Aktuelles

Termine, Veranstaltungen und Wissenswertes


Zeche Zollverein

Die „schönste Zeche der Welt“


Luftbild Zeche Zollverein
©JochenTack

Hunderte von Bergwerken förderten Kohle im Ruhrgebiet, doch nur eines gehört seit 2001 zum UNESCO-Welterbe. Und das aus gutem Grund: Die Zeche Zollverein ist ein Meisterwerk der Bergbauarchitektur, geschaffen von den Visionären Fritz Schupp und Martin Kremmer. Bis heute besticht die symmetrische Anordnung der Gebäude: Die bis ins Detail gestalteten Anlagen sind ein komplett erhaltenes Gesamtkunstwerk. Bis 1986 wurden auf der Zeche insgesamt 240 Millionen Tonnen Kohle abgebaut, über und unter Tage waren bis zu 8.000 Bergleute rund um die Uhr beschäftigt. Heute ist das Industriedenkmal ein lebendiger Kulturstandort mit Museen für Industriegeschichte und Design, zahlreichen Freizeitangeboten und Veranstaltungen. Das berühmte Doppelbock-Fördergerüst repräsentiert eindrucksvoll den Wandel einer ganzen Region. Rund 1,5 Millionen Gäste aus aller Welt besuchen mittlerweile jährlich das Gelände, um die außergewöhnliche Industriearchitektur zu erleben, an Führungen teilzunehmen, Ausstellungen zu besuchen, Feste zu feiern oder im Zollverein Park zu entspannen.  

Denkmalpfad ZOLLVEREIN®: Lebendige Geschichte und bewegende Gegenwart Im Denkmalpfad ZOLLVEREIN® wird Industriegeschichte wieder lebendig. Bei Führungen durch die original erhaltenen Übertageanlagen erleben Besucher, was es bedeutete, auf der einst leistungsstärksten Zeche der Welt und der größten Kokerei Europas zu arbeiten. Die Teilnehmer folgen dem „Weg der Kohle“ über Tage und erhalten dabei spannende Einblicke in die Arbeit sowie das Leben der Bergleute und Koker. Außerdem erklärt der Gästeführer anschaulich Details zur Architektur, Industrienatur und zum Wandel des Welterbes Zollverein in einen modernen Kulturstandort. Wer bequem und schnell das ganze Welterbe-Gelände erkunden möchte, der bucht einfach den EBus!  

Ruhr Museum: Das Regionalmuseum des Ruhrgebiets Faszination Metropole Ruhr: Mit über 6.000 Exponaten präsentiert das Ruhr Museum in der ehemaligen Kohlenwäsche die spannende Natur- und Kulturgeschichte der Ruhrregion. Auf drei spektakulären Ebenen zeigt die Dauerausstellung die Gegenwart der Metropole Ruhr, das vorindustrielle Gedächtnis sowie die dramatische Geschichte der Industrialisierung und des Strukturwandels im Ruhrgebiet. Ab April 2017 nimmt die Sonderausstellung „Der geteilte Himmel. Reformation und religiöse Vielfalt“ das Reformationsjubiläum zum Anlass, um mit bedeutenden kulturhistorischen Exponaten das Verhältnis sowie das Zusammenleben der unterschiedlichen Religionen und Konfessionen an Rhein und Ruhr zu präsentieren.  


©JochenTack

Kunst, Kultur, Freizeit, Gastronomie: Highlights erleben Die Magie des Wandels: Wo einst Maschinenlärm den Takt schlug, geben heute Kunst und Kultur den Ton an. Wenn während der „ExtraSchicht“, der Nacht der Industriekultur, alljährlich das ganze Ruhrgebiet erstrahlt und Hunderttausende die Nacht zum Tag machen, ist das Welterbe Zollverein stets mittendrin mit Musik, Tanz, Theater, Führungen und Lichtinstallationen. Zweimal im Jahr setzt die Kunstmesse contemporary art ruhr (C.A.R.) neue Impulse in der Kunstlandschaft und das internationale Kulturfestival Ruhrtriennale bringt jährlich im Sommer spektakuläre Kulturerlebnisse sowie inspirierende Uraufführungen auf das Welterbe. Bei einer Führung im Red Dot Design Museum erleben Besucher ausgezeichnetes Design und visionäre Ideen.  


©JochenTack

RUHR.VISITORCENTER Essen und Portal der Industriekultur Erste Anlaufstelle für alle Besucher des Welterbes Zollverein und Startpunkt vieler Führungen ist das RUHR.VISITORCENTER Essen in der ehemaligen Kohlenwäsche. Neben Eintrittskarten und Führungstickets erhalten Besucher in dem zentralen Besucherzentrum umfangreiche Informationen zum Welterbe sowie zum gesamten Ruhrgebiet. Das „Portal der Industriekultur“ präsentiert das industriekulturelle Panorama des Ruhrgebiets und Nordrhein-Westfalens. Multimediale Inszenierungen und innovative Informationsstationen zeigen 18 Ankerpunkte der Route der Industriekultur: ehemalige Standorte der Schwerindustrie, die heute unter anderem als Museen, Veranstaltungshallen oder Gewerbe- und Büroimmobilien genutzt werden. Der Panaromafilm RUHR 360° bietet eine bewegende Einführung in das Ruhrgebiet. Eine Aussichtsplattform auf dem Dach der Kohlenwäsche gewährt Blicke in alle Himmelsrichtungen.  

Besondere saisonale Angebote sind das Werksschwimmbad in den NRW-Sommerferien und die ZOLLVEREIN® Eisbahn (9. Dezember 2017 bis 7. Januar 2018). Weitere Informationen: www.zollverein.de/tourismus

Basis_PI_Tourismus.pdf / PDF ( 222,9 KB )
Basis Pressemeldung.pdf / PDF ( 243,6 KB )

Detailseite: Die „schönste Zeche der Welt“


Weltnaturerbe Wattenmeer

Ein Wattenmeer - Eine gemeinsame, globale Verantwortung


Vogelkiek Wattenmeer
© Stock LKN.SH

Das Weltnaturerbe Wattemeer bildet das größte zusammenhängende Sand-Schlickwattsystem der Welt mit dynamischen Prozessen, die in einem weitgehend ungestörten Naturzustand ablaufen. Es erstreckt sich über 500 km entlang der Nordseeküste von den Niederlanden, Deutschland und Dänemark und umfasst ca.11,500 km².  

2009 wurde das deutsch-niederländische Wattenmeer in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen, 2014 folgte der dänische Teil. Damit  wird der „außergewöhnliche universelle Werte“ des Wattenmeeres international anerkannt und die Leistungen des über 30-jährigen grenzüberschreitenden Schutz und Management des Gebietes gewürdigt. Der Welterbestatus ist die höchste Auszeichnung, die ein Naturgebiet bekommen kann und eine Wertschätzung seiner herausragenden, globalen Bedeutung. Damit steht das Wattenmeer auf einer Stufe mit anderen weltberühmten Naturwundern, wie dem Grand Canyon in den USA und dem Great Barrier Reef in Australien, die ebenfalls zum Weltnaturerbe gehören.  

Die Aufnahme in die Welterbeliste bestätigt den außergewöhnlichen universellen Wert des Wattenmeeres und beinhaltet die Verantwortung dieses einzigartigen Ökosystems zum Wohle jetziger und zukünftiger Generationen zu erhalten.  


Wattwanderung
© Schnabler LKN.SH

Warum ist das Wattenmeer so außergewöhnlich und einzigartig?  

1. Eine extrem dynamische Landschaft, die niemals still steht: Nirgends sonst auf der Erde hat sich unter dem Einfluss der Gezeiten eine vielfältigere Landschaft in dieser Größe entwickelt. Wind und Wasser sind die formenden Naturkräfte; Gezeiten und Sturmfluten sorgen für eine hohe Dynamik. Die natürlichen geologischen Prozesse laufen im Wattenmeer noch weitestgehend ungestört ab. Inseln, Sandbänke, Priele, Rinnen, Wattflächen, Salzwiesen und Dünen werden permanent umgestaltet – so gibt es ständig etwas Neues zu entdecken.  

2. Ungezähmte Naturkräfte und massenhaft Spezialisten: Das Wattenmeer zeigt auf einmalige Weise, wie sich Pflanzen und Tiere an die ständig wechselnde Landschaft anpassen. Die Biomasseproduktion im Wattenmeer zählt zu der höchsten weltweit. Riesige Mengen an Würmern, Muscheln, Schnecken und Krebsen bilden die Nahrungsrundlage für Fische, Vögel und Meeressäuger.  

3. Eine herausragende Bedeutung für den Erhalt der weltweiten Artenvielfalt: Trotz seiner oft ruhigen Erscheinung ist das Wattenmeer die größte Wildnis in Europa und einer der weltweiten Hotspots der Artenvielfalt. Insgesamt sind hier mehr als 10.000 Tier-und Pflanzenarten zu Hause. Die reichhaltigen Wattböden sind unverzichtbar für den globalen Vogelzug: ungeachtet von Ländergrenzen legen jährlich 10-12 Millionen Zugvögel auf dem Weg in ihre Sommer- oder Winterquartiere einen Stopp im Wattenmeer ein.  

4. Ein intakter und unversehrter Naturraum: Das Weltnaturerbe Wattenmeer weist alle Facetten (Arten, Lebensräume, Prozesse) eines natürlichen und dynamischen Wattenmeeres auf. Das Gebiet hat eine ausreichende Größe, um den Erhalt dieses außergewöhnlichen Ökosystems zu gewährleisten.  

5. Ein grenzenloser, effektiver Schutz: Das Wattenmeer steht in allen drei Staaten schon seit mehr als einer Generation unter Schutz. Seit über 30 Jahren arbeiten die Niederlande, Deutschland und Dänemark für den grenzenlosen Schutz dieses untrennbaren Ökosystems zusammen. Das Wattenmeer genießt den höchstmöglichen Naturschutz: Es ist als Nationalpark und Naturreservat ausgewiesen. Die drei Staaten tragen gemeinsam die hohe Verantwortung für den Erhalt unseres Weltnaturerbes zum Wohle jetziger und zukünftiger Generationen.  

Auf der ITB  

Zum dritten Mal in Folge organisiert das Weltnaturerbe Wattenmeer einen Stand über nachhaltigen Tourismus auf der weltweit größten Tourismusmesse ITB in Berlin. In Kooperation mit dem UNESCO-Programm „Welterbe und Nachhaltiger Tourismus“ und unter dem Motto „Menschen. Schützen. Orte.“ (People. Protecting. Places.) bietet das Weltnaturerbe Wattenmeer vom 8. bis 12. März 2017 ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Programm in Halle 4.1.b, Stand 228. Das Programm umfasst Aktivitäten für Fach- und Privatbesucher, professionelle Workshops und Vorträge sowie Präsentationen von Best-Practice-Beispielen des nachhaltigen Tourismus und der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.

UNESCO Basismeldung Wattenmeer.PDF / PDF ( 229,7 KB )

Detailseite: Ein Wattenmeer - Eine gemeinsame, globale Verantwortung


Völklinger Hütte

Inka und Urban Art sind die Ausstellungsthemen 2017


Das UNESCO-Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Copyright: Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Gerhard Kassner

Die Kultur der Inka und ihrer Ahnen und die internationale Urban Art sind die Ausstellungsthemen des Weltkulturerbes Völklinger Hütte für das Jahr 2017. Länderschwerpunkt der „UrbanArt Biennale® 2017“ ist die Urban Art Südamerikas. Damit setzt das Weltkulturerbe Völklinger in seinen Ausstellungen einen besonderen Akzent auf die südamerikanische Kultur.  


Hochofengruppe des Weltkulturerbes Völklinger Hütte
Copyright: Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Hans-Georg Merkel

Die Ausstellung „Inka – Gold. Macht. Gott.“ (6. Mai bis 26. November 2017) zeigt mit 180 Exponaten die faszinierenden Hochkulturen der Inka- und Vor-Inka-Zeit und ihr Aufeinandertreffen mit der europäischen Kultur des 16. Jahrhunderts. Der Kern-Bestand der Exponate stammt aus dem Larco Museum, Lima und Cusco, das die größte Privatsammlung altperuanischer Kunst weltweit besitzt. Die Objekte sind bedeutende wissenschaftliche Informationsquellen und meisterhafte Kunstwerke. Ein wichtiges Thema ist die spanische Eroberung Südamerikas durch Francisco Pizarro. In der Ausstellung finden sich daher auch Leihgaben herausragender europäischer Museen und Sammlungen.
 

Urban Art im Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Kunstwerk: YZ: Chrystal, 2015
Copyright: Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Hans-Georg Merkel

Die „UrbanArt Biennale®“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist die größte Werkschau zur Urban Art in der Welt. Alle zwei Jahre zeigt das Europäische Zentrum für Kunst und Industriekultur die neuesten Entwicklungen und Positionen der Kunst, die sich aus dem Graffiti entwickelt hat. Die „UrbanArt Biennale®“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte zeigt die weltweite Urban Art aller Kontinente und geht bewusst über die europäisch-amerikanische Perspektive hinaus. Ein Schwerpunkt der „UrbanArt Biennale® 2017“ (9. April bis 5. November 2017) ist neben dem Länderschwerpunkt Südamerika die „interventionale Urban Art“, die mit Kunst-Aktionen aktiv in den Stadtraum eingreift und ihn künstlerisch gestaltet.  


Aufstieg zur Gichtbühne im Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Copyright: Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Wolfgang Klauke

Das UNESCO-Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist weltweit das einzige Eisenwerk aus der Blütezeit der Industrialisierung, das vollständig erhalten ist.  

Informationen: : www.voelklinger-huette.org

ITB.doc / DOC ( 41,0 KB )
UrbanArt Biennale 2017.doc / DOC ( 41,5 KB )
Inka.doc / DOC ( 40,5 KB )
Pressetext_Weltkulturerbe Voelklinger Huette.doc / DOC ( 39,5 KB )

Detailseite: Inka und Urban Art sind die Ausstellungsthemen 2017


Speyer

Bistum feiert 200-jähriges Jubiläum seiner Neugründung


Geschmückter Domnapf
Copyright/Foto: Klaus Venus

Unter dem Leitwort „Seht, ich mache alles neu“ (Off 21,5) feiert das Bistum Speyer das 200-jährige Jubiläum seiner Neugründung. Die zentrale Feier findet am Pfingstmontag, den 5. Juni 2017 statt - genau 200 Jahre nach der Unterzeichnung des Bayerischen Konkordats, mit dem das Bistum Speyer 1817 in den Grenzen des bayerischen „Rheinkreises“ wieder errichtet worden war. Das frühere Fürstbistum Speyer war in Folge der Französischen Revolution im Jahr 1801 untergegangen. Der Auftakt zum Bistumsjubiläum steht ganz im Zeichen der Ökumene: Bereits am Pfingstsonntag (4. Juni 2017) wird im Speyerer Dom eine ökumenische Vesper gefeiert. In den Abendstunden des Pfingstsonntags wird im Speyerer Dom eine multimediale Licht-Klang-Installation mit dem Titel „Glaubensfeuer“ gezeigt. Die Besucherinnen und Besucher werden außergewöhnliche Farbstimmungen und sphärische Klänge in Verbindung mit biblischen Texten erleben. Imposante Lichteffekte sind dabei auf eindrucksvolle Musikstücke synchron abgestimmt und erzeugen in ihrer Farbigkeit ungewöhnliche Stimmungen, neue Einblicke in den Kirchenraum und ein nicht nur spirituelles Erlebnis für alle Sinne. Im Mittelpunkt der Jubiläumsfeier am Pfingstmontag (5. Juni) steht der Festgottesdienst um 10 Uhr im Dom. Nach dem Pontifikalamt wird der Domnapf auf dem Domvorplatz mit Wein gefüllt und an die Teilnehmer der Jubiläumsfeier ausgeschenkt. Das Programm am Nachmittag lädt die Besucherinnen und Besucher dazu ein, neben der Vergangenheit auch die gegenwärtigen Arbeitsschwerpunkte und die Zukunftsvisionen des Bistums kennenzulernen. Dazu öffnet das Bischöfliche Ordinariat seine Türen. In den verschiedenen Dienstgebäuden rund um den Dom sind inhaltliche sowie kulinarische Angebote geplant. Theaterstück macht die Zeit des Anfangs lebendig.

