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Termine, Veranstaltungen und Wissenswertes


UNESCO-Welterbestätten Deutschland e. V.

Jahrestagung vom 15. bis 17. Mai in Bayreuth Mit neuem Blick - Das Welterbe in der digitalen Perspektive



Die Digitalisierung hat die Welt in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert. Sie betrifft fast alle Bereiche unseres Lebens. Daraus ergeben sich auch für die Welterbestätten neue Chancen und Herausforderungen. Welche Bedeutung haben Digitalisierung und digitale Medien für Besuch, Management, Vermittlung und Inwertsetzung unserer Welterbestätten? Welche Trends und Medienformate können Welterbestätten sinnvoll nutzen?Welche Herausforderungen warten auf uns? Von welchen positiven Beispielen können wir lernen?

Mit diesen Fragen wird sich die Jahrestagung 2018 der UNESCO Welterbestätten Deutschland e.V. vom 15. Bis 17. Mai in Bayreuth beschäftigen.

Die Fachtagung in Bayreuth wird Gelegenheit geben, sowohl vom Fachwissen der Referentinnen und Referenten als auch vom Know-how möglichst vieler Teilnehmender zu profitieren.

Das Programm finden Sie hier Einladung_Jahrestagung.pdf / PDF ( 738,7 KB )
Anmeldung: Anmeldung Jahrestagung 2018.pdf / PDF ( 38,1 KB )

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Gartenreich Dessau-Wörlitz

Südsee-Romantik – eine Ausstellung zur Welterkundung Georg Forsters

Im UNESCO-Weltkulturerbe Gartenreich Dessau-Wörlitz verbirgt sich seit Jahrzehnten ein sensationeller Sammlungsbestand an bedeutenden ethnologischen Objekten aus dem 18. Jahrhundert: Die Wörlitzer Südsee-Sammlung. Diesen seltenen Schatz neu zu heben und ihn der Öffentlichkeit in einer umfassenden Dauerausstellung wieder zugänglich zu machen, ist für die Jahre 2018 und 2019 das erklärte Ziel der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz im Rahmen des Forster-Jahres „Georg Forster – Der Welterkunder in Wörlitz“.  


Abb. 5: John Francis Rigaud: Porträt Georg und Reinhold Forster als „Naturforscher auf Tahiti“, 1780, Privatbesitz, Foto: Privatbesitz

Im Alter von 17 Jahren tritt Johann Georg Adam Forster (1754-1794) mit dem berühmten James Cook eine Reise um die Welt an. Während Captain Cook zur Vermessung der Welt schreitet, erkundet Georg Forster als wissenschaftlicher Assistent die neuentdeckten Küsten und Inseln, unter ihnen Neuseeland und Neukaledonien, Tahiti und Tonga.  


Abb. 1: Gustav Frank: Wörlitz, Lithografie, um 1860, aus: Das malerisches und romantische Anhalt, KsDWBibliothek
Bildnachweis: Repro: Bildarchiv der KsDW, Foto: Heinz Fräßdorf


1775, kurz nach der Rückkehr von der Weltreise, finden sich zwei Besucher aus der deutschen Heimat in der Londoner No. 16 Percy Street, Rathbone Place ein. Dort sind Vater und Sohn Forster noch damit beschäftigt, ihre „Südsee-Curiositäten“ aus den Reisekisten auszupacken und zu ordnen, sie wissenschaftlich zu katalogisieren und für die Weitergabe an Sammler, Gelehrte und Universitäten vorzubereiten. Der anhaltinische Fürst Franz und seine Gattin Louise - hochinteressierte, neugierige Geister – halten sich seit dem 24. Juli in der Hauptstadt des Empire auf. Georg Forster und seinem Vater Johann Reinhold statten sie somit unmittelbar nach deren Rückkehr von der dreijährigen Weltreise einen Besuch ab, um mehr über die gerade beendete große Fahrt zu erfahren. Und sie waren extrem beeindruckt von der Bereitwilligkeit, mit der die Forsters sie schon bald nach dem Kennenlernen mit Raritäten beschenkten, die sie aus dem Südpazifik mitgebracht hatten. Das Paar durfte sich die fremdartigen Objekte sogar selbst auswählen. Insgesamt konnten Fürst Franz und Louise eine kleine, doch veritable ethnografische Sammlung von etwas mehr als 30 Objekten nach Anhalt-Dessau – genauer: nach Wörlitz – mitnehmen. Reich beschenkt verabschieden sich die beiden Gäste: Unter den „Südsee-Curiositäten“ befinden sich u. a. das Kostüm einer tahitischen Tänzerin, zwei Streitkolben aus Tonga und eine Axt aus jadegrünem Nephrit aus Neuseeland.  


Abb. 4: Christoph Friedrich Reinhold Lisiewsky: Leopold Friedrich Franz von Anhalt-Dessau, 1758, Kulturstiftung Dessau-Wörlitz, Schloss Mosigkau, Inv.-Nr. Mos-782
Bildnachweis: Bildarchiv KsDW, Foto: Heinz Fräßdorf


Mit dem ersten Teil der Dauerausstellung im Mezzanin des Wörlitzer Schlosses, beginnend mit dem 6. Mai 2018, reinszeniert die Kulturstiftung Dessau-Wörlitz das Bild, das Georg Forster dem Fürstenpaar im Licht der Aufklärung von seiner Reise um die Welt vermittelt hat: Mit allen Sinnen und vielen neuen Erkenntnissen über den Weltumsegler, Reiseliteraten, Zeichner, Philosophen und Revolutionär Georg Forster. Zahlreiche originale Leihgaben wie Captain Cooks Logbuch von 1772, das Bord-Journal der Forsters von 1773, Rigauds berühmtes Gemälde von Vater und Sohn Forster und zauberhafte Tier-Zeichnungen Georg Forsters lassen die historischen Ereignisse lebendig werden.  

Die Ausstellung ist der Beginn des Themenjahrs "Georg Forster - Der Welterkunder in Wörlitz". Die bisherigen Programmhöhepunkte des Themenjahres sind: Ab 6. Mai 2018 Georg Forster – Der Welterkunder in Wörlitz: Südsee-Romantik – Welterkundung – Aufklärung Ab diesem Tag wird die Kulturstiftung die Ausstellung im Mezzanin des Schlosses Wörlitz für Besucherinnen und Besucher öffnen. Sie informiert zu den Protagonisten um die Südsee-Sammlung und ihr Aufeinandertreffen in Wörlitz. Diese erste Ausstellung wird Auftakt des Themenjahres im Gartenreich Dessau-Wörlitz sein. Die Ausstellung ist nur im Rahmen von Führungen im Schloss Wörlitz zu besichtigen. Schloss Wörlitz, Kirchgasse D - 06785 Oranienbaum-Wörlitz  

Weitere Informationen in der Pressemeldung zum Download sowie unter: www.gartenreich.de  

Medieninformation zu Georg Forster _Der Welterkunder in Woerlitz.pdf / PDF ( 312,3 KB )

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Klosterinsel Reichenau

Das Heilig-Blut-Fest auf der Insel Reichenau ist höchster Inselfeiertag und Pilgertag


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Am Montag, den 28. Mai 2018, ist auf der Reichenau Feiertag. Die katholischen Christen der Inselgemeinde feiern das Heilig-Blut-Fest.  

Der Inselfeiertag beginnt am Montag um 8.45 Uhr mit der Parade der Bürgerwehr auf dem Münsterplatz und der Begrüßung der Ehrengäste. Um 9.00 Uhr ist im Münster ein festliches Pontifikalamt. In diesem Gottesdienst bringen Münsterchor und –orchester die Missa „Dona nobis pacem“ von Siegfried Hildenbrand zur Aufführung. Hauptzelebrant und Prediger ist in diesem Jahr Weihbischof Dr. Michael Gerber, Freiburg.  

Im Anschluss an den Festgottesdienst ist die Heilig-Blut-Prozession über die Insel, bei der die Heilig-Blut-Reliquie und die Schreine aus der Münsterschatzkammer mit getragen werden. Die Prozession wird von der historischen Bürgerwehr und der Trachtengruppe begleitet. Am Nachmittag ist um 14.30 Uhr Heilig-Blut-Feier im Münster mit Heilig-Blut-Verehrung, bei der den Gläubigen das Reliquiar zur Verehrung gereicht wird. Im Anschluss gibt die Bürgermusik Reichenau ein Konzert auf der Ergat mit Bewirtung durch die Kolpingsfamilie.  

Die goldene Zeit des Reichenauer Inselklosters lag zwischen 800 und 1100. In diese Zeit, genauer ins Jahr 925, fällt auch der Erwerb der Heilig-Blut-Reliquie. Wie die Reliquie vermutlich auf die Reichenau kam, hat ein unbekannter Mönch im 10. Jahrhundert in einem so genannten Translationsbericht schriftlich festgehalten. Die Erzählung schildert den Weg der Überbringung der Blut-Reliquie von Jerusalem auf die Reichenau. Der Bericht umspannt einen Zeitraum von über hundertzwanzig Jahren. In einem ersten Teil wird von der Übergabe an Karl den Großen berichtet, ein zweiter Teil zeichnet den Weg der Reliquie bis zur Reichenau nach, und in einem letzten Teil werden dann die Ereignisse auf der Insel selber erzählt.  

Die Reichenauer Heilig-Blut-Reliquie ist ein kleines, aus vergoldetem Silber gearbeitetes byzantinisches Abtskreuz, das nach der Überlieferung Splitter vom Kreuz Christi und ein blutgetränktes seidenes Tüchlein enthalten soll. Die Vorderseite des Kreuzchens zeigt in getriebener Arbeit das Bild des Gekreuzigten. Die Rückseite enthält eine griechische Inschrift, um deren Deutung sich viele Wissenschaftler bemüht haben. Die Inschrift soll lauten: "Herr, hilf Hilarion, deinem Knecht und Vorsteher deines Klosters, dem Tzirithon". Der Name und die Schreibart weisen auf das Ende des 9. Jahrhunderts als Entstehungszeit des Kreuzleins.  

Den ersten Beweis für die aufkommende Verehrung dieser Heilig-Blut-Reliquie lieferte Kaiser Otto der Große. Er stiftete schon im Jahr 950 den Zehnten der Kirche Burg an die Reichenau, um durch die Einkünfte das Wachs für die Leuchter beschaffen zu können. Bereits vor 946 wurde östlich der Doppelapsis des Münsters für die Reliquien vom Heiligen Kreuz und Blut eine Heilig-Kreuz-Kapelle (Rotunde) eingebaut, die dann 1437 dem Neubau des gotischen Chors zum Opfer fiel. 1634 verbrachte der Ordensgeistliche Maurus Speth das Heilig-Blut in das Zisterzienserinnenkloster Günterstal bei Freiburg, um es während des 30jährigen Krieges vor den Schweden in Sicherheit zu bringen. 1737 wurde es wieder entdeckt und auf die Reichenau zurückgebracht. Die Heilig-Blut-Reliquie bekam eine barocke Fassung mit Edelsteinen, welche der Goldschmied J. G. Schalch aus Schaffhausen schuf. Am 26. Mai 1738 wurde das Heilig-Blut durch den Konstanzer Fürstbischof Johann Franz von Stauffenberg wieder erstmals öffentlich zur Verehrung ausgesetzt. Die feierliche Prozession wurde auf einem großen Ölbild, das sich im nördlichen Seitenschiff des Münsters befindet, festgehalten. Seit dem Jahr 1738 wird immer am Montag nach dem Dreifaltigkeitssonntag auf der Reichenau das Heilig-Blut-Fest gefeiert. 1746 erhielt die Heilig-Blut-Reliquie in der Barockfassung zusätzlich eine Barock-Monstranz. Die Reliquie wird heute im zentralen Heilig-Blut-Altar verwahrt, den der Konstanzer Fürstbischof Johann Franz von Stauffenberg 1739 gestiftet hatte.  

MUSEUM REICHENAU  

Inselbesucher können sich im MUSEUM REICHENAU in drei Museumseinheiten über die herausragende kulturhistorische Bedeutung der Reichenau informieren. Geradezu ins Mittelalter abtauchen kann man im größten der Museumsgebäude beim bestehenden Museum im „Alten Rathaus“. Zu den präsentierten Ausstellungsthemen gehören u.a. die Baugeschichte des Münsters St. Maria und Markus und des Klosters, die Dichtungen des Mönchs Walahfrid Strabo, der auf der Reichenau entstandene sogenannte St. Galler Klosterplan, das Wirken des wissenschaftlich tätigen Mönchs Hermann des Lahmen und die Reliquienverehrung. Einen Schwerpunkt bildet die Darstellung der Reichenauer Buchmalerei.  


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Die kleinen Museumsgebäude bei St. Georg und St. Peter und Paul erläutern die Baugeschichte der jeweiligen Kirche. Auch die berühmten Wandmalereien der Kirche St. Georg oder das Thema Gebetsverbrüderungen werden thematisiert.  

Im historischen „Alten Rathaus“, einem der ältesten Fachwerkhäuser Süd-deutschlands (12./15. Jh.), wird die Reichenauer Bürgergeschichte dargestellt.  

SONDERAUSSTELLUNG  


816 – 2016: „1200 Jahre Reichenauer Münster“ Abt Heito und die neue Zeit des Kirchenbaus  

Weitere Informationen: www.museumreichenau.de

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Text Sonderausstellung.doc / DOC ( 668,5 KB )

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Aachener Dom feiert 2018 Jubiläum der ersten Anerkennung

40 Jahre UNESCO Welterbestätten in Deutschland


Foto: POWER+RADACH werbeagentur

Seit 40 Jahren gibt es in Deutschland UNESCO Welterbestätten – herausragende Zeugnisse der Menschheits- und Naturgeschichte. 1978 wurde der Aachener Dom als erste Welterbestätte Deutschlands anerkannt, und die Stadt Aachen feiert dies im September mit einer ganzen Festwoche.

Alle 42 Welterbestätten Deutschlands warten 2018 mit einem reichhaltigen kulturellen und touristischen Angebot auf, das zu einer oder gleich mehreren Reisen animiert. Auf den 25. Jahrestag der Anerkennung als Welterbestätte freuen sich in diesem Jahr die Altstadt von Bamberg und das Zisterzienserkloster Maulbronn. Derweil begrüßt der Verein der UNESCO Welterbestätten Deutschlands die jüngste Welterbestätte „Höhlen der Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ als Neumitglied in seinen Reihen.  Die Erlebnisführungen und kulturellen Veranstaltungen dort erfreuen sich seit der Anerkennung einer stark wachsenden Nachfrage.

Die Wiedereröffnung des Markgräflichen Opernhauses in Bayreuth steht als weiteres Highlight auf dem Programm besonderer Ereignisse 2018. Nach fünf Jahren Renovierungszeit dürfen sich Besucher ab dem 12. April auf kulturelle Erlebnisse in ganz besonderem Rahmen freuen. Stadtjubiläen werden in Potsdam (1025 Jahre) und Lübeck (875 Jahre) gefeiert und Würzburg erwartet zahlreiche Besucher und Gäste zur Landesgartenschau. Zur 200. Geburtstagsfeier von Karl Marx lädt die Stadt Trier ein, seit 40 Jahren gibt es das Dommuseum in Hildesheim und auf Zollverein in Essen heißt es in diesem Jahr  „Schicht im Schacht“. Dort widmen sich gleich fünf Ausstellungen der endgültigen Schließung der letzten Zeche im Ruhrgebiet. In Weimar, Dessau, Berlin und Brandenburg wird derweil intensiv an den Vorbereitungen zum 100. Bauhausjubiläum im Jahr 2019 gearbeitet.

Am 03. Juni 2018 findet unter dem Motto „Welterbe verbindet“ der 14. bundesweite Welterbetag statt. Die Angebote in den Welterbestätten laden zum Erkunden, Erfahren und Erleben ein.

Einige Welterbestätten beteiligen sich in diesem Jahr mit interessanten Angeboten am  Europäischen Kulturerbejahr (ECHY) 2018 „Sharing Heritage“. So wird in Kassel und Potsdam das Augenmerk auf kulinarische Angebote gerichtet, während sich das Pfahlbaumuseum in Unteruhldingen am Bodensee der Erforschung besonderer europäischer Handwerkstechniken widmet. 

