Wir kommen bestimmt wieder.
• Das Haus ist toll - Berlin wieder anders erlebt, gefrühstückt im Garten - gejoggt im Britzer Garten und abends die Berliner Luft in der Gartenstadt genossen. Danke.
• Wir haben schon sehr oft schön und manchmal auch sehr schön gewohnt im Urlaub. Aber dieses Haus toppt alles.
• Es ist so toll, wie ein kleines Kind immer wieder neue Kleinigkeiten zu entdecken.
• Nach so viel ästhetischem Genuss und Wohlsein fiel es uns nicht leicht, nach Mitte und Kreuzberg zurückzukehren. Wir wissen jetzt: man muss nicht weit fahren, um sich wie in einer anderen Welt zu fühlen.
• I most enjoyed sitting in the hammock [=Hängematte] except for when an apple fell on my head ...

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Detailseite: Wohnen im Welterbe: Fünf Jahre "Tautes Heim"


Oberes Mittelrheintal

Welterbe-Gästeführer zeigen ihre Lieblingsplätze im Oberen Mittelrheintal


Copyright Wolfgang Blum

Alpinsteig für Einsteiger, Mondlicht über Burg Maus, Vater Rheins Bettkantenkräuter – dies sind nur drei Beispiele für fast 100 Führungen, die Welterbe-Gästeführer in diesem Jahr im Oberen Mittelrhein anbieten. Das Programm unter dem Thema „Dem Erbe auf der Spur“ vereint Wanderungen und Weinproben, Besichtigungen und Busfahrten, Klettersteige und Kinderführungen.

Bis Anfang November findet an jedem Sonntag sowie an vielen anderen Tagen zwischen Rheinkilometer 526 (Rüdesheim) und 593 (Koblenz) mindestens eine, manchmal sogar mehrere begleitete Ausflüge statt. Die Touren führen zu den spektakulärsten Aussichtspunkten und schönsten Plätzen im Unesco-Welterbe Oberes Mittelrheintal. Dabei geben die ausgebildeten Natur- und Landschaftsführer unterwegs Informationen zu Kultur und Geschichte der Landschaft, weihen Wanderer in den Weinbau ein und erzählen Sagen sowie Legenden aus dem Tal. Erstmals sind auch Angebote der Tourist-Infos aufgeführt. Die Führungen haben verschiedenen Charakter und stellen unterschiedliche Anforderungen. Diese reichen von gemütlichen Spaziergängen bis zu ausgedehnten Wanderungen. Es gibt auch Touren, die hohe Ansprüche an Kondition und Konstitution stellen, zum Beispiel auf den drei Klettersteigen im Welterbetal oder auf der Königsetappe des Rheinsteigs von Kaub nach St. Goarshausen. Die Mehrzahl der Touren dauern zwischen zwei und vier Stunden.

Die Teilnahmegebühr beträgt einheitlich 5 Euro pro Person, Kinder bis 14 Jahre sind frei. Zusatzleistungen für Getränke oder Fahrtkosten werden gesondert berechnet. Eine Gratisbroschüre mit Angaben zu allen Touren liegt in den Tourist-Infos und Bürgerbüros der Städte und Verbandsgemeinden im Welterbetal aus. Die Touren können unter  http://gaestefuehrer.welterbe-mittelrhein.de abgerufen werden.

Unterwegs im Welterbe.docx / DOCX ( 14,7 KB )
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Detailseite: Welterbe-Gästeführer zeigen ihre Lieblingsplätze im Oberen Mittelrheintal


Dom zu Speyer

Der Weg nach oben ist wieder frei


Blick vom Südwestturm © Domkapitel Speyer, Foto: Klaus Landry

Nach der Winterpause öffnen Kaisersaal und Aussichtsplattform für Besucher – Zwerggalerie während der warmen Monate begehbar  

Die Tage werden länger und wärmer. Am Dom zu Speyer heißt das: ab dem 1. April ist der Aufstieg auf den 60 Meter hohen Südwestturm wieder frei gegeben. Der Weg dorthin führt durch den über der Vorhalle gelegenen Kaisersaal. Nach Revisionsarbeiten an den Bodenplatten sind auch die dort ausgestellten Fresken wieder zugänglich. Ebenfalls nur in der wärmeren Jahreszeit möglich: ein Rundgang über die Zwerggalerie. Dieses besondere Angebot richtet sich an Kleingruppen von bis zu 5 Personen mit Interesse an der Baugeschichte des Doms.  

Trotz der wärmeren Temperaturen draußen, kann es im und rund um den Dom auch im Frühling noch recht kalt sein. Die riesigen Luftmassen im Innern der Kathedrale erwärmen sich nur langsam und die Sandsteinmauern halten die Kälte des Winters bis weit ins Frühjahr hinein. Daher sollte man sich für den Besuch eines Gottesdienstes oder einer Führung im Dom warm anziehen. Auch wer ein Konzert der Dommusik besucht, ist gut beraten, sich eine Decke mitzubringen. Die Reihe „Cantate Domino“, die samstags um 18 Uhr stattfindet, lädt noch bis zum Abend vor Palmsonntag zu kostenfreien musikalischen Impulsen in den Dom.  

Seit rund einem Jahr bietet das Dom-Besucherzentrum im südlichen Domgarten Informationen rund um den Dombesuch. Ebenso sind dort Eintrittskarten und Audioguides erhältlich. Mit dem Kauf der sogenannten „Dombausteine“ des Dombauvereins lässt sich ein schönes Andenken an den Dom erwerben und zugleich dem Bauwerk etwas Gutes tun.  


Begehung der Zwerggalerie © Foto: Domkapitel Speyer    

Besucherinformationen

Öffnungszeiten:
Dom: geöffnet werktags April bis Oktober 9–19 Uhr, werktags November bis März 9–17 Uhr, sonntags ganzjährig 12–18 Uhr.

Kaisersaal und Aussichtsplattform: Geöffnet werktags April bis Oktober 10–17 Uhr, sonntags 12–17 Uhr. Einlass im 20-Minuten-Takt.  

Während der Gottesdienste und bei Sonderveranstaltungen ist eine Besichtigung nicht möglich.  

Öffnungszeiten während der Ostertage:

10. April 2017
Besichtigung bis 16 Uhr (17 Uhr Chrisam Messe)
14. April 2017, Karfreitag
Stille Besichtigung nur 12 bis 14 Uhr (10 Uhr Kinderkreuzweg, danach Beichtgelegenheit bis 13 Uhr. 15 Uhr Karfreitagsliturgie, anschließend Beichtgelegenheit)
15. April 2017, Karsamstag
Stille Besichtigung 10 bis 18 Uhr (21 Uhr Feier der Osternacht)
16. April 2017, Ostern
Besichtigung 12.30 bis 16 Uhr (10 Uhr Pontifikalamt, 16.30 Uhr Pontifikalvesper, 18 Uhr Abendmesse)
17. April 2017, Ostermontag
Besichtigung 12.30 bis 17.30 Uhr (10 Uhr Pontifikalamt, 18 Uhr Abendmesse)  

Domführungen:
Information und Buchung: www.dom-zu-speyer.de/domfuehrungen
E-Mail: domfuehrungen@bistum-speyer.de
Telefon 0 62 32/102-118 (Bürozeiten: Dienstag bis Freitag 10 bis 12 Uhr sowie Montag und Donnerstag 14 bis 16 Uhr), Fax 0 62 32/102-119

Audioguide:
Hörtouren für Kinder und Erwachsene werden in Deutsch, Englisch und Französisch angeboten und sind im Dom-Besucherzentrum erhältlich. 

Detailseite: Der Weg nach oben ist wieder frei


Zeche Zollverein

Die „schönste Zeche der Welt“


Luftbild Zeche Zollverein
©JochenTack

Hunderte von Bergwerken förderten Kohle im Ruhrgebiet, doch nur eines gehört seit 2001 zum UNESCO-Welterbe. Und das aus gutem Grund: Die Zeche Zollverein ist ein Meisterwerk der Bergbauarchitektur, geschaffen von den Visionären Fritz Schupp und Martin Kremmer. Bis heute besticht die symmetrische Anordnung der Gebäude: Die bis ins Detail gestalteten Anlagen sind ein komplett erhaltenes Gesamtkunstwerk. Bis 1986 wurden auf der Zeche insgesamt 240 Millionen Tonnen Kohle abgebaut, über und unter Tage waren bis zu 8.000 Bergleute rund um die Uhr beschäftigt. Heute ist das Industriedenkmal ein lebendiger Kulturstandort mit Museen für Industriegeschichte und Design, zahlreichen Freizeitangeboten und Veranstaltungen. Das berühmte Doppelbock-Fördergerüst repräsentiert eindrucksvoll den Wandel einer ganzen Region. Rund 1,5 Millionen Gäste aus aller Welt besuchen mittlerweile jährlich das Gelände, um die außergewöhnliche Industriearchitektur zu erleben, an Führungen teilzunehmen, Ausstellungen zu besuchen, Feste zu feiern oder im Zollverein Park zu entspannen.  

Denkmalpfad ZOLLVEREIN®: Lebendige Geschichte und bewegende Gegenwart Im Denkmalpfad ZOLLVEREIN® wird Industriegeschichte wieder lebendig. Bei Führungen durch die original erhaltenen Übertageanlagen erleben Besucher, was es bedeutete, auf der einst leistungsstärksten Zeche der Welt und der größten Kokerei Europas zu arbeiten. Die Teilnehmer folgen dem „Weg der Kohle“ über Tage und erhalten dabei spannende Einblicke in die Arbeit sowie das Leben der Bergleute und Koker. Außerdem erklärt der Gästeführer anschaulich Details zur Architektur, Industrienatur und zum Wandel des Welterbes Zollverein in einen modernen Kulturstandort. Wer bequem und schnell das ganze Welterbe-Gelände erkunden möchte, der bucht einfach den EBus!  

Ruhr Museum: Das Regionalmuseum des Ruhrgebiets Faszination Metropole Ruhr: Mit über 6.000 Exponaten präsentiert das Ruhr Museum in der ehemaligen Kohlenwäsche die spannende Natur- und Kulturgeschichte der Ruhrregion. Auf drei spektakulären Ebenen zeigt die Dauerausstellung die Gegenwart der Metropole Ruhr, das vorindustrielle Gedächtnis sowie die dramatische Geschichte der Industrialisierung und des Strukturwandels im Ruhrgebiet. Ab April 2017 nimmt die Sonderausstellung „Der geteilte Himmel. Reformation und religiöse Vielfalt“ das Reformationsjubiläum zum Anlass, um mit bedeutenden kulturhistorischen Exponaten das Verhältnis sowie das Zusammenleben der unterschiedlichen Religionen und Konfessionen an Rhein und Ruhr zu präsentieren.  


©JochenTack

Kunst, Kultur, Freizeit, Gastronomie: Highlights erleben Die Magie des Wandels: Wo einst Maschinenlärm den Takt schlug, geben heute Kunst und Kultur den Ton an. Wenn während der „ExtraSchicht“, der Nacht der Industriekultur, alljährlich das ganze Ruhrgebiet erstrahlt und Hunderttausende die Nacht zum Tag machen, ist das Welterbe Zollverein stets mittendrin mit Musik, Tanz, Theater, Führungen und Lichtinstallationen. Zweimal im Jahr setzt die Kunstmesse contemporary art ruhr (C.A.R.) neue Impulse in der Kunstlandschaft und das internationale Kulturfestival Ruhrtriennale bringt jährlich im Sommer spektakuläre Kulturerlebnisse sowie inspirierende Uraufführungen auf das Welterbe. Bei einer Führung im Red Dot Design Museum erleben Besucher ausgezeichnetes Design und visionäre Ideen.  


©JochenTack

RUHR.VISITORCENTER Essen und Portal der Industriekultur Erste Anlaufstelle für alle Besucher des Welterbes Zollverein und Startpunkt vieler Führungen ist das RUHR.VISITORCENTER Essen in der ehemaligen Kohlenwäsche. Neben Eintrittskarten und Führungstickets erhalten Besucher in dem zentralen Besucherzentrum umfangreiche Informationen zum Welterbe sowie zum gesamten Ruhrgebiet. Das „Portal der Industriekultur“ präsentiert das industriekulturelle Panorama des Ruhrgebiets und Nordrhein-Westfalens. Multimediale Inszenierungen und innovative Informationsstationen zeigen 18 Ankerpunkte der Route der Industriekultur: ehemalige Standorte der Schwerindustrie, die heute unter anderem als Museen, Veranstaltungshallen oder Gewerbe- und Büroimmobilien genutzt werden. Der Panaromafilm RUHR 360° bietet eine bewegende Einführung in das Ruhrgebiet. Eine Aussichtsplattform auf dem Dach der Kohlenwäsche gewährt Blicke in alle Himmelsrichtungen.  

Besondere saisonale Angebote sind das Werksschwimmbad in den NRW-Sommerferien und die ZOLLVEREIN® Eisbahn (9. Dezember 2017 bis 7. Januar 2018). Weitere Informationen: www.zollverein.de/tourismus

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Basis Pressemeldung.pdf / PDF ( 243,6 KB )

Detailseite: Die „schönste Zeche der Welt“


Völklinger Hütte

Inka und Urban Art sind die Ausstellungsthemen 2017


Das UNESCO-Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Copyright: Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Gerhard Kassner

Die Kultur der Inka und ihrer Ahnen und die internationale Urban Art sind die Ausstellungsthemen des Weltkulturerbes Völklinger Hütte für das Jahr 2017. Länderschwerpunkt der „UrbanArt Biennale® 2017“ ist die Urban Art Südamerikas. Damit setzt das Weltkulturerbe Völklinger in seinen Ausstellungen einen besonderen Akzent auf die südamerikanische Kultur.  