Weitere Informationen: www.bistum-speyer.de

Feste in Speyer_2017.pdf / PDF ( 325,8 KB )
Bistum feiert 200Geburtstag.docx / DOCX ( 13,7 KB )

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Regensburg

„Regensburger trifft Gast“ – Begegnungen auf Reisen


Regensburg
©RTG, Foto: Sven Müller

Die einen nennen die erste bayerische Hauptstadt „besterhaltene mittelalterliche Stadt“, die anderen „mittelalterliches Wunder Deutschlands“. Beide haben Recht. Nicht nur die Bauweise hüllt die Besucher in italienisches Flair, auch die Lebensweise, der die Regensburger im Sommer frönen, lässt an das Leben unter südlicher Sonne denken: Sie nehmen jeden Anlass wahr, große Straßenfeste zu feiern, sei es Jazz, Kunst, ein Jubiläum oder Brauchtum. Und dass Regensburg die Stadt mit überdurchschnittlicher Vielfalt an kulinarischen Besonderheiten Deutschlands ist, lässt sich auf Schritt und Tritt in den Straßencafés, Kneipen, Restaurants und den vielen schattigen Biergärten leicht feststellen und genießen.  


©RTG

Der beste Weg dem Herzen und dem Wesen Regensburgs näher zu kommen, führt über eine Stadtführung: Altes Gemäuer und historische Ereignisse, bewegte Geschichte und amüsante Geschichten, versteckte Hinterhöfe und abgelegene, schmale Gassen, all das wird den Besuchern in einem kurzweiligen, gut eineinhalbstündigen Rundgang vermittelt. Das ist der beste Einstieg, der jungen, dynamischen Stadt hinter die Kulissen zu schauen, um sie auf eigene Faust und mit vielen Anregungen versehen, noch intensiver erleben zu können.   Regensburg strotzt nur so vor Einzigartigkeit: Sie gilt als besterhaltene mittelalterliche Großstadt mit der ältesten erhaltenen Steinbrücke Deutschlands, die Porta Praetoria als ältester Hochbau Deutschlands, das Schloss Thurn und Taxis als größtes bewohntes Schloss Europas, der historische Reichssaal als Sitz des immerwährenden Reichstags und erstes deutsches bzw. europäisches Parlament. Die älteste Kirchenmusikhochschule der Welt ist ebenso hier angesiedelt, wie das älteste Caféhaus Deutschlands. Das „document Neupfarrplatz“ stellt die größte Ausgrabung eines mittelalterlichen jüdischen Quartiers dar.  


©RTG

Mit „Regensburger trifft Gast“ hat die Regensburg Tourismus GmbH eine Möglichkeit geschaffen, zu einer neuen Form des Treffens zwischen Besuchern und Bürgern der Stadt beizutragen. Das hilft nicht nur Vorurteile abzubauen, das ist überdies kommunikativ und trägt zu einer deutlichen Profilbildung und Imagestärkung Regensburgs bei. Außerdem: Individualismus ist gefragt! Wissen aus erster Hand und Authentizität tragen zu einem intensiven und emotionalen Urlaubserlebnis bei. Steinmetzzeichen in Regensburg entdecken, die schönsten Rad-Strecken erkunden oder den Regensburger Domspatzen einmal in einer Probe zuhören – mit der steigenden Nachfrage von Gästen nach „Insiderwissen“ trifft das Projekt „Regensburger trifft Gast“ den Zeitgeist.  

Informationen: Regensburg Tourismus GmbH, www.regensburger-trifft-gast.de

PM_Regensburger trifft Gast.pdf / PDF ( 237,1 KB )
Regensburg allgemein 2017.pdf / PDF ( 122,4 KB )
52 Wochen 52 Gruende fuer Regensburg.pdf / PDF ( 138,4 KB )

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Würzburger Residenz

Julius Echter - Patron der Künste


Hans Ulrich Bühler: Stadtansicht Würzburg von 1623
Martin von Wagner Museum Würzburg

Sommer 2017: kein Würzburg-Besuch ohne Julius Echter! Der Fürstbischof dieses Namens regierte 44 Jahre lang, von 1573 bis 1617. Bis heute gehört Echter zu den prominentesten Würzburger Persönlichkeiten. Der strenge Gegenreformator bietet noch immer Stoff für Kontroversen. Unbestreitbar ist jedoch, dass niemand Stadt und Land so sehr geprägt hat wie er. Straßen, Plätze, Schulen, Apotheken, Weinberge sind nach ihm benannt, die von ihm gegründete Universität trägt seinen Namen ebenso wie das Juliusspital. Wie kam es zu dieser Langzeitwirkung? Die Antwort ist einfach: Julius Echter hatte erkannt, dass gezielte Kulturpolitik sich auszahlt. Also baute er seine Residenzstadt um, errichtete in seinem Territorium rund dreihundert Kirchen, förderte bildende Künste und Musik, erneuerte das Bildungswesen, sammelte Kunstwerke und Bücher. Höfische Repräsentation und religiöser Eifer ergaben ein einzigartiges kulturelles Profil und fortdauernden Ruhm. 2007 wird der 400. Todestag Julius Echters begangen – Anlass für eine umfassende Ausstellung, die mit rund 200 Exponaten veranschaulicht, wie Würzburg über Kunst, Architektur und Wissenschaft Anschluss an die internationale Renaissance fand. Nie zuvor ist Echters Rolle als Patron der Künste so umfassend dargestellt worden. Mit Leihgaben aus dem In- und Ausland ermöglicht die Ausstellung ein authentisches Bild der Kultur um 1600 in und um Würzburg – in Form von Gemälden, Druckgrafik, Miniaturen, Zeichnungen, Münzen, Skulpturen, Bauplastik, Möbeln, Tapisserien, Büchern, Goldschmiedekunst, Waffen, Briefen und anderen Originaldokumenten. Plastische Modelle und interaktive Animationen lassen die Echterzeit lebendig werden. Wer die Residenz besucht, sollte sich die Ausstellung im gleichen Gebäude nicht entgehen lassen! Das Kombiticket bedeutet: Tiepolo plus Julius Echter, Renaissance und Barock, zwei Würzburger Glanzzeiten unter einem Dach!  

Informationen: Martin von Wagner Museum der Universität Würzburg, www.martinvonwagner-museum.com

Julius Echter _ Patron der Kuenste.docx / DOCX ( 16,1 KB )

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Schlösser und Parks von Potsdam

Potsdams Kunst- und Kulturevent-Highlights 2017

Die atemberaubende Atmosphäre in den Gärten und Parks, an den Seen und Schlössern von Potsdam bietet nicht nur im Sommer die ideale Kulisse für mitreißende Veranstaltungen und emotionale Erlebnisse. Weltweit bekannt sind inzwischen die traditionsreichen Events rund um die Potsdamer Sehenswürdigkeiten wie die Schlössernacht im Schlosspark Sanssouci oder die Weihnachtsmärkte inmitten historischer Gemäuer.  

"Stadt trifft Kirche" – Potsdams Beitrag zum Reformationsjubiläum Im Rahmen des 500. Reformationsjubiläums 2017 wird es in Potsdam eine spannende Interaktion zwischen Stadt und Kirche geben, die Bürger, Gäste und Besucher, Christen und Nichtchristen gleichermaßen anzusprechen soll. Kirchen haben einen wichtigen Anteil am gesellschaftlichen, kulturellen und sozialen Leben der Stadt. Die speziellen Veranstaltungsangebote wie Lesungen, Konzerte und Vorträge ziehen sich durch das ganze Jahr und führen in bekannte und weniger bekannte Kirchen, bringen Themen dorthin, wo man sie nicht erwartet. Umgekehrt werden kirchliche Angebote zum Fokus anderer Akteure, Veranstaltungsorte und -formate. Die Themenwoche „Stadt trifft Kirche“ vom 9. bis 14. Oktober 2017 locken Interessierte zu Führungen, Vorträgen, Lesungen und mehr in das Bildungsforum Potsdam.  

Potsdams neues Schmuckstück: Kunstmuseum Barberini mit originalgetreuer Fassade Mit der Fertigstellung des Barberini Museums im Januar 2017 erhält Potsdam eine neue Adresse für Moderne Kunst. Das Museum zeigt ausgehend von der Kunstsammlung Hasso Plattners Ausstellungen in internationalen Kooperationen mit Werken von den Alten Meistern bis zur zeitgenössischen Kunst. Auf 2.200 Quadratmetern Ausstellungsfläche über drei Etagen werden in der Eröffnungsausstellung „Impressionismus. Die Kunst der Landschaft“ Werke von Claude Monet bis Gustave Caillebotte sowie „Klassiker der Moderne“ mit Werken von Max Liebermann bis Wassily Kandinsky zu sehen sein. Das namensgebende Palais Barberini bietet hierfür den Raum: In der historischen Stadtmitte wurde das Palais von 1771/72 in direkter Nähe zum Stadtschloss wiederaufgebaut. Das Palais Barberini ist Teil des integrierten Leitbauten-Konzepts zur Wiedergewinnung der Potsdamer Mitte.  


Schloss Sanssouci, Blick über Bassin und die Terrassen zum Schloss
©Potsdam Marketing und Service GmbH, Foto: Leo Seidel

Grün & Kultur: „Pückler. Babelsberg. Der grüne Fürst und die Kaiserin“ Überaus fürstlich sind die Ausblicke auf eine der schönsten Gartenschöpfungen des grünen Fürsten – den Park Babelsberg. Die kunstvolle Verknüpfung von Architektur, Garten und Parklandschaft stehen im Mittelpunkt der Ausstellung, die erstmals unverstellte Blicke auf die wieder hergestellte Pücklersche Parkanlage eröffnet. Von den schmalen, künstlerisch angelegten Wegen bieten sich im Sinne Pücklers und Lennés immer wieder überraschende, großartige Sichten auf die umgebende Havellandschaft und auf die Glienicker Brücke. Sie führen durch den Blumengarten unter anderem zur Gotischen Fontäne, zum Rosengarten und zum Moosbeet. Während im Park die sanierten Terrassen und Wasserspiele wieder bewundert werden können, wird erstmals nach langer Sanierungszeit das Schloss zur Besichtigung geöffnet. „Pückler. Babelsberg – Der grüne Fürste die die Kaiserin“ ist vom 29. April bis 15. Oktober 2017 zu sehen.  

Völlig neu aufgelegt und mit Wow-Effekt präsentiert sich in diesem Jahr die Potsdamer Schlössernacht mit internationalen Kultur-Highlights unter dem Titel „Das Staunen kehrt zurück“ am 19. August. Glockenklänge, ein menschliches Mobiles, tanzende Geschöpfe aus Luft, Licht und Seide verzaubern den Park Sanssouci und lassen Besucher-Augen größer werden. Im Vorabendprogramm am 18. August ist der Weltklasse-Geiger und vielfache ECHO-Preisträger Daniel Hope und das Orchester l’arte del mondo zu Gast im Park Sanssouci. Vor der einmaligen Kulisse des UNESCO-Welterbes präsentieren sie Vivaldis "Vier Jahreszeiten". Das Konzert endet mit einem großen Musik-Feuerwerk. Im Anschluss haben die Gäste die Möglichkeit, im bereits illuminierten Park spazieren zu gehen und die einmalige Kulisse des Parks von Sanssouci in sehr exklusiver Atmosphäre zu genießen. An der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ findet jährlich das größte internationale Studierendenfilmfestival „Sehsüchte“ statt – in diesem Jahr vom 26. April bis 01. Mai 2017 unter dem Festival-Motto: surfaces. Junge Filmschaffende und Nachwuchskünstler präsentieren ihre neusten Werke dem Publikum und einer Fachjury, die zehn verschiedene Preise vergibt. Rund 7.000 Besucher kommen jedes Jahr zum Festival.  


Schloss Sanssouci, Gartenseite im Morgennebel
©Potsdam Marketing und Service GmbH, Foto: Hans Bach

Nächtliche Schlösserimpressionen – romantisches Spektakel auf der Havel An fünf Wochenenden in 2017 gehen die Gäste an Bord eines Schiffes der Weißen Flotte, stechen in See und werden in die Zeit Friedrich des Großen entführt. Der Schiffskonvoi gleitet in den Sonnenuntergang. Prachtvoll in Szene gesetzte Schlösser und Parklandschaften erstrahlen am Ufer der Havel. Der Höhepunkt des Abends ist das Blechbläserkonzert vor der mit Fackeln illuminierten Heilandskirche und ein barocker Feuerregen von der Glienicker Brücke, der die Havel in ein romantisches Lichtermeer verzaubert.  

In der Weihnachtszeit bietet Potsdam an fünf historischen Orten Adventsmärkte an. So wird es romantisch auf dem Krongut Bornstedt, polnisch im Kutschstallensemble am Neuen Markt, böhmisch auf dem Babelsberger Weberplatz, traditionell im Holländischen Viertel und „blau“ in der historischen Innenstadt beim Blauen Lichterglanz. In einem umfangreichen Veranstaltungskalender auf www.potsdamtourismus.de finden sich alle Konzerte, Festivals, Ausstellungen, Aufführungen und Open-Air-Events sowie die Kontaktdaten der Anbieter und Tourismusexperten.

PM_Potsdam_Wiege des Deutschen Films.pdf / PDF ( 82,7 KB )
PM_Potsdam_Gruene Insel vis-a-vis Berlin.pdf / PDF ( 87,2 KB )
PM_Potsdam_Zwichen Wasser und Welterbe.pdf / PDF ( 97,2 KB )
PM_Potsdam_Zwischen Welterbe und Innovation.pdf / PDF ( 100,4 KB )
PM_Potsdam_Blaumachen im Gruenen.pdf / PDF ( 85,2 KB )
PM_Potsdam_ITB.pdf / PDF ( 78,2 KB )
PM_Potsdam_Highlighs 2017.pdf / PDF ( 86,7 KB )

Detailseite: Potsdams Kunst- und Kulturevent-Highlights 2017


Kloster Maulbronn

Themenjahr "Über Kreuz" in Kloster Maulbronn mit viel Programm


Kloster Maulbronn - Laienkirche nach Osten
©Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Aufnahme Günther Bayerl

Was die Reformation vor 500 Jahren alles auslöste – darum geht es in diesem Jahr bei den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg. Wenn deutschlandweit an das 500. Jubiläum von Martin Luthers Thesenanschlag erinnert wird, öffnen die Staatlichen Schlösser und Gärten die Schauplätze der damaligen Geschichte – und Kloster Maulbronn steht dabei im Zentrum. „Über Kreuz. Reformation und Gegenreformation in den Klöstern und Schlössern des Landes“ – so lautet der Titel des Themenjahres 2017. Auch für 2018 lässt das Programm bereits Lohnendes erwarten: Im nächsten Jahr steht mit dem Jahresthema „Essen und Trinken in vergangenen Jahrhunderten“ ein Jahr des Genusses auf der Maulbronner Agenda.  