Welterbestätten 2018 von A wie Aachen bis Z wie Zollverein

In den 42 deutschen Welterbestätten gibt es ein reiches Spektrum spannender Reiseanlässe.

Aachen - Am 8. September 1978 zeichnete die UNESCO den Aachener Dom als erstes Bauwerk in Deutschland überhaupt als Weltkulturerbe aus. Vom 22. bis 30. September 2018 feiern die Aachener diese Auszeichnung mit einer Festwoche, die den Dom religiös, kulturell, musikalisch und einzigartig präsentiert. Als besonderes Highlight werden Besucher die 3D-Lichtinstallation "Der Dom leuchtet" erleben.

Bamberg – Seit 25 Jahren ist die Altstadt von Bamberg Träger des Welterbetitels. In einem „Festjahr für alle“ gibt es ein großes Programmangebot, bestehend aus Führungen, Vorträgen und Diskussionen, Kinderprogrammen, Konzerten, Ausstellungen, Kunstaktionen und weiteren Darbietungen.

Bayreuth – „Vorhang auf“ heißt es in diesem Jahr in Bayreuth. Nach sechs Jahren aufwendiger Restaurierung und Sanierung feiert das Markgräfliche Opernhaus Bayreuth mit einem Feuerwerk an Sonderveranstaltungen die Wiedereröffnung des UNESCO Weltkulturerbes.

Bremen - „Eine große Nachtmusik“ heißt es im Sommer in Bremen, wenn in acht Spielstätten rund um das illuminierte UNESCO-Welterbe 24 Konzerte mit Musikern aus aller Welt stattfinden. Anlässlich des Raumfahrtjahres #sternstunden2018 gerät im Juni anlässlich des Festivals „La Strada“ die Schwerkraft aus dem Gleichgewicht.

Buchenwälder – Zum 20. Jubiläumsjahr des Nationalparks Hainich gibt es ein Veranstaltungsprogramm mit beliebten Klassikern sowie vielen großen und kleinen Geburtstags-Veranstaltungen. Das Nationalparkfest zum 20. Geburtstag wird am 17. Juni 2018 auf dem Harsberg gefeiert.

Dessau – So vielfältig, wie das Welterbe sich in Dessau-Roßlau präsentiert, so vielfältig ist auch das Veranstaltungsprogramm, dass der Besucher in diesem Jahr vor Ort genießen kann. 100 Jahre Kulturstiftung Dessau-Wörlitz werden in diesem Jahr gefeiert. Im Rahmen des Gartenreichsommers sind die Gärten und Schlösser einzigartiger Schauplatz für Konzerte, Theateraufführungen und musikalisch-literarische Besonderheiten. Im Bauhaus wird derweil intensiv an den Vorbereitungen für das Jubiläumsjahr 2019 „100 Jahre Bauhaus“ gearbeitet. Das Bauhausfest Ende August ist eine feste Größe im Dessauer Kulturleben und jährlicher Anziehungspunkt weit über die Grenzen der Stadt hinaus.

Hamburg - Das UNESCO-Welterbe Speicherstadt kann man nun vor Ort digital erleben. Eine neue App mit historischen Fotos, Hintergrundinformationen, Hörspielen und Augmented Reality, Virtual-Reality-Stationen im Dialoghaus bieten neue Einblicke in die Geschichte der Hamburger Speicherstadt. Über freies WLAN im gesamten Areal ist dieses Angebot besonders gut zugänglich.

Hildesheim – Mit einem Museumsfest wird im August 40 Jahre Dommuseum Hildesheim gefeiert. In den Ausstellungsräumen und auf dem Domhof vor der wunderbaren Kulisse des Doms wird es an vier Tagen ein abwechslungsreiches Programm mit Workshops, Vorträgen, Führungen, Lesungen, Konzerten und vielem mehr geben. Im Fokus steht nicht der Rückblick sondern das Thema Zukunft.

Kassel - »Zu Tisch! Genießen in Schlössern und Gärten« heißt es im Bergpark Wilhelmshöhe zu Kassel. Auf dem Programm stehen Obstbaumschnittkurse, Welterbetag und besonderen Führungen.

Lorsch - Über hundert Sonderführungen, Themenwochenenden, Ausstellungseröffnungen, Workshops, Ferienprogramme und Vorträge verschiedener Ausrichtungen weist das Veranstaltungsprogramm des Kloster Lorschs auf. Mägde, Mittelalterköche und Archäologen vermitteln spannende Geschichten aus früheren Zeiten. 

Lübeck - Die „Königin der Hanse“ feiert, feiern Sie mit! 2018 wird Lübeck 875 Jahre alt und feiert das ganze Jahr über Geburtstag. Besondere Höhepunkte des Programms sind das HanseKulturFestival (8.-10. Juni), die Lange Nacht der Lübeck Literatur (29. Juni) und die Ausstellung „875 Jahre - LÜBECK ERZÄHLT UNS WAS“, die Lübecks Stadtgeschichte vom 9. September 2018 bis 6. Januar 2019 im Museumsquartier St. Annen und im Europäischen Hansemuseum vorstellt.

Mittelrhein – Die Welterbe-Gastgeber dieses einzigartigen Flußabschnitts haben sich ganz dem Thema Genuss verschrieben. Neben der Verkostung des heimischen Rieslings hat der Kirschanbau im UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal eine lange Tradition. Die einmalige Vielfalt an Kirschsorten wird daher als landschaftsprägendes Element gehegt und weiterentwickelt . Mit dem Verkauf hochwertiger Produkte aus Mittelrhein-Kirschen werden die alten und zum Teil vom Aussterben bedrohten Sorten geschützt. Regelmäßige Veranstaltungen sind ein Blütenpicknick („Welterbe-Hanami“) Anfang April, die Kirschwochen bei den Welterbe-Gastgebern im Juni sowie diverse Führungen und Genusswanderungen.

Pfahlbauten - „Experimentelle Archäologie aus Europa – Wissen erlebbar gemacht“ – Mit dem Beitrag zum Europäischen Kulturjahr 2018 „Sharing Heritage“ werden im Pfahlbaumuseum Unteruhldingen die handwerklichen Fähigkeiten, die europaweit für die Gewinnung und Verarbeitung wichtiger Rohstoffe bekannt waren, erforscht. Vorführungen vermitteln dabei in diesem Jahr besonders anschaulich die Forschungserbnisse an Alt und Jung.

Potsdam - Zum Europäischen Kulturerbejahr (ECHY)! legt die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) den Fokus auf die Esskultur und kulinarische Traditionen an Europäischen Höfen. Höhepunkt wird ein gemeinsames Picknick im Park Sanssouci am 23. Juni sein. Auf der Wiese zu Füßen der grandiosen Terrassenanlage des Orangerieschlosses stehen 270 Meter weiß gedeckte Tische für ein gemeinsames Picknick bereit. Und die Potsdamer Schlössernacht wartet zum 20. Jubiläum mit einer ganz besonderen Neuerung auf: 2018 verwandelt sich die Parklandschaft Sanssouci bei diesem allseits beliebten Kulturhighlight erstmals an zwei Abenden hintereinander in eine illuminierte, verzaubernde, romantische Wunderkammer. Im gesamten Parkgelände erwarten die Besucher vielfältige Darbietungen internationaler Musiker und liebevoll ausgewählte Künstler.

Quedlinburg - Die "Straße der Romanik" ist eine der erfolgreichsten touristischen Routen in Deutschland. Sie führt seit über 15 Jahren durch das Bundesland Sachsen-Anhalt und umfasst rund 80 Bauwerke. In und um Quedlinburg befindet sich ihr Zentrum. Kann es einen passenderen Ort geben zur Aufführung des berühmtesten Mittelalter-Krimis als eine romanische Kirche? Im Sommer 2013 startete das Projekt, das zukünftig immer Ende Juli zwei Wochen lang das Geschehen auf dem Quedlinburger Schlossberg bestimmen soll.

Schwäbische Alb – Die Höhlen und Eiszeitkunst sind seit vergangenem Jahr Mitglied der Welterbefamilie. Besucher können sich auf Entdeckungsreise in eine Zeit vor 40.000 Jahren begeben. Zu den bekanntesten Funden, die in Museen in der Region besichtigt werden können, gehören der Löwenmensch aus dem Hohlenstein (heute im Ulmer Museum), die „Venus aus dem Hohle Fels“ (Urgeschichtliches Museum Blaubeuren), das Mammut aus dem Vogelherd (Archäopark Vogelherd Niederstotzingen) oder der Wasservogel aus dem Hohle Fels (Urgeschichtliches Museum Blaubeuren). Es werden Erlebnisführungen zu den Höhlen in Ach- und Lonetal mit speziell ausgebildeten Gästeführern angeboten. Zum Führungsprogramm zählen Informationen rund um die eiszeitlichen Höhlen, die Grabungsgeschichte und die Fundstücke. Zudem werden steinzeitliche Techniken wie beispielsweise Feuer schlagen oder der zielgerichtete Wurf mittels einer Speerschleuder vorgeführt. Besucher können bei einem Höhlenkonzert im Hohle Fels, in welchem die Eiszeitkünstler bereits vor 40.000 Jahren musizierten, den Klängen der Musik lauschen.

Speyer - In diesem Jahr stehen in Speyer Genuss und Lebensfreude an erster Stelle. Jeden zweiten Freitag im Monat bietet die Stadt besondere Genusserlebnisse im Rahmen ihrer „Tasting Touren“. Süße Leckereien und erlesene Getränke auf handwerklich höchstem Niveau werden mit Herzblut und Leidenschaft von den Manufakturisten und Gastgebern präsentiert. So stehen Kaffee, Matcha-Tee, Kakao, Gin, Wein und Meeresfrüchte auf dem Speiseplan der Degustationen.

Völklingen –Neben 7.000 Metern Besucherwegen mit Meilensteinen der Technikgeschichte, dem UNESCO BesucherZentrum, dem ScienceCenter Ferrodrom®, dem UrbanArt Parcours und dem Industrie-Landschaftsgarten „Das Paradies“ laden zahlreiche Ausstellungen, Projekte und Veranstaltungen zu einem Besuch ein. Hierzu zählt die aktuelle Ausstellung Inka – Gold. Macht. Gott.

Wattenmeer - Zahlreiche Veranstaltungen im Weltnaturerbe Wattenmeer wie die Ringelganstage, der Westküsten-Vogelkiek, die Zugvogeltage, Sort Sol – Schwarze Sonne oder die Gänsewochen zelebrieren in jedem Jahr die Biodiversität und den außergewöhnlichen universellen Wert der Welterbestätte.

Weimar - Zum 100. Gründungsgeburtstag 2019 wird ein neues Bauhaus-Museum in Weimar eröffnet. Schon 2018 wird es eine Bauhaus-Ausstellung geben: Arbeiten des Bauhaus-Fotografen Erich Consemüller sind vom 23. März bis 24. Juni im Schiller-Museum zu sehen. Berühmte Bauhaus-Objekte gehen in Weimar und Thüringen auf die Reise. Der Aufbruch in die Demokratie von 1919 wird zum 100. Jubiläum mit der Eröffnung des Hauses der Weimarer Republik gewürdigt.

Wismar - Wenn der Winter zu Ende geht und langsam der Frühling naht, beginnt die Heringszeit an den deutschen Ostseeküsten. Die Kutter mit dem ersten großen Heringsfang des Jahres laufen im Hafen ein und das große Heringsbraten auf dem Marktplatz kann beginnen. Während der Heringstage servieren Wismars Gastronomen hausgemachte Klassiker und raffinierte Heringsspezialitäten. Zwei Wochen spielt der Hering die Hauptrolle in der Hansestadt, eine Zeit des geselligen Beisammenseins von Bewohnern und Gästen der Stadt.

Wittenberg - Philipp Melanchthon kam vor 500 Jahren nach Wittenberg. Mit seiner Antrittsvorlesung wurde er zum wichtigsten Weggefährten Martin Luthers. Noch heute wird er als „Lehrer Deutschlands“ bezeichnet. Zu ihm kamen an der damals wichtigsten Universität Europas die meisten Studenten. Besondere öffentliche Führungstermine widmet die Stadt daher in diesem Jahr der Persönlichkeit Philipp Melanchthon.

Würzburg - Vom 12. April bis 7. Oktober 2018 ist Landesgartenschauzeit in Würzburg. Im Zeichen des Schmetterlings erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm zum Entdecken, Mitmachen, Spielen und Staunen. Ganz nach dem Motto „Wo die Ideen wachsen“ können rund zwei Kilometer von Würzburgs Innenstadt entfernt und auf Augenhöhe mit der historischen Festung Marienberg nicht nur seltene Gewächse und blühende Landschaften bestaunt, sondern auch ein Standort für neue Ideen erlebt werden.

Zollverein – Schicht im Schacht. 2018 schließt die letzte Zeche im Ruhrgebiet. Damit endet der deutsche Steinkohlenbergbau. Diesem Ende widmen sich fünf Ausstellungen auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen. Neben vier fotografischen Ausstellungen im Ruhr Museum erwartet die Besucher in der Mischanlage die faszinierende Geschichte der Kohleförderung und ihrer Folgen in Europa. Ein großes Kulturprogramm begleitet die Ausstellungen.

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Lutherstadt Wittenberg

Erotisches zur Nacht - Eventführung von der Kunst des kulinarischen Verführens inkl. Abendessen


©WittenbergKultur e. V./Tourist Information Luth. Wittenberg
Foto: Erotisches zur Nacht

Zu später Stunde gehen Sie mit einer Magd Cranachs zu den Plätzen der Ehepriester und Dirnen. Sie plaudert über Liebesglück und Eheleid, erzählt Interessantes über Liebestränke und gibt gute Ratschläge von Kräuterweibern weiter. Sie dürfen den Maler Lucas Cranach bei seiner Arbeit in der Malwerkstatt "heimlich" beobachten. Im Anschluss an diesen Spaziergang durch die nächtlichen Gassen Wittenbergs werden Sie zu einem erotischen, moderierten 6-Gänge-Menü begrüßt, welches Sie in die Kunst der kulinarischen Verführung einführt.

• Dauer: 4 Stunden
• Treffpunkt: Tourist-Information Lutherstadt Wittenberg, Schlossplatz 2
• Beginn: 18.00 Uhr (*öffentliche Termine)
• Mindestteilnehmerzahl 20 Personen
• Preis: 46,00 € pro Person zzgl. Getränke
• Auch für Gruppen ab 20 bis 30 Gäste zu einem Wunschtermin buchbar
* 10.11./24.11./15.12.2018 – Voranmeldung erforderlich

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Foto: Erotisches zur Nacht

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Oberes Mittelrheintal

William-Turner-Route gewinnt den „German Design Award 2018“


Foto: Lutz Sternstein, Quelle: Rat für Formgebung 

Das vom Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal beauftragte und von Schumacher – Konzeption + Design ausgearbeitete Kommunikationskonzept zur „William Turner Route“ gewann nun den German Design Award 2018 und wurde somit neben dem ICONIC Design Award 2017 schon zum zweiten Mal von einer internationalen Fachjury geehrt. Das crossmediale Angebot der William-Turner-Route holt Turners Werke und das Thema der Rheinromantik aus der internationalen Museumslandschaft zurück in die reale Landschaft, ins Mittelrheintal. Das Kommunikationskonzept beruht auf mehreren Säulen. Vor Ort geben begehbare Informationstafeln Hinweise auf den Ursprung des dort entstandenen Meisterwerks, vertiefte Fußspuren geben die korrekte Blickrichtung vor, die dem jeweiligen Ausschnitt des Gemäldes entspricht.

Foto: Lutz Sternstein, Quelle: Rat für Formgebung

Die Fußspuren animieren intuitiv dazu, die Perspektive des Malers einzunehmen – und wortwörtlich in seine Fußstapfen zu treten. Der Betrachter wird eingeladen, selbst für einen Augenblick innezuhalten, um die Faszination und die besondere Atmosphäre der Landschaft am Fuße des Rheins auf sich wirken zu lassen und den Moment – wie Turner – zu bewahren. Die ersten 4 begehbaren Informationstafeln aus Bronzeguss werden im Frühjahr 2018 in und um St. Goar und St. Goarshausen, einer Turners Lieblingsplätze am Rhein, in den Boden eingelassen. Weitere sollen noch in diesem Jahr folgen.