Hochofengruppe des Weltkulturerbes Völklinger Hütte
Copyright: Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Hans-Georg Merkel

Die Ausstellung „Inka – Gold. Macht. Gott.“ (6. Mai bis 26. November 2017) zeigt mit 180 Exponaten die faszinierenden Hochkulturen der Inka- und Vor-Inka-Zeit und ihr Aufeinandertreffen mit der europäischen Kultur des 16. Jahrhunderts. Der Kern-Bestand der Exponate stammt aus dem Larco Museum, Lima und Cusco, das die größte Privatsammlung altperuanischer Kunst weltweit besitzt. Die Objekte sind bedeutende wissenschaftliche Informationsquellen und meisterhafte Kunstwerke. Ein wichtiges Thema ist die spanische Eroberung Südamerikas durch Francisco Pizarro. In der Ausstellung finden sich daher auch Leihgaben herausragender europäischer Museen und Sammlungen.
 

Urban Art im Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Kunstwerk: YZ: Chrystal, 2015
Copyright: Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Hans-Georg Merkel

Die „UrbanArt Biennale®“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist die größte Werkschau zur Urban Art in der Welt. Alle zwei Jahre zeigt das Europäische Zentrum für Kunst und Industriekultur die neuesten Entwicklungen und Positionen der Kunst, die sich aus dem Graffiti entwickelt hat. Die „UrbanArt Biennale®“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte zeigt die weltweite Urban Art aller Kontinente und geht bewusst über die europäisch-amerikanische Perspektive hinaus. Ein Schwerpunkt der „UrbanArt Biennale® 2017“ (9. April bis 5. November 2017) ist neben dem Länderschwerpunkt Südamerika die „interventionale Urban Art“, die mit Kunst-Aktionen aktiv in den Stadtraum eingreift und ihn künstlerisch gestaltet.  


Aufstieg zur Gichtbühne im Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Copyright: Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Wolfgang Klauke

Das UNESCO-Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist weltweit das einzige Eisenwerk aus der Blütezeit der Industrialisierung, das vollständig erhalten ist.  

Informationen: : www.voelklinger-huette.org

ITB.doc / DOC ( 41,0 KB )
UrbanArt Biennale 2017.doc / DOC ( 41,5 KB )
Inka.doc / DOC ( 40,5 KB )
Pressetext_Weltkulturerbe Voelklinger Huette.doc / DOC ( 39,5 KB )

Detailseite: Inka und Urban Art sind die Ausstellungsthemen 2017


Speyer

Bistum feiert 200-jähriges Jubiläum seiner Neugründung


Geschmückter Domnapf
Copyright/Foto: Klaus Venus

Unter dem Leitwort „Seht, ich mache alles neu“ (Off 21,5) feiert das Bistum Speyer das 200-jährige Jubiläum seiner Neugründung. Die zentrale Feier findet am Pfingstmontag, den 5. Juni 2017 statt - genau 200 Jahre nach der Unterzeichnung des Bayerischen Konkordats, mit dem das Bistum Speyer 1817 in den Grenzen des bayerischen „Rheinkreises“ wieder errichtet worden war. Das frühere Fürstbistum Speyer war in Folge der Französischen Revolution im Jahr 1801 untergegangen. Der Auftakt zum Bistumsjubiläum steht ganz im Zeichen der Ökumene: Bereits am Pfingstsonntag (4. Juni 2017) wird im Speyerer Dom eine ökumenische Vesper gefeiert. In den Abendstunden des Pfingstsonntags wird im Speyerer Dom eine multimediale Licht-Klang-Installation mit dem Titel „Glaubensfeuer“ gezeigt. Die Besucherinnen und Besucher werden außergewöhnliche Farbstimmungen und sphärische Klänge in Verbindung mit biblischen Texten erleben. Imposante Lichteffekte sind dabei auf eindrucksvolle Musikstücke synchron abgestimmt und erzeugen in ihrer Farbigkeit ungewöhnliche Stimmungen, neue Einblicke in den Kirchenraum und ein nicht nur spirituelles Erlebnis für alle Sinne. Im Mittelpunkt der Jubiläumsfeier am Pfingstmontag (5. Juni) steht der Festgottesdienst um 10 Uhr im Dom. Nach dem Pontifikalamt wird der Domnapf auf dem Domvorplatz mit Wein gefüllt und an die Teilnehmer der Jubiläumsfeier ausgeschenkt. Das Programm am Nachmittag lädt die Besucherinnen und Besucher dazu ein, neben der Vergangenheit auch die gegenwärtigen Arbeitsschwerpunkte und die Zukunftsvisionen des Bistums kennenzulernen. Dazu öffnet das Bischöfliche Ordinariat seine Türen. In den verschiedenen Dienstgebäuden rund um den Dom sind inhaltliche sowie kulinarische Angebote geplant. Theaterstück macht die Zeit des Anfangs lebendig.

Weitere Informationen: www.bistum-speyer.de

Feste in Speyer_2017.pdf / PDF ( 325,8 KB )
Bistum feiert 200Geburtstag.docx / DOCX ( 13,7 KB )

Detailseite: Bistum feiert 200-jähriges Jubiläum seiner Neugründung


Regensburg

„Regensburger trifft Gast“ – Begegnungen auf Reisen


Regensburg
©RTG, Foto: Sven Müller

Die einen nennen die erste bayerische Hauptstadt „besterhaltene mittelalterliche Stadt“, die anderen „mittelalterliches Wunder Deutschlands“. Beide haben Recht. Nicht nur die Bauweise hüllt die Besucher in italienisches Flair, auch die Lebensweise, der die Regensburger im Sommer frönen, lässt an das Leben unter südlicher Sonne denken: Sie nehmen jeden Anlass wahr, große Straßenfeste zu feiern, sei es Jazz, Kunst, ein Jubiläum oder Brauchtum. Und dass Regensburg die Stadt mit überdurchschnittlicher Vielfalt an kulinarischen Besonderheiten Deutschlands ist, lässt sich auf Schritt und Tritt in den Straßencafés, Kneipen, Restaurants und den vielen schattigen Biergärten leicht feststellen und genießen.  


©RTG

Der beste Weg dem Herzen und dem Wesen Regensburgs näher zu kommen, führt über eine Stadtführung: Altes Gemäuer und historische Ereignisse, bewegte Geschichte und amüsante Geschichten, versteckte Hinterhöfe und abgelegene, schmale Gassen, all das wird den Besuchern in einem kurzweiligen, gut eineinhalbstündigen Rundgang vermittelt. Das ist der beste Einstieg, der jungen, dynamischen Stadt hinter die Kulissen zu schauen, um sie auf eigene Faust und mit vielen Anregungen versehen, noch intensiver erleben zu können.   Regensburg strotzt nur so vor Einzigartigkeit: Sie gilt als besterhaltene mittelalterliche Großstadt mit der ältesten erhaltenen Steinbrücke Deutschlands, die Porta Praetoria als ältester Hochbau Deutschlands, das Schloss Thurn und Taxis als größtes bewohntes Schloss Europas, der historische Reichssaal als Sitz des immerwährenden Reichstags und erstes deutsches bzw. europäisches Parlament. Die älteste Kirchenmusikhochschule der Welt ist ebenso hier angesiedelt, wie das älteste Caféhaus Deutschlands. Das „document Neupfarrplatz“ stellt die größte Ausgrabung eines mittelalterlichen jüdischen Quartiers dar.  


©RTG

Mit „Regensburger trifft Gast“ hat die Regensburg Tourismus GmbH eine Möglichkeit geschaffen, zu einer neuen Form des Treffens zwischen Besuchern und Bürgern der Stadt beizutragen. Das hilft nicht nur Vorurteile abzubauen, das ist überdies kommunikativ und trägt zu einer deutlichen Profilbildung und Imagestärkung Regensburgs bei. Außerdem: Individualismus ist gefragt! Wissen aus erster Hand und Authentizität tragen zu einem intensiven und emotionalen Urlaubserlebnis bei. Steinmetzzeichen in Regensburg entdecken, die schönsten Rad-Strecken erkunden oder den Regensburger Domspatzen einmal in einer Probe zuhören – mit der steigenden Nachfrage von Gästen nach „Insiderwissen“ trifft das Projekt „Regensburger trifft Gast“ den Zeitgeist.  

Informationen: Regensburg Tourismus GmbH, www.regensburger-trifft-gast.de

PM_Regensburger trifft Gast.pdf / PDF ( 237,1 KB )
Regensburg allgemein 2017.pdf / PDF ( 122,4 KB )
52 Wochen 52 Gruende fuer Regensburg.pdf / PDF ( 138,4 KB )

Detailseite: „Regensburger trifft Gast“ – Begegnungen auf Reisen


Würzburger Residenz

Julius Echter - Patron der Künste


Hans Ulrich Bühler: Stadtansicht Würzburg von 1623
Martin von Wagner Museum Würzburg

Sommer 2017: kein Würzburg-Besuch ohne Julius Echter! Der Fürstbischof dieses Namens regierte 44 Jahre lang, von 1573 bis 1617. Bis heute gehört Echter zu den prominentesten Würzburger Persönlichkeiten. Der strenge Gegenreformator bietet noch immer Stoff für Kontroversen. Unbestreitbar ist jedoch, dass niemand Stadt und Land so sehr geprägt hat wie er. Straßen, Plätze, Schulen, Apotheken, Weinberge sind nach ihm benannt, die von ihm gegründete Universität trägt seinen Namen ebenso wie das Juliusspital. Wie kam es zu dieser Langzeitwirkung? Die Antwort ist einfach: Julius Echter hatte erkannt, dass gezielte Kulturpolitik sich auszahlt. Also baute er seine Residenzstadt um, errichtete in seinem Territorium rund dreihundert Kirchen, förderte bildende Künste und Musik, erneuerte das Bildungswesen, sammelte Kunstwerke und Bücher. Höfische Repräsentation und religiöser Eifer ergaben ein einzigartiges kulturelles Profil und fortdauernden Ruhm. 2007 wird der 400. Todestag Julius Echters begangen – Anlass für eine umfassende Ausstellung, die mit rund 200 Exponaten veranschaulicht, wie Würzburg über Kunst, Architektur und Wissenschaft Anschluss an die internationale Renaissance fand. Nie zuvor ist Echters Rolle als Patron der Künste so umfassend dargestellt worden. Mit Leihgaben aus dem In- und Ausland ermöglicht die Ausstellung ein authentisches Bild der Kultur um 1600 in und um Würzburg – in Form von Gemälden, Druckgrafik, Miniaturen, Zeichnungen, Münzen, Skulpturen, Bauplastik, Möbeln, Tapisserien, Büchern, Goldschmiedekunst, Waffen, Briefen und anderen Originaldokumenten. Plastische Modelle und interaktive Animationen lassen die Echterzeit lebendig werden. Wer die Residenz besucht, sollte sich die Ausstellung im gleichen Gebäude nicht entgehen lassen! Das Kombiticket bedeutet: Tiepolo plus Julius Echter, Renaissance und Barock, zwei Würzburger Glanzzeiten unter einem Dach!  

Informationen: Martin von Wagner Museum der Universität Würzburg, www.martinvonwagner-museum.com

Julius Echter _ Patron der Kuenste.docx / DOCX ( 16,1 KB )

Detailseite: Julius Echter - Patron der Künste


Schlösser und Parks von Potsdam

Potsdams Kunst- und Kulturevent-Highlights 2017

Die atemberaubende Atmosphäre in den Gärten und Parks, an den Seen und Schlössern von Potsdam bietet nicht nur im Sommer die ideale Kulisse für mitreißende Veranstaltungen und emotionale Erlebnisse. Weltweit bekannt sind inzwischen die traditionsreichen Events rund um die Potsdamer Sehenswürdigkeiten wie die Schlössernacht im Schlosspark Sanssouci oder die Weihnachtsmärkte inmitten historischer Gemäuer.  

"Stadt trifft Kirche" – Potsdams Beitrag zum Reformationsjubiläum Im Rahmen des 500. Reformationsjubiläums 2017 wird es in Potsdam eine spannende Interaktion zwischen Stadt und Kirche geben, die Bürger, Gäste und Besucher, Christen und Nichtchristen gleichermaßen anzusprechen soll. Kirchen haben einen wichtigen Anteil am gesellschaftlichen, kulturellen und sozialen Leben der Stadt. Die speziellen Veranstaltungsangebote wie Lesungen, Konzerte und Vorträge ziehen sich durch das ganze Jahr und führen in bekannte und weniger bekannte Kirchen, bringen Themen dorthin, wo man sie nicht erwartet. Umgekehrt werden kirchliche Angebote zum Fokus anderer Akteure, Veranstaltungsorte und -formate. Die Themenwoche „Stadt trifft Kirche“ vom 9. bis 14. Oktober 2017 locken Interessierte zu Führungen, Vorträgen, Lesungen und mehr in das Bildungsforum Potsdam.  

Potsdams neues Schmuckstück: Kunstmuseum Barberini mit originalgetreuer Fassade Mit der Fertigstellung des Barberini Museums im Januar 2017 erhält Potsdam eine neue Adresse für Moderne Kunst. Das Museum zeigt ausgehend von der Kunstsammlung Hasso Plattners Ausstellungen in internationalen Kooperationen mit Werken von den Alten Meistern bis zur zeitgenössischen Kunst. Auf 2.200 Quadratmetern Ausstellungsfläche über drei Etagen werden in der Eröffnungsausstellung „Impressionismus. Die Kunst der Landschaft“ Werke von Claude Monet bis Gustave Caillebotte sowie „Klassiker der Moderne“ mit Werken von Max Liebermann bis Wassily Kandinsky zu sehen sein. Das namensgebende Palais Barberini bietet hierfür den Raum: In der historischen Stadtmitte wurde das Palais von 1771/72 in direkter Nähe zum Stadtschloss wiederaufgebaut. Das Palais Barberini ist Teil des integrierten Leitbauten-Konzepts zur Wiedergewinnung der Potsdamer Mitte.  