KLOSTER MAULBRONN – ZENTRALER ORT DER REFORMATION
Im Herzogtum Württemberg wurden aus den großen Klöstern nach der Reformation Schulen – das ist einer der Gründe, warum Kloster Maulbronn über die Jahrhunderte so gut erhalten ist: In Maulbronn zogen Klosterschüler in die Mönchszellen des Mittelalters ein. Viele dieser Maulbronner Schüler wurden später zu prägenden Gestalten – im Land, aber als Dichter und Wissenschaftler auch weit darüber hinaus. Ein bekannter Name: Der Literatur-Nobelpreisträger Herrmann Hesse ging hier zur Schule!  

WEITERLEBEN IM WANDEL. ÄBTE, MÖNCHE, KLOSTERSCHÜLER
Das geistliche Zentrum, das das Zisterzienserkloster einst war, wurde nach der Reformation zu einem Ort von entscheidender Bedeutung für die geistige und kulturelle Entwicklung in Südwestdeutschland. Das macht Kloster Maulbronn so einzigartig: Weil es immer bewohnt und genutzt war, haben sich hier auch die Wirtschaftsgebäude und die Befestigungen, ja sogar die klösterliche Kulturlandschaft bis heute erhalten. Diese Vollständigkeit war ein entscheidender Grund für die Aufnahme von Kloster Maulbronn in die Welterbeliste der UNESCO.  

REICHES PROGRAMM IM THEMENJAHR 2017
Mit Ausstellungen, vielen Veranstaltungen und einer ganzen Reihe von besonderen Führungen macht Kloster Maulbronn die Reformation und ihre Wirkung zum großen Thema in diesem Jahr. Höhepunkt ist die große Ausstellung „Freiheit – Wahrheit – Evangelium. Reformation in Württemberg“, die das Hauptstaatsarchiv Stuttgart und die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg gemeinsam veranstalten. Sie findet in Maulbronn statt, außerdem in den Klöstern Bebenhausen und Alpirsbach sowie, als Zentrum, in Stuttgart. Eröffnung der großen Ausstellung ist am 14. September. Eine hochkarätig besetzte Vortragsreihe begleitet die Ausstellung. Ob Maulbronner Klosterfest im Juni oder „Erlebnistag im Kloster“ im Oktober: Bei allen Festtagen wird 2017 das Reformationsthema im Mittelpunkt des Programmes stehen.  

2018: HISTORISCHER GENUSS UND 25 JAHRE UNESCO-DENKMAL
Essen und Trinken in vergangenen Jahrhunderten – das ist das Jahresthema 2018 bei den Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg und in Kloster Maulbronn. Wo könnte das genussreicher sein als im ehemaligen Zisterzienserkloster mit seiner fruchtbaren Landwirtschaft und den vielen Fischteichen der Umgebung! Mit kulinarischen Führungen, historischen Genuss-Events, mit Märkten und Festen wird 2018 dieses Thema zum sinnlichen Erlebnis in Kloster Maulbronn. Außerdem kann Kloster Maulbronn im nächsten Jahr feiern: Im Herbst 1993, vor 25 Jahren, wurde seine Anerkennung als UNESCO-Welterbe bekannt gegeben.


Kloster Maulbronn - Westfassade
©Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Aufnahme Günther Bayerl

BESONDERE PROGRAMMPUNKTE 2017  

Ausstellungen
23. April – 4. Mai
„Martin Luther“. Das Leben und Wirken des Reformators in Playmobil-Figuren dargestellt. Ausstellung in den Seitenkapellen der Klosterkirche  

14. September 2017 – 19. Januar 2018
 „Freiheit – Wahrheit – Evangelium. Reformation in Württemberg“. Ausstellung des Hauptstaatsarchivs Stuttgart und der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg  

Fest
23. – 25. Juni: Klosterfest im Klosterhof Maulbronn  

Konzerte und Musikveranstaltungen
20. Mai, 19.00 Uhr und 21. Mai, 17.00 Uhr
„Des Menschen Wille“. Oratorium von Karsten Gundermann. Solisten, Chor des Ev. Seminars Maulbronn und Orchester  

16. September, 20.00 Uhr
 „FRAGMENTUM. Der verlorene Klang. Musik aus württembergischen Klöstern“  

Vorträge, Lesungen und weitere Veranstaltungen
11. Mai, 19.00 Uhr „Deutsch als Waffe“.
Lesung mit Hanns Zischler  

8. Oktober, 11.00 – 17.00 Uhr
„Eine Welt in Bewegung“. Erlebnistag im Kloster mit verschiedenen Führungsangeboten  

8. November – 6. Dezember, jeweils 19.00 Uhr
„Reformation in Württemberg“. Vortragsreihe mit namhaften Historikerinnen und Historikern zum aktuellen Stand der Forschung  

12. November, 14.30 Uhr
Eine Weinprobe mit „Martin und Käthe Luther“  

Ganzjährig: Sonderführungen zum Thema Maulbronn, die Reformation und die Folgen.  

www.kloster-maulbronn.de und www.schloesser-und-gaerten.de 

Download Pressefotos (bitte beachten Sie das Copyright): Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Foto Günter Bayerl
UNESCO_Kloster-Maulbronn-176_Westfassade_Staatliche Schloesser und Gaerten Baden-Wuerttemberg, Aufnahme Guenther Bayerl.zip / ZIP ( 1.309,5 KB )
UNESCO_Kloster-Maulbronn-069_Laienkirche nach Osten_Staatliche Schloesser und Gaerten Baden-Wuerttemberg, Aufnahme Guenther Bayerl.zip / ZIP ( 1.354,0 KB )

Detailseite: Themenjahr "Über Kreuz" in Kloster Maulbronn mit viel Programm


Kloster Lorsch

„Hier dreht sich alles um die Vermittlung“



Was Geistesgeschichte, Baugeschichte und Herrschaftsgeschichte betrifft, ist die deutschland-, ja europaweite Bedeutung der einstigen Reichsabtei Karls des Großen unstrittig. Als „Grundbuch Deutschlands“ gilt der Lorscher Codex; der Lorscher Bienensegen zählt zu den wichtigsten Quellen der deutschen Sprache; das Lorscher Arzneibuch gilt als der Beginn der Medizingeschichte im Abendland und erhielt deshalb einen UNESCO Titel als „Memory of the World“; die pittoreske Königshalle ist das besterhaltene frühmittelalterliche Bauwerk nördlich der Alpen. Doch das älteste Denkmal und UNESCO Welterbe Hessens, etwa 60 Kilometer südlich von Frankfurt, ist zu 90 Prozent ein Bodendenkmal. Der Grundsatz „Wir denken in Lösungen, nicht in Problemen“ führte in der 25jährigen Zugehörigkeit zur UNESCO Familie nicht nur zu etlichen Preisen, sondern auch zu einer stattlich steigenden Besucherzahl. Jetzt wurde erstmals ein Jahresprogramm herausgegeben, das 125 verschiedene Veranstaltungen des karolingischen Welterbes versammelt. Kern aller Angebote ist stets die persönliche Vermittlung.  

Das frühmittelalterliche Modelldorf Lauresham eignet sich besonders dazu, den Besuchenden eine Vorstellung frühmittelalterlicher Alltagskultur zu geben. Dieses in Europa einmalige Projekt lädt mit Themenführungen und -wochenenden, Workshops, Kursen und Vorträgen ein zum direkten Kontakt mit der Lebenswelt der Karolinger, wie sie sich anhand archäologischer Funde darstellt. Etwa 25 Wohn- und Stallbauten, Wiesen, Weiden, Gärten, Ackerflächen und zahlreiche Nutztiere dienen Gästen zur Anschauung, aber gleichzeitig Forschern der experimentellen Archäologie als „Spielwiese“. Die Besucher sind in die wissenschaftlichen Fragestellungen immer wieder eingebunden. Mit der Anthropologieausstellung „Begraben und vergessen? – Knochen erzählen Geschichte“ (19.03. – 14. 05) im neueröffneten Schaudepot Zehntscheune kehrt nun gar ein ehemaliger Mönch „zurück“.  

Informationen: www.lorsch.de 

wekl_indiflyer_11_2016_D_008.pdf / PDF ( 480,8 KB )
wekl_flyer_muspaed_2017_008.pdf / PDF ( 395,0 KB )
wekl_flyer_zehntscheune_Begraben_09.pdf / PDF ( 209,3 KB )
ITB Pressetext.pdf / PDF ( 132,9 KB )

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Das Welterbe Gartenreich Dessau-Wörlitz

„ … die Götter haben dem Fürsten erlaubt, einen Traum um sich herum zu schaffen …“


Schloss Wörlitz, Suite im ersten OG
© Kulturstiftung Dessau-Wörlitz, Foto: Heinz Fräßdorf

Kein Geringerer als Johann Wolfgang von Goethe schrieb dies während seines Besuches in Wörlitz 1778. Die Zeitgenossen des Fürsten Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau (1740–1817) verfolgten das Entstehen des Gartenreichs aufmerksam und waren begeistert! Von ihrer ersten Englandreise heimgekehrt, wählten der Fürst und sein Freund und Architekt Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff (1736–1800) Wörlitz zum Ausgangspunkt moderner Landschaftsgestaltungen, die später beinahe das gesamte Fürstentum umfassen sollten. Die natürliche Beschaffenheit der Flussauen von Elbe und Mulde boten ideale Voraussetzungen für ausgedehnte Landschaftsgärten, wobei auch ältere Parkanlagen gefühlvoll einbezogen wurden. In seiner 59-jährigen Regierungszeit ist es dem Fürsten mit toleranter Politik und aufgeklärten humanistischen Reformen gelungen, ein Landesverschönerungsprogramm durchzuführen, das seinesgleichen sucht. Zentral in Mitteldeutschland gelegen, erstreckt es sich auf 142 Quadratkilometern. Auch heute noch ziehen die Schlösser und Gärten in Wörlitz, Oranienbaum sowie das Luisium und Mosigkau in Dessau und der Sieglitzer Waldpark, aber auch zahlreiche Kirchen, Wallwachhäuser und gebaute Ruinen die Besucher in ihren Bann.  


Schloss Wörlitz
© Kulturstiftung Dessau-Wörlitz, Foto: Heinz Fräßdorf

Im Jahr 2000 wurde das Gartenreich Dessau-Wörlitz mit dem Welterbestatus der UNESCO ausgezeichnet. Diese Würdigung ist nicht allein auf die Bedeutung einzelner historischer Bauwerke oder auf die abwechslungsreichen Gartenanlagen zurückzuführen, sondern vielmehr auf deren ideelle Basis. In der Begründung der UNESCO-Kommission heißt es, das Gartenreich sei „ein herausragendes Beispiel für die Umsetzung philosophischer Prinzipien der Aufklärung in einer Landschaftsgestaltung, die Kunst, Erziehung und Wirtschaft harmonisch miteinander verbindet“. Wen verwundert es also, wenn Gäste immer wieder feststellen, dass es deutlich mehr als einen Tag erfordert, um das Gartenreich mit allen seinen Facetten zu verstehen.   Das Gartenreich Dessau-Wörlitz ist mit drei weiteren UNESCO-Stätten eng vernetzt. Wer diese Region besucht, kann die Vielfalt von UNESCO-Welterbestätten hautnah erleben. Denn das Gartenreich Dessau-Wörlitz ist inmitten des Biosphärenreservates Flusslandschaft Mittelelbe gelegen und nur unweit entfernt von der Lutherstadt Wittenberg und der Bauhausstadt Dessau. Nirgendwo sonst auf der Welt erleben Sie eine derartige Dichte an Welterbestätten im Umkreis von 35 Kilometern. 


J. J. Winckelmann
© Kulturstiftung Dessau-Wörlitz, Foto: Heinz Fräßdorf

Inmitten dieses UNESCO-Welterbes werden 2017 gleich zwei Jubiläen begangen: der 200. Todestag des Gartenreichgründers sowie der 300. Geburtstag des Vaters der Kunstgeschichte Johann Joachim Winckelmann. Da den Fürsten und den bedeutenden Archäologen eine von gegenseitiger Hochachtung und Sympathie geprägte Freundschaft verband, wird an das Leben und Wirken beider Protagonisten erinnert. Eine Ausstellung in Wörlitz widmet sich dem Leben und Werk Winckelmanns und natürlich der engen Beziehung zu seinen Dessauer Freunden. Für Staunen wird das vielleicht wichtigste Zeugnis der Freundschaft dieser beiden Männer sorgen: das Schoss Wörlitz. Es ist das erste klassizistische Bauwerk auf dem Kontinent und gilt damit als architektonische Umsetzung des Winckelmann’schen Anspruches an die Kunst: „Durch Nachahmung der Alten unnachahmlich zu werden.“ Erstmals nach Jahrzehnten dürfen alle Räume des Schlosses, vom Keller bis hinauf zum Belvedere, komplett eingerichtet erkundet werden. Auch viele andere Orte, an denen Franz von Anhalt-Dessau Spuren hinterließ, laden mit Veranstaltungen unter dem Jahresmotto „Toleranz – Weltoffenheit im Gartenreich Dessau-Wörlitz“ zum Erinnern ein. Höhepunkt dabei dürfte die Festwoche im August sein. Darüber hinaus bietet der Gartenreichsommer eine besonders schöne Möglichkeit, das Gartenreich des Fürsten zu genießen. Musik- und Theaterliebhabern eröffnen sich dabei einzigartige Sicht- und Hörweisen auf die Schlösser und Gärten in Oranienbaum, Dessau und Wörlitz.  


Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau (1740-1817), um 1758
© Kulturstiftung Dessau-Wörlitz, Foto: Heinz Fräßdorf

Internet: www.gartenreich.com

2017 im Gartenreich Dessau_Woerlitz.pdf / PDF ( 35,3 KB )
2017 allg. Presseinfo_lang.pdf / PDF ( 84,3 KB )

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Bayreuth

Nach Jahrhunderte langem Dornröschenschlaf wieder entdeckt: die wunderschönen Markgrafenkirchen in und um Bayreuth


Bindlach KA-Emporenfront quer
©Bayreuth Marketing & Tourismus GmbH

Dass Bayreuth mit den weltbekannten Richard-Wagner-Festspielen ein Zentrum der Musikkultur ist, wissen die meisten. Auch die Bayreuther Schlösser und Gartenkunstanlagen aus der Zeit der Markgräfin Wilhelmine sind vielen bekannt: Die Eremitage, das Neue Schloss, Schloss und Park Fantaisie sowie das UNESCO-Weltkulturerbe Markgräfliches Opernhaus sind Perlen aus der Zeit des Barock. Ein echter Geheimtipp ist jedoch, dass in und um Bayreuth über 50 Markgrafenkirchen von großem kunsthistorischem Wert besucht werden können. Die vom italienischen und französischen Stil beeinflussten Markgrafenkirchen, von Hofkünstlern geschaffen, sind mit ihren lichtdurchfluteten Raumkunstwerken des Barock und Rokoko wahre Schätze, die darauf warten, entdeckt zu werden. Allen Markgrafenkirchen gemeinsam sind der Kanzelaltar, die Doppel-Emporen mit verbindenden, meist marmorierten Säulen und der Taufstein oder Taufengel nahe dem Altartisch. Der Weg Jesu und die Dreifaltigkeitsbotschaft gehören zum charakteristischen Bildprogramm aller Markgrafenkirchen, die gleichsam großartige Zeugnisse des Glaubens und der Kunst in der ehemaligen Markgrafschaft Bayreuth sind. Als einzigartige Orte der Andacht und Stille bieten die Kirchen dem Besucher die Möglichkeit, den Alltag für die Zeit des Aufenthalts hinter sich zu lassen; sie sind ideale Rückzugsorte, um sich auf die wahren und wichtigen Dinge des Lebens zu besinnen. Viele dieser wunderbaren Kirchen sind bestens auf zwei Rädern erreichbar, teilweise als offizielle „Radwegekirchen“. Bei einer Radtour auf dem Mainradweg ist von Bayreuth aus beispielsweise die Dreifaltigkeitskirche Neudrossenfeld ein lohnendes Ziel, das sich mit einem anschließenden Besuch im Drossenfelder Bräuwerck bestens um einen kulinarischen Aspekt erweitern lässt. Empfehlenswerte Radtouren führen auch zur Kirche St. Michael am Gurtstein nach Weidenberg oder zur prächtigen St. Bartholomäus-Kirche nach Bindlach, die als eine der schönsten Kirchen in Oberfranken gilt.  


St. Johannis KA quer mit Empore
©Bayreuth Marketing & Tourismus GmbH

Natürlich lassen sich die Markgrafenkirchen auch wunderbar „erwandern“: So warten entlang des Jean-Paul-Wegs in und um Bayreuth nicht nur die Schlösser und Gartenkunstanlagen der Wilhelmine, sondern auch verschiedene Markgrafenkirchen darauf, entdeckt zu werden. Der Jean-Paul-Weg ist ideal geeignet, sich in Natur und Landschaft mit Jean Pauls Literatur und Lebensweisheiten zu beschäftigen, die auch heute noch von erstaunlicher Aktualität sind. Zahlreiche  Aphorismentafeln und Lesestationen bieten die Möglichkeit der Ruhe und Rast. Je nach Lust und Laune lassen sich individuell unterschiedlich lange Etappen zurücklegen. Start- und Zielpunkte sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Markgrafenkirchen, Schlösser und Gartenkunstanlagen am Jean-Paul-Weg: Dreifaltigkeitskirche Bad Berneck, St. Walburga Kirche in Benk, St. Bartholomäus in Bindlach, Eremitage Bayreuth – Jean  Pauls „Zweiter Himmel“, St. Johannis in Bayreuth, Neues Schloss und Hofgarten Bayreuth, Schlosskirche Bayreuth, Stadtkirche Bayreuth, Spitalkirche Bayreuth, Schloss und Park Fantaisie, St. Aegidius Eckersdorf. Essen und Trinken in typisch fränkischen Wirtshäusern runden einen sportlich-spirituellen Abstecher zu den Markgrafenkirchen in und um Bayreuth ab. Damit sind die Markgrafenkirchen echte und einzigartige Bereicherungen der romantischen Landschaft Oberfrankens und der Genussregion mit ihren zahlreichen Brauereien und regionalen Spezialitäten. Der Faltplan Markgrafenkirchen entdecken gibt viele Informationen zu diesen einzigartigen Kirchen. Ein Pauschalangebot „Der Ewigkeit ganz nah“ kann bei der Bayreuth Marketing & Tourismus GmbH gebucht werden.  

Weitere Informationen: Bayreuth Marketing & Tourismus GmbH, www.bayreuth-tourismus.de , info@bayreuth-tourismus.de.

Der Ewigkeit ganz nah - Die Markgrafenkirchen in und um Bayreuth.doc / DOC ( 1.077,5 KB )
Bayreuth - Wiedereroeffnung Markgraefliches Opernhaus.docx / DOCX ( 46,9 KB )
Bayreuth - Markgrafenkirchen.docx / DOCX ( 47,5 KB )

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Der Aachener Dom

Deutschlands erstes UNESCO-Weltkulturerbe feiert im nächsten Jahr seinen 40. Geburtstag


Kuppelmosaik
©aachen tourist service, Foto: Andreas Herrmann

Mit dem Bau der repräsentativen Pfalz erfüllte sich Karl der Große einst seinen Traum eines „neuen Roms“ in Aachen. Unbestrittener Mittelpunkt war stets die Marienkirche, der Aachener Dom. Seine heutige Gestalt erhielt er jedoch erst im Verlauf einer mehr als 1.200-jährigen Geschichte.  

Um 800 wurde das Oktogon, der Kern des Doms, nach dem Vorbild byzantinischer Palastkirchen errichtet. Die innere Höhe von über 31 Metern war seit der Römerzeit im Norden einmalig und blieb bis zur Hochromanik unübertroffen. Bevor weitere Elemente dem Zentralbau hinzugefügt werden konnten, wurde die Marienkirche (Pfalzkapelle) zur Begräbnisstätte Karls des Großen († 814). Die Gebeine des inzwischen heiliggesprochenen Herrschers ruhen noch heute im Karlsschrein des Aachener Doms.  


©aachen tourist service, Foto: Andreas Herrmann

Weitere Bauten wurden im 14. und 15. Jahrhundert errichtet: die gotische Chorhalle (von den Aachenern auch das „Glashaus von Aachen“ genannt) und die Kapellen auf der Nord- und Südseite. Während die heutige Ungarische Kapelle und der Portalvorbau im 18. Jahrhundert hinzukamen, wurde im späten 19. Jahrhundert der Westturm ausgebaut. Der Aachener Dom, der 1978 als erstes deutsches Denkmal in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde, gehört heute zu einem der bedeutendsten Kulturdenkmäler von europäischem Rang und ist eines der besterhaltenen Baudenkmäler der Karolingerzeit.  

Neben seiner Bedeutung als Begräbnisstätte Karls des Großen war der Aachener Dom zwischen 936 und 1531 auch Krönungsort der römisch-deutschen Könige und letzte Ruhestätte für Kaiser Otto III († 1002). Im Laufe des Mittelalters wurde er zudem zu einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte der Christenheit. Seit 1349 lockt die Aachener Heiligtumsfahrt alle sieben Jahre Pilger aus aller Welt in die Stadt Karls des Großen, die seit 1930 Bischofssitz ist. Gezeigt werden die Aachener Stoffreliquien, die der Überlieferung nach als das Kleid Mariens, die Windeln Jesu, das Enthauptungstuch Johannes des Täufers und das Lendentuch Christi verehrt werden.   Weitere einzigartige Zeugnisse der ehrwürdigen Geschichte der Marienkirche Karls des Großen birgt die angrenzende Domschatzkammer. Diese gilt als die bedeutendste kirchliche Schatzkammer nördlich der Alpen und beherbergt beeindruckende Exponate wie das Lotharkreuz, die Karlsbüste oder den Proserpinasarkophag. 

In der Anlage finden Sie Informationen über Veranstaltungen im Jahr 2017. Im September 2018 feiert der Aachener Dom 40 Jahre UNESCO-Weltkulturerbe mit einer ganzen Festwoche. Weitere Informationen folgen.  

Informationen: www.aachen-tourist.de

Reformation 2017 Pressemappe Historiker.pdf / PDF ( 426,7 KB )
Dom.pdf / PDF ( 122,6 KB )
Aachener Dom Veranstaltungen 2017.docx / DOCX ( 17,3 KB )

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Bamberg

„Bamberger Gärtnerei“ ist „Immaterielles Kulturerbe“


©Bambergs Gärtnerstadt/Foto Andreas Hub

Die Stadt Bamberg kann drei einzigartige UNESCO-Güter menschlicher Zivilisation vorweisen, die mit ihrem Herkunftsort eng verbunden sind, nämlich „Weltkulturerbe“, „Weltdokumentenerbe“ und nun auch „Immaterielles Kulturerbe“. Der historische Stadtbereich Bambergs bildet mit knapp 470 Hektar eines der größten geschützten Stadtdenkmäler. Davon beinhaltet die als UNESCO-Weltkulturerbe deklarierte „Altstadt von Bamberg“ 142 Hektar. Innerhalb dieses Ensembles sind über 1.300 Gebäude als Einzelbaudenkmäler geschützt. Das Welterbe an sich umfasst Teile der drei Siedlungszentren Bergstadt, Inselstadt und Gärtnerstadt, die jeweils im Hinblick auf Bebauungsart, Nutzung und Charakteristik sehr unterschiedlich sind. Seit 2003 sind zudem zwei Reichenauer Prachthandschriften aus dem vormaligen Bamberger Domschatz Bestandteil des „UNESCO - Memory of the World“, das 2013 auch die mittelalterliche Handschrift „Lorscher Arzneibuch“ der Staatsbibliothek Bamberg in dieses Register eines Weltdokumentenerbes aufgenommen hat.   Die Aufnahme der „Bamberger Gärtnerei“ in das Bundesverzeichnis des Immateriellen Kulturerbes erfolgte im Dezember 2016. Die „Bamberger Gärtnerei“ steht als Sammelbegriff für die Gärtnerstadt, die ja Teil des Weltkulturgutes ist und umfasst dabei die dort lebenden und arbeitenden Menschen, die kulturellen Traditionen der Gärtner sowie deren Bau- und Wohnformen und auch deren Bräuche samt ihrer religiösen Dimension, spezifischen Kleidung und Sprache. All diese Charakteristika sind bedeutend für die Stadtgeschichte und das urbane Gefüge Bambergs. Wie sehr dieses Gärtnererbe in Bamberg auch heute noch aufrechterhalten und intensiv gelebt wird,  zeigt z. B. der Verein Bamberger Sortengarten – Grünes Erbe Bamberg. Dieser entstand 2013 aus dem Modellprojekt „Urbaner Gartenbau“ und hat es sich zur Aufgabe gemacht, alte Bamberger Gemüsesorten zu bewahren und diese wieder bekannt zu machen. Der Sortengarten, der neben dem Gärtner- und Häckermuseum im Herzen der Gärtnerstadt liegt, wird in ehrenamtlicher Arbeit von den Vereinsmitgliedern gepflegt und betreut. Mittlerweile erfreut sich dieser recht regen Interesses und der Nachfrage nach Sämereien, denn alte Bamberger Lokalsorten liegen nicht nur hierzulande im Trend, gibt es darunter doch bekanntermaßen solch „Gourmet-Prominenz“  wie die Delikatesskartoffel  „Bamberger Hörnla“.  

©Gärtnerstadt Bamberg Weltkulturerbe/Foto Andreas Hub

Das Faszinierende an der Bamberger Gärtnerei ist, dass man dieses Immaterielle Kulturerbe auch als Ortunkundiger jederzeit auf verschiedenerlei Weise erleben und begreifen kann, denn das ganze Jahr hindurch gibt’s in der Gärtnerstadt Angebote für alle Sinne, die dazu einladen, diesen speziellen Bereich des Weltkulturerbes zu erkunden. So ist z. B. ein Besuch im Gärtner- & Häckermuseum eine spannende Erfahrung. Aber auch diverse Kultur- & Theaterevents wie  etwa die Aufführungen des Theaters in der Gärtnerstadt  oder die Illuminationskunst  zur Aktion „Lichthöfe“ ziehen viel Publikum an. Profunde Infos bietet der ausgeschilderte Gärtnerstadt-Rundweg und auch ein Besuch beim Gärtner im Hofverkauf hat mehr zu bieten, als nur ein außergewöhnliches Einkaufserlebnis. Obendrein locken noch diverse Feste, die vor allem mit kulinarischen Genüssen aufwarten wie das Zwiebeltreterfest oder der Tag der Offenen Gärtnereien.   Erlebnis-Tipp für Bamberg-Besucher: Von Mai bis Oktober gibt es jeden Freitag eine Stadtführung in diesen urtypischen Stadtteil von Bamberg. Die Teilnehmer gewinnen spannende Einblicke, genießen einen herrlichen Ausblick vom „schiefen Turm und besuchen den Gärtnermeister, der nicht nur viel Interessantes und Unterhaltsames, sondern auch etwas zum Verkosten anbietet….   Informationen: BAMBERG Tourismus & Kongress Service, www.bamberg.info

PM_Immaterielles Kulturerbe.doc / DOC ( 79,5 KB )
PM UNESCO Weltkulturerbe Bamberg 2017.doc / DOC ( 59,0 KB )

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Lübeck

2017 feiert Lübeck „30 Jahre Welterbetitel“, 2018 wird die Hansestadt 875 Jahre alt


Füchtingshof in Lübeck 
© LTM - Bernd Schmidt

Verwinkelte Gassen und Gänge, alte Kaufmannshäuser, das weltberühmte Holstentor und die sieben Türme der Altstadtinsel, die im Jahr 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde: Es gibt viele Gründe, nach Lübeck zu reisen. Die einstige „Königin der Hanse“ ist ein attraktives Reiseziel für Städtetouristen und verspricht Liebhabern von Kultur, Geschichte und maritimer Lebensart wahre Glücksmomente. Die prachtvollen Kirchen der Backsteingotik, die einmalige Museumslandschaft mit dem neuen Europäischen Hansemuseum, die drei Nobelpreisträger und der Niederegger-Marzipansalon sind nur einige der Ziele, die sich zu besuchen lohnen.


Einen besonderen Reiseanlass bietet in diesem Jahr das Jubiläum „30 Jahre Welterbetitel“, das unter dem Motto „Plötzlich 30!“ mit vielen Aktionen rund um Kunst, Kultur und Historie ganzjährig gefeiert wird. Infos unter www.plötzlich30.de.  

Geborgen in der historischen Bausubstanz finden sich auf der Altstadtinsel echte Museumsschätze. Sehenswert sind neben dem Europäischen Hansemuseum und dem Museumsquartier St. Annen, das einen Blick in das „Innere des Lübecker Weltkulturerbes“ bietet, auch das Museum Behnhaus/Drägerhaus sowie das TheaterFigurenMuseum am Kolk.


Europaeisches Hansemuseum (Hauptansicht)
© Werner Huthmacher

Die Lübecker Museen laden jedes Jahr alle Nachtschwärmer zur Museumsnacht ein (26.08.2017). Museen, Galerien und Kultureinrichtungen wie das Brahms-Institut, die Overbeck-Gesellschaft und die Kulturkirche St. Petri öffnen dann ihre Türen bis Mitternacht und bieten ein buntes Programm - von Livemusik bis zur Theatervorstellung. Die Konzerte des Brahms-Festivals (06.-14.05.2017) und des Schleswig-Holstein Musik Festivals (01.07.-27.08.2017) sorgen alljährlich für musikalische Sternstunden. Zu den traditionsreichsten Filmfestspielen weltweit zählen die Nordischen Filmtage Lübeck (01.-05.11.2017). Der berühmte Weihnachtsmarkt verwandelt die Hansestadt alljährlich in die „Weihnachtsstadt des Nordens“ (27.11.-30.12.2017).