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Weitere Informationen in der Pressemeldung zum Download und unter www.turner-route.de 

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Trier

Kaiserthermen leuchten 2018 im Feuerglanz – Karl Marx liest in Trier aus dem Kommunistischen Manifest und dem Kapital


© Trier Tourismus und Marketing GbmH

Mit seinen Schriften hat Karl Marx Weltgeschichte geschrieben. Das Kommunistische Manifest und das Kapital zählen zum Weltdokumentenerbe. Zum 200. Geburtstag von Karl Marx sind beide Schriften vom 5. Mai bis zum 16. Oktober während einer Landesausstellung im Rheinischen Landesmuseum Trier sowie im Städtischen Simeonstiftmuseum zu sehen. Mit einer Lichter- und Feuershow werden am 28. und 29. September während der Illuminale 2018 die Kaiserthermen zum Strahlen gebracht.  

Informationen: www.trier-info.de

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Völklinger Hütte

"Hyper Hyper": Scooter spielen am Freitag, dem 13. Juli 2018, im Weltkulturerbe Völklinger Hütte - "electro magnetic"-Festival am Samstag, dem 14. Juli 2018


Foto: Robert Grischek

"Hyper Hyper" – der Song gehört heute zur Pop-Geschichte und hat sich sogar seinen Platz im allgemeinen Sprachgebrauch erobert. Hyper Hyper steht für überschäumende Energie und Party pur! Die Rede ist natürlich von der Kult-Band Scooter. Am Freitag, dem 13. Juli 2018, einen Tag vor dem "electro magnetic"-Festival, werden Scooter auf dem Erzplatz des Weltkulturerbes Völklinger Hütte einen ihrer legendären Live-Auftritte bieten. 2018 feiert die Band 25 Jahre Scooter. Die Fans dürfen sich im Weltkulturerbe Völklinger Hütte auf Vollgas-Techno, Mitsingen und Abtanzen freuen – 100 % Scooter.     

Am Samstag, dem 14. Juli 2018, wird sich das Weltkulturerbe Völklinger Hütte bereits zum siebten Mal in einen der größten und außergewöhnlichsten Electro-Clubs Deutschlands verwandeln. Zu den bereits bestätigten Stars des "electro magnetic 2018" zählen Adam Beyer, AKA AKA feat. Thalstroem, DJ Tennis, Felix Kröcher, Gerd Janson, Klaudia Gawlas, Moonbootica, Neelix, Paul van Dyk, Sven Schaller und Trikk. Das Festival "electro magnetic" im Weltkulturerbe Völklinger Hütte verbindet elektronische Musik auf Top-Niveau, Licht-Kunst und die weltweit einmalige Industriekultur der Völklinger Hütte zu einem Gesamtkunstwerk. Erneut entstehen in der Industriekultur der Völklinger Hütte mehrere Floors, die speziell für das Festival gestaltet werden. Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte öffnet für "electro magnetic" Räume, die sonst für Besucher geschlossen sind.  

Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist das erste Industriedenkmal aus der Blütezeit der Industrialisierung, das in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen wurde.  Es ist das einzige Eisenwerk aus der Blütezeit der Industrialisierung, das vollständig erhalten ist. Nach der Stilllegung der Roheisenproduktion im Jahr 1986 wurde die Völklinger Hütte 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Die Anfänge der Völklinger Hütte reichen bis zum Jahr 1873 zurück. Der erste Hochofen wurde 1883 angeblasen. Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte zeigt international herausragende Ausstellungen und ist Ort für außergewöhnliche Konzerte und Festivals.   

Weltkulturerbe Völklinger Hütte, ScienceCenter, Ausstellungen Internet: www.voelklinger-huette.org Öffnungszeiten:  362 Tage ab 10 Uhr geöffnet 

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Das erste Weltkulturerbe in Deutschland feiert 2018 Jubiläum und leuchtet

Einladung zur Pressekonferenz des Domkapitels Aachen und der Stadt Aachen auf der ITB Berlin 2018


Foto: POWER+RADACH werbeagentur

40 Jahre ist es her, dass der Aachener Dom als eines der bedeutendsten Gotteshäuser der Christenheit von der UNESCO in den Rang einer Welterbestätte gehoben wurde. Dieses Jubiläum wird in Aachen in einer Festwoche vom 22. bis 30. September 2018 gebührend gefeiert mit einem Programm, das den Dom religiös, kulturell, musikalisch und einzigartig präsentiert. Er wird nicht nur über alte Pilgerwege erreichbar, sondern aus nächster Nähe erlebbar sein. Ein besonderes Highlight ist die eindrucksvolle 3D-Lichtinstallation „Der Dom leuchtet“ an neun Abenden auf dem Katschhof. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Aachener Spezialisten wurde ein für das Weltkulturerbe maßgeschneidertes Lichtkunstwerk entworfen, das völlig neue, noch nie gesehene Eindrücke des Aachener Doms vermittelt.  

Diese und weitere Highlights würden wir Ihnen gerne vorstellen und laden Sie daher herzlich zu einer Pressekonferenz ein am Donnerstag, 8. März 2018, um 10:00 Uhr, ITB Berlin Halle 16, CULTURE CONFERENCE LOUNGE, Eingang Funkturm

Ihre Gesprächspartner werden sein:
• Manfred von Holtum, Dompropst des Aachener Domkapitels
• Susanne Schwier, Beigeordnete für Bildung und Kultur, Schule, Jugend und Sport der Stadt Aachen
• Prof. Dr. Verena Metze-Mangold, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission
• Dr. Jutta Bacher, Leiterin Marketing der Stadt Aachen  

Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen und bitten um kurze Mitteilung per Mail an Kathrin Steinhauer-Tepütt, presse@aachen-tourismus.de, ob Sie diesen Termin wahrnehmen können. Bildnachweis: POWER+RADACH werbeagentur  

P.S.: Den Messestand des aachen tourist service e.V. finden Sie in Halle 8.2, Stand 103. Der UNESCO Welterbestätten Deutschland e.V. präsentiert sich in Halle 12.

Einladung_zur_ITB_PK.PDF / PDF ( 106,0 KB )

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Völklinger Hütte

Die Völklinger Hütte ist bedeutendes Denkmal der Industriekultur


Das UNESCO-Weltkulturerbe Völklinger Hütte
© Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Gerhard Kassner

1994 wurde die Völklinger Hütte als erstes Denkmal aus der Blütezeit der Industrialisierung von der UNESCO zum Weltkulturerbe klassifiziert. Das UNESCO-BesucherZentrum im Weltkulturerbe Völklinger Hütte vermittelt den Besuchern Informationen zur UNESCO, zum UNESCO Welterbe, zur Geschichte der Völklinger Hütte und zur Geschichte der Sinteranlage.  

Neben 7.000 Metern Besucherwegen mit Meilensteinen der Technikgeschichte, dem UNESCO BesucherZentrum, dem ScienceCenter Ferrodrom® (geöffnet von Frühjahr bis Winteranfang), dem UrbanArt Parcours und dem Industrie-Landschaftsgarten „Das Paradies“ laden zahlreiche Ausstellungen, Projekte und Veranstaltungen zu einem Besuch ein. Hierzu zählt die aktuelle Ausstellung Inka – Gold. Macht. Gott.  

Einen Überblick über besondere Ausstellungen und Veranstaltungen 2018/2019 gibt unten stehende Datei im Download.   

Voelklinger Huette_Jahresplanung 2018.doc / DOC ( 53,0 KB )

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Würzburg

Landesgartenschau Würzburg 2018


Aktivband Echenallee - Foto: Milena Schlosser

Vom 12. April bis 7. Oktober 2018 ist Landesgartenschauzeit in Würzburg. Im Zeichen des Schmetterlings erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm zum Entdecken, Mitmachen, Spielen und Staunen. Ganz nach dem Motto „Wo die Ideen wachsen“ können rund zwei Kilometer von Würzburgs Innenstadt entfernt und auf Augenhöhe mit der historischen Festung Marienberg nicht nur seltene Gewächse und blühende Landschaften bestaunt, sondern auch ein Standort für neue Ideen erlebt werden.


Gartenoase - Foto: Angie Wolf

Pressetext_Landesgartenschau_Wuerzburg_2018_kurz.pdf / PDF ( 127,8 KB )
Pressetext_Landesgartenschau_Wuerzburg_2018_en.pdf / PDF ( 139,0 KB )
Residenzgala.pdf / PDF ( 371,0 KB )
Teekonzert.pdf / PDF ( 368,2 KB )

Weitere Informationen: www.lgs2018-wuerzburg.de

Kurztext 2018 Mozartfest Wuerzburg eng final.pdf / PDF ( 288,5 KB )

Download Pressefotos:
Aktivband Echenallee - Foto: Milena Schlosser
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Gartenoase - Foto: Angie Wolf
LGSW18_Gartenoase 1_Main-Post_Foto Angie Wolf.zip / ZIP ( 6.841,6 KB )

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Oberes Mittelrheintal

Mittelrhein-Kirschen - „Welterbe-Hanami“


Mittelrheinkirschen

Der Kirschanbau hat im UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal eine lange Tradition. Die einmalige Vielfalt an Kirschsorten wird als landschaftsprägendes Element gehegt und weiterentwickelt . Mit dem Verkauf hochwertiger Produkte aus Mittelrhein-Kirschen werden die alten und zum Teil vom Aussterben bedrohten Sorten geschützt. Regelmäßige Veranstaltungen im Projekt Mittelrhein-Kirsche sind ein Blütenpicknick („Welterbe-Hanami“) Anfang April, die Kirschwochen bei den Welterbe-Gastgebern im Juni sowie diverse Führungen und Genusswanderungen.  


Kirschblüte

Weitere Informationen finden Sie unter unten stehender Pressemappe zum Download und unter http://mittelrheinkirschen.welterbe-mittelrhein.de/startseite/ 

Pressemappe_web.pdf / PDF ( 3.248,6 KB )
Einleger_Speisenkarte.pdf / PDF ( 257,2 KB )

PM_Mittelrhein-Kirsche.doc / DOC ( 264,0 KB )

Download Pressefoto:
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csm_160619_Filsener_KirschgenussWanderung_4382_aacd171b4a.zip / ZIP ( 168,3 KB )

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Potsdam – Preußische Schlösser und Gärten

Zu Tisch! Oder: A Place at the Royal Table


Schloss Sanssouci, frontale Ansicht mit oberster Terrasse
(c)SPSG, Foto Leo Seidel


2018 ist Europäisches Kulturerbejahr (ECHY)! Unter dem Motto SHARING HERITAGE engagieren sich in diesem Jahr Einrichtungen wie Museen, Vereine und Stiftungen sowie Privatpersonen, um das kulturelle Erbe Europas erlebbar zu machen und laden allesamt zum Teilen und Mitmachen ein. Auch für die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) steht SHARING HERITAGE im Mittelpunkt ihrer Aktivitäten. Sie legt den Fokus auf die Esskultur und kulinarische Traditionen an Europäischen Höfen: Diese sind essentieller Bestandteil unseres Kulturerbes und stehen zugleich für Alltag, Miteinander und Brückenbau zwischen Kulturen. Mit „A Place at the Royal Table“ bzw. „Zu Tisch!“ erwartet die Besucherinnen in 2018 ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm zum Thema Esskultur in den preußischen Schlössern und Gärten. Höhepunkt wird ein gemeinsames Picknick im Park Sanssouci am 23. Juni sein. Auf der Wiese zu Füßen der grandiosen Terrassenanlage des Orangerieschlosses stehen 270 Meter weiß gedeckte Tische bereit – und die SPSG lädt ein: Packen Sie Ihren Picknickkorb, nehmen Sie Platz an der königlichen Tafel und genießen und teilen Sie Ihre mitgebrachten Köstlichkeiten!

In den Römischen Bädern im Park Sanssouci findet vom 5. bis 27. Mai die Ausstellung „Tischlein deck dich“ statt. Hier zeigt die SPSG Gedecke besonderer Persönlichkeiten aus der Geschichte der preußischen Schlösser – wie Königin Luise und Wilhelm Pieck. Viel wichtiger werden aber die Tische sein, auf denen Besucherinnen all das zeigen, was in ihrer Familie oder unter Freunden bei einem gemeinsamen Essen nie fehlen darf: besondere Gedecke, Dekorationen oder geliebte Rituale… Außerdem kann jeder sein besonderes Familienrezept einsenden, das die SPSG als ganz persönliches Kulturerbe mit allen teilen und bewahren wird! Ein weiteres umfangreiches Veranstaltungsprogramm führt das ganze Jahr über das kulinarische Thema weiter.

Mehr Informationen und weiteres Programm: www.spsg.de/zutisch 

Highlights UNESCO.docx / DOCX ( 348,4 KB )
Highlights UNESCO.pdf / PDF ( 96,2 KB )

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Detailseite: Zu Tisch! Oder: A Place at the Royal Table


Oberes Mittelrheintal

Wein Date Mittelrhein und Mittelrhein Momente 2018


Foto: Rheinland-Pfalz-Tourismus GmbH, Dominik Ketz

Die Mittelrhein Momente haben sich seit mehr als 20 Jahren als bedeutendes Genuss- und Gourmetfestival in der Region etabliert. Die Veranstaltungsreihe stellt Regionalität, Geschichte, Wein und Kulinarik in den Mittelpunkt.  Auch im neuen Jahr wollen 24 namhafte Köche und Winzer vom Mittelrhein ihre Gäste bei verschiedenen Veranstaltungen mit kulinarischen und kulturellen Genüssen verwöhnen. Der Eventbogen spannt sich vom Januar bis in die Weihnachtszeit.

Die Spitzenköche und Mittelrheinwinzer haben sich 27 originelle, pfiffige und unterhaltsame Angebote für das neue Programm ausgedacht. Immer stehen Wein, Kulinarik und Kultur dabei im Vordergrund. Bei Stadtrundgängen, Wanderungen mit Picknick, bei Küchenpartys, Kabarett und Reisen um die Welt kann man im kommenden Jahr wieder viel Neues und Kreatives erleben und entdecken. Auf dem einzigartigen Eventschiff "RheinEnergie" gibt es am 06. Juli 2018 den kulinarischen Höhepunkt mit kulinarischen Hochgenüssen aller 24 Wirte und Winzer bei einer kleinen "Rhein-Kreuzfahrt" zur Loreley. Bei so viel Unterhaltung und Genuss kann es auch schon einmal spät werden und deshalb bieten die teilnehmenden Betriebe mit Hotelanschluss attraktive Übernachtungspauschalen für die Gourmetabende an. So kann man gleichzeitig zum Abendprogramm einen Ausflug in das Welterbe „Oberes Mittelrheintal“ mit einplanen. Weitere Informationen, Gutscheine, Übernachtungspauschalen und Veranstaltungskalender gibt es unter www.mittelrhein-momente.de.

Wein Date Mittelrhein 2018

Wenn man Statistiken und Hollywood glauben darf, gibt es bei erfolgreichen Dates stets Wein zu trinken. Der Mittelrhein geht einen Schritt weiter und macht aus Wein zum Date, ein Date mit Wein.

Zu Beginn des Jahres schloss sich eine kleine Gruppe eifriger (Jung-)Winzer zusammen und gründete mit Hilfe der Gebietsweinwerbung den Kreativkreis Mittelrhein. In einem der kleinsten Anbaugebiete Deutschland sollte sich etwas bewegen rund um den Wein und dazu benötigt es vereinte Kräfte und gute Ideen.
Die erste Idee, die vom kreativen Kreis umgesetzt wird, ist eine für das Gebiet neuartige Veranstaltungsreihe: das Wein Date Mittelrhein. Zukünftig alljährlich in den Orten am Mittelrhein rotierend, wird die Veranstaltung am Samstag, den 02.06.2018 erstmals in Leutesdorf stattfinden. Die sechs teilnehmenden Weingüter vor Ort werden jeweils bis zu fünf Gastbetriebe aus dem gesamten Anbaugebiet aufnehmen, sodass der interessierte Besucher von 14:00 bis 19:00 Uhr beim Schlendern von Hof zu Hof und von Winzer zu Winzer eine große Auswahl Mittelrheinweine verkosten kann. Unterwegs wird selbstverständlich auch für die kulinarischen Genüsse gesorgt. Unterstützt wird die Veranstaltung durch Tönnissteiner Privatbrunnen, die zudem mit einer Mineralwasserverkostung vor Ort sein wird.