Schloss Sanssouci, Blick über Bassin und die Terrassen zum Schloss
©Potsdam Marketing und Service GmbH, Foto: Leo Seidel

Grün & Kultur: „Pückler. Babelsberg. Der grüne Fürst und die Kaiserin“ Überaus fürstlich sind die Ausblicke auf eine der schönsten Gartenschöpfungen des grünen Fürsten – den Park Babelsberg. Die kunstvolle Verknüpfung von Architektur, Garten und Parklandschaft stehen im Mittelpunkt der Ausstellung, die erstmals unverstellte Blicke auf die wieder hergestellte Pücklersche Parkanlage eröffnet. Von den schmalen, künstlerisch angelegten Wegen bieten sich im Sinne Pücklers und Lennés immer wieder überraschende, großartige Sichten auf die umgebende Havellandschaft und auf die Glienicker Brücke. Sie führen durch den Blumengarten unter anderem zur Gotischen Fontäne, zum Rosengarten und zum Moosbeet. Während im Park die sanierten Terrassen und Wasserspiele wieder bewundert werden können, wird erstmals nach langer Sanierungszeit das Schloss zur Besichtigung geöffnet. „Pückler. Babelsberg – Der grüne Fürste die die Kaiserin“ ist vom 29. April bis 15. Oktober 2017 zu sehen.  

Völlig neu aufgelegt und mit Wow-Effekt präsentiert sich in diesem Jahr die Potsdamer Schlössernacht mit internationalen Kultur-Highlights unter dem Titel „Das Staunen kehrt zurück“ am 19. August. Glockenklänge, ein menschliches Mobiles, tanzende Geschöpfe aus Luft, Licht und Seide verzaubern den Park Sanssouci und lassen Besucher-Augen größer werden. Im Vorabendprogramm am 18. August ist der Weltklasse-Geiger und vielfache ECHO-Preisträger Daniel Hope und das Orchester l’arte del mondo zu Gast im Park Sanssouci. Vor der einmaligen Kulisse des UNESCO-Welterbes präsentieren sie Vivaldis "Vier Jahreszeiten". Das Konzert endet mit einem großen Musik-Feuerwerk. Im Anschluss haben die Gäste die Möglichkeit, im bereits illuminierten Park spazieren zu gehen und die einmalige Kulisse des Parks von Sanssouci in sehr exklusiver Atmosphäre zu genießen. An der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ findet jährlich das größte internationale Studierendenfilmfestival „Sehsüchte“ statt – in diesem Jahr vom 26. April bis 01. Mai 2017 unter dem Festival-Motto: surfaces. Junge Filmschaffende und Nachwuchskünstler präsentieren ihre neusten Werke dem Publikum und einer Fachjury, die zehn verschiedene Preise vergibt. Rund 7.000 Besucher kommen jedes Jahr zum Festival.  


Schloss Sanssouci, Gartenseite im Morgennebel
©Potsdam Marketing und Service GmbH, Foto: Hans Bach

Nächtliche Schlösserimpressionen – romantisches Spektakel auf der Havel An fünf Wochenenden in 2017 gehen die Gäste an Bord eines Schiffes der Weißen Flotte, stechen in See und werden in die Zeit Friedrich des Großen entführt. Der Schiffskonvoi gleitet in den Sonnenuntergang. Prachtvoll in Szene gesetzte Schlösser und Parklandschaften erstrahlen am Ufer der Havel. Der Höhepunkt des Abends ist das Blechbläserkonzert vor der mit Fackeln illuminierten Heilandskirche und ein barocker Feuerregen von der Glienicker Brücke, der die Havel in ein romantisches Lichtermeer verzaubert.  

In der Weihnachtszeit bietet Potsdam an fünf historischen Orten Adventsmärkte an. So wird es romantisch auf dem Krongut Bornstedt, polnisch im Kutschstallensemble am Neuen Markt, böhmisch auf dem Babelsberger Weberplatz, traditionell im Holländischen Viertel und „blau“ in der historischen Innenstadt beim Blauen Lichterglanz. In einem umfangreichen Veranstaltungskalender auf www.potsdamtourismus.de finden sich alle Konzerte, Festivals, Ausstellungen, Aufführungen und Open-Air-Events sowie die Kontaktdaten der Anbieter und Tourismusexperten.

PM_Potsdam_Wiege des Deutschen Films.pdf / PDF ( 82,7 KB )
PM_Potsdam_Gruene Insel vis-a-vis Berlin.pdf / PDF ( 87,2 KB )
PM_Potsdam_Zwichen Wasser und Welterbe.pdf / PDF ( 97,2 KB )
PM_Potsdam_Zwischen Welterbe und Innovation.pdf / PDF ( 100,4 KB )
PM_Potsdam_Blaumachen im Gruenen.pdf / PDF ( 85,2 KB )
PM_Potsdam_ITB.pdf / PDF ( 78,2 KB )
PM_Potsdam_Highlighs 2017.pdf / PDF ( 86,7 KB )

Detailseite: Potsdams Kunst- und Kulturevent-Highlights 2017


Kloster Maulbronn

Themenjahr "Über Kreuz" in Kloster Maulbronn mit viel Programm


Kloster Maulbronn - Laienkirche nach Osten
©Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Aufnahme Günther Bayerl

Was die Reformation vor 500 Jahren alles auslöste – darum geht es in diesem Jahr bei den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg. Wenn deutschlandweit an das 500. Jubiläum von Martin Luthers Thesenanschlag erinnert wird, öffnen die Staatlichen Schlösser und Gärten die Schauplätze der damaligen Geschichte – und Kloster Maulbronn steht dabei im Zentrum. „Über Kreuz. Reformation und Gegenreformation in den Klöstern und Schlössern des Landes“ – so lautet der Titel des Themenjahres 2017. Auch für 2018 lässt das Programm bereits Lohnendes erwarten: Im nächsten Jahr steht mit dem Jahresthema „Essen und Trinken in vergangenen Jahrhunderten“ ein Jahr des Genusses auf der Maulbronner Agenda.  

KLOSTER MAULBRONN – ZENTRALER ORT DER REFORMATION
Im Herzogtum Württemberg wurden aus den großen Klöstern nach der Reformation Schulen – das ist einer der Gründe, warum Kloster Maulbronn über die Jahrhunderte so gut erhalten ist: In Maulbronn zogen Klosterschüler in die Mönchszellen des Mittelalters ein. Viele dieser Maulbronner Schüler wurden später zu prägenden Gestalten – im Land, aber als Dichter und Wissenschaftler auch weit darüber hinaus. Ein bekannter Name: Der Literatur-Nobelpreisträger Herrmann Hesse ging hier zur Schule!  

WEITERLEBEN IM WANDEL. ÄBTE, MÖNCHE, KLOSTERSCHÜLER
Das geistliche Zentrum, das das Zisterzienserkloster einst war, wurde nach der Reformation zu einem Ort von entscheidender Bedeutung für die geistige und kulturelle Entwicklung in Südwestdeutschland. Das macht Kloster Maulbronn so einzigartig: Weil es immer bewohnt und genutzt war, haben sich hier auch die Wirtschaftsgebäude und die Befestigungen, ja sogar die klösterliche Kulturlandschaft bis heute erhalten. Diese Vollständigkeit war ein entscheidender Grund für die Aufnahme von Kloster Maulbronn in die Welterbeliste der UNESCO.  

REICHES PROGRAMM IM THEMENJAHR 2017
Mit Ausstellungen, vielen Veranstaltungen und einer ganzen Reihe von besonderen Führungen macht Kloster Maulbronn die Reformation und ihre Wirkung zum großen Thema in diesem Jahr. Höhepunkt ist die große Ausstellung „Freiheit – Wahrheit – Evangelium. Reformation in Württemberg“, die das Hauptstaatsarchiv Stuttgart und die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg gemeinsam veranstalten. Sie findet in Maulbronn statt, außerdem in den Klöstern Bebenhausen und Alpirsbach sowie, als Zentrum, in Stuttgart. Eröffnung der großen Ausstellung ist am 14. September. Eine hochkarätig besetzte Vortragsreihe begleitet die Ausstellung. Ob Maulbronner Klosterfest im Juni oder „Erlebnistag im Kloster“ im Oktober: Bei allen Festtagen wird 2017 das Reformationsthema im Mittelpunkt des Programmes stehen.  

2018: HISTORISCHER GENUSS UND 25 JAHRE UNESCO-DENKMAL
Essen und Trinken in vergangenen Jahrhunderten – das ist das Jahresthema 2018 bei den Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg und in Kloster Maulbronn. Wo könnte das genussreicher sein als im ehemaligen Zisterzienserkloster mit seiner fruchtbaren Landwirtschaft und den vielen Fischteichen der Umgebung! Mit kulinarischen Führungen, historischen Genuss-Events, mit Märkten und Festen wird 2018 dieses Thema zum sinnlichen Erlebnis in Kloster Maulbronn. Außerdem kann Kloster Maulbronn im nächsten Jahr feiern: Im Herbst 1993, vor 25 Jahren, wurde seine Anerkennung als UNESCO-Welterbe bekannt gegeben.


Kloster Maulbronn - Westfassade
©Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Aufnahme Günther Bayerl

BESONDERE PROGRAMMPUNKTE 2017  

Ausstellungen
23. April – 4. Mai
„Martin Luther“. Das Leben und Wirken des Reformators in Playmobil-Figuren dargestellt. Ausstellung in den Seitenkapellen der Klosterkirche  

14. September 2017 – 19. Januar 2018
 „Freiheit – Wahrheit – Evangelium. Reformation in Württemberg“. Ausstellung des Hauptstaatsarchivs Stuttgart und der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg  

Fest
23. – 25. Juni: Klosterfest im Klosterhof Maulbronn  

Konzerte und Musikveranstaltungen
20. Mai, 19.00 Uhr und 21. Mai, 17.00 Uhr
„Des Menschen Wille“. Oratorium von Karsten Gundermann. Solisten, Chor des Ev. Seminars Maulbronn und Orchester  

16. September, 20.00 Uhr
 „FRAGMENTUM. Der verlorene Klang. Musik aus württembergischen Klöstern“  

Vorträge, Lesungen und weitere Veranstaltungen
11. Mai, 19.00 Uhr „Deutsch als Waffe“.
Lesung mit Hanns Zischler  

8. Oktober, 11.00 – 17.00 Uhr
„Eine Welt in Bewegung“. Erlebnistag im Kloster mit verschiedenen Führungsangeboten  

8. November – 6. Dezember, jeweils 19.00 Uhr
„Reformation in Württemberg“. Vortragsreihe mit namhaften Historikerinnen und Historikern zum aktuellen Stand der Forschung  

12. November, 14.30 Uhr
Eine Weinprobe mit „Martin und Käthe Luther“  

Ganzjährig: Sonderführungen zum Thema Maulbronn, die Reformation und die Folgen.  

www.kloster-maulbronn.de und www.schloesser-und-gaerten.de 

Download Pressefotos (bitte beachten Sie das Copyright): Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Foto Günter Bayerl
UNESCO_Kloster-Maulbronn-176_Westfassade_Staatliche Schloesser und Gaerten Baden-Wuerttemberg, Aufnahme Guenther Bayerl.zip / ZIP ( 1.309,5 KB )
UNESCO_Kloster-Maulbronn-069_Laienkirche nach Osten_Staatliche Schloesser und Gaerten Baden-Wuerttemberg, Aufnahme Guenther Bayerl.zip / ZIP ( 1.354,0 KB )

Detailseite: Themenjahr "Über Kreuz" in Kloster Maulbronn mit viel Programm


Kloster Lorsch

„Hier dreht sich alles um die Vermittlung“



Was Geistesgeschichte, Baugeschichte und Herrschaftsgeschichte betrifft, ist die deutschland-, ja europaweite Bedeutung der einstigen Reichsabtei Karls des Großen unstrittig. Als „Grundbuch Deutschlands“ gilt der Lorscher Codex; der Lorscher Bienensegen zählt zu den wichtigsten Quellen der deutschen Sprache; das Lorscher Arzneibuch gilt als der Beginn der Medizingeschichte im Abendland und erhielt deshalb einen UNESCO Titel als „Memory of the World“; die pittoreske Königshalle ist das besterhaltene frühmittelalterliche Bauwerk nördlich der Alpen. Doch das älteste Denkmal und UNESCO Welterbe Hessens, etwa 60 Kilometer südlich von Frankfurt, ist zu 90 Prozent ein Bodendenkmal. Der Grundsatz „Wir denken in Lösungen, nicht in Problemen“ führte in der 25jährigen Zugehörigkeit zur UNESCO Familie nicht nur zu etlichen Preisen, sondern auch zu einer stattlich steigenden Besucherzahl. Jetzt wurde erstmals ein Jahresprogramm herausgegeben, das 125 verschiedene Veranstaltungen des karolingischen Welterbes versammelt. Kern aller Angebote ist stets die persönliche Vermittlung.  

Das frühmittelalterliche Modelldorf Lauresham eignet sich besonders dazu, den Besuchenden eine Vorstellung frühmittelalterlicher Alltagskultur zu geben. Dieses in Europa einmalige Projekt lädt mit Themenführungen und -wochenenden, Workshops, Kursen und Vorträgen ein zum direkten Kontakt mit der Lebenswelt der Karolinger, wie sie sich anhand archäologischer Funde darstellt. Etwa 25 Wohn- und Stallbauten, Wiesen, Weiden, Gärten, Ackerflächen und zahlreiche Nutztiere dienen Gästen zur Anschauung, aber gleichzeitig Forschern der experimentellen Archäologie als „Spielwiese“. Die Besucher sind in die wissenschaftlichen Fragestellungen immer wieder eingebunden. Mit der Anthropologieausstellung „Begraben und vergessen? – Knochen erzählen Geschichte“ (19.03. – 14. 05) im neueröffneten Schaudepot Zehntscheune kehrt nun gar ein ehemaliger Mönch „zurück“.  