Stolz ist Lübeck vor allem auch auf seine drei Nobelpreisträger Thomas Mann, Willy Brandt und Günter Grass. Das Literaturmuseum "Buddenbrookhaus" ist Anziehungspunkt für Mann-Experten und Anhänger aus aller Welt. Hier werden auch die Werke von Heinrich Mann und dem Schriftsteller Erich Mühsam gewürdigt. Das Günter Grass-Haus zeigt die Dauerausstellung „Das Ungenaue genau treffen“ zu Leben und Werk von Günter Grass. Das Willy-Brandt-Haus präsentiert in der Ausstellung „Willy-Brandt - Ein politisches Leben im 20. Jahrhundert“ das Leben des 1913 in Lübeck geborenen Ex-Bundeskanzlers.  


Holstentor zu Lübeck
© die LÜBECKER MUSEEN

Einen besonderen Reiseanlass bietet die Hansestadt auch im kommenden Jahr, denn 2018 wird Lübeck 875 Jahre alt und feiert das ganze Jahr über Geburtstag. Auf dem Programm stehen ein umfangreiches Festprogramm und viele kleine und feine Veranstaltungen, die die schönsten Plätze der Altstadt, die Museumslandschaft und viele weitere Kultureinrichtungen und natürlich die einmalig schöne Welterbekulisse in Szene setzen. 

Lübeck-Infos und Buchungen unter Tel. 0451-8899700, www.luebeck-tourismus.de.

Ploetzlich 30.pdf / PDF ( 139,4 KB )
Verliebt in Luebeck.pdf / PDF ( 116,3 KB )


Markt am Rathaus zu Lübeck
©LTM - Uwe Freitag

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Altstadt Wismar

Authentisches Stadterlebnis in der historischen Altstadt von Wismar


Dämmerung St. Georgen, ©TZWismar, Foto Volster

Authentisches Stadterlebnis bietet die historische Altstadt Wismar bei verschiedenartigen Entdeckungstouren durch die Stadt mit Themen wie Bierbrauerei, Störtebeker, SOKO-Filmstationen oder Hafentage mit Kreuzfahrtbesuchen. Wissenswertes zum Thema UNESCO-Welterbe erfährt man in der Ausstellung des Welt-Erbe-Hauses, welches sich in dem historischem Gebäudeensemble der Lübschen Straße 23 befindet.


Schabbellhaus und Nikolai © Hansestadt Wismar

Glanz und Reichtum der Hanse im 14. Jahrhundert lassen sich kaum anschaulicher verdeutlichen. Der historische Stadtkern von Wismar begeistert mit nahezu unverändert bewahrten mittelalterlichen Grundrissen und weitgehend erhaltener Bausubstanz aus der Zeit der Backsteingotik.


Welt-Erbe-Haus, Tapetenzimmer mit Hörstation, © TZ Wismar, A. Rudolph

Informationen: www.wismar.de/tourismus-welterbe

Das Tourismusjahr 2017.pdf / PDF ( 26.704,6 KB )

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Welt Erbe Haus_Tapetenzimmer mit Hoerstation_300dpi_Copyright TZ Wismar, A. Rudolph.zip / ZIP ( 2.977,7 KB )
Daemmerung St. Georgen_300dpi_copyrightTZWismar__Foto Volster .zip / ZIP ( 4.865,6 KB )

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Kulturstadt Weimar

2017 steht Weimar im Zeichen der Reformation


Stadtkirche
©Foto: Maik Schuck/weimar GmbH

Goethe und Schiller, Bach und Liszt, Moderne und Bauhaus - und 2017 natürlich das Reformationsjubiläum. Die einstige Residenzstadt vereint große Vergangenheit mit vielen berühmten Persönlichkeiten. Hinzu kommen Weimars Sehenswürdigkeiten, die zum reichen Erbe der Kulturstadt gehören. Der Reformator Martin Luther besuchte Weimar mehrfach. Er stand unter dem besonderen Schutz der damaligen Fürsten. Während er in der Stadt war predigte er mehrfach in der Stadtkirche St. Peter und Paul, wo heute der berühmte Cranach-Altar und der Luther-Schrein zu besichtigen ist. Währen des Kirchentages vom 25. bis 28. Mai 2017 wird auch die berühmte Luther-Bibel von 1534 ausgestellt. Goethe bleibt dennoch einer der wichtigsten Namen in der langen Liste der weltbekannten Wahl-Weimarer, die den Ruf der Kulturstadt begründeten. Johann Sebastian Bach, Friedrich Schiller, Franz Liszt, Henry van de Velde und Walter Gropius schrieben wichtige Kapitel der Kulturgeschichte.


Luther vor der Stadtkirche
©Foto: Uta Kühne/weimar GmbH

Ihre Häuser und Wirkungsstätten in Weimar vermitteln ein eindrucksvolles Bild von der Weltläufigkeit der Stadt. Die UNESCO zeichnete die Dichterhäuser von Goethe und Schiller, Parks und Gärten, die prächtigen Schlösser sowie die Herzogin Anna Amalia Bibliothek als Welterbe aus. Auch die Stätten des Bauhauses, das von Walter Gropius 1919 in Weimarer gegründet wurde, tragen ebenfalls das UNESCO-Welterbe-Zeichen. Geprägt ist Weimar aber auch von der Zeit des Nationalsozialismus: Die Erinnerung an die Verbrechen zwischen 1933 und 1945 wird im ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald wach gehalten. In der Gedenkstätte wird im April 2016 eine neue Dauerausstellung eröffnet. Im Gegensatz dazu steht Weimars Name auch für die erste deutsche Demokratie: Die Verfassung der Weimarer Republik wurde hier vor nun fast 100 Jahren hier verabschiedet. Ein wichtiges Kapitel der Geschichte, das im Stadtmuseum mit der Ausstellung gewürdigt wird. Weimars Gäste sind nicht nur auf Museumspfaden unterwegs. Viele genießen eine charmante Stadt mit vielen Cafés, gemütlichen Kneipen, schicken Restaurants und einem prall gefüllten Veranstaltungskalender. Der Festivalreigen wird in Weimar traditionell im April mit den Thüringer Bachwochen eröffnet, es folgt das siebenwöchige Kleinkunstfestival im Köstritzer Spiegelzelt im Mai/Juni und das Pfingstfestival auf Schloss Ettersburg. Von Juni bis August hält der „Weimarer Sommer“ jeden Abend eine andere Überraschung bereit. Zu ihnen gehören zahlreiche große Open-Air-Konzerte auf der Seebühne im Weimarhallenpark, klassische und moderne Formate wie das Videofassadenfestival Genius Loci Weimar oder das Kunstfest Weimar. Im Herbst lockt dann Thüringens ältestes Volksfest – der berühmte Weimarer Zwiebelmarkt - immer am zweiten Oktoberwochenende rund 300.000 Besucher in die Stadt. Er wird seit mehr als 360 Jahren gefeiert. Wie die Weimarer Weihnacht im Advent ist er ein beliebter Reiseanlass für Besucher.  

UNESCO Welterbe Weimar.pdf / PDF ( 41,4 KB )
Weimar_ein Ueberblick 2017 doc.doc / DOC ( 56,5 KB )

Informationen: Tourist-Information Weimar, Tel: +49 3643 745-0, tourist-info@weimar.de | www.weimar.de.

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Deutsche UNESCO-Kommission

Stellenausschreibung

Die Deutsche UNESCO-Kommission sucht ab dem 01. März für den Zeitraum von 3 Monaten eine/n

Praktikant/in im Fachbereich Welterbe

am Standort Berlin im Rahmen eines Pflichtpraktikums.

Weitere Informationen finden Sie hier: www.unesco.de

Detailseite: Stellenausschreibung


Lutherstadt Wittenberg

500 Jahre Reformation


©WittenbergKultur e.V./Tourist-Information Lutherstadt Wittenberg

Hier schlug Martin Luther am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen gegen den Missbrauch des Ablasshandels an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg und veränderte damit nicht nur die kirchliche Welt, sondern setzte eine Reformation in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und Kultur in Gang. Die Stadt lädt dazu ein, den Spuren Luthers zu folgen. Von besonderem touristischen Interesse sind natürlich die Luthergedenkstätten, von denen vier Bauwerke zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören: die Schlosskirche zu Wittenberg, das Lutherhaus, die Stadtkirche St. Marien sowie das Melanchthonhaus. Das Lutherhaus beherbergt heute, fast 500 Jahre nachdem Martin Luther dort wohnte, das größte reformations-geschichtliche Museum der Welt. Mit der Stadtkirche St. Marien hat die UNESCO das älteste Gebäude der Stadt zum Weltkulturerbe gemacht. Hier predigte Martin Luther und heute können Sie den Reformationsaltar von Lucas Cranach dem Älteren in der Kirche bestaunen. Ein weiterer Wegbereiter der Reformation war Philipp Melanchthon, dessen Ideen und Neuerungen das Bildungssystem Deutschlands reformierten und es zu dem machten, was es heute ist. Seine Wohn- und Arbeitsstätte gehört deshalb ebenfalls zum Welterbe der UNESCO.  


©WittenbergKultur e.V./Tourist-Information Lutherstadt Wittenberg

Weltausstellung Reformation – Tore der Freiheit An sieben Standorten entlang der Wallanlagen werden bildlich die Tore der Stadt Wittenberg zur Weltausstellung Reformation geöffnet. Sieben sogenannte „Tore der Freiheit“ laden Besucher vom 20.05. bis 10.09.2017 dazu ein, sich mit der Kirche, ihrem Glauben und der heutigen Lage der Welt auseinanderzusetzen. Jedes „Tor“ hat einen bestimmten Themenbereich, zu dem es Informationen, Musikaufführungen, Theaterstücke, Vorträge und Diskussionen gibt. In 16 Themenwochen wird jeweils ein Themenbereich behandelt. Den Auftakt bildet eine Festwoche, die die Kirchentage auf dem Weg und den Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin und Wittenberg einbezieht.  

Die Tourist-Information der Lutherstadt Wittenberg bietet zum Lutherjahr zahlreiche touristische Angebote vom Tages- über Wochenend- und Mehrtagespauschalen: http://www.lutherstadt-wittenberg.de 

Highlights 2017.pdf / PDF ( 650,0 KB )

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Detailseite: 500 Jahre Reformation


Fagus-Werk, Alfeld

"Pimp Your Shoe" zum Welterbetag

                                          
         © Fagus-GreCon Greten GmbH & Co. KG                         © Fagus-GreCon Greten GmbH & Co. KG

"Pimp Your Shoe" heißt es ab sofort in einem Wettbewerb, den das Fagus-Werk in Alfeld ausgelobt hat. Jeder, der sich zum Schuh-Designer berufen fühlt, kann ein altes Paar Schuhe künstlerisch gestalten und aufwerten.

Man nehme einfach ein altes paar Schuhe und gestalte sie neu. Die „aufgepimpten“ Schuhe sollten bis zum 12. Mai im Rathaus in Alfeld (Leine) im Kulturamt abgegeben werden. Eine Prämierung der schönsten Schuhe findet dann am 03. Juni 2017 im Fagus-Werk statt. Am Welterbetag werden zudem alle eingereichten Schuhe im Fagus-Werk in der Produktionshalle ausgestellt. Weitere Informationen gibt es ab Ende Februar auf der Website www.fagus-werk.com.  


© Fagus-GreCon Greten GmbH & Co. KG 

Im Welterbetag erwartet die Besucher im Fagus-Werk ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm, dass das Fagus-Werk  in Kooperation mit der Stadt Alfeld rund um das Thema "Schuh" plant. Das Hauptprogramm des UNESCO-Welterbewochenendes findet aufgrund des Pfingstfestes in diesem Jahr erstmals an einem Samstag statt. Mit Unterstützung der Fagus-Kunden werden in der Produktionshalle aktuelle Schuhmodetrends auf einem Laufsteg präsentiert. Das Veranstaltungsprogramm wird durch weitere Messestände passend zum Thema Schuh/Fußgesundheit abgerundet. Darüber hinaus werden öffentliche Führungen durch das Welterbe Fagus-Werk angeboten. Der Eintritt und die Teilnahme an Führungen ist kostenfrei.

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Detailseite: "Pimp Your Shoe" zum Welterbetag


WelterbeRegion Anhalt-Dessau-Wittenberg

Eine WelterbeRegion. Eine GästeCard



Einmal zahlen und auf Entdeckungstour durch die einmalige, traditionsreiche und geschichtsträchtige WelterbeRegion Anhalt-Dessau-Wittenberg gehen. 86 Leistungen aus Kunst Kultur, Natur und Freizeit in der WelterbeRegion Anhalt-Dessau-Wittenberg kostenfrei besuchen.

Der Besucher kann mit der WelterbeCard aus 13 Standorten der vier UNESCO-Welterbestätten in der Region, 16 Schlössern und Kirchen, 20 Einrichtungen zum Genießen, Baden oder Wellness auswählen oder 37 weitere Aktivleistungen wie eine Paddeltour auf der Elbe, eine Fahrt mit der Heidebahn oder der Dessau-Wörlitzer Eisenbahn sowie eine Schiffsfahrt auf der Goitzsche nutzen.  

Erhältlich ist die WelterbeCard in vielen Tourist-Informationen und weiteren touristischen Einrichtungen der Region sowie über die Internetseite www.welterbecard.de

Presse_UNESCO_WEC_06.02.2017.doc / DOC ( 754,0 KB )



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Hildesheim

"UNESCO Welterbe entdecken" - Pauschalangebot für Hildesheim-Besucher


Goldene Madonna - ©Dommuseum Hildesheim

Für das Jahr 2017 hat Hildesheim Marketing acht neue Arrangements für Individualreisende ausgearbeitet. In den Paketen kombiniert die Marketinggesellschaft ein oder zwei Übernachtungen in Hotels in Hildesheim oder Bad Salzdetfurth mit ergänzenden Freizeitangeboten. So haben die acht Angebote jeweils unterschiedliche Zielgruppen im Blick und beziehen verschiedene Interessen ein wie etwa das UNESCO Welterbe, die Hildesheimer Museen, den Weihnachtsmarkt, Familien oder Veranstaltungen. Die Pauschalen "UNESCO Welterbe entdecken" oder "Museumstage in Hildesheim" bieten sich daher ebenso für einen Kurzbesuch in der Welterbestadt an wie die Arrangements "Events erleben" oder "Auszeit zu zweit in Hildesheim".


Mariendom Hildesheim - ©Dommuseum Hildesheim

Kompakt im DIN-lang-Format zusammengefasst, richtet sich das 16 seitige Faltblatt "Arrangements Hildesheim 2017" an Hildesheim-Besucher, die für sich reisen und gerne einen bereits organisierten Aufenthalt vor Ort in Anspruch nehmen möchten.

Die Arrangements für das Jahr 2017 können ab sofort im Besucherzentrum Welterbe Hildesheim & tourist-information gebucht werden. Dort gibt es auch das 12-seitige Leporello dazu, das außerdem unter www.hildesheim.de/prospekte  heruntergeladen oder kostenlos angefordert werden kann.