Im Anschluss wird am Abend mit einer Weinparty auf dem Ausflugsschiff der Firma Gilles munter weiter gedatet. Ab 19 Uhr darf bei einer Auswahl von Weinen aller teilnehmenden Winzer mit Speisen und Musik gefeiert werden.

2017 PR Text Klapper.doc / DOC ( 43,0 KB )
Broschuere Mittelrhein Momente.doc / DOC ( 30,0 KB )

Weitere Informationen unter www.weindatemittelrhein.de

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Detailseite: Wein Date Mittelrhein und Mittelrhein Momente 2018


Weimar

Kultur, Geschichte und Geschmack


Herzogin Anna Amalia Bibliothek - Rokokosaal
(c) weimar GmbH/Foto Maik Schuck


Weimar verdankt seinen mit Kultur, Kunst und Moderne verbundenen Namen den berühmten Persönlichkeiten, die die Stadt zu ihrem Lebensmittelpunkt wählten. Den Dichtern der deutschen Klassik Goethe und Schiller, den Musikstars Johann Sebastian Bach und Franz Liszt und nicht zuletzt den Avantgardisten des Bauhauses. Die einstige Residenzstadt vereint große Vergangenheit mit den Sehenswürdigkeiten dieser Epochen. Die UNESCO zeichnete die Dichterhäuser von Goethe und Schiller, Parks und Gärten, die prächtigen Schlösser des Fürstenhauses sowie die Herzogin Anna Amalia Bibliothek als Welterbe aus. Auch die Stätten des Bauhauses tragen das UNESCO-Welterbe-Zeichen.


Hauptgebäude Bauhaus-Universität
(c) Bauhaus-Universität

Insgesamt sind es 14 Ensembles, die auf engstem Raum deutsche Kunst- und Kulturgeschichte widerspiegeln. Weitere kommen hinzu: Dort, wo alles wird begann, wird zum 100. Gründungsgeburtstag 2019 ein neues Bauhaus-Museum eröffnet. Schon 2018 wird es eine Bauhaus-Ausstellungen geben: Arbeiten des Bauhaus-Fotografen Erich Consemüller sind vom 23. März bis 24. Juni im Schiller-Museum zu sehen. Berühmte Bauhaus-Objekte gehen in Weimar und Thüringen auf die Reise. Der Aufbruch in die Demokratie von 1919 wird zum 100. Jubiläum mit der Eröffnung des Hauses der Weimarer Republik gewürdigt. Geprägt ist Weimar aber auch von der Zeit des Nationalsozialismus: Die Erinnerung an die Verbrechen zwischen 1933 und 1945 wird im ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald wach gehalten. Rund 500.000 Besucher kommen jährlich in die Gedenkstätte, um neben dem Lager auch die neue Dauerausstellung „1937 bis 1945“ zu besichtigen. Weimars Gäste sind dennoch nicht nur auf Museumspfaden unterwegs. Ein prall gefüllter Veranstaltungskalender bietet große Kunst und leichte Muse – auch dafür ist Weimar bekannt. Der Festivalreigen wird im März mit den Thüringer Bachwochen eröffnet, es folgen das siebenwöchige Kleinkunstfestival im Köstritzer Spiegelzelt im Mai/Juni und das Pfingstfestival auf Schloss Ettersburg. Von Juni bis August hält der „Weimarer Sommer“ jeden Abend eine andere Überraschung bereit. Zu ihnen gehören Open-Air-Konzerte auf der Seebühne im Weimarhallenpark, klassische und moderne Formate wie das Videofassadenfestival Genius Loci Weimar oder das Kunstfest Weimar. Im Herbst lockt Thüringens ältestes Volksfest – der Weimarer Zwiebelmarkt - immer am zweiten Oktoberwochenende rund 300.000 Besucher in die Stadt. Wie die Weimarer Weihnacht im Advent ist er ein beliebter Reiseanlass für Besucher. Viele Besucher genießen in der charmanten Stadt auch die Cafés, gemütlichen Kneipen, schicken Restaurants. Eine Thüringer Bratwurst ist die traditionelle Antwort auf Fastfood & Co, die Thüringer Klöße sind ein Muss und dem Thüringer Blechkuchen ist kaum zu entkommen. Das Weimarer Bier, der Wein vom Poetenweg, der Gin aus heimischer Manufaktur – vieles gilt es zu kosten und womöglich als kulinarische Erinnerung mitzunehmen.  

Weimar_ein Ueberblick 2018 doc.doc / DOC ( 56,5 KB )

Informationen: www.weimar.de

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Hauptgebäude Bauhaus-Universität - (c) Bauhaus-Universität
Hauptgebaeude BauhausUniversitaet_Copy Bauhaus_Universitaet.zip / ZIP ( 2.070,0 KB )

Detailseite: Kultur, Geschichte und Geschmack


Weltnaturerbe Wattenmeer

Veranstaltungen am Wattenmeer 2018


Wattwanderung
Schnabler LKN.SH


Zahlreiche Veranstaltungen in der Wattenmeerregion zelebrieren in jedem Jahr die Biodiversität und den außergewöhnlichen universellen Wert der Welterbestätte. Die im Folgenden aufgelisteten Aktivitäten sind nur eine kleine Auswahl.

Mehr Informationen finden sich unter www.waddensea-worldheritage.org.   

Ringelganstage
Im April/Mai können riesige Ringelgans-Schwärme im Wattenmeer beobachten werden, die sich auf den Flug in ihre Sommerstätten vorbereiten. Seit 1998 laden die kleinen Hallig-Gemeinden zusammen mit Naturschutzverbänden und der Nationalparkverwaltung Besucher ein, um dieses Naturspektakel zu beobachten. Mehr Informationen unter www.ringelganstage.de.  

Welterbe-Wochenende
In den Niederlanden veranstalten die Welterbestätten jährlich im Juni ein Welterbe-Wochenende. Das Wochenende hält besondere Aktivitäten und Veranstaltungen für Jung und Alt bereit und auch das Wattenmeer präsentiert sich in diesem Rahmen. Mehr Informationen unter www.werelderfgoed.nl/en

Westküsten-Vogelkiek
Der Westküsten-Vogelkiek bietet mit seinen Veranstaltungen vielfältige Möglichkeiten, spektakuläre Vogelanschwärme mit fachkundiger Begleitung zu entdecken und zu erleben. Jedes Jahr laden die Naturschutzverbände und die Nationalparkverwaltung rund um das erste Oktoberwochenende dazu ein, gemeinsam auf Vogelkiek zu gehen, und den Geheimnissen der Vögel auf die Spur zu kommen. Ein detailliertes Programm wird ab August veröffentlicht unter www.westkuesten-vogelkiek.de.  


Vogelschwarm Hallig
LKN.SH


Zugvogeltage
Die Zugvogeltage des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer bieten ein weiteres Highlight. An neun Tagen im Oktober dreht sich an der niedersächsischen Nordseeküste und auf den Ostfriesischen Inseln alles um Zugvögel, die im Herbst zu Tausenden aus dem hohen Norden ins Wattenmeer kommen. Das vielfältige Programm mit mehr als 200 Veranstaltungen bietet für jeden etwas. Mehr Informationen unter www.zugvogeltage.de.  

Sort Sol – Schwarze Sonne
Ein Spektakel, das man nicht missen sollte, ist die Tausendschar an Starren, die schwarze Wolken am Abendhimmel des dänischen Wattenmeers bilden. Zahlreiche Veranstaltungen im September und Oktober feiern dieses Ereignis. Mehr Informationen unter www.nationalparkvadehavet.dk/muligheder/sort-sol/  

Gänsewochen
Im April/Mai können riesige Ringelgans-Schwärme im Wattenmeer beobachten werden, die sich auf den Flug in ihre Sommerstätten vorbereiten. Allein auf der Insel Neuwerk halten sich bis zu 18.000 Ringel- und Weißwangengänse auf. Besucher haben die Möglichkeit, dieses Naturschauspiel live mitzuerleben. Geboten werden für Groß und Klein zusätzliche Veranstaltungen zu Themen rund um Gänse, Vogelzug und Naturschutz.  www.nationalpark-wattenmeer.de/hh   

Wadden Sea Veranstaltungen.DOCX / DOCX ( 174,3 KB )

Detailseite: Veranstaltungen am Wattenmeer 2018


Lutherstadt Wittenberg

500 Jahre Philipp Melanchthon in Wittenberg - Lehrer Deutschlands & Außenminister der Reformation


Markt und Rathaus in der Luth. Wittenberg
Tourist-Information Luth. Wittenberg/WittenbergKultur e. V.


Philipp Melanchthon kam vor 500 Jahren nach Wittenberg. Mit seiner Antrittsvorlesung wurde er zum wichtigsten Weggefährten Martin Luthers. Noch heute wird er als „Lehrer Deutschlands“ bezeichnet. Zu ihm kamen an der damals wichtigsten Universität Europas die meisten Studenten. Besondere öffentliche Führungstermine widmet die Stadt daher in diesem Jahr der Persönlichkeit Philipp Melanchthon.  

Öffentliche Führungstermine zur Persönlichkeit Philipp Melanchthon:
16.02.2018, 16:00 Uhr, Dauer 1 Stunde
Melanchthonführung anlässlich des Geburtstages Philipp Melanchthons 

19.04.2018, 18:00 Uhr, Dauer 1 Stunde
Melanchthonführung anlässlich des Todestages Philipp Melanchthons  

28.08.2018, 6:00 Uhr & 18:00 Uhr, Dauer 1 Stunde
Melanchthonführung anlässlich seiner Antrittsvorlesung vor 500 Jahren
Treffpunkt: Luthereiche, Preis: 5,00 € pro Person  


Melanchthon
Tourist-Information Luth. Wittenberg/WittenbergKultur e. V.

Sonderausstellungen 2018
Augusteum
04.05.2018 – 22.07.2018 Frühjahrsausstellung „Bauen für Luther“ - Die Baumaßnahmen der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt von 1998 - 2018
01.09.2018 – 06.01.2019 Herbstausstellung „Maria! Verehrt & vergessen?“  

Schloss
Christliche Botschaften von Chagall bis Beuys - Dauerausstellung im Südflügel des Wittenberger Schlosses Vom berühmten Schlossplatz mit Thesentür gelangt man durch den Gang eines Torbogens direkt zum Schloss, in dem sich die Ausstellung einer außergewöhnlichen Grafiksammlung zu religiös-existenzialistischen Themen mit Arbeiten international bedeutender Künstler des späten 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart befindet. Darunter finden sich Namen wie Picasso, Chagall, Pechstein, Kandinsky, Dix, Beuys, Rauschenberg, Baselitz oder Triegel. Die Künstler beschäftigen sich in ihren Arbeiten mit existentiellen Fragen zu Leben und Tod, Liebe und Hass. Alle Facetten der Graphik, vom Holzschnitt über Lithographie, Radierung oder Siebdruck bis hin zu Fotographien von Kunstaktionen versprechen einen erlebnisreichen Rundgang. Spannende Sonderausstellungen ergänzen immer wieder die Dauerausstellung.  

bis 13.05.2018
"Denn durch die Liebe wird der Mensch besser“
Für die Herbst-/Winterausstellung zum Reformationsjubiläum zeigt die Stiftung Christliche Kunst Wittenberg ausgewählte Highlights und Neuankäufe der Sammlung. 

ab 25.05. bis 02.09.2018
"Thesen. Dänische Gegenwartskünstler im Dialog mit der Reformation"

Lutherstadt Wittenberg UNESCO 2018.pdf / PDF ( 77,0 KB )

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Detailseite: 500 Jahre Philipp Melanchthon in Wittenberg - Lehrer Deutschlands & Außenminister der Reformation


Lorsch

Jahresprogramm 2018 mit mehr als hundert Veranstaltungen


Benediktinerabtei und Kloster Altenmünster Lorsch
© Verwaltung Staatliche Schlösser und Gärten Hessen

Über hundert Sonderführungen, Themenwochenenden, Ausstellungseröffnungen, Workshops, Ferienprogramme und Vorträge verschiedener Ausrichtungen weist das Veranstaltungsprogramm des Kloster Lorschs auf. Mägde, Mittelalterköche und Archäologen vermitteln spannende Geschichten aus früheren Zeiten.  

Hier finden Sie das Programm zum Download:  

Programm_2018-webversion.pdf / PDF ( 1.439,6 KB )
PM_Jahresprogramm_2018_UNESCO_Welterbe_Kloster_Lorsch.pdf / PDF ( 519,3 KB )

Weitere Informationen: www.kloster-lorsch.de

Detailseite: Jahresprogramm 2018 mit mehr als hundert Veranstaltungen


Wismar

Die Hansestadt mit authentischem Lokalkolorit lädt ein zu Heringstagen und weiteren Highlights


Alter Hafen mit Wassertor
© TZ Wismar, Dock 30


Hoch ragen die gewaltigen Backsteinkathedralen in den Himmel über Wismar – St. Georgen, St. Marien und St. Nikolai prägen das Bild der ehrwürdigen Hansestadt und grüßen Besucher schon von weitem von der Land- oder der Seeseite. Wismar besitzt mit seinen monumentalen Kirchen, dem beeindruckenden Marktplatz mit seinen sorgsam restaurierten Bürgerhäusern und der Wasserkunst einen der am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtkerne Deutschlands. Die idealtypisch entwickelte Stadtanlage aus der Blütezeit der Hanse gehört seit 2002 zum Welterbe der UNESCO.


Wismarer Heringstage, Ankunft des Umzugs auf dem Markt
© TZ Wismar, A. Rudolph


Kulinarisches Welterbe
Wenn der Winter zu Ende geht und langsam der Frühling naht, beginnt die Heringszeit an den deutschen Ostseeküsten. In der Hansestadt Wismar feiert man diese Zeit alljährlich mit einem besonderem Fest: den Wismarer Heringstagen vom 10.03.2018 - 25.03.2018. Traditionell wird das Fest mit dem Anlanden des fangfrischen Herings am Alten Hafen in Wismar eröffnet. Eine erwartungsfrohe Menge steht am Ufer, Möwengeschrei liegt in der Luft und die Kutter mit dem ersten großen Heringsfang laufen im Hafen ein. Ganz vorne, in zünftiger Kleidung, laden die Mitglieder des Köcheclubs Wismarbucht die frischen Heringe auf hölzernen Karren und fahren sie durch die historische Altstadt bis zum Marktplatz. Ein reges Treiben in den Straßen von Wismar beginnt, viele Schaulustige schließen sich dem Umzug der Köche an und das Blasorchester Dorf Mecklenburg sorgt für die musikalische Begleitung. Auf dem Marktplatz angekommen beginnt sogleich das große Heringsbraten an den verschiedenen Ständen und bald ist die Luft erfüllt vom köstlichen Duft der gebratenen Fische. Schon ist die regionale Spezialität sprichwörtlich in aller Munde und auch der Wein zum Fisch darf dabei nicht fehlen. An den weiteren Tagen servieren Gastronomen der Hansestadt Wismar und Umgebung ihren Gästen Spezialitäten rund um den Hering.

Stadtgeschichtliches Museum Schabbell
Das „Schabbellhaus“, eines der frühesten Renaissancebauten im Ostseeraum, das benachbarte Gebäude an der Schweinsbrücke 6 und die dazugehörigen Höfe wurden im Dezember 2017 nach einer umfangreichen und behutsamen Sanierung wieder eröffnet. Auf über 1200 m² Flächen werden in beiden Gebäuden Dauerausstellungen zur Stadtgeschichte Wismars, von Störtebeker bis zur Gegenwart und zu den Häusern Heinrich Schabbells gezeigt. Wechselnde Sonderausstellungen zu stadtrelevanten Themen werden im Dachgeschoss des Schabbelhauses präsentiert. Besucher können bei einem Rundgang mit Hörstationen und vielen Mitmach-Aktionen die vielschichtige Geschichte Wismars chronologisch erleben. Der Verbund der Hanse, die schwedische Herrschaft, Wismar als Industriestadt und zu DDR-Zeiten sind nur einige Schwerpunkte der Stadtgeschichte.