Informationen: www.lorsch.de 

wekl_indiflyer_11_2016_D_008.pdf / PDF ( 480,8 KB )
wekl_flyer_muspaed_2017_008.pdf / PDF ( 395,0 KB )
wekl_flyer_zehntscheune_Begraben_09.pdf / PDF ( 209,3 KB )
ITB Pressetext.pdf / PDF ( 132,9 KB )

Detailseite: „Hier dreht sich alles um die Vermittlung“


Das Welterbe Gartenreich Dessau-Wörlitz

„ … die Götter haben dem Fürsten erlaubt, einen Traum um sich herum zu schaffen …“


Schloss Wörlitz, Suite im ersten OG
© Kulturstiftung Dessau-Wörlitz, Foto: Heinz Fräßdorf

Kein Geringerer als Johann Wolfgang von Goethe schrieb dies während seines Besuches in Wörlitz 1778. Die Zeitgenossen des Fürsten Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau (1740–1817) verfolgten das Entstehen des Gartenreichs aufmerksam und waren begeistert! Von ihrer ersten Englandreise heimgekehrt, wählten der Fürst und sein Freund und Architekt Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff (1736–1800) Wörlitz zum Ausgangspunkt moderner Landschaftsgestaltungen, die später beinahe das gesamte Fürstentum umfassen sollten. Die natürliche Beschaffenheit der Flussauen von Elbe und Mulde boten ideale Voraussetzungen für ausgedehnte Landschaftsgärten, wobei auch ältere Parkanlagen gefühlvoll einbezogen wurden. In seiner 59-jährigen Regierungszeit ist es dem Fürsten mit toleranter Politik und aufgeklärten humanistischen Reformen gelungen, ein Landesverschönerungsprogramm durchzuführen, das seinesgleichen sucht. Zentral in Mitteldeutschland gelegen, erstreckt es sich auf 142 Quadratkilometern. Auch heute noch ziehen die Schlösser und Gärten in Wörlitz, Oranienbaum sowie das Luisium und Mosigkau in Dessau und der Sieglitzer Waldpark, aber auch zahlreiche Kirchen, Wallwachhäuser und gebaute Ruinen die Besucher in ihren Bann.  


Schloss Wörlitz
© Kulturstiftung Dessau-Wörlitz, Foto: Heinz Fräßdorf

Im Jahr 2000 wurde das Gartenreich Dessau-Wörlitz mit dem Welterbestatus der UNESCO ausgezeichnet. Diese Würdigung ist nicht allein auf die Bedeutung einzelner historischer Bauwerke oder auf die abwechslungsreichen Gartenanlagen zurückzuführen, sondern vielmehr auf deren ideelle Basis. In der Begründung der UNESCO-Kommission heißt es, das Gartenreich sei „ein herausragendes Beispiel für die Umsetzung philosophischer Prinzipien der Aufklärung in einer Landschaftsgestaltung, die Kunst, Erziehung und Wirtschaft harmonisch miteinander verbindet“. Wen verwundert es also, wenn Gäste immer wieder feststellen, dass es deutlich mehr als einen Tag erfordert, um das Gartenreich mit allen seinen Facetten zu verstehen.   Das Gartenreich Dessau-Wörlitz ist mit drei weiteren UNESCO-Stätten eng vernetzt. Wer diese Region besucht, kann die Vielfalt von UNESCO-Welterbestätten hautnah erleben. Denn das Gartenreich Dessau-Wörlitz ist inmitten des Biosphärenreservates Flusslandschaft Mittelelbe gelegen und nur unweit entfernt von der Lutherstadt Wittenberg und der Bauhausstadt Dessau. Nirgendwo sonst auf der Welt erleben Sie eine derartige Dichte an Welterbestätten im Umkreis von 35 Kilometern. 


J. J. Winckelmann
© Kulturstiftung Dessau-Wörlitz, Foto: Heinz Fräßdorf

Inmitten dieses UNESCO-Welterbes werden 2017 gleich zwei Jubiläen begangen: der 200. Todestag des Gartenreichgründers sowie der 300. Geburtstag des Vaters der Kunstgeschichte Johann Joachim Winckelmann. Da den Fürsten und den bedeutenden Archäologen eine von gegenseitiger Hochachtung und Sympathie geprägte Freundschaft verband, wird an das Leben und Wirken beider Protagonisten erinnert. Eine Ausstellung in Wörlitz widmet sich dem Leben und Werk Winckelmanns und natürlich der engen Beziehung zu seinen Dessauer Freunden. Für Staunen wird das vielleicht wichtigste Zeugnis der Freundschaft dieser beiden Männer sorgen: das Schoss Wörlitz. Es ist das erste klassizistische Bauwerk auf dem Kontinent und gilt damit als architektonische Umsetzung des Winckelmann’schen Anspruches an die Kunst: „Durch Nachahmung der Alten unnachahmlich zu werden.“ Erstmals nach Jahrzehnten dürfen alle Räume des Schlosses, vom Keller bis hinauf zum Belvedere, komplett eingerichtet erkundet werden. Auch viele andere Orte, an denen Franz von Anhalt-Dessau Spuren hinterließ, laden mit Veranstaltungen unter dem Jahresmotto „Toleranz – Weltoffenheit im Gartenreich Dessau-Wörlitz“ zum Erinnern ein. Höhepunkt dabei dürfte die Festwoche im August sein. Darüber hinaus bietet der Gartenreichsommer eine besonders schöne Möglichkeit, das Gartenreich des Fürsten zu genießen. Musik- und Theaterliebhabern eröffnen sich dabei einzigartige Sicht- und Hörweisen auf die Schlösser und Gärten in Oranienbaum, Dessau und Wörlitz.  


Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau (1740-1817), um 1758
© Kulturstiftung Dessau-Wörlitz, Foto: Heinz Fräßdorf

Internet: www.gartenreich.com
Gartenreichbrief_3_2017.pdf / PDF ( 3.181,6 KB )

2017 im Gartenreich Dessau_Woerlitz.pdf / PDF ( 35,3 KB )
2017 allg. Presseinfo_lang.pdf / PDF ( 84,3 KB )

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Bayreuth

Nach Jahrhunderte langem Dornröschenschlaf wieder entdeckt: die wunderschönen Markgrafenkirchen in und um Bayreuth


Bindlach KA-Emporenfront quer
©Bayreuth Marketing & Tourismus GmbH

Dass Bayreuth mit den weltbekannten Richard-Wagner-Festspielen ein Zentrum der Musikkultur ist, wissen die meisten. Auch die Bayreuther Schlösser und Gartenkunstanlagen aus der Zeit der Markgräfin Wilhelmine sind vielen bekannt: Die Eremitage, das Neue Schloss, Schloss und Park Fantaisie sowie das UNESCO-Weltkulturerbe Markgräfliches Opernhaus sind Perlen aus der Zeit des Barock. Ein echter Geheimtipp ist jedoch, dass in und um Bayreuth über 50 Markgrafenkirchen von großem kunsthistorischem Wert besucht werden können. Die vom italienischen und französischen Stil beeinflussten Markgrafenkirchen, von Hofkünstlern geschaffen, sind mit ihren lichtdurchfluteten Raumkunstwerken des Barock und Rokoko wahre Schätze, die darauf warten, entdeckt zu werden. Allen Markgrafenkirchen gemeinsam sind der Kanzelaltar, die Doppel-Emporen mit verbindenden, meist marmorierten Säulen und der Taufstein oder Taufengel nahe dem Altartisch. Der Weg Jesu und die Dreifaltigkeitsbotschaft gehören zum charakteristischen Bildprogramm aller Markgrafenkirchen, die gleichsam großartige Zeugnisse des Glaubens und der Kunst in der ehemaligen Markgrafschaft Bayreuth sind. Als einzigartige Orte der Andacht und Stille bieten die Kirchen dem Besucher die Möglichkeit, den Alltag für die Zeit des Aufenthalts hinter sich zu lassen; sie sind ideale Rückzugsorte, um sich auf die wahren und wichtigen Dinge des Lebens zu besinnen. Viele dieser wunderbaren Kirchen sind bestens auf zwei Rädern erreichbar, teilweise als offizielle „Radwegekirchen“. Bei einer Radtour auf dem Mainradweg ist von Bayreuth aus beispielsweise die Dreifaltigkeitskirche Neudrossenfeld ein lohnendes Ziel, das sich mit einem anschließenden Besuch im Drossenfelder Bräuwerck bestens um einen kulinarischen Aspekt erweitern lässt. Empfehlenswerte Radtouren führen auch zur Kirche St. Michael am Gurtstein nach Weidenberg oder zur prächtigen St. Bartholomäus-Kirche nach Bindlach, die als eine der schönsten Kirchen in Oberfranken gilt.  


St. Johannis KA quer mit Empore
©Bayreuth Marketing & Tourismus GmbH

Natürlich lassen sich die Markgrafenkirchen auch wunderbar „erwandern“: So warten entlang des Jean-Paul-Wegs in und um Bayreuth nicht nur die Schlösser und Gartenkunstanlagen der Wilhelmine, sondern auch verschiedene Markgrafenkirchen darauf, entdeckt zu werden. Der Jean-Paul-Weg ist ideal geeignet, sich in Natur und Landschaft mit Jean Pauls Literatur und Lebensweisheiten zu beschäftigen, die auch heute noch von erstaunlicher Aktualität sind. Zahlreiche  Aphorismentafeln und Lesestationen bieten die Möglichkeit der Ruhe und Rast. Je nach Lust und Laune lassen sich individuell unterschiedlich lange Etappen zurücklegen. Start- und Zielpunkte sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Markgrafenkirchen, Schlösser und Gartenkunstanlagen am Jean-Paul-Weg: Dreifaltigkeitskirche Bad Berneck, St. Walburga Kirche in Benk, St. Bartholomäus in Bindlach, Eremitage Bayreuth – Jean  Pauls „Zweiter Himmel“, St. Johannis in Bayreuth, Neues Schloss und Hofgarten Bayreuth, Schlosskirche Bayreuth, Stadtkirche Bayreuth, Spitalkirche Bayreuth, Schloss und Park Fantaisie, St. Aegidius Eckersdorf. Essen und Trinken in typisch fränkischen Wirtshäusern runden einen sportlich-spirituellen Abstecher zu den Markgrafenkirchen in und um Bayreuth ab. Damit sind die Markgrafenkirchen echte und einzigartige Bereicherungen der romantischen Landschaft Oberfrankens und der Genussregion mit ihren zahlreichen Brauereien und regionalen Spezialitäten. Der Faltplan Markgrafenkirchen entdecken gibt viele Informationen zu diesen einzigartigen Kirchen. Ein Pauschalangebot „Der Ewigkeit ganz nah“ kann bei der Bayreuth Marketing & Tourismus GmbH gebucht werden.  

Weitere Informationen: Bayreuth Marketing & Tourismus GmbH, www.bayreuth-tourismus.de , info@bayreuth-tourismus.de.

Der Ewigkeit ganz nah - Die Markgrafenkirchen in und um Bayreuth.doc / DOC ( 1.077,5 KB )
Bayreuth - Wiedereroeffnung Markgraefliches Opernhaus.docx / DOCX ( 46,9 KB )
Bayreuth - Markgrafenkirchen.docx / DOCX ( 47,5 KB )

Detailseite: Nach Jahrhunderte langem Dornröschenschlaf wieder entdeckt: die wunderschönen Markgrafenkirchen in und um Bayreuth


Der Aachener Dom

Deutschlands erstes UNESCO-Weltkulturerbe feiert im nächsten Jahr seinen 40. Geburtstag


Kuppelmosaik
©aachen tourist service, Foto: Andreas Herrmann

Mit dem Bau der repräsentativen Pfalz erfüllte sich Karl der Große einst seinen Traum eines „neuen Roms“ in Aachen. Unbestrittener Mittelpunkt war stets die Marienkirche, der Aachener Dom. Seine heutige Gestalt erhielt er jedoch erst im Verlauf einer mehr als 1.200-jährigen Geschichte.  

Um 800 wurde das Oktogon, der Kern des Doms, nach dem Vorbild byzantinischer Palastkirchen errichtet. Die innere Höhe von über 31 Metern war seit der Römerzeit im Norden einmalig und blieb bis zur Hochromanik unübertroffen. Bevor weitere Elemente dem Zentralbau hinzugefügt werden konnten, wurde die Marienkirche (Pfalzkapelle) zur Begräbnisstätte Karls des Großen († 814). Die Gebeine des inzwischen heiliggesprochenen Herrschers ruhen noch heute im Karlsschrein des Aachener Doms.  


©aachen tourist service, Foto: Andreas Herrmann

Weitere Bauten wurden im 14. und 15. Jahrhundert errichtet: die gotische Chorhalle (von den Aachenern auch das „Glashaus von Aachen“ genannt) und die Kapellen auf der Nord- und Südseite. Während die heutige Ungarische Kapelle und der Portalvorbau im 18. Jahrhundert hinzukamen, wurde im späten 19. Jahrhundert der Westturm ausgebaut. Der Aachener Dom, der 1978 als erstes deutsches Denkmal in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde, gehört heute zu einem der bedeutendsten Kulturdenkmäler von europäischem Rang und ist eines der besterhaltenen Baudenkmäler der Karolingerzeit.  

Neben seiner Bedeutung als Begräbnisstätte Karls des Großen war der Aachener Dom zwischen 936 und 1531 auch Krönungsort der römisch-deutschen Könige und letzte Ruhestätte für Kaiser Otto III († 1002). Im Laufe des Mittelalters wurde er zudem zu einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte der Christenheit. Seit 1349 lockt die Aachener Heiligtumsfahrt alle sieben Jahre Pilger aus aller Welt in die Stadt Karls des Großen, die seit 1930 Bischofssitz ist. Gezeigt werden die Aachener Stoffreliquien, die der Überlieferung nach als das Kleid Mariens, die Windeln Jesu, das Enthauptungstuch Johannes des Täufers und das Lendentuch Christi verehrt werden.   Weitere einzigartige Zeugnisse der ehrwürdigen Geschichte der Marienkirche Karls des Großen birgt die angrenzende Domschatzkammer. Diese gilt als die bedeutendste kirchliche Schatzkammer nördlich der Alpen und beherbergt beeindruckende Exponate wie das Lotharkreuz, die Karlsbüste oder den Proserpinasarkophag. 