Der Mariendom geht baugeschichtlich bis in das 9. Jahrhundert zurück und ist eine der ältesten Bischofskirchen Deutschlands. Die Kirche gilt als Keimzelle der Stadt Hildesheim – noch heute blüht an der Domapsis der legendäre 1000-jährige Rosenstock. Die jüngste Sanierung hat die Optik des Doms deutlich verändert und dabei die romanischen Grundformen wiederhergestellt. Die UNESCO würdigte bei der Aufnahme auf die Welterbeliste vor allem die historischen Ausstattungsstücke der Kirche.
Hierzu gehören die Bronzegüsse Bernwardtür und Christussäule, die von der großartigen Gestaltungskraft Bischof Bernwards zeugen.

Das Dommuseum gehört zum historischen Baukomplex des Hildesheimer Doms. Es beherbergt den zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Domschatz und vermittelt einen faszinierenden Einblick in die Kunst des Mittelalters. Das Museum wurde 2015 wiedereröffnet. In den neugestalteten Ausstellungsräumen werden die herausragenden Exponate in einem beeindruckenden Wechselspiel von mittelalterlichen und zeitgenössischen Kunstwerken präsentiert.

Weitere Infos unter www.dommuseum-hildesheim.de oder www.dom-hildesheim.de

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Kassel - Bergpark Wilhelmshöhe

300 Jahre Herkules im UNESCO-Welterbe Bergpark Wilhelmshöhe


Herkules, ©Museumslandschaft Hessen Kassel

Das Jahr 2017 ist ein besonderes für Kassel und die Region: Der Herkules feiert seinen 300sten Geburtstag als Wahrzeichen Nordhessens. 

Dieser Geburtstag soll natürlich gebührend gefeiert werden, mit einer Ausstellung im Schloss Wilhelmshöhe und einem großen Fest im Bergpark.

 

Mit der Sonderausstellung im Schloss Wilhelmshöhe vom 31.03. -8.10.2017 ordnet die Museumslandschaft Hessen Kassel den Herkules im historischen Kontext der Kulturlandschaft Bergpark Wilhelmshöhe ein und bietet ausgewählten Künstlern die Möglichkeit eines zeitgenössischen Beitrages. Zu einem Fest im Juni 2017 zu Ehren des Halbgottes sind Groß und Klein in den Bergpark eingeladen.

Informationen:  www.museum-kassel.de
Ausstellung_300 Jahre Herkules.docx / DOCX ( 1.939,6 KB )

documenta 14

Seit nunmehr 60 Jahren verbindet die documenta als einzigartige Kunstaustellung die Welt mit der nordhessischen Stadt Kassel. Mit jeder Ausgabe folgt sie ihrem Ruf als sich stetig verändernde Institution und wird zu einem Ort für neue Bilder, Vorstellungen und zeitgenössische künstlerische Formen, die ihre Spuren im Kasseler Stadtbild hinterlassen. Eine erste Spur der documenta 14 ist die Installation "The Parthenon of Books". Die argentinische Künstlerin Marta Minujín erbaut ein Monument aus 100.000 verbotener Bücher aus aller Welt nach dem Vorbild des Tempels auf der Athener Akropolis auf dem Friedrichsplatz und gibt einen ersten Eindruck, wie der Arbeitstitel der documenta 14 Von Athen lernen in Kassel sichtbar wird.

Die documenta 14 findet vom 8. April bis 16. Juli 2017 in Athen und vom 10. Juni bis 17. September 2017 in Kassel statt. Weitere Informationen finden Sie unter: www.documenta14.de

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Kloster Lorsch

Geschichten von Kontemplation und innerer Stärke


©Fotos: Roger Schäfer

In diesem Jahr sind es 25 Jahre, dass dem Kloster Lorsch der UNESCO- Titel verliehen wurde. Aus Anlass dieses Jubiläums wird es u.a. eine kleine Fotoausstellung im Foyer des Paul Schnitzer-Saales geben. Der Weinheimer Fotograf Roger Schäfer hielt mit diesen Aufnahmen die Eindrücke von seinem Besuch an einem Septembermorgen dieses Jahres fest. Das Besondere daran: Es handelt sich ausschließlich um Schwarz-Weiß-Aufnahmen. Die hier verwendete sogenannte Monochrom-Technik führt dabei zu einer selten gesehenen Brillanz und nahezu zeichnerischen Schärfe im Detail.


©Fotos: Roger Schäfer

Die Fotografie-Ausstellung „25 Jahre Weltkulturerbe Kloster Lorsch“ mit zehn Monochrom-Aufnahmen von Roger Schäfer findet vom 14. – 20.  Dezember 2016 statt.

Ort: Foyer des Paul Schnitzer-Saales im Museumszentrum, Nibelungenstraße 35, 64653 Lorsch.
Öffnungszeiten: DI – SO 10 – 17 Uhr (Museumsöffnungszeiten).

Einladungskarte_Mail.pdf / PDF ( 282,3 KB )

Pressestelle der Stadt Lorsch im Kultur- und Tourismusamt, Fon 0 6251/59 67-5 01, KULTour@lorsch.de, www.lorsch.de.

PM_Festakt_25_Jahre_UNESCO_Weltkulturerbe_Kloster_Lorsch.pdf / PDF ( 141,3 KB )
PM 95.16 Geschichten von Kontemplation und innerer Klarheit.doc / DOC ( 360,0 KB )

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Fotograf: Roger Schäfer
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Lübeck - Die Altstadt

Endlich 30: Lübecks Weltkulturerbe wird erwachsen!


© LTM

Lübeck feiert „30 Jahre UNESCO Weltkulturerbe“, feiern Sie mit! 1987 erhielt die Hansestadt als erste komplette Altstadt Nordeuropas dieses besondere Prädikat.


Museumshafen zu Lübeck © LTM - Torsten Krüger

Das Geburtstagsprogramm rund um Kunst, Kultur und Historie, das 2017 dieses Jubiläum für Bürger und Gäste ganzjährig in Szene setzen und die Wahrnehmung des Welterbetitels in den Mittelpunkt rücken soll, steht unter dem Motto „Endlich 30!“.


Rathausfassade Lübeck © LTM - Torsten Krüger

Infos unter www.luebeck-endlich30.de.

Pressemitteilung:
PM Endlich 30 _ 30 Jahre UNESCO Weltkulturerbe Luebeck.doc / DOC ( 162,5 KB )

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Rathausfassade Luebeck Copyright LTM _ Torsten Krueger.zip / ZIP ( 233,7 KB )
Museumshafen zu Luebeck Copryright LTM _ Torsten Krueger.zip / ZIP ( 774,5 KB )
Marienkirche mit Rathausmarkt in Luebeck Copyright LTM - Torsten Krueger.zip / ZIP ( 1.437,6 KB )
Luebeck Panorama 4500 copy LTM - Hochbildnerei.zip / ZIP ( 1.603,7 KB )

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Potsdam

Schloss und Park Babelsberg feiern den „Gartenzauberer“ Pückler


Potsdam, Park Babelsberg, Pleasureground. Foto: Leo Seidel

Die kunstvolle Verknüpfung von Architektur, Garten und der Potsdamer Parklandschaft steht im Mittelpunkt der Ausstellung „Pückler. Babelsberg. Der grüne Fürst und die Kaiserin“ (29.4. bis 15.10. 2017), die erstmals unverstellte Blicke aus dem Schloss Babelsberg auf die wieder hergestellte Pücklersche Parkanlage eröffnet. Während im Park die sanierten Terrassen und Wasserspiele wieder bewundert werden können, gewähren im Schloss authentische Zeugnisse wie Gemälde, Pläne und Briefe, aber auch optische Installationen, Einblicke in die Trickkiste des „grünen Fürsten“ und seine Rolle am preußischen Hof.


Potsdam, Park Babelsberg, Gotische Fontäne. Foto: Leo Seidel

Informationen: www.spsg.de

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_LEO0192.zip / ZIP ( 6.749,3 KB ) Potsdam, Park Babelsberg, Gotische Fontäne. Foto: Leo Seidel

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Hildesheim

Besucherzentrum Welterbe Hildesheim erhält Qualitätsauszeichnung des DTV


Britta Franke (li) - Leiterin Destinationsmanagement, Hildesheim Marketing GmbHund Svenja Nolte (Leiterin Besucherzentrum Welterbe Hildesheim und tourist-information) freuen sich über die Auszeichnung für sehr gute Beratungsqualität und überzeugendes Dienstleistungs- und Informationsangebot.

Der Deutsche Tourismusverband e.V. (DTV) hat das Besucherzentrum Welterbe Hildesheim offiziell mit der i-Marke ausgezeichnet. In einem mehrstufigen Prüfverfahren überzeugte das Besucherzentrum mit seiner Beratungsqualität sowie seinem Dienstleistungs- und Informationsangebot. Mit dem Prüfergebnis übertraf die Hildesheimer tourist-information den Landes- und Bundesdurchschnitt.

Das Besucherzentrum Welterbe Hildesheim darf nun drei Jahre lang mit der i-Marke werben. Im Jahr 2019 steht die nächste umfangreiche Überprüfung an.PM_TI_Zertifizierung.pdf/PDF (572,0 KB).

PM_TI_Zertifizierung.pdf / PDF ( 572,0 KB )

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Zeche Zollverein, Essen

Sonderausstellung zum Reformationsjahr im Ruhr Museum auf Zollverein



„Der geteilte Himmel. Reformation und religiöse Vielfalt an Rhein und Ruhr“ - Sonderausstellung zum Reformationsjahr im Ruhr Museum auf Zollverein


Die zentrale Ausstellung des umfangreichen kulturellen und wissenschaftlichen Projekts „Der geteilte Himmel Reformation und religiöse Vielfalt an Rhein und Ruhr“ im Ruhr Museum auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein erzählt vom 3. April bis zum 30. Oktober
2017 die Entwicklung der Religionen und Konfessionen an Rhein und Ruhr vom Spätmittelalter bis heute. Knapp 1000 zum Teil erstmals gezeigte Exponate aus über 150 Museen, Kirchen, Bibliotheken und Archiven veranschaulichen die politischen, sozialen und kulturellen Aspekte dieser Geschichte. Darüber hinaus finden die Besucher interreligiöse Vergleiche und Gegenüberstellungen zu grundlegenden Themen wie „Frömmigkeit“, „Heilige Schriften“, „Lebensstationen“, „Tod und Jenseits“ oder „Propaganda und Toleranz“.

Veranstaltung: „Der geteilte Himmel. Reformation und religiöse Vielfalt an Rhein und Ruhr“

Termin: 03.04.–31.10.2017
Zeit: Mo–So 10–18 Uhr
Eintritt: Eintritt: 7 EUR, ermäßigt 4 €, Kinder /Jugendliche unter 18 Jahren frei
Veranstalter: Ruhr Museum
Ort: Ruhr Museum Essen, Areal A [Schacht XII], Kohlenwäsche [A14], Gelsenkirchener Straße 181, 45309 Essen
Anfahrtsadresse für Navigationssysteme: Fritz-Schupp-Allee (14), 45141 Essen

Informationen unter: www.ruhrmuseum.de, www.der-geteilte-himmel.de, info@ruhrmuseum.de

Pressekontakt: Ruhr Museum, Fon +49 201 24681-433, presse@ruhrmuseum.de

Der_geteilte_Himmel_Gesamtprojekt_und_Veranstaltungsprogramm.pdf / PDF ( 74,1 KB )

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Quedlinburg

Kunstausstellungen am Quedlinburger Schlossberg


Foto von Heinz Kittel, 1976 in seinem Atelier
©Welterbestadt Quedlinburg

Mit zwei Sonderausstellungen im Schlossmuseum und in der Lyonel-Feininger-Galerie präsentiert Quedlinburgs Kunstszene aktuell außergewöhnliche Werke. Aus dem Nachlass von Heinz Kittel, einem der bedeutendsten Fotografen und Filmemacher der Region, werden bis Ende März Schwarz-Weiß-Fotografien im Schlossmuseum gezeigt, die eindrucksvoll Quedlinburg  vor rund 60 Jahren dokumentieren. Parallel werden in der Feininger Galerie 30 Meisterstücke der stadteigenen Kupferstichsammlung bis Januar ausgestellt.


Anthonie Waterloo, Die bretterne Brücke, um 1660, Radierung, 13,3 x 15,6 cm, Kupferstichsammlung der Welterbestadt Quedlinburg, Reproduktion: Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt

Die Besonderheiten beider Ausstellungen sind nicht die Einzigartigkeit oder eine außergewöhnliche künstlerische Bedeutung. Sie verdeutlichen hingegen, dass Kunst und Kultur stets aus dem Leben heraus entsteht.  
Die Welterbestadt Quedlinburg ist seit jeher ein geschichtsträchtiger Ort und inspirierend für Künstler. Sowohl die gezeigten Fotografien als auch die Kupferstiche und ihre Geschichten sind Teil des Quedlinburger Lebens. Darüber hinaus lassen sich Kultur und Geschichte der Welterbestadt in Museen, Galerien sowie der Stiftskirche mit Domschatz erleben.

Öffnungszeiten:
Schlossmuseum (Kittel):  täglich außer Montag jeweils von 10:00 bis 16:00 Uhr Lyonel-Feininger-Galerie (30 Meisterwerke):  täglich außer Dienstag 10:00 bis 17:00 Uhr Weitere Infos unter www.quedlinburg.de

Quedlinburger Kunstausstellungen am Schlossberg.docx / DOCX ( 16,1 KB )

Detailseite: Kunstausstellungen am Quedlinburger Schlossberg


Schillerpark-Siedlung und Gartenstadt Falkenberg in Berlin

Pflichtbesuch für Architekturstudenten und andere Architekturliebhaber


©Gartenstadt Falkenberg/Foto: Tina Merkau

Das Besondere an den UNESCO-Welterbestätten  Siedlungen der Moderne in Berlin ist, dass diese bewohnt und täglich genutzt werden. Die Siedlungen Gartenstadt Falkenberg (auch Tuschkastensiedlung genannt) und Schillerpark-Siedlung sind noch heute im Besitz der Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG.Als Gartenstadt nach englischem Vorbild angelegt, ist die berühmte Siedlung von Bruno Taut in Treptow auch heute noch eine harmonische Verbindung zwischen großstädtischer und ländlicher Lebensform. 1913/14 wurden die bunten Fassaden der Reihen- und Mehrfamilienhäuser als spektakulär empfunden. So entstand im Volksmund schnell der Name „Tuschkastensiedlung".


©Schillerpark Siedlung/Foto: Tina Merkau

Die Häuser aus rotem Backstein in der Schillerpark-Siedlung mit den klar gegliederten Gartenhöfen erzeugen holländische Impressionen.  Bruno Taut errichtete diesen Teil der Siedlung im Stil des „Neuen Bauens“ 1924/30. Architekt Hans Hoffmann erweiterte die Siedlung1954/59 mit bis heute beeindruckend großen Fensterfronten. Er griff dabei auch die Architektursprache von Taut auf.Die Siedlung wurde im Juli 2008 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Um auch weiterhin für den Erhalt und die Pflege der Welterbesiedlungen Sorge tragen zu können, wurde eigens zu diesem Zweck im Frühjahr 2009 die "Stiftung Weltkulturerbe Gartenstadt Falkenberg und Schillerpark-Siedlung der Berliner Moderne" gegründet.