Lübsche Straße, TI und Welt-Erbe-Haus
© TZ Wismar, Georg Hundt


Must-See: Welt-Erbe-Haus
Wissenswertes zum Thema UNESCO-Welterbe erfährt man in der Ausstellung des Welt-Erbe-Hauses welches sich in dem historischem Gebäudeensemble Lübschen Straße 23 befindet.
Eingetragen in der Denkmalliste überzeugt es durch eine siebenhundertjährige
Bau- und Umbaugeschichte. Das Haus verfügt über vielfältige bauhistorische Befunde, die teilweise sichtbar gemacht und in der Ausstellung thematisch erläutert werden.


Gewölbe in St. Georgen
© TZ Wismar, Dock 30


St.-Georgen-Kirche
Es gibt Orte, die umgibt eine besondere Atmosphäre. Die St. Georgen-Kirche in Wismar ist so ein Ort. Der mächtige Backsteinbau ragt als Wahrzeichen in den Himmel über der Hansestadt und prägt seit Jahrhunderten das Bild der Stadt. Mittlerweile bekannt als Veranstaltungskirche bietet sie den Besuchern eine Vielzahl an kulturellen Höhepunkten:

Die NDR-Konzerte in St. Georgen sind bereits eine fest Größe und bieten ein einmaliges Raum-Klang-Erlebnis. Die Kirche dient außerdem als Kunstraum und ist bekannt für den KUNSTMARKT zur Weihnachtszeit.

In den Sommermonaten Juli und August öffnet die Kirche für die Klassikertage Wismar und verwandelt sich in ein Theater. Das beeindruckende Bühnenbild fügt sich zwischen die mächtigen Steinsäulen aus rotem Backstein. Die Zuschauer nehmen Platz, weit über ihnen die hohen Gewölbedecken, das Licht erlischt und aus der fast greifbaren Stille erklingen die ersten Worte und Töne des Stückes.

Die aufwendigen Inszenierungen von „Der Drache“ von Jewgeni Schwarz und des „Jedermann“ von Hugo von Hofmannsthal, unter der Regie von Holger Mahlich, überzeugen mit erstklassiger Besetzung, jeweils mit Sascha Gluth in der Hauptrolle,  und einer einmaligen akustischen und visuellen Raum- und Klangwirkung.
Die Kirche St. Georgen zu Wismar ist damit längst einer der ungewöhnlichsten und romantischsten Spielorte des klassischen Theaters geworden.
Auch wenn keine Veranstaltungen stattfinden, ist die Kirche einen Besuch wert. Mit ihrer Aussichtsplattform, die mit einem Fahrstuhl zu erreichen ist, bietet sie einen einmaligen eindrucksvollen Blick über die UNESCO-Altstadt.


Klassikertage Wismar
© Foto Volster


Highlights voraus – Wismars Feste auf einem Blick

NDR-Konzerte 2018: 10.02., 15.04., 09.06.2018; Chor, Kammerorchester, Radiophilharmonie
10.03.-25.03.2018: Heringstage
07.-10.06.2018: Wismarer Hafentage
05.07.-11.08.2018: Klassikertage Wismar  NEU Der Drache, Jedermann donnerstags-samstags 19.30 Uhr
27.-29.07.2018: Internationales Straßentheaterfest „boulevART“
16.-19.08.2018: Schwedenfest
26.11.-23.12.2018 + 27.-30.12.2018: Weihnachtsmarkt
01.-06.01.2019 Neujahrsmarkt
14.12.-16.12.2018: KUNSTMARKT in St. Georgen
16.12.2017: Seemannsweihnacht mit Lichterfahrt

Highlights 2018.doc / DOC ( 60,0 KB )

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Luebsche Strasse_TI und WeltErbeHaus_300dpi_W049_Copy TZ Wismar_Georg Hundt.zip / ZIP ( 3.856,0 KB )
Wismarer Heringstage_Ankunft des Umzugs auf dem Markt 300 dpi 2_Copy TZ Wismar_A. Rudolph.zip / ZIP ( 5.654,3 KB )
Gewoelbe in St. Georgen_Copy TZ Wismar, Dock 30.zip / ZIP ( 2.887,4 KB )
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Klassikertage Wismar _copy Foto Volster.zip / ZIP ( 1.363,3 KB )

Detailseite: Die Hansestadt mit authentischem Lokalkolorit lädt ein zu Heringstagen und weiteren Highlights


Deutschlands jüngstes Welterbe: „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“

Ein Kultursprung vor 40.000 Jahren am Rande der Schwäbischen Alb (Region Alb-Donau-Kreis/Ulm/Heidenheim)


Hohlenstein Lonetal, Freizeitaktivitäten
© Landratsamt Alb-Donau-Kreis


Bei der 41. Sitzung des UNESCO-Welterbekomitees (2. bis 12. Juli 2017) in Krakau / Polen wurden die „Höhlen der ältesten Eiszeitkunst“ zum Welterbe erklärt. Dort, wo sich die Schwäbische Alb dem Alpenvorland zuneigt, fing der eiszeitliche Mensch vor 40.000 Jahren an, figürliche Darstellungen von Tieren und Menschen sowie die weltweit ersten Musikinstrumente zu erdenken und zu erschaffen. Die ältesten figürlichen Kunstwerke und Musikinstrumente der Menschheit wurden von Archäologen in mehreren Höhlen entdeckt, im Achtal bei Schelklingen und Blaubeuren (Alb-Donau-Kreis) sowie im Lonetal (Alb -Donau-Kreis/Landkreis Heidenheim). Die wichtigsten Fundorte sind die Höhlen Hohle Fels, Geißenklösterle und Sirgensteinhöhle (Achtal) sowie Bocksteinhöhle, Hohlenstein und Vogelherdhöhle (Lonetal). Die ersten Darstellungen von Menschen, Tieren und Mischwesen sind Beleg für die Entstehung des modernen menschlichen Geistes, der sich in Kunst, Symbolen, Musik, Ritualen und Glaubensvorstellungen ausdrückte.  

Herausragende Funde in der Region ausgestellt Zu den bekanntesten Funden, die in Museen in der Region besichtigt werden können, gehören der Löwenmensch aus dem Hohlenstein (heute im Ulmer Museum), die „Venus aus dem Hohle Fels“ (Urgeschichtliches Museum Blaubeuren), das Mammut aus dem Vogelherd (Archäopark Vogelherd Niederstotzingen) oder der Wasservogel aus dem Hohle Fels (Urgeschichtliches Museum Blaubeuren). Diese Skulpturen aus Mammutelfenbein haben ein Alter von rund 40.000 Jahren und eine Größe von vier bis sechs Zentimetern, der Löwenmensch aus dem Hohlenstein-Stadel ragt mit seiner Ausnahmegröße von 31 Zentimetern aus dem Figurenkreis hervor. Die ältesten Musikinstrumente, Flöten aus Vogelknochen oder Mammutelfenbein sind  im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren zu sehen, beispielsweise die Elfenbeinflöte aus dem Geißenklösterle. Highlights im UNESCO-Welterbe  


Hohlenstein Lonetal, Gästeführung Löwenmensch
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Gästeführungen (Höhlen und Präsentationsorte)  
Es werden Erlebnisführungen zu den Höhlen in Ach- und Lonetal mit speziell ausgebildeten Gästeführern angeboten. Zum Führungsprogramm zählen Informationen rund um die eiszeitlichen Höhlen, die Grabungsgeschichte und die Fundstücke. Zudem werden auch steinzeitliche Techniken wie beispielsweise Feuer schlagen oder der zielgerichtete Wurf mittels einer Speerschleuder vorgeführt.  

Viele originale Fundstücke können in Museen in der Region besichtigt werden. Dazu gehören die Venus aus dem Hohle Fels sowie die ältesten Musikinstrumente, Flöten aus Vogelknochen oder Mammutelfenbein (Urgeschichtliches Museum Blaubeuren, Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums), das Mammut aus dem Vogelherd (Archäopark Vogelherd Niederstotzingen) oder der Löwenmensch aus dem Hohlenstein (Museum Ulm).  

Kontakt und Informationen
Urgeschichtliches Museum Blaubeuren, www.urmu.de
Archäopark Vogelherd Niederstotzingen, www.archaeopark-vogelherd.de
Museum Ulm, www.museum.ulm.de  

Termine:
9. September 2018 - Tag der offenen Höhle im Ach- und Lonetal Steinzeit zum Anfassen und Ausprobieren für die ganze Familie. Dabei werden Archäologie und Funde von Experten verständlich erklärt.
3. Juni 2018: Museumsfest im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren, 10 – 18 Uhr
16. September 2018: Hohle-Felsen-Fest, 12 – 17 Uhr
17. März – 9. September 2018: Sonderausstellungen im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren „Das verschwundene Leben“
22. September 2018 – 6. Januar 2019: „Verborgende Landschaften der Eiszeit“  

Höhlenkonzerte im Hohle Fels  
40.000 Jahre alt sind die ältesten Musikinstrumente der Menschheit. Es handelt sich um Flöte aus Tierknochen und Mammutelfenbein. Besucher können bei einem Höhlenkonzert im Hohle Fels, in welchem die Eiszeitkünstler bereits vor 40.000 Jahren musizierten, den Klängen der Musik lauschen. 

- 23. Juni 2018: „MOTHER EARTH“, Höhlenkonzert mit Christoph Haas & Gästen, 19 Uhr 
- 14. Juli 2018: „DRUM SPIRIT“, Höhlenkonzert mit Christoph Haas & Gästen, 19 Uhr  
- 21. Juli 2018: Höhlenkonzert mit Frank Heinkel & Freunde, 19 Uhr  
-  8. September 2018: Höhlenkonzert mit Ralph Gaukel „Didgeridoo und Oberton“, 17 Uhr  
- 22. September 2018: „MOTHER EARTH“, Höhlenkonzert mit Christoph Haas & Gästen, 16 Uhr 
- 29. September 2018: „Steinklang“, Höhlenkonzert der Musikschule               
- 6. Oktober 2018: Höhlenkonzert mit Frank Heinkel & Freunde, 17 Uhr  

Meldungen_Highlights 2018.docx / DOCX ( 18,3 KB )

Informationen: www.welt-kultursprung.de 

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Detailseite: Ein Kultursprung vor 40.000 Jahren am Rande der Schwäbischen Alb (Region Alb-Donau-Kreis/Ulm/Heidenheim)


Bergpark Wilhelmshöhe, Kassel

»Zu Tisch! Genießen in Schlössern und Gärten«


Schloss Wilhelmshöhe, Weißensteinflügel, Speisesaal, MHK

Die Europäische Kommission hat für 2018 das Europäische Kulturerbejahr/ European Culture Heritage Year (ECHY) ausgerufen. Das Motto: SHARING HERITAGE stellt die Vielfalt des europäischen Kulturerbes mit seinen gemeinsamen Wurzeln als verbindendem Element, für ein besseres Verständnis füreinander, in den Fokus.


Jan Davidsz de Heem, Prunkstillleben, Gemäldegalerie Alte Meister, MHK

Unter dem Titel »Zu Tisch! Esskultur in Schlösser und Gärten« lädt die Museumslandschaft Hessen Kassel in Kooperation mit dem Verein Schlössern und Gärten Deutschlands zu einem vielfältigen und abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm mit Obstbaumschnittkursen, Welterbetag und besonderen Führungen ein.  

Nähere Informationen zu diesen und weiteren ECHY-Veranstaltungen der Museumslandschaft Hessen Kassel finden Sie unter www.museum-kassel.de

Jahresplanung.pdf / PDF ( 98,0 KB )

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Detailseite: »Zu Tisch! Genießen in Schlössern und Gärten«


Lübeck

875 Jahre Lübeck


HanseKulturFestival 2016  in Lübeck (c) LTM - Olaf Malzahn

Die „Königin der Hanse“ feiert, feiern Sie mit! 2018 wird Lübeck 875 Jahre alt und feiert das ganze Jahr über Geburtstag. Zum Auftakt des Stadtjubiläums präsentiert der Fachbereich Kultur der Hansestadt Lübeck gemeinsam mit der Lübeck und Travemünde Marketing GmbH (LTM) und vielen Programmpartnern, Förderern und Sponsoren das offizielle Jahrbuch mit dem Jubiläumsprogramm rund um Kunst, Kultur und Historie und die eigens erstellte Webseite unter www.luebeck-hat-geburtstag.de.


Hansevolk zu Lübeck (c) LTM Manfred Nupnau

Besondere Höhepunkte des Programms sind das HanseKulturFestival (8.-10. Juni), die Lange Nacht der Lübeck Literatur (29. Juni) und die Ausstellung „875 Jahre - LÜBECK ERZÄHLT UNS WAS“, die Lübecks Stadtgeschichte vom 9. September 2018 bis 6. Januar 2019 im Museumsquartier St. Annen und im Europäischen Hansemuseum vorstellt.  


Schabbelhaus zu Lübeck (c) LTM - Katharina Pierre

Ausführliche Informationen in der Pressemeldung zum Download:
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Detailseite: 875 Jahre Lübeck


Potsdam – Preußische Schlösser und Gärten

1025 Jahre Potsdam und 20 Jahre Potsdamer Schlössernacht


Schloss und Park Sanssouci: ein Ort, an dem Kunst und Natur im Einklang sind.
Schloss Sanssouci, frontale Ansicht mit oberster Terrasse, © SPSG Leo Seidel

2018 wird Potsdam 1025 Jahre alt: im Jahr 993 wurde das damalige Poztupimi erstmalig urkundlich erwähnt. Die Landeshauptstadt feiert den Stadtgeburtstag mit einer Jahreskampagne, die bewusst den Fokus auf die bemerkenswerten Veränderungen im Stadtbild der letzten 25 Jahre seit den 1000-Jahr-Feierlichkeiten im Jahr 1993 legt. Eine 132 Meter lange Open-Air-Fotoausstellung „1000 Jahre und ein Vierteljahrhundert“ am Bauzaun an der ehemaligen Fachhochschule in der Potsdamer Mitte macht von Januar bis Dezember 2018 mit emotionalen Bildern diese Veränderungen sichtbar. Begleitende Gesprächsrunden, Sonderausstellungen und Veranstaltungen ergänzen das Programm. Veranstaltungen gibt es von Januar bis Dezember: www.potsdam.de/1000-jahre-und-ein-vierteljahrhundert-1025-jahre-potsdam  


Eine Oase inmitten der Stadt: Friedrich Wilhelm II. baute im neuen Garten sein Marmorpalais.
© PMSG/André Stiebitz

Zum 20-jährigen Jubiläum wartet die Potsdamer Schlössernacht mit einer ganz besonderen Neuerung auf: 2018 verwandelt sich die Parklandschaft Sanssouci bei diesem allseits beliebten Kulturhighlight erstmals an zwei Abenden hintereinander in eine illuminierte, verzaubernde, romantische Wunderkammer. Im gesamten Parkgelände erwarten die Besucher vielfältige Darbietungen internationaler Musiker und liebevoll ausgewählte Künstler. Auf einem komfortabel konzipierten Areal präsentiert sich die Schlössernacht mit bequemen Fußwegen zwischen den einzelnen Highlights. Zudem lädt eine Vielzahl historischer Gebäude zur Besichtigung ein. So sind die beeindruckenden Bauten und der Park selbst auch im Jubiläumsjahr die prunkvollen Stars der Schlössernacht.  Groß und Klein dürfen sich auf mitreißende Überraschungen freuen, denn an verschiedensten Orten im Park erklingt Musik, die zusammen mit einem ausgewählten kulinarischen Angebot zum Genießen eines herrlichen Sommerabends einlädt. Den krönenden Abschluss an beiden Abenden bildet ein schillerndes Feuerwerk.  

Gut informiert nach Potsdam reisen Der druckfrische Reiseplaner „Zu Gast in Potsdam“ macht Lust auf die Stadt und hilft mit seinem Unterkunftsverzeichnis, das passende Quartier zu finden. Tipps für Touren, sei es zu Fuß oder mit dem Rad, bietet zudem die Broschüre „Dein Potsdam“. Wer die Stadt nicht auf eigene Faust entdecken, sondern vom Wissen eines Gästeführers profitieren möchte, der sollte einen Blick in die aktuelle Übersicht der geführten, öffentlichen Stadtrundgänge werfen. Die Informationsbroschüren sind sowohl in den Tourist Informationen als auch über die Webseite www.potsdamtourismus.de erhältlich.