In der Anlage finden Sie Informationen über Veranstaltungen im Jahr 2017. Im September 2018 feiert der Aachener Dom 40 Jahre UNESCO-Weltkulturerbe mit einer ganzen Festwoche. Weitere Informationen folgen.  

Informationen: www.aachen-tourist.de

Reformation 2017 Pressemappe Historiker.pdf / PDF ( 426,7 KB )
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Aachener Dom Veranstaltungen 2017.docx / DOCX ( 17,3 KB )

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Bamberg

„Bamberger Gärtnerei“ ist „Immaterielles Kulturerbe“


©Bambergs Gärtnerstadt/Foto Andreas Hub

Die Stadt Bamberg kann drei einzigartige UNESCO-Güter menschlicher Zivilisation vorweisen, die mit ihrem Herkunftsort eng verbunden sind, nämlich „Weltkulturerbe“, „Weltdokumentenerbe“ und nun auch „Immaterielles Kulturerbe“. Der historische Stadtbereich Bambergs bildet mit knapp 470 Hektar eines der größten geschützten Stadtdenkmäler. Davon beinhaltet die als UNESCO-Weltkulturerbe deklarierte „Altstadt von Bamberg“ 142 Hektar. Innerhalb dieses Ensembles sind über 1.300 Gebäude als Einzelbaudenkmäler geschützt. Das Welterbe an sich umfasst Teile der drei Siedlungszentren Bergstadt, Inselstadt und Gärtnerstadt, die jeweils im Hinblick auf Bebauungsart, Nutzung und Charakteristik sehr unterschiedlich sind. Seit 2003 sind zudem zwei Reichenauer Prachthandschriften aus dem vormaligen Bamberger Domschatz Bestandteil des „UNESCO - Memory of the World“, das 2013 auch die mittelalterliche Handschrift „Lorscher Arzneibuch“ der Staatsbibliothek Bamberg in dieses Register eines Weltdokumentenerbes aufgenommen hat.   Die Aufnahme der „Bamberger Gärtnerei“ in das Bundesverzeichnis des Immateriellen Kulturerbes erfolgte im Dezember 2016. Die „Bamberger Gärtnerei“ steht als Sammelbegriff für die Gärtnerstadt, die ja Teil des Weltkulturgutes ist und umfasst dabei die dort lebenden und arbeitenden Menschen, die kulturellen Traditionen der Gärtner sowie deren Bau- und Wohnformen und auch deren Bräuche samt ihrer religiösen Dimension, spezifischen Kleidung und Sprache. All diese Charakteristika sind bedeutend für die Stadtgeschichte und das urbane Gefüge Bambergs. Wie sehr dieses Gärtnererbe in Bamberg auch heute noch aufrechterhalten und intensiv gelebt wird,  zeigt z. B. der Verein Bamberger Sortengarten – Grünes Erbe Bamberg. Dieser entstand 2013 aus dem Modellprojekt „Urbaner Gartenbau“ und hat es sich zur Aufgabe gemacht, alte Bamberger Gemüsesorten zu bewahren und diese wieder bekannt zu machen. Der Sortengarten, der neben dem Gärtner- und Häckermuseum im Herzen der Gärtnerstadt liegt, wird in ehrenamtlicher Arbeit von den Vereinsmitgliedern gepflegt und betreut. Mittlerweile erfreut sich dieser recht regen Interesses und der Nachfrage nach Sämereien, denn alte Bamberger Lokalsorten liegen nicht nur hierzulande im Trend, gibt es darunter doch bekanntermaßen solch „Gourmet-Prominenz“  wie die Delikatesskartoffel  „Bamberger Hörnla“.  

©Gärtnerstadt Bamberg Weltkulturerbe/Foto Andreas Hub

Das Faszinierende an der Bamberger Gärtnerei ist, dass man dieses Immaterielle Kulturerbe auch als Ortunkundiger jederzeit auf verschiedenerlei Weise erleben und begreifen kann, denn das ganze Jahr hindurch gibt’s in der Gärtnerstadt Angebote für alle Sinne, die dazu einladen, diesen speziellen Bereich des Weltkulturerbes zu erkunden. So ist z. B. ein Besuch im Gärtner- & Häckermuseum eine spannende Erfahrung. Aber auch diverse Kultur- & Theaterevents wie  etwa die Aufführungen des Theaters in der Gärtnerstadt  oder die Illuminationskunst  zur Aktion „Lichthöfe“ ziehen viel Publikum an. Profunde Infos bietet der ausgeschilderte Gärtnerstadt-Rundweg und auch ein Besuch beim Gärtner im Hofverkauf hat mehr zu bieten, als nur ein außergewöhnliches Einkaufserlebnis. Obendrein locken noch diverse Feste, die vor allem mit kulinarischen Genüssen aufwarten wie das Zwiebeltreterfest oder der Tag der Offenen Gärtnereien.   Erlebnis-Tipp für Bamberg-Besucher: Von Mai bis Oktober gibt es jeden Freitag eine Stadtführung in diesen urtypischen Stadtteil von Bamberg. Die Teilnehmer gewinnen spannende Einblicke, genießen einen herrlichen Ausblick vom „schiefen Turm und besuchen den Gärtnermeister, der nicht nur viel Interessantes und Unterhaltsames, sondern auch etwas zum Verkosten anbietet….   Informationen: BAMBERG Tourismus & Kongress Service, www.bamberg.info

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PM UNESCO Weltkulturerbe Bamberg 2017.doc / DOC ( 59,0 KB )

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Lübeck

2017 feiert Lübeck „30 Jahre Welterbetitel“, 2018 wird die Hansestadt 875 Jahre alt


Füchtingshof in Lübeck 
© LTM - Bernd Schmidt

Verwinkelte Gassen und Gänge, alte Kaufmannshäuser, das weltberühmte Holstentor und die sieben Türme der Altstadtinsel, die im Jahr 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde: Es gibt viele Gründe, nach Lübeck zu reisen. Die einstige „Königin der Hanse“ ist ein attraktives Reiseziel für Städtetouristen und verspricht Liebhabern von Kultur, Geschichte und maritimer Lebensart wahre Glücksmomente. Die prachtvollen Kirchen der Backsteingotik, die einmalige Museumslandschaft mit dem neuen Europäischen Hansemuseum, die drei Nobelpreisträger und der Niederegger-Marzipansalon sind nur einige der Ziele, die sich zu besuchen lohnen.


Einen besonderen Reiseanlass bietet in diesem Jahr das Jubiläum „30 Jahre Welterbetitel“, das unter dem Motto „Plötzlich 30!“ mit vielen Aktionen rund um Kunst, Kultur und Historie ganzjährig gefeiert wird. Infos unter www.plötzlich30.de.  

Geborgen in der historischen Bausubstanz finden sich auf der Altstadtinsel echte Museumsschätze. Sehenswert sind neben dem Europäischen Hansemuseum und dem Museumsquartier St. Annen, das einen Blick in das „Innere des Lübecker Weltkulturerbes“ bietet, auch das Museum Behnhaus/Drägerhaus sowie das TheaterFigurenMuseum am Kolk.


Europaeisches Hansemuseum (Hauptansicht)
© Werner Huthmacher

Die Lübecker Museen laden jedes Jahr alle Nachtschwärmer zur Museumsnacht ein (26.08.2017). Museen, Galerien und Kultureinrichtungen wie das Brahms-Institut, die Overbeck-Gesellschaft und die Kulturkirche St. Petri öffnen dann ihre Türen bis Mitternacht und bieten ein buntes Programm - von Livemusik bis zur Theatervorstellung. Die Konzerte des Brahms-Festivals (06.-14.05.2017) und des Schleswig-Holstein Musik Festivals (01.07.-27.08.2017) sorgen alljährlich für musikalische Sternstunden. Zu den traditionsreichsten Filmfestspielen weltweit zählen die Nordischen Filmtage Lübeck (01.-05.11.2017). Der berühmte Weihnachtsmarkt verwandelt die Hansestadt alljährlich in die „Weihnachtsstadt des Nordens“ (27.11.-30.12.2017).




Stolz ist Lübeck vor allem auch auf seine drei Nobelpreisträger Thomas Mann, Willy Brandt und Günter Grass. Das Literaturmuseum "Buddenbrookhaus" ist Anziehungspunkt für Mann-Experten und Anhänger aus aller Welt. Hier werden auch die Werke von Heinrich Mann und dem Schriftsteller Erich Mühsam gewürdigt. Das Günter Grass-Haus zeigt die Dauerausstellung „Das Ungenaue genau treffen“ zu Leben und Werk von Günter Grass. Das Willy-Brandt-Haus präsentiert in der Ausstellung „Willy-Brandt - Ein politisches Leben im 20. Jahrhundert“ das Leben des 1913 in Lübeck geborenen Ex-Bundeskanzlers.  


Holstentor zu Lübeck
© die LÜBECKER MUSEEN

Einen besonderen Reiseanlass bietet die Hansestadt auch im kommenden Jahr, denn 2018 wird Lübeck 875 Jahre alt und feiert das ganze Jahr über Geburtstag. Auf dem Programm stehen ein umfangreiches Festprogramm und viele kleine und feine Veranstaltungen, die die schönsten Plätze der Altstadt, die Museumslandschaft und viele weitere Kultureinrichtungen und natürlich die einmalig schöne Welterbekulisse in Szene setzen. 

Lübeck-Infos und Buchungen unter Tel. 0451-8899700, www.luebeck-tourismus.de.

Ploetzlich 30.pdf / PDF ( 139,4 KB )
Verliebt in Luebeck.pdf / PDF ( 116,3 KB )


Markt am Rathaus zu Lübeck
©LTM - Uwe Freitag

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Altstadt Wismar

Authentisches Stadterlebnis in der historischen Altstadt von Wismar


Dämmerung St. Georgen, ©TZWismar, Foto Volster

Authentisches Stadterlebnis bietet die historische Altstadt Wismar bei verschiedenartigen Entdeckungstouren durch die Stadt mit Themen wie Bierbrauerei, Störtebeker, SOKO-Filmstationen oder Hafentage mit Kreuzfahrtbesuchen. Wissenswertes zum Thema UNESCO-Welterbe erfährt man in der Ausstellung des Welt-Erbe-Hauses, welches sich in dem historischem Gebäudeensemble der Lübschen Straße 23 befindet.


Schabbellhaus und Nikolai © Hansestadt Wismar

Glanz und Reichtum der Hanse im 14. Jahrhundert lassen sich kaum anschaulicher verdeutlichen. Der historische Stadtkern von Wismar begeistert mit nahezu unverändert bewahrten mittelalterlichen Grundrissen und weitgehend erhaltener Bausubstanz aus der Zeit der Backsteingotik.


Welt-Erbe-Haus, Tapetenzimmer mit Hörstation, © TZ Wismar, A. Rudolph

Informationen: www.wismar.de/tourismus-welterbe

Das Tourismusjahr 2017.pdf / PDF ( 26.704,6 KB )

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Welt Erbe Haus_Tapetenzimmer mit Hoerstation_300dpi_Copyright TZ Wismar, A. Rudolph.zip / ZIP ( 2.977,7 KB )
Daemmerung St. Georgen_300dpi_copyrightTZWismar__Foto Volster .zip / ZIP ( 4.865,6 KB )

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Kulturstadt Weimar

2017 steht Weimar im Zeichen der Reformation


Stadtkirche
©Foto: Maik Schuck/weimar GmbH

Goethe und Schiller, Bach und Liszt, Moderne und Bauhaus - und 2017 natürlich das Reformationsjubiläum. Die einstige Residenzstadt vereint große Vergangenheit mit vielen berühmten Persönlichkeiten. Hinzu kommen Weimars Sehenswürdigkeiten, die zum reichen Erbe der Kulturstadt gehören. Der Reformator Martin Luther besuchte Weimar mehrfach. Er stand unter dem besonderen Schutz der damaligen Fürsten. Während er in der Stadt war predigte er mehrfach in der Stadtkirche St. Peter und Paul, wo heute der berühmte Cranach-Altar und der Luther-Schrein zu besichtigen ist. Währen des Kirchentages vom 25. bis 28. Mai 2017 wird auch die berühmte Luther-Bibel von 1534 ausgestellt. Goethe bleibt dennoch einer der wichtigsten Namen in der langen Liste der weltbekannten Wahl-Weimarer, die den Ruf der Kulturstadt begründeten. Johann Sebastian Bach, Friedrich Schiller, Franz Liszt, Henry van de Velde und Walter Gropius schrieben wichtige Kapitel der Kulturgeschichte.