©Schillerpark Siedlung/Foto: Tina Merkau

Wohnen im Welterbe

Dass die Bewohner und Genossenschaftsmitglieder der „1892“ auch heute noch gern und lange in diesen Wohnungen leben, spricht für die langlebige Architektur.Über das ganze Jahr trifft man in den Siedlungen auf Gruppen von Architekturstudenten, die die Häuser ausgiebig fotografieren und diskutieren. Für andere Architekturliebhaber gibt es eine Vielzahl von qualifizierten Führungen: www.ticket-b.de, www.gerhildkomander.de, www.rent-a-guide.de, www.berlin-4d.de


©Gartenstadt Falkenberg/Foto: Tina Merkau

Welterbe-Besitzerin wird 125 Jahre

Die Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG feiert in2017 ihr 125jähriges Bestehen und lädt ihre Mitglieder am 1. Juli zu einer Jubiläumsfeier in den Zoologischen Garten in Berlin ein. Für die Mitarbeiter, Vertreter und den Aufsichtsrat gibt es einen Empfang. Das Jubiläum ist auch Anlass einen repräsentativen Film über die Entwicklung und den vielfältigen Bestand zu erstellen ebenso wie ein Jubiläumsbuch, das die Genossenschaft unter dem Aspekt, dass „alle Wirklichkeit die Utopie von gestern ist“, beleuchtet.

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Bamberg

Welterbe in jungen Händen

Die Vermittlung des Welterbes an nachfolgende Generationen zählt zu den Hauptaufgaben einer jeden Welterbestätte. Um auch junge Menschen für diese Aufgabe zu sensibilisieren, hat die Deutsche UNESCO-Kommission eine Weiterbildung als „Welterbe-Teamer“ ins Leben gerufen. Die Seminarreihe richtet sich an ehemalige Teilnehmer des Freiwilligendienstes kulturweit, die sich im Alumni-Netzwerk für das UNESCO-Welterbe engagieren wollen. Sie gewährt praktische Einblicke in die Herausforderungen und Chancen der Welterbevermittlung vor Ort. Gastgeber der Auftaktveranstaltung war die Stadt Bamberg. Zwei Tage lang tauschten sich elf interessierte junge Menschen in Bamberg über unterschiedliche Ansätze der Welterbevermittlung aus. Dabei sahen sie sich unter anderem das Areal der Unteren Mühlen an, wo 2018 zum 25-jährigen Welterbe-Jubiläum das neue Besucherzentrum seine Pforten öffnen soll. Großen Anklang fand auch die Kochwerkstatt mit dem Verein Bamberger Sortengarten – Grünes Erbe Bamberg, bei der über alte Sorten und urbanen Gartenbau gefachsimpelt wurde. Die Seminarreihe bietet jungen Menschen die Möglichkeit, ein Verständnis für den Charakter des Welterbes als Lernort und die damit zusammenhängenden Verpflichtungen zu gewinnen. „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben hier Projektideen entwickelt, die teilweise bundesweit zur Anwendung kommen können. Bamberg diente sozusagen als Brutkasten“, kommentiert Patricia Alberth, Leiterin des Zentrums Welterbe Bamberg, die Einladung nach Bamberg.   Auskünfte zum Thema: www.stadt.bamberg.de

Kulturweit in Bamberg.docx / DOCX ( 325,4 KB )

Detailseite: Welterbe in jungen Händen


Bremen

Willkommen in Bremens „guter Stube“


©Bremer Touristik Zentrale - Rathaus Güldenkammer

1.200 Jahre Tradition und Weltoffenheit prägen Bremen, die Hansestadt an der Weser. Unverwechselbar bleiben das prächtige Rathaus im Stil der Weserrenaissance und die ehrwürdige Figur des Roland auf dem historischen Marktplatz. Sie verkörpern seit 1404 den Bürgerwillen nach Unabhängigkeit. Rathaus und Roland stehen als einzigartiges Welterbe der Menschheit unter dem Schutz der UNESCO.


©Bremer Touristik Zentrale - Roland, Rathaus im Winter

Seine Einzigartigkeit bestätigte das Welterbekomitee: „Das Rathaus und der Roland zu Bremen sind ein einzigartiges Zeugnis für die bürgerliche Autonomie und Souveränität, wie diese sich im Heiligen Römischen Reich entwickelten“, heißt es in dem Gutachten, das der Entscheidung zugrunde liegt. Darin wird für das Rathaus „die herausragende Form der Architektur der späten Renaissance in Norddeutschland, die so genannte Weser-Renaissance“ ausdrücklich gewürdigt.Nicht zuletzt dieser Architekturstil macht das Rathaus zum Schmuckstück der „guten Stube“, wie die Bremer liebevoll ihren historischen Marktplatz nennen. In der oberen Rathaushalle, dem schönsten und repräsentativsten Festsaal Bremens, tagte früher der Stadtrat. Die Bedeutung von Handel und Schifffahrt zeigt sich bis heute an den Schiffsmodellen, die von der Decke hängen. Ihre Minikanonen konnten bei Feierlichkeiten sogar abgefeuert werden.Exklusive Rathausführungen der Bremer Touristik-Zentrale durch das historische Gebäude vermitteln einen Einblick in die faszinierende Geschichte. Gezeigt werden zum Beispiel die imposante Obere Rathaushalle und die prunkvolle Güldenkammer.

Die Rundgänge finden ganzjährig montags bis samstags zu verschiedenen Zeiten statt und kosten pro Person 5,50.

Weitere Informationen gibt es bei der Bremer Touristik-Zentrale, Tel.: 0421/30800-10 und im Internet unter www.bremen-tourismus.de

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Altstadt von Regensburg

Welterbe und Wirtshausgeschichten


© Stadt Regensburg/Peter Ferstl

Für ein verlängertes Wochenende, einen Kurzurlaub oder einen Tagesausflug gehören UNESCO-Weltkulturerbe-Städte wie etwa Regensburg mit ihrer Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und ihrem mittelalterlichen Flair zu den Lieblingszielen kulturell interessierter Städteurlauber in Deutschland. "Die Regensburger Altstadt mit dem gotischen Dom, der Steinernen Brücke über die Donau und den Festungswerken aus der Römerzeit beherbergt insgesamt knapp tausend Baudenkmäler aus zweitausend Jahren", erzählt Sabine Thiele, Geschäftsführerin der Regensburg Tourismus GmbH.  

Der beste Weg, um dem Herzen und dem Wesen der bayerischen Universitätsstadt näher zu kommen, führt über eine Themenführung. Altes Gemäuer und historische Ereignisse, bewegte Geschichte und amüsante Geschichten, versteckte Hinterhöfe und abgelegene, schmale Gassen: All das wird Besuchern in einem kurzweiligen Rundgang vermittelt. Das ist ein guter Einstieg, hinter die Kulissen der jungen, dynamischen Stadt zu schauen, um sie dann auf eigene Faust und mit vielen Anregungen versehen noch intensiver erleben zu können.  

Regensburger Lebensart hautnah genießen

Regensburg bietet mit 57 verschiedenen Führungen für Entdecker, Genießer und sportlich Aktive eine große Anzahl an Touren für verschiedene Besuchertypen an. Schließlich ist Regensburg nicht nur altehrwürdig, sondern inmitten seiner Bausubstanz zugleich quirlig und modern. Auf dem interreligiösen Stadtrundgang "Grüß Gott, Schalom, Salam" begeben sich die Teilnehmer etwa auf eine Suche nach den Spuren, die die großen Weltreligionen in der Altstadt hinterlassen haben. Den Besonderheiten der regionalen Lebensart kommt man bei den "Regensburger Wirtshausgeschichte(n)" näher. Immer begleitet von qualifizierten Gästeführern, die die Faszination und Geschichte lebendig weitertragen. Auf www.tourismus.regensburg.de gibt es alle wichtigen Informationen zur Stadt und einen Überblick über die Kulturtouren. Das Jahresprogramm ist bei der Tourist Information im Alten Rathaus kostenlos erhältlich, dort können die Touren auch gebucht werden.  

Spannende Ausflüge in die Geschichte

Das Stadtführungsangebot richtet sich an Einzelbesucher und Gruppen. Recht einzigartig dürfte dabei das sprachliche Spektrum sein: Die qualifizierten Gästeführer bieten die Touren in 16 verschiedenen Sprachen und Dialekten - einschließlich der Gebärdensprache - an. Eine besonders spannende Art der Geschichtsvermittlung sind die Angebote für Kids, Teens und Twens. Unter dem Motto "Veni, vidi, vici" geben beispielsweise zwei kostümierte Legionäre lebendige Einblicke in die Alltagswelt der Römer. Den Dominikaner, Gelehrten und Bischof Albertus Magnus lernen junge Leute dagegen im Rahmen einer szenischen Führung kennen. Bewegungshungrige können die Highlights der Stadt auch im Laufschritt beziehungsweise beim "Sight Biking" oder mit dem Segway auf zwei Rädern entdecken.  

Kulturgetränk Bier - nicht nur zum Trinken

Drei Brauereien, eine Vielzahl feinster Bierspezialitäten und ein gemeinsamer Zweck: In Regensburg trinkt man Bier für eine gute Sache. Alle drei Traditionsstätten der Biererzeugung sind Stiftungs-Brauereien und bieten ebenfalls Führungen an. Ihr Erlös fließt gemeinnützigen Zwecken zu. Deshalb - und nur deshalb - trinkt der Regensburger so gerne Bier. Den Rundgang durch die Brauereien lässt man am besten mit einem frischen Schluck besten Regensburger Bieres in einem der zahlreichen bayerischen Wirtshäuser oder im schattigen Biergarten ausklingen.  

Die ostbayerische Stadt lockt mit Museen, Galerien und vielen Veranstaltungen  

Wenn die Tage im Herbst merklich kürzer werden, entfalten viele Städte eine ganz besondere Atmosphäre. "Ohne sommerliche Besucherheerscharen lässt sich etwa ein Rundgang durch die mittelalterliche Altstadt von Regensburg - ob auf eigene Faust oder im Rahmen einer Themenführung - noch intensiver genießen", sagt Sabine Thiele, Geschäftsführerin der Regensburg Tourismus GmbH. Die ostbayerische Welterbe-Stadt lockt Kulturinteressierte und Genussurlauber ganzjährig mit einem abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm.  
Schwungvolles Kulturleben

Regensburg verfügt nicht nur über einen großen Bestand an Baudenkmälern aus 2.000 Jahren Stadtgeschichte, sondern auch über eine vielfältige Galerien- und Museumslandschaft. Das "Kunstforum Ostdeutsche Galerie" beispielsweise beherbergt 2.500 Gemälde und Skulpturen sowie 30.000 Grafiken von Künstlern aus den ehemals deutsch geprägten Kulturräumen im östlichen Europa - darunter von Berühmtheiten wie Lovis Corinth, Käthe Kollwitz und Sigmar Polke. Mit einer umfangreichen Ausstellung vom 23. Oktober 2016 bis zum 26. Februar 2017 würdigt das Museum das Werk des in Rumänien geborenen Schweizer Objektkünstlers Daniel Spoerri, in diesem Jahr Träger des Lovis-Corinth-Preises. Bei den Regensburger Tanztagen vom 5. bis zum 28. November wiederum bringen regionale, nationale und internationale Tanz-Kompanien zusätzlichen Schwung ins Kulturleben der Domstadt.  

Auf www.tourismus.regensburg.de gibt es weitere Informationen zu allen Veranstaltungen und Inspirationen für einen Regensburg-Besuch.

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Stadtansicht_Nebel_2_Stadt_Regensburg_Peter_Ferstl.zip / ZIP ( 4.957,0 KB )

Detailseite: Welterbe und Wirtshausgeschichten


Deutsche Limes-Straße

Neue Broschüre zu den Museen und Sehenswürdigkeiten entlang des Obergermanisch-Raetischen Limes erschienen

Der Verein Deutsche Limes-Straße hat eine Broschüre herausgegeben, die auf 64 Seiten über alles Wissenswerte rund um das UNESCO-Welterbe Obergermanisch-Raetischer Limes informiert. In der DIN A4 Broschüre werden alle Mitgliedsorte mit ihren Sehenswürdigkeiten vorgestellt sowie die historischen Denkmäler entlang der Deutschen Limes-Straße.  
Den Leser erwarten wunderschöne Orte, an denen das römische Denkmal zu besichtigen und erkunden ist. Ausführlich dargestellt sind auch die zahlreichen Römischen Museen und Museen mit Römerthema mit ihren Öffnungszeiten und Kontaktinformationen. Die Museen sind gerade auch in der Winterzeit lohnenswertes Ausflugsziel.

Die Broschüre steht als kostenfreier Download auf der Homepage unter www.limesstrasse.de zur Verfügung. Unter der Rubrik Infoservice kann die Broschüre zum Preis von 2 € in der Geschäftsstelle bestellt werden.

Information: www.limesstrasse.de

Broschuere.pdf / PDF ( 6.512,7 KB )

Detailseite: Neue Broschüre zu den Museen und Sehenswürdigkeiten entlang des Obergermanisch-Raetischen Limes erschienen


Hamburg - Speicherstadt

DAS MINIATUR WUNDERLAND – EIN WAHR GEWORDENER TRAUM


Petersdom © Miniatur Wunderland Hamburg

Ein bisschen Italien direkt an der Elbe: Der neue Italien-Abschnitt im Minatur-Wunderland der Speichstadt in Hamburg umfasst Rom, die Toskana, das Cinque Terre, Südtirol, die Amalfiküste und Pompeji mit Vesuv.

Venedig wird als separater Abschnitt ca. ein Jahr später folgen. Im vierzehnten  Jahr hintereinander hat das  Miniatur Wunderland 2015 wieder einen Besucherrekord aufgestellt: Rund 1,25 Millionen Besucher haben die Ausstellung besucht.


Rom: Villa Borghese © Miniatur Wunderland Hamburg

Im Dezember 2012 wurde der 10.000.000ste Besucher empfangen. Mit der Fertigstellung des Abschnittes Italien im  September 2016, wuchs die Anlagenfläche auf über 1.490 qm an. Mittlerweile sind dort über 360 Mitarbeiter beschäftigt.


Freizeitpark Pisa © Miniatur Wunderland Hamburg

Damit ist das Miniatur Wunderland nicht nur neben Alster, Musicals und Hafen zu einem der wichtigsten Touristenmagneten Hamburgs geworden, sondern auch zu einem gewichtigen Arbeitgeber.


Bauphase Südtirol © Miniatur Wunderland Hamburg

Informationen: www.miniatur-wunderland.de

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Detailseite: DAS MINIATUR WUNDERLAND – EIN WAHR GEWORDENER TRAUM


Leipzig

Welterbe-Konferenz 2016: Tagung „Welterbe vermitteln – ein UNESCO-Auftrag“

11. November 2016: Tagung „Welterbe vermitteln – ein UNESCO-Auftrag“, denkmal 2016, Leipzig

Veranstalter: Sächsische Staatsministerium des Innern in Kooperation mit dem Institut für Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte der TU Bergakademie Freiberg, dem Deutschen Nationalkomitee von ICOMOS e.V. und der Deutschen UNESCO-Kommission e.V. sowie weiteren Partnern.

Welterbe-Vermittlung ist neben dem Schutz und Erhalt ein zentraler Auftrag der UNESCO an die Welterbestätten und die Unterzeichnerstaaten. Im Rahmen der Tagung soll die Bedeutung dieses Auftrags und seine Umsetzung auf internationaler und nationaler Ebene in verschiedenen Handlungsfeldern aufgezeigt werden. Ziel der Tagung ist es, die vielfältigen Aktivitäten und Prozesse der Welterbe-Vermittlung vorzustellen und gemeinsam mit den Tagungsteilnehmenden mögliche Maßnahmen zur Weiterentwicklung zu diskutieren.