Veranstaltungshoehepunkte.docx / DOCX ( 19,9 KB )
Pressemitteilung_Ankuendigung Potsdamer Schloessernacht 2018.pdf / PDF ( 676,1 KB )

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BU: Eine Oase inmitten der Stadt: Friedrich Wilhelm II. baute im neuen Garten sein Marmorpalais, © PMSG/André Stiebitz Marmorpalais_PMSG_AndreStiebitz.zip / ZIP ( 1.482,1 KB )

BU: Schloss und Park Sanssouci: ein Ort, an dem Kunst und Natur im Einklang sind.
Schloss Sanssouci, frontale Ansicht mit oberster Terrasse, © SPSG Leo Seidel
Schloss Sanssouci_frontale Ansicht mit oberster Terrasse_Copy SPSG Leo Seidel.zip / ZIP ( 2.442,5 KB )

Detailseite: 1025 Jahre Potsdam und 20 Jahre Potsdamer Schlössernacht


Speyer

Neue Genuss und Tasting Touren ab 2018


Kulinarische Stadtführung vor Stadthaus - KarlHeinz Graf

In diesem Jahr stehen in Speyer Genuss und Lebensfreude an erster Stelle. Jeden zweiten Freitag im Monat bietet die Stadt besondere Genusserlebnisse im Rahmen ihrer „Tasting Touren“. Süße Leckereien und erlesene Getränke auf handwerklich höchstem Niveau werden mit Herzblut und Leidenschaft von den Manufakturisten und Gastgebern präsentiert. So stehen Kaffee, Matcha-Tee, Kakao, Gin, Wein und Meeresfrüchte auf dem Speiseplan der Degustationen.  


Kulinarische Stadtführung Karl-Heinz Graf, hier mit Frau Graf

Weitere Informationen: www.speyer.de 

Pressemitteilung_Valentinstag und Fairfuehrung.doc / DOC ( 734,5 KB )
Pressemitteilung_Tasting_Touren_Auftakt.doc / DOC ( 476,0 KB )
Spezialitaeten-Tastings_2018.pdf / PDF ( 1.144,8 KB )
Feste in Speyer_2018.pdf / PDF ( 2.287,8 KB )

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Kulinarische Stadtfuehrung vor Stadthaus KarlHeinz Graf.zip / ZIP ( 386,2 KB )

Detailseite: Neue Genuss und Tasting Touren ab 2018


Quedlinburg

Zentrum der STRASSE DER ROMANIK


Stiftsberg von Norden
© Jürgen Meusel

Die "Straße der Romanik" ist eine der erfolgreichsten touristischen Routen in Deutschland. Sie führt seit über 15 Jahren durch das Bundesland Sachsen-Anhalt und umfasst rund 80 Bauwerke. In und um Quedlinburg befindet sich ihr Zentrum.  

In Quedlinburg beeindrucken die Wipertikirche mit ihrer ottonischen Krypta aus dem 9./10. Jh. sowie die Stiftskirche St. Servatius auf dem Stiftsberg. Selten findet sich in Deutschland eine solch klare romanische Baukunst. Besondere Berühmtheit hat St. Servatius durch den Stiftsschatz, in dem sich noch heute der Glanz des ottonischen Kaiserhauses widerspiegelt. Gegenüber liegt der Münzenberg. Das im 16. Jh. aufgegebene Marienkloster ist durch Freilegung wesentlicher Teile hier heute wieder zu erleben. Zu den wichtigsten romanischen Kirchen Deutschlands zählt die dreischiffige Flachdeckenbasilika St. Cyriakus im Quedlinburger Ortsteil Gernrode, ein Kleinod ottonischer Baukunst. Sie wurde 959 vom Markgrafen Gero, aus Reue über die Niedermetzelung von 30 slawisch-wendischen Fürsten gestiftet. Außergewöhnliche Wandmalereien sowie die älteste Nachbildung des Grabes Christi nördlich der Alpen faszinieren jeden Besucher.  


Schlossberg Gasse
© Rosi Radecke

Der Name der Rose
Kann es einen passenderen Ort geben zur Aufführung des berühmtesten Mittelalter-Krimis als eine romanische Kirche? Im Sommer 2013 startete das gemeinsame Projekt des Nordharzer Städtebundtheaters und der Quedlinburg-Tourismus-Marketing GmbH, das zukünftig immer Ende Juli zwei Wochen lang das Geschehen auf dem Quedlinburger Schlossberg bestimmen soll.  

Mensch Heinrich
2019 feiert Quedlinburg gleich mehrere Jubiläen. Im Mittelpunkt steht dabei die 1.100ste Wiederkehr der Ernennung des Sachsenherzogs Heinrich zum ersten König des später ‚Deutschland‘ genannten Reiches.  

Mythen und Sagen ranken sich um den legendären „Gründer des Deutschen Reichs“. Wurde Heinrich I. wirklich bei der Vogeljagd in Quedlinburg zum König bestimmt? Oder war er nur König der Legenden? Nein. Er lebte von ca. 876 bis 936, war Herzog der Sachsen, seit 919 König des Ostfrankenreichs und wurde in Quedlinburg begraben. Seine zweite Frau Mathilde hat ihn um 30 Jahre überlebt und an seiner Grabstätte ein Damenstift gegründet – heute steht dort die Quedlinburger Stiftskirche. Königin Mathilde machte Quedlinburg zur Gedenkstätte für Heinrich I. und die Dynastie der Ottonen. Kaum Fakten, dafür umso mehr Spekulationen: Was hat Heinrich I. genau in Quedlinburg gemacht? Welche Rolle spielte dabei seine gläubige Frau? Und warum hat Himmler gerade um Heinrich I. einen Kult geschaffen? Die Stiftskirche wurde im Dritten Reich zur „nationalen Weihestätte“. In einer komplett neu entwickelten, multimedialen Revue wird gefragt: Wer war Heinrich I.? Mit kurzen Szenen, Gesang und Tanz wird ein unterhaltsames Spiel mit Mythen, Legenden und neuen Erkenntnissen rund um einen König, der den Grundstein zur ottonischen Herrscherdynastie legte, gespielt. Die Uraufführung im Großen Haus des Nordharzer Städtebundtheaters in der Welterbestadt Quedlinburg fand bereits im Mai 2017 statt.  

Mensch Heinrich.docx / DOCX ( 13,5 KB )
Name der Rose 2018.pdf / PDF ( 507,3 KB )
Quedlinburger Stiftswein.pdf / PDF ( 1.394,2 KB )
Strasse der Romanik 2018.doc / DOC ( 23,5 KB )

Aktuelle Informationen: www.quedlinburg.de   

Detailseite: Zentrum der STRASSE DER ROMANIK


Pfahlbauten Unteruhldingen

„Experimentelle Archäologie aus Europa – Wissen erlebbar gemacht“ – Beitrag zum Europäischen Kulturjahr 2018 „Sharing Heritage“


Rekonstruktion der bronzezeitlichen Pfahlbauten von Unteruhldingen
©
Pfahlbaumuseum Unteruhldingen/F. Müller

Schon in der Steinzeit vor 6000 Jahren verband das heutige Europa ein Handel um Rohmaterialien. Feuerstein, Kupfer, Bernstein, später Zinn, Glas, Eisen und Textilien wurden über weite Strecken verhandelt. Die experimentelle Archäologie im Pfahlbaumuseum Unteruhldingen erforscht die handwerklichen Fähigkeiten, die europaweit für die Gewinnung und Verarbeitung dieser Rohstoffe bekannt waren. Vorführungen vermitteln dabei in diesem Jahr besonders anschaulich die Forschungserbnisse an Alt und Jung.  


"Experimentelle Archäologie in Europa - Wissen erlebbar gemacht" im Pfahlbaumuseum Unteruhldingen. Ein Beitrag zum Europäischen Kulturerbejahr 2018 "Sharing Heritage"
©Pfahlbaumuseum Unteruhldingen/F. Müller

Das Projekt umfasst die Veranstaltungsreihe „Experimentelle Archäologie“, bei der Spezialisten aus verschiedenen europäischen Ländern ihre Erkenntnisse und Erfahrungen präsentieren – Mitmachen erwünscht. Parallel werden Lehrstationen entwickelt, die der nachhaltigen Vermittlung dienen sollen. Ergänzt wird die Veranstaltungsreihe durch eine Tagung der Europäischen Vereinigung zur Förderung der Experimentellen Archäologie (EXAR), die den Austausch der neuesten Forschungsansätze auf wissenschaftlicher Ebene ermöglichen soll.   Das Jahresprogramm finden Sie hier zum Download.

Weitere Informationen unter www.pfahlbauten.de. 

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Detailseite: „Experimentelle Archäologie aus Europa – Wissen erlebbar gemacht“ – Beitrag zum Europäischen Kulturjahr 2018 „Sharing Heritage“


Hildesheim

Mariendom und 40 Jahre Dommuseum Hildesheim


Marktplatz Hildesheim,© Hildesheim Marketing, Foto: Leif Obornik

Der Mariendom geht baugeschichtlich bis in das 9. Jahrhundert zurück und ist eine der ältesten Bischofskirchen Deutschlands. Die Kirche gilt als Keimzelle der Stadt Hildesheim – noch heute blüht an der Domapsis der legendäre 1000-jährige Rosenstock. Die jüngste Sanierung hat die Optik des Doms deutlich verändert und dabei die romanischen Grundformen wiederhergestellt. Die UNESCO würdigte bei der Aufnahme auf die Welterbeliste vor allem die historischen Ausstattungsstücke der Kirche. Hierzu gehören die Bronzegüsse Bernwardtür und Christussäule, die von der großartigen Gestaltungskraft Bischof Bernwards zeugen.  

Das Dommuseum gehört zum historischen Baukomplex des Hildesheimer Doms. Es beherbergt den zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Domschatz und vermittelt einen faszinierenden Einblick in die Kunst des Mittelalters. Das Museum wurde 2015 wiedereröffnet. In den neugestalteten Ausstellungsräumen werden die herausragenden Exponate in einem beeindruckenden Wechselspiel von mittelalterlichen und zeitgenössischen Kunstwerken präsentiert.  

Jubiläum – 40 Jahre Dommuseum Hildesheim  

In den Ausstellungsräumen und auf dem Domhof vor der wunderbaren Kulisse des Doms wird es vom 16. -19. August 2018 ein Museumsfest mit Workshops, Vorträgen, Führungen, Lesungen, Konzerten und vielem mehr geben. Im Fokus steht nicht der Rückblick sondern das Thema Zukunft.    


St. Michaelis Hildesheim, © Hildesheim Marketing

Ausstellungen im Dommuseum 2018:
Transfer Bernwardsäule
4. Mai bis 5. August 2018
Die Hildesheimer Bernwardsäule zählt zu den Hauptwerken der Plastik des Hohen Mittelalters. Aus diesem Grund wurde sie mit dem Einsetzen der historischen und kunsthistorischen Forschung oftmals zum Gegenstand von Untersuchungen und in diesem Zusammenhang sind im 19. und am Anfang des 20. Jahrhunderts eine Vielzahl von Bildern entstanden. Material, Farbe und Form der Bernwardsäule stellten zudem eine besondere Herausforderung für die Herstellung von Bildern dar. Die Ausstellung widmet sich der unterschiedlichen Medialität dieser Bilder und deren wissensgenerierenden, popularisierenden, politischen und religiösen Funktionen in Gesellschaft, Kirche, Wissenschaft und Kunst. In der Kabinettausstellung werden unter anderem Fotografien, Zeichnungen, Grafiken sowie der Berliner Gipsabguss und eine Arbeit von Candida Höfer mit Leihgaben aus den Staatlichen Museen zu Berlin, dem Germanischen Nationalmuseum Nürnberg, der Photothek des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München und anderen ausgestellt.  

Hinter den Dingen
Skulpturen von Walter Moroder
1. September 2018 bis 17. Februar 2019
Walter Moroder schuf 2013 neue Köpfe für die Große Goldene Madonna Bischof Bernwards und verlieh mit seiner zeitgenössischen Formensprache dem mittelalterlichen Bildwerk einen ganz neuen Ausdruck. Ab September 2018 widmet das Dommuseum dem Künstler aus Südtirol eine monographische Ausstellung mit Skulpturen, Graphiken und Objekten. Im Zentrum stehen seine lebensgroßen Frauenfiguren, deren rätselhafte Orientierung in eine unbestimmte Ferne den Betrachter fasziniert. „Es sind keine Menschen“, sagt Walter Moroder, „sondern Träger für etwas Anderes. Etwas, das hinter den Dingen steht.“ Besucher erleben in dieser Ausstellung die spannende Gegenüberstellung zeitgenössischer Kunst mit den hochkarätigen, teils über 1000 Jahre alten, mittelalterlichen Kunstwerken des Museums.  

Einleger_Termine_Dommuseum_web.pdf / PDF ( 1.474,4 KB )
Veranstaltungsfolder_2018_WEB.PDF / PDF ( 1.073,4 KB )
Info_ Dommuseum_Hildesheim.docx / DOCX ( 129,4 KB )

Weitere Informationen zu Öffnungszeiten und Sonderveranstaltungen unter www.dom-hildesheim.de und www.dommuseum-hildesheim.de. 

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St. Michaelis Hildesheim, © Hildesheim Marketing
St. Michaelis Hildesheim Copyr Hildesheim Marketing.zip / ZIP ( 5.186,8 KB )
Marktplatz Hildesheim, © Hildesheim Marketing
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Detailseite: Mariendom und 40 Jahre Dommuseum Hildesheim


Das Gartenreich Dessau-Wörlitz im Jahr 2018

100 Jahre Kulturstiftung Dessau-Wörlitz


Wörlitzer Anlagen
Foto: Heinz Fräßdorf/
© KsDW

Das einhundertjährige Jubiläum der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz wird in diesem Jahr gefeiert. Auf Veranlassung des abgedankten Herzogshauses am 30. Dezember 1918 als Joachim-Ernst-Stiftung gegründet, ist sie seit 1946 für die Pflege, Erforschung und die öffentliche Zugänglichkeit dieses bedeutenden kulturellen Erbes zuständig. Zum Jubiläum erscheint eine wissenschaftliche Chronik. Welche besonderen Beziehungen und Geschichten die Namen Forster und Kauffmann mit dem Gartenreich Dessau-Wörlitz verbinden, können Besucherinnen und Besucher in zwei Ausstellungsprojekten erfahren. Das Georg-Forster-Jahr wird mit der Wörlitzer Südsee-Sammlung beginnen, die Fürst Franz von den Naturforschern Johann Reinhold und Georg Forster 1775 in London geschenkt bekam. Vater und Sohn Forster hatten den berühmten Kapitän James Cook bei seiner zweiten Weltumseglung begleitet auf dieser Reise die bedeutenden ethnologischen Gegenstände gesammelt. Daneben wird am 7. Juli 2018 im Haus der Fürstin in Wörlitz die Sonderausstellung „Angelika Kauffmann – Schätze aus Voralberger Privatsammlungen im Gartenreich Dessau-Wörlitz“ eröffnet. Sie zeigt bedeutende Werke der schweizerischösterreichischen Malerin (1741–1807), die erstmals in der Öffentlichkeit gezeigt werden. Auch der traditionelle Gartenreichsommer bietet 2018 wieder die einmalige Gelegenheit, das harmonische Miteinander von Natur, Gartenkunst und Architektur in den Landschaftsparks zu genießen.  

2018_Presseinfo_lang.pdf / PDF ( 117,2 KB )
Hoehepunkte KsDW 2018.pdf / PDF ( 190,9 KB )

Internet: www.gartenreich.de

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Wörlitzer Anlagen - Foto: Heinz Fräßdorf/© KsDW
Woerlitzer ANLAGEN 3_Foto Heinz Fraessdorf_Copyr KsDW.zip / ZIP ( 5.035,0 KB )

Detailseite: 100 Jahre Kulturstiftung Dessau-Wörlitz


Hamburg

Das UNESCO-Welterbe Speicherstadt digital erleben

Eine neue App mit historischen Fotos, Hintergrundinformationen, Hörspielen und Augmented Reality, Virtual-Reality-Stationen im Dialoghaus und ein eigener Auftritt auf der Plattform Google Arts & Culture bieten neue Einblicke in die Geschichte der Hamburger Speicherstadt. Über freies WLAN im gesamten Areal ist dieses Angebot besonders gut zugänglich. Mit der Speicherstadt hat Hamburg einen weltweit einmaligen kulturellen Schatz, der jedes Jahr Millionen Gäste anzieht. Es gibt viele spannende historische Fotos und Geschichten rund um das Welterbe zu entdecken. ‚Speicherstadt digital‘ erlaubt vertiefende Einblicke in die Geschichte und zeigt am Beispiel des größten zusammenhängenden Speicherensembles der Welt, wie die Verbindung von Kultur und Medien gelingen kann. Mit dem in der Speicherstadt flächendeckend eingerichteten freien WLAN-Netz steht vor Ort die ideale Infrastruktur dafür bereit.  