Luther vor der Stadtkirche
©Foto: Uta Kühne/weimar GmbH

Ihre Häuser und Wirkungsstätten in Weimar vermitteln ein eindrucksvolles Bild von der Weltläufigkeit der Stadt. Die UNESCO zeichnete die Dichterhäuser von Goethe und Schiller, Parks und Gärten, die prächtigen Schlösser sowie die Herzogin Anna Amalia Bibliothek als Welterbe aus. Auch die Stätten des Bauhauses, das von Walter Gropius 1919 in Weimarer gegründet wurde, tragen ebenfalls das UNESCO-Welterbe-Zeichen. Geprägt ist Weimar aber auch von der Zeit des Nationalsozialismus: Die Erinnerung an die Verbrechen zwischen 1933 und 1945 wird im ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald wach gehalten. In der Gedenkstätte wird im April 2016 eine neue Dauerausstellung eröffnet. Im Gegensatz dazu steht Weimars Name auch für die erste deutsche Demokratie: Die Verfassung der Weimarer Republik wurde hier vor nun fast 100 Jahren hier verabschiedet. Ein wichtiges Kapitel der Geschichte, das im Stadtmuseum mit der Ausstellung gewürdigt wird. Weimars Gäste sind nicht nur auf Museumspfaden unterwegs. Viele genießen eine charmante Stadt mit vielen Cafés, gemütlichen Kneipen, schicken Restaurants und einem prall gefüllten Veranstaltungskalender. Der Festivalreigen wird in Weimar traditionell im April mit den Thüringer Bachwochen eröffnet, es folgt das siebenwöchige Kleinkunstfestival im Köstritzer Spiegelzelt im Mai/Juni und das Pfingstfestival auf Schloss Ettersburg. Von Juni bis August hält der „Weimarer Sommer“ jeden Abend eine andere Überraschung bereit. Zu ihnen gehören zahlreiche große Open-Air-Konzerte auf der Seebühne im Weimarhallenpark, klassische und moderne Formate wie das Videofassadenfestival Genius Loci Weimar oder das Kunstfest Weimar. Im Herbst lockt dann Thüringens ältestes Volksfest – der berühmte Weimarer Zwiebelmarkt - immer am zweiten Oktoberwochenende rund 300.000 Besucher in die Stadt. Er wird seit mehr als 360 Jahren gefeiert. Wie die Weimarer Weihnacht im Advent ist er ein beliebter Reiseanlass für Besucher.  

UNESCO Welterbe Weimar.pdf / PDF ( 41,4 KB )
Weimar_ein Ueberblick 2017 doc.doc / DOC ( 56,5 KB )

Informationen: Tourist-Information Weimar, Tel: +49 3643 745-0, tourist-info@weimar.de | www.weimar.de.

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Lutherstadt Wittenberg

500 Jahre Reformation


©WittenbergKultur e.V./Tourist-Information Lutherstadt Wittenberg

Hier schlug Martin Luther am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen gegen den Missbrauch des Ablasshandels an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg und veränderte damit nicht nur die kirchliche Welt, sondern setzte eine Reformation in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und Kultur in Gang. Die Stadt lädt dazu ein, den Spuren Luthers zu folgen. Von besonderem touristischen Interesse sind natürlich die Luthergedenkstätten, von denen vier Bauwerke zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören: die Schlosskirche zu Wittenberg, das Lutherhaus, die Stadtkirche St. Marien sowie das Melanchthonhaus. Das Lutherhaus beherbergt heute, fast 500 Jahre nachdem Martin Luther dort wohnte, das größte reformations-geschichtliche Museum der Welt. Mit der Stadtkirche St. Marien hat die UNESCO das älteste Gebäude der Stadt zum Weltkulturerbe gemacht. Hier predigte Martin Luther und heute können Sie den Reformationsaltar von Lucas Cranach dem Älteren in der Kirche bestaunen. Ein weiterer Wegbereiter der Reformation war Philipp Melanchthon, dessen Ideen und Neuerungen das Bildungssystem Deutschlands reformierten und es zu dem machten, was es heute ist. Seine Wohn- und Arbeitsstätte gehört deshalb ebenfalls zum Welterbe der UNESCO.  


©WittenbergKultur e.V./Tourist-Information Lutherstadt Wittenberg

Weltausstellung Reformation – Tore der Freiheit An sieben Standorten entlang der Wallanlagen werden bildlich die Tore der Stadt Wittenberg zur Weltausstellung Reformation geöffnet. Sieben sogenannte „Tore der Freiheit“ laden Besucher vom 20.05. bis 10.09.2017 dazu ein, sich mit der Kirche, ihrem Glauben und der heutigen Lage der Welt auseinanderzusetzen. Jedes „Tor“ hat einen bestimmten Themenbereich, zu dem es Informationen, Musikaufführungen, Theaterstücke, Vorträge und Diskussionen gibt. In 16 Themenwochen wird jeweils ein Themenbereich behandelt. Den Auftakt bildet eine Festwoche, die die Kirchentage auf dem Weg und den Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin und Wittenberg einbezieht.  

Die Tourist-Information der Lutherstadt Wittenberg bietet zum Lutherjahr zahlreiche touristische Angebote vom Tages- über Wochenend- und Mehrtagespauschalen: http://www.lutherstadt-wittenberg.de 

Highlights 2017.pdf / PDF ( 650,0 KB )

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WelterbeRegion Anhalt-Dessau-Wittenberg

Eine WelterbeRegion. Eine GästeCard



Einmal zahlen und auf Entdeckungstour durch die einmalige, traditionsreiche und geschichtsträchtige WelterbeRegion Anhalt-Dessau-Wittenberg gehen. 86 Leistungen aus Kunst Kultur, Natur und Freizeit in der WelterbeRegion Anhalt-Dessau-Wittenberg kostenfrei besuchen.

Der Besucher kann mit der WelterbeCard aus 13 Standorten der vier UNESCO-Welterbestätten in der Region, 16 Schlössern und Kirchen, 20 Einrichtungen zum Genießen, Baden oder Wellness auswählen oder 37 weitere Aktivleistungen wie eine Paddeltour auf der Elbe, eine Fahrt mit der Heidebahn oder der Dessau-Wörlitzer Eisenbahn sowie eine Schiffsfahrt auf der Goitzsche nutzen.  

Erhältlich ist die WelterbeCard in vielen Tourist-Informationen und weiteren touristischen Einrichtungen der Region sowie über die Internetseite www.welterbecard.de

Presse_UNESCO_WEC_06.02.2017.doc / DOC ( 754,0 KB )



Welterbecard.doc / DOC ( 754,0 KB )

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Hildesheim

"UNESCO Welterbe entdecken" - Pauschalangebot für Hildesheim-Besucher


Goldene Madonna - ©Dommuseum Hildesheim

Für das Jahr 2017 hat Hildesheim Marketing acht neue Arrangements für Individualreisende ausgearbeitet. In den Paketen kombiniert die Marketinggesellschaft ein oder zwei Übernachtungen in Hotels in Hildesheim oder Bad Salzdetfurth mit ergänzenden Freizeitangeboten. So haben die acht Angebote jeweils unterschiedliche Zielgruppen im Blick und beziehen verschiedene Interessen ein wie etwa das UNESCO Welterbe, die Hildesheimer Museen, den Weihnachtsmarkt, Familien oder Veranstaltungen. Die Pauschalen "UNESCO Welterbe entdecken" oder "Museumstage in Hildesheim" bieten sich daher ebenso für einen Kurzbesuch in der Welterbestadt an wie die Arrangements "Events erleben" oder "Auszeit zu zweit in Hildesheim".


Mariendom Hildesheim - ©Dommuseum Hildesheim

Kompakt im DIN-lang-Format zusammengefasst, richtet sich das 16 seitige Faltblatt "Arrangements Hildesheim 2017" an Hildesheim-Besucher, die für sich reisen und gerne einen bereits organisierten Aufenthalt vor Ort in Anspruch nehmen möchten.

Die Arrangements für das Jahr 2017 können ab sofort im Besucherzentrum Welterbe Hildesheim & tourist-information gebucht werden. Dort gibt es auch das 12-seitige Leporello dazu, das außerdem unter www.hildesheim.de/prospekte  heruntergeladen oder kostenlos angefordert werden kann.

Der Mariendom geht baugeschichtlich bis in das 9. Jahrhundert zurück und ist eine der ältesten Bischofskirchen Deutschlands. Die Kirche gilt als Keimzelle der Stadt Hildesheim – noch heute blüht an der Domapsis der legendäre 1000-jährige Rosenstock. Die jüngste Sanierung hat die Optik des Doms deutlich verändert und dabei die romanischen Grundformen wiederhergestellt. Die UNESCO würdigte bei der Aufnahme auf die Welterbeliste vor allem die historischen Ausstattungsstücke der Kirche.
Hierzu gehören die Bronzegüsse Bernwardtür und Christussäule, die von der großartigen Gestaltungskraft Bischof Bernwards zeugen.

Das Dommuseum gehört zum historischen Baukomplex des Hildesheimer Doms. Es beherbergt den zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Domschatz und vermittelt einen faszinierenden Einblick in die Kunst des Mittelalters. Das Museum wurde 2015 wiedereröffnet. In den neugestalteten Ausstellungsräumen werden die herausragenden Exponate in einem beeindruckenden Wechselspiel von mittelalterlichen und zeitgenössischen Kunstwerken präsentiert.

Weitere Infos unter www.dommuseum-hildesheim.de oder www.dom-hildesheim.de

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Info_ Dommuseum_Hildesheim.docx / DOCX ( 128,0 KB )

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Kassel - Bergpark Wilhelmshöhe

300 Jahre Herkules im UNESCO-Welterbe Bergpark Wilhelmshöhe


Herkules, ©Museumslandschaft Hessen Kassel

Das Jahr 2017 ist ein besonderes für Kassel und die Region: Der Herkules feiert seinen 300sten Geburtstag als Wahrzeichen Nordhessens. 

Dieser Geburtstag soll natürlich gebührend gefeiert werden, mit einer Ausstellung im Schloss Wilhelmshöhe und einem großen Fest im Bergpark.

 

Mit der Sonderausstellung im Schloss Wilhelmshöhe vom 31.03. -8.10.2017 ordnet die Museumslandschaft Hessen Kassel den Herkules im historischen Kontext der Kulturlandschaft Bergpark Wilhelmshöhe ein und bietet ausgewählten Künstlern die Möglichkeit eines zeitgenössischen Beitrages. Zu einem Fest im Juni 2017 zu Ehren des Halbgottes sind Groß und Klein in den Bergpark eingeladen.

Informationen:  www.museum-kassel.de
Ausstellung_300 Jahre Herkules.docx / DOCX ( 1.939,6 KB )

documenta 14

Seit nunmehr 60 Jahren verbindet die documenta als einzigartige Kunstaustellung die Welt mit der nordhessischen Stadt Kassel. Mit jeder Ausgabe folgt sie ihrem Ruf als sich stetig verändernde Institution und wird zu einem Ort für neue Bilder, Vorstellungen und zeitgenössische künstlerische Formen, die ihre Spuren im Kasseler Stadtbild hinterlassen. Eine erste Spur der documenta 14 ist die Installation "The Parthenon of Books". Die argentinische Künstlerin Marta Minujín erbaut ein Monument aus 100.000 verbotener Bücher aus aller Welt nach dem Vorbild des Tempels auf der Athener Akropolis auf dem Friedrichsplatz und gibt einen ersten Eindruck, wie der Arbeitstitel der documenta 14 Von Athen lernen in Kassel sichtbar wird.

Die documenta 14 findet vom 8. April bis 16. Juli 2017 in Athen und vom 10. Juni bis 17. September 2017 in Kassel statt. Weitere Informationen finden Sie unter: www.documenta14.de

MHK_Kurztext Welterbe Bergpark Wilhelmshoehe.pdf / PDF ( 141,9 KB )
MHK_300 Jahre Herkules im Bergpark Wilhelmshoehe.pdf / PDF ( 33,6 KB )

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Lübeck - Die Altstadt

Endlich 30: Lübecks Weltkulturerbe wird erwachsen!


© LTM

Lübeck feiert „30 Jahre UNESCO Weltkulturerbe“, feiern Sie mit! 1987 erhielt die Hansestadt als erste komplette Altstadt Nordeuropas dieses besondere Prädikat.


Museumshafen zu Lübeck © LTM - Torsten Krüger

Das Geburtstagsprogramm rund um Kunst, Kultur und Historie, das 2017 dieses Jubiläum für Bürger und Gäste ganzjährig in Szene setzen und die Wahrnehmung des Welterbetitels in den Mittelpunkt rücken soll, steht unter dem Motto „Endlich 30!“.


Rathausfassade Lübeck © LTM - Torsten Krüger

Infos unter www.luebeck-endlich30.de.

Pressemitteilung:
PM Endlich 30 _ 30 Jahre UNESCO Weltkulturerbe Luebeck.doc / DOC ( 162,5 KB )

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Rathausfassade Luebeck Copyright LTM _ Torsten Krueger.zip / ZIP ( 233,7 KB )
Museumshafen zu Luebeck Copryright LTM _ Torsten Krueger.zip / ZIP ( 774,5 KB )
Marienkirche mit Rathausmarkt in Luebeck Copyright LTM - Torsten Krueger.zip / ZIP ( 1.437,6 KB )
Luebeck Panorama 4500 copy LTM - Hochbildnerei.zip / ZIP ( 1.603,7 KB )

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Potsdam

Schloss und Park Babelsberg feiern den „Gartenzauberer“ Pückler


Potsdam, Park Babelsberg, Pleasureground. Foto: Leo Seidel

Die kunstvolle Verknüpfung von Architektur, Garten und der Potsdamer Parklandschaft steht im Mittelpunkt der Ausstellung „Pückler. Babelsberg. Der grüne Fürst und die Kaiserin“ (29.4. bis 15.10. 2017), die erstmals unverstellte Blicke aus dem Schloss Babelsberg auf die wieder hergestellte Pücklersche Parkanlage eröffnet. Während im Park die sanierten Terrassen und Wasserspiele wieder bewundert werden können, gewähren im Schloss authentische Zeugnisse wie Gemälde, Pläne und Briefe, aber auch optische Installationen, Einblicke in die Trickkiste des „grünen Fürsten“ und seine Rolle am preußischen Hof.