Das Tagungsprogramm finden Sie hier:  Programm_SMI-Einladung fuer Welterbe Konferenz Leipzig.pdf / PDF ( 3.169,8 KB )

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl bitten wir Sie um verbindliche Anmeldung bis zum 10. Oktober 2016 an christiane.krebs@smi.sachsen.de.

Die Teilnahme richtet sich nach Eingang der Anmeldung. Eine Anmeldebestätigung erfolgt nach dem 10. Oktober 2016. 

Detailseite: Welterbe-Konferenz 2016: Tagung „Welterbe vermitteln – ein UNESCO-Auftrag“


Bamberg

Bamberg für Wanderfans


Das Weltkulturerbe Bamberg für Wanderfans

©FrankenTourismus/BAMBERG TKS/Foto: Holger Leue

Warum das „Fränkische Rom“ nur mit Auto, Bus oder Rad erkunden? Das Weltkulturerbe bietet zahlreiche Möglichkeiten, die Stadt idyllisch und naturnah auf Schusters Rappen zu erkunden und auf kurzen, unterhaltsamen Routen einmal ganz neu in all seinen Facetten zu erleben. So führt der einzigartige Gärtnerstadtrundweg mit rund 20 Themenstationen durch die historische Gärtnerstadt - noch immer ein Geheimtipp und wenig bekanntes Kleinod, ohne das Bamberg wohl kein Weltkulturerbe geworden wäre! Und auch dies weiß vielleicht nicht jeder: Neben dem weitläufigen UNESCO-Weltkulturerbe besitzt Bamberg auf über 10% seiner Stadtfläche viele schutzwürdige Biotope mit seltenen Tier- und Pflanzenarten. Und genau dort verläuft auch ein bestens ausgewiesener Naturpfad – oft direkt vorbei an den bekannten Sehenswürdigkeiten! Wer durch Bamberg auf thematischen Spaziergängen wandelt, erweitert mühelos sein Wissen über die hiesigen Kulturschätze – was manchmal aus sehr speziellen Blickwinkeln geschieht: So führt z. B. die Route des barrierefreien Fluss-Erlebnis-Pfades am Flussverlauf der Regnitz entlang und erklärt dabei die historische Bedeutung des Wassers für das Leben und die spezifische Entwicklung dieser einzigartigen Stadt.   Der neue, kostenfreie Wanderführer für Bamberg ist der perfekte Tourenbegleiter für unterwegs wie zur Vorabinfo. Bei der Zusammenstellung der Routen stehen echte Naturerlebnisse, kulturelle und historische Momente sowie kulinarischen Entdeckungen im Mittelpunkt, wobei die Palette von Stadtspaziergängen bis hin zu richtigen Wanderungen unterschiedlicher Länge und Intensität reicht. Besonderes Extra: Ein GPX-Track kann bequem aufs Smartphone geladen werden!  

Prospekt, Paketreise und weitere Infos:
BAMBERG Tourismus BAMBERG Tourismus & Kongress Service, www.bamberg.info
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Essen – Zeche Zollverein

Outdoor-Angebote auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein


© Frank Vinken / Stiftung Zollverein

Den Herbst aktiv genießen: Das UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen bietet viele verschiedene Möglichkeiten, die beeindruckende Industriearchitektur der Zeche und Kokerei Zollverein unter freiem Himmel zu entdecken.


© Jochen Tack / Stiftung Zollverein

Bei den Angeboten von Soccer-Golf über Fahrradführungen und Sightjogging bis hin zu Naturführungen ist für jede Generation etwas dabei. Informationen zu allen Angeboten erhalten Besucher unter www.zollverein.de.

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Wieskirche

Pilger-Wander-Weg Heilige Landschaft Pfaffenwinkel


Copyright: Wolfgang Ehn

Der Pfaffenwinkel, voll sinnlicher Schönheit mit all seinen Kirchen, Klöstern und Kraftorten in der Natur, lässt immer wieder ein tiefes Empfinden entstehen, an einem besonderen Ort dieser Erde zu sein. Dieses Gefühl begleitet und erfüllt den Wanderer und Pilger entlang der drei Schleifen des Pilger-Wander-Weges Heilige Landschaft Pfaffenwinkel – verbinden diese Schleifen doch die schönsten sakralen und natürlichen Kraftplätze der Region, darunter auch das UNESCO Welterbe Wieskirche, die seit Jahrhunderten Wallfahrer aus ganz Europa anzieht.

Heilige Landschaft Pfaffenwinkel.docx / DOCX ( 116,0 KB )
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Bayreuth

UNESCO-Welterbe Markgräfliches Opernhaus Bayreuth – Besuch trotz Sanierung möglich


© Bayerische Schlösserverwaltung, Frahm

Das Opernhaus in Bayreuth, das 2012 in die Welterbeliste aufgenommen wurde, ist das bedeutendste und besterhaltene Beispiel barocker Theaterkultur.
Erbaut wurde das Markgräfliche Opernhaus von 1746 bis 1750 vom damals europaweit führenden Theaterarchitekten Giuseppe Galli Bibiena im Auftrag des Markgrafenpaares Friedrich und Wilhelmine von Brandenburg-Bayreuth. Es war zu seiner Zeit in Größe und Prachtfülle nur vergleichbar mit Häusern in Wien, Dresden, Paris oder Venedig. Das Opernhaus ist ein ganz aus Holz gefertigtes Logentheater mit bemalter Leinwand. Wegen seiner stuckierten, geschnitzten und gemalten Dekoration gilt das Opernhaus als weltweit einzigartig. Auch die Akustik ist in ihrem Ursprung noch wie vor 270 Jahren erlebbar....

Hier gehts zur vollständigen Pressemitteilung:
Pressetext UNESCO Welterbe Markgraefliches Opernhaus.doc / DOC ( 263,0 KB )

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Studie "World Heritage and Tourism in a Changing Climate" warnt vor Risiken

Klimawandel bedroht UNESCO-Welterbestätten

Der Klimawandel ist eines der größten Risiken für Welterbestätten. Das stellen die Autoren der Studie "World Heritage and Tourism in a Changing Climate" fest. Sie wurde von der UNESCO, dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und der "Union of Concerned Scientists" (UCS) erstellt. "Wir müssen die weltweite Bedrohung von Welterbestätten durch den Klimawandel besser verstehen und entsprechende Maßnahmen ergreifen", sagte Dr. Mechtild Rössler, Direktorin des UNESCO-Welterbezentrums. "Wie die Ergebnisse der vorliegenden Studie zeigen, müssen unsere Klimaschutz-Anstrengungen gemäß Pariser Klimaabkommen den Temperaturanstieg auf deutlich unter zwei Grad begrenzen, um unser Welterbe für aktuelle und künftige Generationen zu erhalten." Die UNESCO/UNEP/UCS-Studie untersucht die Risiken beispielhaft anhand von 31 Weltnatur- und Kulturerbestätten in 29 Ländern. Risiken sind unter anderem steigende Temperaturen, schmelzende Gletscher, steigender Meeresspiegel, extreme Dürren und längere Waldbrandsaisons. Die Auswirkungen des Klimawandels können dazu führen, dass viele Welterbestätten ihren außergewöhnlichen universellen Wert verlieren. Das könnte auch den Tourismus und die wirtschaftliche Entwicklung von Welterbestätten insbesondere in Entwicklungsländern erheblich beeinträchtigen, so die Warnung der Autoren. Dennoch werde der Klimawandel in Managementstrategien von Welterbestätten und in der Entwicklung touristischer Nutzungskonzepte zu wenig berücksichtigt. Die Studie dokumentiert den Einfluss des Klimawandels auf weltbekannte Touristenziele wie dem italienischen Venedig, Stonehenge in Großbritannien, den Galapagos-Inseln von Ecuador, der südafrikanischen Landschaft Cape Floral, der Hafenstadt Cartagena in Kolumbien und dem japanischen Shiretoko-Nationalpark. Auch die grenzüberschreitende Welterbestätte Wattenmeer wird vom Klimawandel betroffen sein, zum Beispiel durch den steigenden Meeresspiegel und durch zunehmende Stürme. Eine Abnahme der Landfläche könnte beispielsweise die Nahrungssuche für Vögel erschweren. Bisher ist das Wattenmeer eines der vogelreichsten Gebiete weltweit. Derzeit besuchen laut Studie jährlich etwa 10 Millionen Menschen die Stätte und verantworten damit Einnahmen von 3 bis 5 Milliarden Euro.

Weitere Informationen:

Studie "World Heritage and Tourism in a Changing Climate" (PDF)
http://www.unesco.de/fileadmin/medien/Dokumente/Welterbe/WHC_Tourism_Climate_Change.pdf
Webseite "Klimawandel und Welterbestätten" (in englischer Sprache)  
http://whc.unesco.org/en/climatechange/
DUK-Webseite UNESCO-Welterbestätte Wattenmeer  
http://www.unesco.de/index.php?id=welterbe-wattenmeer

Pressekontakt:
Deutsche UNESCO-Kommission
Pressesprecherin
Katja Römer
Telefon: 0228-60497-42
E-Mail: roemer@unesco.de

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UNESCO-Jahrestagung vom 04.- 06. April 2016

Fotos und Vorträge zur Jahrestagung in Regensburg



 
Dr. Verena Metze-Mangold                                         
Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission  


Claudia Schwarz  
Vorsitzende des UNESCO-Welterbestätten Deutschland e. V.

Joachim Wolbergs
Oberbürgermeister
  
Empfang der Stadt Regensburg im Reichssaal
  
Ensemble Pura Crema
 
v. l. n. r: OB J. Wolbergs, C. Schwarz, V. Metze-Mangold, S. Thiele, K. Unger

Kulturreferent Klemens Unger


 
  






Vorträge folgen in Kürze.

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Neues 3D-Modell gibt Blinden und internationalen Gästen Einblicke in das UNESCO Weltnaturerbe

Nationalpark Zentrum Kellerwald ist barrierefrei und mehrsprachig



„Wir möchten allen Besucherinnen und Besuchern des NationalparkZentrums Kellerwald ermöglichen, sich über das Weltnaturerbe Buchenwälder zu informieren. Hierzu zählen auch Menschen mit Behinderung und Gäste aus dem Ausland. Für diese Zielgruppe wurde nun ein einzigartiges 3D-Audio-Modell entwickelt“, erklärte Hessens Umweltministerin Priska Hinz heute im NationalparkZentrum in Vöhl. Hier wurde das 3D-Modell dem Nationalparkbeirat und der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit Hilfe von tastbaren Elementen, Sprachinformationen, speziellen Funkkopfhörern und Erläuterungen in Blindenschrift können sich Menschen mit Einschränkungen über die sogenannten Points of Interest des Weltnaturerbes im Nationalpark Kellerwald-Edersee informieren...



Hier gehts zur Pressemeldung: PM Nationalpark 3DModell.doc / DOC ( 109,0 KB )

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Jahrestagung der deutschen UNESCO-Welterbestätten

Identifikation fördern – Welterbe vermitteln

Quedlinburg. – „Wir sind Welterbe – Die Identifikation mit dem UNESCO-Welterbe“ ist das Thema der diesjährigen Jahrestagung der deutschen Welterbestätten.

Regensburg feiert in 2016 die 10-jährige Anerkennung zum UNESCO-Welterbe und wird vom 4. – 6. April Ausrichterstadt der jährlichen Fachkonferenz des UNESCO-Welterbestätten Deutschland e.V. und der Deutschen UNESCO-Kommission e.V. sein, die den intensiven Informations- und Erfahrungsaustausch fachübergreifend fördern soll.  

Die Diskussion über Fragen zum Verantwortungsbewusstsein auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene für den Schutz und Erhalt der eigenen kulturellen Identität steht dabei im Fokus der Veranstaltung. Regensburg bietet vor diesem Hintergrund den passenden Rahmen. Die Stadt feiert dieses Jahr die 10-jährige Anerkennung des Welterbes „Altstadt von Regensburg mit Stadtamhof“. Von 1663 bis 1806 erlebte Regensburg als Sitz des Immerwährenden Reichstags eine politische Blütezeit. Er brachte damals die große deutsche und europäische Politik nach Regensburg. Das Alte Rathaus im Herzen des UNESCO-Welterbes „Altstadt von Regensburg mit Stadtamhof“ ist ein Ort mit großer Geschichte. Der Tagungstradition dieser historischen Stätte folgend, werden der Oberbürgermeister der Stadt Regensburg Joachim Wolbergs und die Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission Dr. Verena Metze-Mangold gemeinsam mit Claudia Schwarz, Vorsitzende des UNESCO-Welterbestätten Deutschland e.V. die Jahrestagung am 4. April 2016 eröffnen.    

Die Langfassung mit weiteren Details zum Programm und Referenten entnehmen Sie bitte dem angehängten Dokument.  

PM_Jahrestagung_2016_UNESCO_Welterbestaetten.pdf / PDF ( 286,2 KB )

Kontakt: 
Sascha Mayerer
Dienstleistungsmanager /Marketing Manager 
Tel: +49 – 651 – 979 004 63
Fax: +49 – 651 – 979 004 62
E-Mail: mayerer@unesco-welterbe.de

Detailseite: Identifikation fördern – Welterbe vermitteln


04. - 06.04.2016 in Regensburg

Jahrestagung der deutschen UNESCO-Welterbestätten

Wir sind Welterbe - Die Identifikation mit dem Welterbe  

Die Anerkennung als Erbe der Menschheit ist Auszeichnung und Verpflichtung zugleich.
Die Identifikation mit dem Welterbe ist Voraussetzung, um das Verantwortungsbewusstsein für den Schutz und  Erhalt des eigenen kulturellen Erbes zu garantieren.  

Wie gelingt die Identifikation auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene?  
Wie gelingt das Zusammenwirken von Welterbemanagern mit den Bürgern und Besuchern, den politischen Entscheidungsträgern und  Wirtschaftsunternehmen?  
Wie stellen wir uns den aktuellen Herausforderungen?  

Antworten auf diese Fragen werden bei der Tagung in Regensburg gegeben, denn es kommen Welterbe Experten mit unterschiedlichem Hintergrund, Erfahrungen und Meinungen zusammen. Wir treffen uns auch, um möglichst viel voneinander zu lernen und unsere Netzwerke zu vertiefen.

Weitere Informationen und Anmeldeunterlagen finden Sie hier:

Einladung Jahrestagung 2016.pdf / PDF ( 1.052,3 KB )
Hotelbuchungsformular.pdf / PDF ( 17,7 KB )
Anmeldeformular.pdf / PDF ( 51,7 KB )

Detailseite: Jahrestagung der deutschen UNESCO-Welterbestätten


Download (PDF)

Pic Unesco Broschure

Ico DownloadBroschüre:
"UNESCO-Welterbe in Deutschland - Geschichte voller Leben"

Download

Kontakt

UNESCO-Welterbestätten Deutschland e.V.
Kornmarkt 6
06484 Quedlinburg
Tel. +49 (0)3946 8112-53
Fax +49 (0)3946 8112-56
info@unesco-welterbe.de

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