Speicherstadt und Elbphilharmonie
©www.mediaserver.hamburg.de /Foto Jörg Modrow

App „Speicherstadt digital“
Die App „Speicherstadt digital“ gibt es für die Betriebssysteme Android und iOS. Sie ist kostenlos und vermittelt auf anschauliche Weise die Geschichte des Hamburger UNESCO-Welterbes. Viele historische Fotos, die zum Beispiel aus den Archiven der Stiftung Historische Museen Hamburg, der HHLA und aus dem Staatsarchiv stammen, lassen vergangene Zeiten in der historischen Speicherstadt lebendig werden. Durch erläuternde Texte und Zeitzeugenberichte erfährt man mehr über die Entstehung der Speicherstadt und das tägliche Leben dort. Eine Kartenansicht ermöglicht schnelle Orientierung und zeigt, wo sich Sehenswertes befindet. Vom NDR Hörfunk produzierte Hörspiele nehmen die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine Reise in die Vergangenheit. So wird zum Beispiel die Schlusssteinlegung durch Kaiser Wilhelm II. im Jahr 1888 oder der Arbeitsalltag der Schauerleute lebendig nachgestellt. Vor Ort kann jeder mittels Augmented Reality auf dem eigenen Smartphone oder Tablet den direkten Vergleich zwischen Jetzt und Einst ziehen. Betrachten Besucherinnen und Besucher durch die App ihre Umgebung, werden historische Aufnahmen eingespielt und zeigen, wie die Speicherstadt früher aussah. Mit einer Filterfunktion können sie sich außerdem Informationen und Material zu verschiedenen Themen wie „Vor dem Bau der Speicherstadt“, „Bauabschnitte“ oder auch den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg anzeigen lassen.  

Virtual Reality
Auch mit Virtual-Reality-Elementen, die von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg entwickelt wurden, wird das Vergangene erlebbar gemacht. Besucherinnen und Besucher erfahren an zwei Bildschirmen im Foyer des Dialoghauses (Alter Wandrahm 4) spielerisch, wie in der Speicherstadt vor 100 Jahren gearbeitet wurde. Außerdem stehen spezielle Virtual-Reality-Brillen und Controller zur Verfügung, mit denen Besucherinnen und Besucher zum Beispiel die Arbeit im Kesselhaus der Speicherstadt in einer virtuellen 3D-Welt nachspielen können. Kohle schaufeln, Waren verladen oder Maschinen bedienen – für einen Moment können sie in das Leben eines Hafenarbeiters vor rund 100 Jahren eintauchen.  

Google Arts & Culture
Abgerundet wird das Erlebnis durch virtuelle Touren durch die Speicherstadt auf der Plattform Google Arts & Culture. Anhand von 360-Grad-Aufnahmen können Interessierte einen Blick in die historischen Speicher werfen, durch die Straßen und über Brücken flanieren und sogar eine virtuelle Fleetfahrt unternehmen.  

Freies WLAN

Damit die neuen Angebote vor Ort optimal genutzt werden können, hat die Stadt gemeinsam mit dem Anbieter wilhelm.tel in der Speicherstadt ein flächendeckendes WLAN-Netz eingerichtet. Die Nutzung des „MobyKlick“-Netzes ist kostenfrei.  

Die Speicherstadt gehörte einst zu den innovativsten und modernsten Bauprojekten der Hansestadt und ist auch heute noch weltweit der größte zusammenhängende historische Lagerhauskomplex. Ende des 19. Jahrhunderts errichtet, wird sie heute nicht nur gewerblich genutzt. Eine Vielzahl von Museen präsentiert mit unterschiedlichen Schwerpunkten das kulturelle Erbe der Speicherstadt.
 
Speicherstadt digital.pdf / PDF ( 386,2 KB )
UNESCO Highlights 2018_2019.pdf / PDF ( 384,7 KB )

Informationen: www.speicherstadt-digital.de

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Speicherstadt und Elbphilharmonie, © www.mediaserver.hamburg.de /Foto Jörg Modrow:
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Detailseite: Das UNESCO-Welterbe Speicherstadt digital erleben


Dessau-Roßlau

Die Bauhausstadt im Gartenreich mit vielfältigem Veranstaltungsprogramm

So vielfältig, wie das Welterbe sich in Dessau-Roßlau präsentiert, so vielfältig ist auch das Veranstaltungsprogramm, dass der Besucher in diesem Jahr vor Ort genießen kann. So werden ganz unterschiedliche Interessen bedient und es finden sich gleich mehrere Reiseanlässe für diesen besonderen Ort.


Bauhausgebäude Dessau (Architekt: Walter Gropius, 1925/26), 2011
© Stiftung Bauhaus Dessau, Foto: Yvonne Tenschert

2018 widmet sich die Stiftung Bauhaus Dessau dem Jahresthema „Standard“. Die Ausstellung „Carl Fieger. Vom Bauhaus zur Bauakademie“ rückt das Gesamtwerk des Architekten, Gestalters und exzellenten Zeichners in den Mittelpunkt. Originale Zeichnungen, Architekturmodelle, Möbel, Fotografien und Studierenden-Arbeiten zeigen nicht nur Carl Fiegers Beitrag zur Architekturlehre am Bauhaus. Sie werfen auch ein neues Licht auf den Architekten – als einen Gestalter, der neue Standards mit individuellem Ausdruck verband.

Das Bauhausfest Ende August ist eine feste Größe im Dessauer Kulturleben und jährlicher Anziehungspunkt weit über die Grenzen der Stadt hinaus. Im Rahmen des Gartenreichsommers sind die Gärten und Schlösser einzigartiger Schauplatz für Konzerte, Theateraufführungen und musikalisch-literarische Besonderheiten.


Schloss Mosigkau, Gartenseite
Foto: Heinz Fräßdorf/
© KsDW

Eine der wichtigsten kulturellen Institutionen des Landes Sachsen-Anhalt feiert Jubiläum. Die Kulturstiftung ist aus der 1918 von Joachim Ernst von Anhalt (letzter Herzog des Landes Anhalt) gegründeten und zunächst nach ihm benannten Stiftung hervorgegangen. Nach einer wechselvollen Zeit wurde sie 1994 wiederbelebt. Aufgabe der Stiftung, damals wie heute, ist die Erhaltung und Entwicklung des Dessau-Wörlitzer Gartenreiches als besonderes Kulturdenkmal. Das Jubiläum wird mit Festakt und Buchpräsentation gefeiert.  

Veranstaltungsprogramm Dessau-Rosslau.docx / DOCX ( 43,6 KB )

Informationen: dessau-rosslau-tourismus.de   
 
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Schloss Mosigkau, Gartenseite - Foto: Heinz Fräßdorf/© KsDW
Schloss Mosigkau,Gartenseite_Foto Heinz Fraessdorf_Copyr KsDW_jpg.zip / ZIP ( 1.433,4 KB )
Bauhausgebäude Dessau (Architekt: Walter Gropius, 1925/26), 2011
© Stiftung Bauhaus Dessau, Foto: Yvonne Tenschert

sbd__bauhaus_dessau.zip / ZIP ( 5.970,5 KB )

Detailseite: Die Bauhausstadt im Gartenreich mit vielfältigem Veranstaltungsprogramm


Bremen

UNESCO-Welterbe in Bremen: Höhepunkte 2018/19


Musikfest in Bremen - Eröffnung
Ingrid Krause /© BremerTouristik-Zentrale

1.200 Jahre Tradition und Weltoffenheit prägen Bremen, die Hansestadt an der Weser. Besonders stolz sind die Bremer auf ihr über 600 Jahre altes Rathaus. Seine Einzigartigkeit bestätigt seit 2004 das Welterbekomitee der UNESCO. Um den Regierungssitz mit der Fassade im Stil der Weser-Renaissance ranken sich spannende Geschichten, historische Sagen und bis heute werden hier ehrwürdige Traditionen gelebt. In der Oberen Rathaushalle und im Festsaal finden Staatsempfänge, das älteste Brudermahl der Welt aber auch Musikveranstaltungen statt. Stolz und steinern wacht die ebenfalls zum Welterbe gehörende Roland-Statue auf dem Marktplatz über den Freiheitssinn und die Unabhängigkeit der Hansestadt Bremen. Auf einer Führung lernen die Gäste Symbole und die Blickrichtung der Rolandstatue zu deuten. Der fachkundig geführte Gang bringt sie vom Roland um das gesamte Gebäude, in die Obere Rathaushalle und den Festsaal und erlaubt zudem einen Blick in die Güldenkammer.

Das Schmuckstück wurde von Heinrich Vogeler im Jugendstil gestaltet. An der Westseite des Rathauses befindet sich der Eingang zum ältesten Weinkeller Deutschlands. Im Bremer Ratskeller schenkte der Kellermeister bereits seit 1409 edle Tropfen aus. Mit 650 verschiedenen Sorten beherbergt er die größte Sammlung deutscher Weine. In unterschiedlichen Führungen und Verkostungen können Besucher die Welt der köstlichen Spezialitäten erkunden. Ein besonderes Erlebnis sind der Blick in die Schatzkammer und der Besuch im ehrwürdigen Rose- und Apostelkeller. Bei Kerzenschein steigt den Gästen der Duft des ältesten Fassweins Deutschlands aus dem Jahre 1653 in die Nase.   Als herausragende Veranstaltung rund um das Bremer UNESCO-Welterbe begeistert „La Strada“, das Internationale Festival der Straßenkünste, vom 14. bis 17. Juni 2018 zahlreiche Besucher mit einem bunten Programm aus Clownerie, Jonglage, Artistik und Akrobatik. Die kostenfreien Aufführungen unter freiem Himmel locken jährlich etwa 150.000 Schaulustige an.

Anlässlich des Raumfahrtjahres #sternstunden2018 greifen Bremer und internationale Künstler die Welt der Raumfahrt auf. Spielerisch gerät die Schwerkraft aus dem Gleichgewicht. Schwarze Löcher werden erkundet und kindische Cosmonauten gehen auf die Reise. Das 29. Musikfest Bremen vom 25. August bis 15. September 2018 beschert der Hansestadt und dem Nordwesten in diesem Jahr einen musikalischen Spätsommer der Extraklasse. Die für das renommierte Klassikfestival typische Vielfalt zeigt sich bereits am Eröffnungsabend, der mit „Eine große Nachtmusik“ passend betitelt ist. In acht Spielstätten rund um das illuminierte UNESCO-Welterbe finden 24 Konzerte mit Musikern aus aller Welt statt. Die Tickets gibt es zu kaufen, aber viele Besucher versammeln sich auch einfach nur so auf dem stimmungsvoll beleuchteten Marktplatz und genießen die laue Sommernacht bei einem Glas Wein aus dem Bremer Ratskeller.

Alle Informationen zu Führungen und Veranstaltungen gibt es unter www.bremen-tourismus.de.

Hoehepunkte UNESCO Welterbe Bremen.docx / DOCX ( 452,3 KB )

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Musikfest in Bremen - Eröffnung
Ingrid Krause / BremerTouristik-Zentrale
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Bauhaus Dessau

Veranstaltungstermine 2018


Bauhausgebäude Dessau (Architekt: Walter Gropius, 1925/26), 2011
© Stiftung Bauhaus Dessau, Foto: Yvonne Tenschert


In Dessau wird in diesem Jahr intensiv an den Vorbereitungen für das Jubiläumsjahr 2019 gearbeitet. Der Termin für die Eröffnung des Bauhaus-Museums steht noch nicht fest (Stand Februar 2018).  Unter dem Titel „Türen auf!“ werden in diesem Jahr an drei Terminen imaginär die Türen zum neuen Museum geöffnet.


Meisterhäuser in Dessau, Ansicht Straßenseite (Architekt: Walter Gropius, 1926), 2009
© Stiftung Bauhaus Dessau, Foto: Martin Brück


Außerdem gibt es die Jahresausstellung zu Carl Fieger, Führungen durch das Bauhausgebäude und die Meisterhäuser und „Offene Werkstätten“.  

Mehr Informationen unter www.bauhaus-dessau.de 

Detailseite: Veranstaltungstermine 2018


Altstadt von Bamberg

Bamberg feiert 25 Jahre Welterbe


© Bamberg Tourismus und Kongress Service

Vor 25 Jahren erklärte die UNESCO die „Altstadt von Bamberg“ zum Weltkulturerbe und besiegelte diese erstrangige Nominierung urkundlich am 11. Dezember 1993. Willkommener Anlass, um dies 2018 gebührend zu feiern. Mit einem „Festjahr für alle“ will man den Einheimischen sowie allen Gästen das Erbe der Menschheit näher bringen und den Gedanken des Welterbes an die junge Generation herantragen. Im Jubiläumsjahr jagt ein Höhepunkt den nächsten mit Führungen, Vorträgen und Diskussionen, Kinderprogrammen, Konzerten, Ausstellungen, Kunstaktionen und weiteren Darbietungen.


Welterbe Flagge Altes Rathaus Bamberg
© Bamberg Tourismus und Kongress Service

Ein kleiner Blick in das Programm zeigt die Themen- und Angebotsvielfalt, die wohl für alle Interessierten etwas zu bieten hat. Innerhalb dieses Veranstaltungsreigens ist einer der Höhepunkte ein sogenanntes „Welterbe-Wochenende“ (Anfang Juni), das man vor Ort zeitgleich mit den anderen deutschen Welterbestätten feiert. In Bamberg gibt es dann u. a. ein Fest auf dem Maxplatz sowie einen „Bamberger Abend“ im Ziegelbau. Hoher Besuch steht außerdem ins Haus, wenn im Juni 2018 die Hauptversammlung der Deutschen UNESCO-Kommission in Bamberg abgehalten wird. Dabei werden rund 120 Experten aus den Bereichen Kultur, Bildung und Wissenschaft über das Programm der UNESCO und den Beitrag der BRD zu diesem beraten. Den krönenden Jahresabschluss bildet der Festakt zur UNESCO-Titelverleihung in Kooperation mit den Bamberger Symphonikern am 11. Dezember 2018.   


Erlebnisführung Gärtnerstadt
© Bamberg Tourismus und Kongress Service

Hochspannend und voll wenig bekannter Fakten sind zwei neue Welterbe-Führungen, die der BAMBERG Tourismus & Kongress Service als Jubiläumsspecial aufgelegt hat. Diese beleuchten jeweils sehr unterschiedliche Aspekte der komplexen Themenwelt des „Weltkulturerbes Altstadt Bamberg“. So lautet der Titel des öffentlichen Rundgangs „Türen in die Bamberger Geschichte“, der ab 2. Mai jeden Mittwoch durch ausgewählte Areale des Welterbes führt. Dank der Erläuterungen des Stadtführers späht man dabei hinter bemerkenswerte Pforten oder Tore und erblickt Schatzkammern, Machtkämpfe, aber auch Höllenszenarien und Gevatter Tod… Auf wenig begangenen Pfaden erkundet man in spannender, amüsanter Weise Verborgenes im Welterbe.  Neu für Gruppen ist der umfassende, intensive Rundgang „Das Welterbe Bamberg – Insel-, Berg- und Gärtnerstadt“, bei dem die doch sehr unterschiedlichen Stadtteile eingehend vorstellt werden.  

PM_Grossplastiken_Ausstellung_Rui Chafes ab 12.5.2018.doc / DOC ( 72,0 KB )
PM_Jubilaeum 25 Jahre Weltkulturerbe Bamberg_27.1.2018.doc / DOC ( 74,0 KB )
PM_UNESCO_Weltkulturerbe_Bamberg_2018.doc / DOC ( 58,5 KB )
Bamberg_25 Jahre Welterbejubilaeum.docx / DOCX ( 20,6 KB )

Ausführliche Informationen in den Pressemeldungen und unter www.bamberg.info.