Potsdam, Park Babelsberg, Gotische Fontäne. Foto: Leo Seidel

Informationen: www.spsg.de

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_LEO0192.zip / ZIP ( 6.749,3 KB ) Potsdam, Park Babelsberg, Gotische Fontäne. Foto: Leo Seidel

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Zeche Zollverein, Essen

Sonderausstellung zum Reformationsjahr im Ruhr Museum auf Zollverein



„Der geteilte Himmel. Reformation und religiöse Vielfalt an Rhein und Ruhr“ - Sonderausstellung zum Reformationsjahr im Ruhr Museum auf Zollverein


Die zentrale Ausstellung des umfangreichen kulturellen und wissenschaftlichen Projekts „Der geteilte Himmel Reformation und religiöse Vielfalt an Rhein und Ruhr“ im Ruhr Museum auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein erzählt vom 3. April bis zum 30. Oktober
2017 die Entwicklung der Religionen und Konfessionen an Rhein und Ruhr vom Spätmittelalter bis heute. Knapp 1000 zum Teil erstmals gezeigte Exponate aus über 150 Museen, Kirchen, Bibliotheken und Archiven veranschaulichen die politischen, sozialen und kulturellen Aspekte dieser Geschichte. Darüber hinaus finden die Besucher interreligiöse Vergleiche und Gegenüberstellungen zu grundlegenden Themen wie „Frömmigkeit“, „Heilige Schriften“, „Lebensstationen“, „Tod und Jenseits“ oder „Propaganda und Toleranz“.

Veranstaltung: „Der geteilte Himmel. Reformation und religiöse Vielfalt an Rhein und Ruhr“

Termin: 03.04.–31.10.2017
Zeit: Mo–So 10–18 Uhr
Eintritt: Eintritt: 7 EUR, ermäßigt 4 €, Kinder /Jugendliche unter 18 Jahren frei
Veranstalter: Ruhr Museum
Ort: Ruhr Museum Essen, Areal A [Schacht XII], Kohlenwäsche [A14], Gelsenkirchener Straße 181, 45309 Essen
Anfahrtsadresse für Navigationssysteme: Fritz-Schupp-Allee (14), 45141 Essen

Informationen unter: www.ruhrmuseum.de, www.der-geteilte-himmel.de, info@ruhrmuseum.de

Pressekontakt: Ruhr Museum, Fon +49 201 24681-433, presse@ruhrmuseum.de

Der_geteilte_Himmel_Gesamtprojekt_und_Veranstaltungsprogramm.pdf / PDF ( 74,1 KB )

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Schillerpark-Siedlung und Gartenstadt Falkenberg in Berlin

Pflichtbesuch für Architekturstudenten und andere Architekturliebhaber


©Gartenstadt Falkenberg/Foto: Tina Merkau

Das Besondere an den UNESCO-Welterbestätten  Siedlungen der Moderne in Berlin ist, dass diese bewohnt und täglich genutzt werden. Die Siedlungen Gartenstadt Falkenberg (auch Tuschkastensiedlung genannt) und Schillerpark-Siedlung sind noch heute im Besitz der Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG.Als Gartenstadt nach englischem Vorbild angelegt, ist die berühmte Siedlung von Bruno Taut in Treptow auch heute noch eine harmonische Verbindung zwischen großstädtischer und ländlicher Lebensform. 1913/14 wurden die bunten Fassaden der Reihen- und Mehrfamilienhäuser als spektakulär empfunden. So entstand im Volksmund schnell der Name „Tuschkastensiedlung".


©Schillerpark Siedlung/Foto: Tina Merkau

Die Häuser aus rotem Backstein in der Schillerpark-Siedlung mit den klar gegliederten Gartenhöfen erzeugen holländische Impressionen.  Bruno Taut errichtete diesen Teil der Siedlung im Stil des „Neuen Bauens“ 1924/30. Architekt Hans Hoffmann erweiterte die Siedlung1954/59 mit bis heute beeindruckend großen Fensterfronten. Er griff dabei auch die Architektursprache von Taut auf.Die Siedlung wurde im Juli 2008 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Um auch weiterhin für den Erhalt und die Pflege der Welterbesiedlungen Sorge tragen zu können, wurde eigens zu diesem Zweck im Frühjahr 2009 die "Stiftung Weltkulturerbe Gartenstadt Falkenberg und Schillerpark-Siedlung der Berliner Moderne" gegründet.


©Schillerpark Siedlung/Foto: Tina Merkau

Wohnen im Welterbe

Dass die Bewohner und Genossenschaftsmitglieder der „1892“ auch heute noch gern und lange in diesen Wohnungen leben, spricht für die langlebige Architektur.Über das ganze Jahr trifft man in den Siedlungen auf Gruppen von Architekturstudenten, die die Häuser ausgiebig fotografieren und diskutieren. Für andere Architekturliebhaber gibt es eine Vielzahl von qualifizierten Führungen: www.ticket-b.de, www.gerhildkomander.de, www.rent-a-guide.de, www.berlin-4d.de


©Gartenstadt Falkenberg/Foto: Tina Merkau

Welterbe-Besitzerin wird 125 Jahre

Die Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG feiert in2017 ihr 125jähriges Bestehen und lädt ihre Mitglieder am 1. Juli zu einer Jubiläumsfeier in den Zoologischen Garten in Berlin ein. Für die Mitarbeiter, Vertreter und den Aufsichtsrat gibt es einen Empfang. Das Jubiläum ist auch Anlass einen repräsentativen Film über die Entwicklung und den vielfältigen Bestand zu erstellen ebenso wie ein Jubiläumsbuch, das die Genossenschaft unter dem Aspekt, dass „alle Wirklichkeit die Utopie von gestern ist“, beleuchtet.

Pressemeldung_PresseUnescoWelterbestaetten.docx / DOCX ( 74,6 KB )

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Bremen

Willkommen in Bremens „guter Stube“


©Bremer Touristik Zentrale - Rathaus Güldenkammer

1.200 Jahre Tradition und Weltoffenheit prägen Bremen, die Hansestadt an der Weser. Unverwechselbar bleiben das prächtige Rathaus im Stil der Weserrenaissance und die ehrwürdige Figur des Roland auf dem historischen Marktplatz. Sie verkörpern seit 1404 den Bürgerwillen nach Unabhängigkeit. Rathaus und Roland stehen als einzigartiges Welterbe der Menschheit unter dem Schutz der UNESCO.


©Bremer Touristik Zentrale - Roland, Rathaus im Winter

Seine Einzigartigkeit bestätigte das Welterbekomitee: „Das Rathaus und der Roland zu Bremen sind ein einzigartiges Zeugnis für die bürgerliche Autonomie und Souveränität, wie diese sich im Heiligen Römischen Reich entwickelten“, heißt es in dem Gutachten, das der Entscheidung zugrunde liegt. Darin wird für das Rathaus „die herausragende Form der Architektur der späten Renaissance in Norddeutschland, die so genannte Weser-Renaissance“ ausdrücklich gewürdigt.Nicht zuletzt dieser Architekturstil macht das Rathaus zum Schmuckstück der „guten Stube“, wie die Bremer liebevoll ihren historischen Marktplatz nennen. In der oberen Rathaushalle, dem schönsten und repräsentativsten Festsaal Bremens, tagte früher der Stadtrat. Die Bedeutung von Handel und Schifffahrt zeigt sich bis heute an den Schiffsmodellen, die von der Decke hängen. Ihre Minikanonen konnten bei Feierlichkeiten sogar abgefeuert werden.Exklusive Rathausführungen der Bremer Touristik-Zentrale durch das historische Gebäude vermitteln einen Einblick in die faszinierende Geschichte. Gezeigt werden zum Beispiel die imposante Obere Rathaushalle und die prunkvolle Güldenkammer.

Die Rundgänge finden ganzjährig montags bis samstags zu verschiedenen Zeiten statt und kosten pro Person 5,50.

Weitere Informationen gibt es bei der Bremer Touristik-Zentrale, Tel.: 0421/30800-10 und im Internet unter www.bremen-tourismus.de

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Altstadt von Regensburg

Welterbe und Wirtshausgeschichten


© Stadt Regensburg/Peter Ferstl

Für ein verlängertes Wochenende, einen Kurzurlaub oder einen Tagesausflug gehören UNESCO-Weltkulturerbe-Städte wie etwa Regensburg mit ihrer Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und ihrem mittelalterlichen Flair zu den Lieblingszielen kulturell interessierter Städteurlauber in Deutschland. "Die Regensburger Altstadt mit dem gotischen Dom, der Steinernen Brücke über die Donau und den Festungswerken aus der Römerzeit beherbergt insgesamt knapp tausend Baudenkmäler aus zweitausend Jahren", erzählt Sabine Thiele, Geschäftsführerin der Regensburg Tourismus GmbH.  

Der beste Weg, um dem Herzen und dem Wesen der bayerischen Universitätsstadt näher zu kommen, führt über eine Themenführung. Altes Gemäuer und historische Ereignisse, bewegte Geschichte und amüsante Geschichten, versteckte Hinterhöfe und abgelegene, schmale Gassen: All das wird Besuchern in einem kurzweiligen Rundgang vermittelt. Das ist ein guter Einstieg, hinter die Kulissen der jungen, dynamischen Stadt zu schauen, um sie dann auf eigene Faust und mit vielen Anregungen versehen noch intensiver erleben zu können.  

Regensburger Lebensart hautnah genießen

Regensburg bietet mit 57 verschiedenen Führungen für Entdecker, Genießer und sportlich Aktive eine große Anzahl an Touren für verschiedene Besuchertypen an. Schließlich ist Regensburg nicht nur altehrwürdig, sondern inmitten seiner Bausubstanz zugleich quirlig und modern. Auf dem interreligiösen Stadtrundgang "Grüß Gott, Schalom, Salam" begeben sich die Teilnehmer etwa auf eine Suche nach den Spuren, die die großen Weltreligionen in der Altstadt hinterlassen haben. Den Besonderheiten der regionalen Lebensart kommt man bei den "Regensburger Wirtshausgeschichte(n)" näher. Immer begleitet von qualifizierten Gästeführern, die die Faszination und Geschichte lebendig weitertragen. Auf www.tourismus.regensburg.de gibt es alle wichtigen Informationen zur Stadt und einen Überblick über die Kulturtouren. Das Jahresprogramm ist bei der Tourist Information im Alten Rathaus kostenlos erhältlich, dort können die Touren auch gebucht werden.  

Spannende Ausflüge in die Geschichte

Das Stadtführungsangebot richtet sich an Einzelbesucher und Gruppen. Recht einzigartig dürfte dabei das sprachliche Spektrum sein: Die qualifizierten Gästeführer bieten die Touren in 16 verschiedenen Sprachen und Dialekten - einschließlich der Gebärdensprache - an. Eine besonders spannende Art der Geschichtsvermittlung sind die Angebote für Kids, Teens und Twens. Unter dem Motto "Veni, vidi, vici" geben beispielsweise zwei kostümierte Legionäre lebendige Einblicke in die Alltagswelt der Römer. Den Dominikaner, Gelehrten und Bischof Albertus Magnus lernen junge Leute dagegen im Rahmen einer szenischen Führung kennen. Bewegungshungrige können die Highlights der Stadt auch im Laufschritt beziehungsweise beim "Sight Biking" oder mit dem Segway auf zwei Rädern entdecken.  

Kulturgetränk Bier - nicht nur zum Trinken

Drei Brauereien, eine Vielzahl feinster Bierspezialitäten und ein gemeinsamer Zweck: In Regensburg trinkt man Bier für eine gute Sache. Alle drei Traditionsstätten der Biererzeugung sind Stiftungs-Brauereien und bieten ebenfalls Führungen an. Ihr Erlös fließt gemeinnützigen Zwecken zu. Deshalb - und nur deshalb - trinkt der Regensburger so gerne Bier. Den Rundgang durch die Brauereien lässt man am besten mit einem frischen Schluck besten Regensburger Bieres in einem der zahlreichen bayerischen Wirtshäuser oder im schattigen Biergarten ausklingen.  

Die ostbayerische Stadt lockt mit Museen, Galerien und vielen Veranstaltungen  

Wenn die Tage im Herbst merklich kürzer werden, entfalten viele Städte eine ganz besondere Atmosphäre. "Ohne sommerliche Besucherheerscharen lässt sich etwa ein Rundgang durch die mittelalterliche Altstadt von Regensburg - ob auf eigene Faust oder im Rahmen einer Themenführung - noch intensiver genießen", sagt Sabine Thiele, Geschäftsführerin der Regensburg Tourismus GmbH. Die ostbayerische Welterbe-Stadt lockt Kulturinteressierte und Genussurlauber ganzjährig mit einem abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm.  
Schwungvolles Kulturleben

Regensburg verfügt nicht nur über einen großen Bestand an Baudenkmälern aus 2.000 Jahren Stadtgeschichte, sondern auch über eine vielfältige Galerien- und Museumslandschaft. Das "Kunstforum Ostdeutsche Galerie" beispielsweise beherbergt 2.500 Gemälde und Skulpturen sowie 30.000 Grafiken von Künstlern aus den ehemals deutsch geprägten Kulturräumen im östlichen Europa - darunter von Berühmtheiten wie Lovis Corinth, Käthe Kollwitz und Sigmar Polke. Mit einer umfangreichen Ausstellung vom 23. Oktober 2016 bis zum 26. Februar 2017 würdigt das Museum das Werk des in Rumänien geborenen Schweizer Objektkünstlers Daniel Spoerri, in diesem Jahr Träger des Lovis-Corinth-Preises. Bei den Regensburger Tanztagen vom 5. bis zum 28. November wiederum bringen regionale, nationale und internationale Tanz-Kompanien zusätzlichen Schwung ins Kulturleben der Domstadt.  

Auf www.tourismus.regensburg.de gibt es weitere Informationen zu allen Veranstaltungen und Inspirationen für einen Regensburg-Besuch.

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Deutsche Limes-Straße

Neue Broschüre zu den Museen und Sehenswürdigkeiten entlang des Obergermanisch-Raetischen Limes erschienen

Der Verein Deutsche Limes-Straße hat eine Broschüre herausgegeben, die auf 64 Seiten über alles Wissenswerte rund um das UNESCO-Welterbe Obergermanisch-Raetischer Limes informiert. In der DIN A4 Broschüre werden alle Mitgliedsorte mit ihren Sehenswürdigkeiten vorgestellt sowie die historischen Denkmäler entlang der Deutschen Limes-Straße.  
Den Leser erwarten wunderschöne Orte, an denen das römische Denkmal zu besichtigen und erkunden ist. Ausführlich dargestellt sind auch die zahlreichen Römischen Museen und Museen mit Römerthema mit ihren Öffnungszeiten und Kontaktinformationen. Die Museen sind gerade auch in der Winterzeit lohnenswertes Ausflugsziel.

Die Broschüre steht als kostenfreier Download auf der Homepage unter www.limesstrasse.de zur Verfügung. Unter der Rubrik Infoservice kann die Broschüre zum Preis von 2 € in der Geschäftsstelle bestellt werden.

Information: www.limesstrasse.de

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Hamburg - Speicherstadt

DAS MINIATUR WUNDERLAND – EIN WAHR GEWORDENER TRAUM


Petersdom © Miniatur Wunderland Hamburg

Ein bisschen Italien direkt an der Elbe: Der neue Italien-Abschnitt im Minatur-Wunderland der Speichstadt in Hamburg umfasst Rom, die Toskana, das Cinque Terre, Südtirol, die Amalfiküste und Pompeji mit Vesuv.

Venedig wird als separater Abschnitt ca. ein Jahr später folgen. Im vierzehnten  Jahr hintereinander hat das  Miniatur Wunderland 2015 wieder einen Besucherrekord aufgestellt: Rund 1,25 Millionen Besucher haben die Ausstellung besucht.


Rom: Villa Borghese © Miniatur Wunderland Hamburg

Im Dezember 2012 wurde der 10.000.000ste Besucher empfangen. Mit der Fertigstellung des Abschnittes Italien im  September 2016, wuchs die Anlagenfläche auf über 1.490 qm an. Mittlerweile sind dort über 360 Mitarbeiter beschäftigt.


Freizeitpark Pisa © Miniatur Wunderland Hamburg

Damit ist das Miniatur Wunderland nicht nur neben Alster, Musicals und Hafen zu einem der wichtigsten Touristenmagneten Hamburgs geworden, sondern auch zu einem gewichtigen Arbeitgeber.


Bauphase Südtirol © Miniatur Wunderland Hamburg

Informationen: www.miniatur-wunderland.de

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Detailseite: DAS MINIATUR WUNDERLAND – EIN WAHR GEWORDENER TRAUM


Bamberg

Bamberg für Wanderfans


Das Weltkulturerbe Bamberg für Wanderfans

©FrankenTourismus/BAMBERG TKS/Foto: Holger Leue

Warum das „Fränkische Rom“ nur mit Auto, Bus oder Rad erkunden? Das Weltkulturerbe bietet zahlreiche Möglichkeiten, die Stadt idyllisch und naturnah auf Schusters Rappen zu erkunden und auf kurzen, unterhaltsamen Routen einmal ganz neu in all seinen Facetten zu erleben. So führt der einzigartige Gärtnerstadtrundweg mit rund 20 Themenstationen durch die historische Gärtnerstadt - noch immer ein Geheimtipp und wenig bekanntes Kleinod, ohne das Bamberg wohl kein Weltkulturerbe geworden wäre! Und auch dies weiß vielleicht nicht jeder: Neben dem weitläufigen UNESCO-Weltkulturerbe besitzt Bamberg auf über 10% seiner Stadtfläche viele schutzwürdige Biotope mit seltenen Tier- und Pflanzenarten. Und genau dort verläuft auch ein bestens ausgewiesener Naturpfad – oft direkt vorbei an den bekannten Sehenswürdigkeiten! Wer durch Bamberg auf thematischen Spaziergängen wandelt, erweitert mühelos sein Wissen über die hiesigen Kulturschätze – was manchmal aus sehr speziellen Blickwinkeln geschieht: So führt z. B. die Route des barrierefreien Fluss-Erlebnis-Pfades am Flussverlauf der Regnitz entlang und erklärt dabei die historische Bedeutung des Wassers für das Leben und die spezifische Entwicklung dieser einzigartigen Stadt.   Der neue, kostenfreie Wanderführer für Bamberg ist der perfekte Tourenbegleiter für unterwegs wie zur Vorabinfo. Bei der Zusammenstellung der Routen stehen echte Naturerlebnisse, kulturelle und historische Momente sowie kulinarischen Entdeckungen im Mittelpunkt, wobei die Palette von Stadtspaziergängen bis hin zu richtigen Wanderungen unterschiedlicher Länge und Intensität reicht. Besonderes Extra: Ein GPX-Track kann bequem aufs Smartphone geladen werden!  

Prospekt, Paketreise und weitere Infos:
BAMBERG Tourismus BAMBERG Tourismus & Kongress Service, www.bamberg.info
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©FrankenTourismus/BAMBERG TKS/Foto: Holger Leue

Detailseite: Bamberg für Wanderfans


Essen – Zeche Zollverein

Outdoor-Angebote auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein


© Frank Vinken / Stiftung Zollverein

Den Herbst aktiv genießen: Das UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen bietet viele verschiedene Möglichkeiten, die beeindruckende Industriearchitektur der Zeche und Kokerei Zollverein unter freiem Himmel zu entdecken.


© Jochen Tack / Stiftung Zollverein

Bei den Angeboten von Soccer-Golf über Fahrradführungen und Sightjogging bis hin zu Naturführungen ist für jede Generation etwas dabei. Informationen zu allen Angeboten erhalten Besucher unter www.zollverein.de.

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160809_Outdoor_Herbst.docx / DOCX ( 14,1 KB )

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Detailseite: Outdoor-Angebote auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein


Wieskirche

Pilger-Wander-Weg Heilige Landschaft Pfaffenwinkel


Copyright: Wolfgang Ehn

Der Pfaffenwinkel, voll sinnlicher Schönheit mit all seinen Kirchen, Klöstern und Kraftorten in der Natur, lässt immer wieder ein tiefes Empfinden entstehen, an einem besonderen Ort dieser Erde zu sein. Dieses Gefühl begleitet und erfüllt den Wanderer und Pilger entlang der drei Schleifen des Pilger-Wander-Weges Heilige Landschaft Pfaffenwinkel – verbinden diese Schleifen doch die schönsten sakralen und natürlichen Kraftplätze der Region, darunter auch das UNESCO Welterbe Wieskirche, die seit Jahrhunderten Wallfahrer aus ganz Europa anzieht.

Heilige Landschaft Pfaffenwinkel.docx / DOCX ( 116,0 KB )
Heilige Landschaft Pfaffenwinkel - Saisonauftakt und Pilgertage.docx / DOCX ( 96,0 KB )

Detailseite: Pilger-Wander-Weg Heilige Landschaft Pfaffenwinkel


Bayreuth

UNESCO-Welterbe Markgräfliches Opernhaus Bayreuth – Besuch trotz Sanierung möglich


© Bayerische Schlösserverwaltung, Frahm

Das Opernhaus in Bayreuth, das 2012 in die Welterbeliste aufgenommen wurde, ist das bedeutendste und besterhaltene Beispiel barocker Theaterkultur.
Erbaut wurde das Markgräfliche Opernhaus von 1746 bis 1750 vom damals europaweit führenden Theaterarchitekten Giuseppe Galli Bibiena im Auftrag des Markgrafenpaares Friedrich und Wilhelmine von Brandenburg-Bayreuth. Es war zu seiner Zeit in Größe und Prachtfülle nur vergleichbar mit Häusern in Wien, Dresden, Paris oder Venedig. Das Opernhaus ist ein ganz aus Holz gefertigtes Logentheater mit bemalter Leinwand. Wegen seiner stuckierten, geschnitzten und gemalten Dekoration gilt das Opernhaus als weltweit einzigartig. Auch die Akustik ist in ihrem Ursprung noch wie vor 270 Jahren erlebbar....

Hier gehts zur vollständigen Pressemitteilung:
Pressetext UNESCO Welterbe Markgraefliches Opernhaus.doc / DOC ( 263,0 KB )

Detailseite: UNESCO-Welterbe Markgräfliches Opernhaus Bayreuth – Besuch trotz Sanierung möglich


Studie "World Heritage and Tourism in a Changing Climate" warnt vor Risiken

Klimawandel bedroht UNESCO-Welterbestätten

Der Klimawandel ist eines der größten Risiken für Welterbestätten. Das stellen die Autoren der Studie "World Heritage and Tourism in a Changing Climate" fest. Sie wurde von der UNESCO, dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und der "Union of Concerned Scientists" (UCS) erstellt. "Wir müssen die weltweite Bedrohung von Welterbestätten durch den Klimawandel besser verstehen und entsprechende Maßnahmen ergreifen", sagte Dr. Mechtild Rössler, Direktorin des UNESCO-Welterbezentrums. "Wie die Ergebnisse der vorliegenden Studie zeigen, müssen unsere Klimaschutz-Anstrengungen gemäß Pariser Klimaabkommen den Temperaturanstieg auf deutlich unter zwei Grad begrenzen, um unser Welterbe für aktuelle und künftige Generationen zu erhalten." Die UNESCO/UNEP/UCS-Studie untersucht die Risiken beispielhaft anhand von 31 Weltnatur- und Kulturerbestätten in 29 Ländern. Risiken sind unter anderem steigende Temperaturen, schmelzende Gletscher, steigender Meeresspiegel, extreme Dürren und längere Waldbrandsaisons. Die Auswirkungen des Klimawandels können dazu führen, dass viele Welterbestätten ihren außergewöhnlichen universellen Wert verlieren. Das könnte auch den Tourismus und die wirtschaftliche Entwicklung von Welterbestätten insbesondere in Entwicklungsländern erheblich beeinträchtigen, so die Warnung der Autoren. Dennoch werde der Klimawandel in Managementstrategien von Welterbestätten und in der Entwicklung touristischer Nutzungskonzepte zu wenig berücksichtigt. Die Studie dokumentiert den Einfluss des Klimawandels auf weltbekannte Touristenziele wie dem italienischen Venedig, Stonehenge in Großbritannien, den Galapagos-Inseln von Ecuador, der südafrikanischen Landschaft Cape Floral, der Hafenstadt Cartagena in Kolumbien und dem japanischen Shiretoko-Nationalpark. Auch die grenzüberschreitende Welterbestätte Wattenmeer wird vom Klimawandel betroffen sein, zum Beispiel durch den steigenden Meeresspiegel und durch zunehmende Stürme. Eine Abnahme der Landfläche könnte beispielsweise die Nahrungssuche für Vögel erschweren. Bisher ist das Wattenmeer eines der vogelreichsten Gebiete weltweit. Derzeit besuchen laut Studie jährlich etwa 10 Millionen Menschen die Stätte und verantworten damit Einnahmen von 3 bis 5 Milliarden Euro.

Weitere Informationen:

Studie "World Heritage and Tourism in a Changing Climate" (PDF)
http://www.unesco.de/fileadmin/medien/Dokumente/Welterbe/WHC_Tourism_Climate_Change.pdf
Webseite "Klimawandel und Welterbestätten" (in englischer Sprache)  
http://whc.unesco.org/en/climatechange/
DUK-Webseite UNESCO-Welterbestätte Wattenmeer  
http://www.unesco.de/index.php?id=welterbe-wattenmeer

Pressekontakt:
Deutsche UNESCO-Kommission
Pressesprecherin
Katja Römer
Telefon: 0228-60497-42
E-Mail: roemer@unesco.de

Detailseite: Klimawandel bedroht UNESCO-Welterbestätten


UNESCO-Jahrestagung vom 04.- 06. April 2016

Fotos und Vorträge zur Jahrestagung in Regensburg



 
Dr. Verena Metze-Mangold                                         
Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission  


Claudia Schwarz  
Vorsitzende des UNESCO-Welterbestätten Deutschland e. V.

Joachim Wolbergs
Oberbürgermeister
  
Empfang der Stadt Regensburg im Reichssaal
  
Ensemble Pura Crema
 
v. l. n. r: OB J. Wolbergs, C. Schwarz, V. Metze-Mangold, S. Thiele, K. Unger

Kulturreferent Klemens Unger


 
  






Vorträge folgen in Kürze.

Detailseite: Fotos und Vorträge zur Jahrestagung in Regensburg


Neues 3D-Modell gibt Blinden und internationalen Gästen Einblicke in das UNESCO Weltnaturerbe

Nationalpark Zentrum Kellerwald ist barrierefrei und mehrsprachig



„Wir möchten allen Besucherinnen und Besuchern des NationalparkZentrums Kellerwald ermöglichen, sich über das Weltnaturerbe Buchenwälder zu informieren. Hierzu zählen auch Menschen mit Behinderung und Gäste aus dem Ausland. Für diese Zielgruppe wurde nun ein einzigartiges 3D-Audio-Modell entwickelt“, erklärte Hessens Umweltministerin Priska Hinz heute im NationalparkZentrum in Vöhl. Hier wurde das 3D-Modell dem Nationalparkbeirat und der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit Hilfe von tastbaren Elementen, Sprachinformationen, speziellen Funkkopfhörern und Erläuterungen in Blindenschrift können sich Menschen mit Einschränkungen über die sogenannten Points of Interest des Weltnaturerbes im Nationalpark Kellerwald-Edersee informieren...



Hier gehts zur Pressemeldung: PM Nationalpark 3DModell.doc / DOC ( 109,0 KB )

Detailseite: Nationalpark Zentrum Kellerwald ist barrierefrei und mehrsprachig


Download (PDF)

Pic Unesco Broschure

Ico DownloadBroschüre:
"UNESCO-Welterbe in Deutschland - Geschichte voller Leben"

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Kontakt

UNESCO-Welterbestätten Deutschland e.V.
Kornmarkt 6
06484 Quedlinburg
Tel. +49 (0)3946 8112-53
Fax +49 (0)3946 8112-56
info@unesco-welterbe.de

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