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ErlebnisFuehrung_Gaertnerstadt.zip / ZIP ( 660,5 KB )
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Detailseite: Bamberg feiert 25 Jahre Welterbe


Markgräfliches Opernhaus Bayreuth

Wiedereröffnung des Markgräflichen Opernhauses in Bayreuth am 12. April 2018


Das Markgräfliche Opernhaus nach der Renovierung
©Bayerische Schlösserverwaltung, Heiko Oehme


Das von Giuseppe Galli Bibiena, dem berühmtesten Theaterarchitekten seiner Zeit im Auftrag der Markgräfin Wilhelmine von Brandenburg-Bayreuth erbaute Opernhaus gehört zu den spektakulärsten Schöpfungen der europäischen Festarchitektur des Barock. Am 12. April 2018 wird das zum UNESCO Weltkulturerbe gehörende Opernhaus in Bayreuth, nicht zu verwechseln mit dem Richard Wagner Festspielhaus, nach mehrjähriger Renovierung und Sanierung wieder eröffnet.


©Bayerische Schlösserverwaltung, Heiko Oehme

Zur Aufführung gelangt dabei die  Oper Artaserse von Johann Adolph Hasses, die bereits zur ersten Eröffnung 1748 gespielt worden war. Zusätzlich versetzen vom 17.-29. April die Residenztage Bayreuth die Besucher in die Glanzzeit des barocken Musiktheaters zurück. Sie erleben unter dem Motto »Vorhang auf« einen authentischen Blick hinter die Kulissen. Im gesamten Sommerhalbjahr 2018 wird das Markgräfliche Opernhaus darüber hinaus mit zahlreichen Konzerten und Opernaufführungen bespielt, von denen an dieser Stelle lediglich das Europakonzert der Berliner Philharmoniker am 1. Mai, Monteverdis Oper Orpheus und Eurydike am 6. und 7. Juni sowie der Auftritt des russischen Starpianisten Daniil Trifonov mit Werken von Chopin am 23. Juli genannt seien.


Das Markgräfliche Opernhaus nach der Renovierung
©Bayerische Schlösserverwaltung, Heiko Oehme


Das Opernhaus ist ein ganz aus Holz gefertigtes Logentheater mit bemalter Leinwand. Wegen seiner stuckierten, geschnitzten und gemalten Dekoration gilt das Opernhaus als weltweit einzigartig. Es war zu seiner Zeit in Größe und Prachtfülle nur vergleichbar mit Häusern in Wien, Dresden, Paris oder Venedig. Es ist in unserer Zeit die einzige Spielstätte, an der die Kunstgattung "Opera seria" als Repräsentationsform des politischen Systems des Absolutismus authentisch erfahren werden kann. Noch heute besitzt das Opernhaus die Funktion als lebendiger Aufführungsort des Musiktheaters. Auch die Akustik ist in ihrem Ursprung noch wie vor 270 Jahren erlebbar. Die UNESCO hat das Markgräfliche Opernhaus Bayreuth 2012 in die Liste der Welterbestätten aufgenommen. Das Welterbekomitee würdigte das Opernhaus als "einzigartiges Monument der europäischen Fest- und Musikkultur des Barock". Es sei in seiner ursprünglichen Form und Gestalt unverändert erhalten.  


©Bayerische Schlösserverwaltung, Heiko Oehme

Täglich Multimedia Show
Ganzjährig führt eine multimediale Filminszenierung täglich im 45-Minuten-Takt in die alle Sinne ansprechende Welt des barocken Opernhauses ein und die Musen und Künste werden dabei lebendig. Im Zusammenklang von Architektur, Malerei, Musik und Schauspiel erleben die Besucherinnen und Besucher, wie dieses einzigartige Monument barocker Festkultur entstand  

Der Vorverkauf für die Opern und Konzerte im Markgräflichen Opernhaus läuft auf Hochtouren. Informationen zu Aufführungen und Veranstaltungen entnehmen Sie bitte unten stehender Pressemeldung.  

Bayreuth_Wiedereroeffnung UNESCO Welterbe Markgraefliches Opernhaus_20171212_FN.doc / DOC ( 269,0 KB )
Vorhang auf_Wiedereroeffnung des UNESCO Weltkulturerbes Markgraefliches Opernhaus Bayreuth.pdf / PDF ( 440,7 KB )

www.bayreuth-tourismus.de
www.bayreuth-wilhelmine.de

Veranstaltungshöhepunkte in Bayreuth 2018:  

Musica Bayreuth
2.5.-7.6.2019 mit verschiedenen Veranstaltungen im UNESCO-Welterbe Markgräfliches Opernhaus

Bayreuther Volksfest
07.06.-16.06.2019

Bürgerfest
05.07.-07.07.2019

Bayreuther Festspiele
25.07.-29.08.2019

Sommernachtsfest in der Eremitage
27.08.2019 

2018 Veranstaltungen Bayreuth.doc / DOC ( 63,0 KB )

Weitere Informationen:
Bayreuth Marketing & Tourismus GmbH
Opernstraße 22, 95444 Bayreuth
Tel. +49-(0)921-885 88

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2017 Markgraefliches Opernhaus nach der Renovierung_copyright Bayerische Schloesserverwaltung_Heiko Oehme.zip / ZIP ( 4.023,3 KB )
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Detailseite: Wiedereröffnung des Markgräflichen Opernhauses in Bayreuth am 12. April 2018


Aachener Dom

Das erste Weltkulturerbe in Deutschland feiert Jubiläum


© POWER+RADACH werbeagentur

Am 8. September 1978 zeichnete die UNESCO den Aachener Dom als erstes Bauwerk in Deutschland überhaupt als Weltkulturerbe aus. Vom 22. bis 30. September 2018 feiern die Aachener diese Auszeichnung mit einer Festwoche, die den Dom religiös, kulturell, musikalisch und einzigartig präsentiert. Als besonderes Highlight werden Besucher die Lichtinstallation "Der Dom leuchtet" erleben.  

Die Jubiläumswoche bietet Menschen aller Altersstufen die Gelegenheit, sich mit dem ersten UNESCO-Welterbe in Deutschland vertraut zu machen. Ein feierlicher Gottesdienst am Sonntag, dem 23. September 2018, um 10 Uhr eröffnet die Festwoche. Daran schließt sich der Festakt im Krönungssaal an. Für die Schirmherrschaft hat Ministerpräsident Armin Laschet zugesagt, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist angefragt. Exklusiv in der Festwoche öffnet der Dom sonst nicht zugängliche Orte. Besucherinnen und Besucher erfahren den Karlsthron als bewegendes Erlebnis. Angeboten werden Tagesveranstaltungen und Vorträge rund um das Thema Welterbe. Konzertbesucher im Dom und auf dem Katschhof erleben ein herausragendes Musikprogramm.  


©aachen tourist service, Foto: Andreas Herrmann

Das Jubiläum erinnert daran, dass Karl der Große die Kirche der Gottesmutter Maria gewidmet hat. Über Jahrhunderte hinweg galt das Gotteshaus als eines der bedeutendsten Pilgerkirchen Europas. Pilger aus dem Bistum Aachen, ganz Deutschland und den Nachbarländern erhalten die Gelegenheit, vom 1. Mai bis 31. Oktober 2018 die ausgeschilderten Pilgerwege von Kornelimünster, von Moresnet und von Kohlscheid zum Aachener Dom zu gehen. Gruppen aus Marienwallfahrtsorten sind eingeladen, zur Marienkirche in Aachen zu pilgern.  

Der Dom leuchtet – eine eindrucksvolle 3D-Projektion auf der Domfassade Ein besonderes Highlight in der Festwoche ist die Lichtinstallation "Der Dom leuchtet". Die eindrucksvolle 3D-Projektion hält für die Zuschauer völlig neue, nie gesehene Eindrücke des Doms bereit. Die etwa 15-minütige Präsentation wird an neun aufeinanderfolgenden Abenden während der Festwoche auf der Katschhof-Seite des Doms gezeigt. Erzählt wird die Geschichte des Doms und seiner besonderen Beziehung zu den Aachenern.  

180109Meldung_Domkapitel01.pdf / PDF ( 144,4 KB )

Weitere Informationen in der Pressemeldung zum Download und unter www.aachendom.de.

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Dom_leuchtet_Nacht_Keyvisual_A.zip / ZIP ( 5.728,3 KB )

©aachen tourist service, Foto: Andreas Herrmann
001-A062 Dom Muensterplatz.zip / ZIP ( 8.145,9 KB )

Detailseite: Das erste Weltkulturerbe in Deutschland feiert Jubiläum


Zeche Zollverein

Schicht im Schacht: Kohlejahr 2018 auf Zollverein


Ausfahrt der letzten regulären Schicht Schachtanlage Zollverein, Essen 23. Dezember 1986
© Ruhr Museum/Foto Manfred Vollmer

2018 schließt die letzte Zeche im Ruhrgebiet. Damit endet der deutsche Steinkohlenbergbau. Diesem Ende widmen sich fünf Ausstellungen auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein. Neben vier fotografischen Ausstellungen im Ruhr Museum erwartet die Besucher in der Mischanlage die faszinierende Geschichte der Kohleförderung und ihrer Folgen in Europa. Ein großes Kulturprogramm begleitet die Ausstellungen.

PM_Das Zeitalter der Kohle_Pressegespraech_Dezember17.pdf / PDF ( 243,2 KB )

Download Pressefoto, bitte beachten Sie das Copyright! © Ruhr Museum/Foto Manfred Vollmer
RS3325_Ausfahrt der letzten regulaeren Schicht Schachtanlage Zollverein Essen 23 Dezember 1986_Foto Manfred Vollmer_copyright Ruhr Museum.zip / ZIP ( 2.662,1 KB )

Weitere Pressebilder finden Sie unter: www.zeitalterderkohle.de/pressebilder 

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Kloster Lorsch

Welterbe Kloster Lorsch lockt 2018 mit buntem Programm

Auch im kommenden Jahr bietet das UNESCO Welterbe Kloster Lorsch wieder ein breites Veranstaltungsprogramm mit spannenden Angeboten für Jung und Alt. Das druckfrische Jahresprogramm ist ab sofort kostenlos erhältlich. Auf rund fünfzig Seiten reihen sich über hundert Sonderführungen, Themenwochenenden, Ausstellungseröffnungen, Workshops, Ferienprogramme und Vorträge verschiedener Ausrichtungen aneinander.  

Info: Das Jahresprogramm 2018 ist kostenlos als PDF oder gedruckt erhältlich unter www.klosterlorsch.de.

wekl_programm_2018-webversion.pdf / PDF ( 1.439,6 KB )
PM_Jahresprogramm_2018_UNESCO_Welterbe_Kloster_Lorsch.pdf / PDF ( 519,3 KB )

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Kloster Maulbronn

25 Jahre Welterbe im ehemaligen Zisterzienserkloster Maulbronn


© Klosterverwaltung Maulbronn

Im Herbst 1993, vor 25 Jahren, fiel die Entscheidung, die Kloster Maulbronn zum UNESCO-Welterbe erhob. Gewürdigt wurde damit, dass man hier das am vollständigsten erhaltene mittelalterliche Zisterzienserkloster nördlich der Alpen erleben kann – einschließlich der Landschaft, die bis heute vom Wirtschaften des Ordens geprägt ist. Wie vor 25 Jahren beginnen die Feiern im Herbst: Am Beginn steht ein hochkarätiges wissenschaftliches Kolloquium am 8.–10. November 2018. Und 2019 beginnt das vielfältige Programm mit einem „Tag der offenen Klosterpforte“ im Frühjahr!    

WINTER-ÖFFNUNGSZEITEN KLOSTER MAULBRONN
Dienstag bis Sonntag 9.30 – 17.00 Uhr  

KONTAKT UND INFORMATION
Kloster Maulbronn Klosterhof 5
75433 Maulbronn
Telefon +49(0)70 43.92 66-10
info@kloster-maulbronn.de
WWW.KLOSTER-MAULBRONN.DE 

ssg_kloster-maulbronn_welterbe-newsletter_1712.docx / DOCX ( 147,6 KB )

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Trier

Trier feiert Karl Marx‘ 200. Geburtstag – Die Landesausstellung zum Philosophen wird am 5. Mai 2018 eröffnet


© Trier Tourismus und Marketing GmbH/Alexander Schumitz

Der Philosoph Karl Marx ist vor 200 Jahren in Trier geboren worden. Dies wird in Deutschlands ältester Stadt ein Jahr lang gefeiert. Höhepunkt ist die gemeinsam vom Rheinischen Landesmuseum sowie dem Städtischen Simeonstiftmuseum organisierte Landesausstellung, die am 5. Mai 2018 eröffnet wird. Daneben gibt es zahlreiche Vorträge, Theaterstücke und Stadtführungen, die den Philosophen historisch einordnen.  

Neben der großen Landesausstellung in zwei Museen, Ausstellungen der Kooperationspartner (Friedrich-Ebert-Stiftung/Karl-Marx-Haus und Bistum Trier/Museum am Dom) wird es circa 20 weitere Ausstellungen geben; zum Beispiel „GELDRAUS:CH-Make money great again!“ in der Tuchfabrik (Tufa). Weiter sind bereits sieben internationale Tagungen geplant. So treffen sich beispielsweise unter Federführung der Deutschen Unesco-Kommission vom 23. bis zum 25. Mai 2018 namhafte Autoren, die zur Person Karl Marx publiziert haben. Außerdem sind etliche Vorträge, Ringvorlesungen, Seminare und Podiumsdiskussionen in Vorbereitung.  


© Trier Tourismus und Marketing GmbH/Alexander Schumitz

Das Theater Trier plant für den 15. September 2018 die Uraufführung eines Schauspiels, das der Autor Joshua Sobol zum Karl-Marx-Jahr geschrieben hat. Daneben sind ein Musical und Stücke der freien Theaterszene geplant. Als besonderer Aufführungsort wird ein Flying Grass Carpet verlegt. Auch musikalisch wird man sich dem Philosophen nähern können. So wurde etwa ein internationaler Kompositionswettbewerb ausgeschrieben. Die Ergebnisse werden in Trier, London und Birmingham aufgeführt.  

Neben dem normalen Führungsprogramm durch die Ausstellung  werden zahlreiche Themen- und Kuratorenführungen angeboten. Für Schüler gibt es etwa einen Wettbewerb, aber auch Debattierclubs, Cartoons oder Filmworkshops.  

Das Gesamtprogramm wird spätestens Anfang Januar unter www.karl-marx-ausstellung.de zu finden sein.

20171208_unesco_pm_programmuebersicht.docx / DOCX ( 64,9 KB )

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Trier Tourismus und Marketing GmbH/Alexander Schumitz
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Bamberg

Welterbe hält Einzug ins Klassenzimmer


Vorstellung des Methodenpakets welterbe.elementar (v.l.n.r. Patricia Alberth, Zentrum Welterbe Bamberg, Uta Löhrer, Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, Hannah Röhlen, Zentrum Welterbe Bamberg) © Stadt Bamberg / Nadine Handwerger  

Von der Altstadt von Bamberg über das Markgräfliche Opernhaus Bayreuth bis hin zum Obergermanisch-Raetischen Limes – sieben Orte zählen im Freistaat Bayern zum UNESCO-Welterbe. Geeignete Unterrichtsmaterialien zur Vermittlung des kulturellen Erbes gibt es bisher allerdings nur wenige. Gemeinsam mit der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit rückt das Zentrum Welterbe Bamberg deshalb das Erbe der Menschheit in den Mittelpunkt des Schulunterrichts und veröffentlicht die erste bayernweite Sammlung von Unterrichtsmaterialien mit dem Titel „welterbe.elementar“.  

„Welterbe ist schön, alt und gleichzeitig staubtrocken – diese Vorurteile sind tief in den Köpfen junger Menschen verankert“, erläutert Hannah Röhlen, zuständige Mitarbeiterin für die Welterbebildung des Zentrums Welterbe Bamberg. „Gerade für junge Menschen kann das Welterbe lehrreich, spannend, ja sogar unterhaltsam sein!“ Was genau der Lernort Welterbe für Schülerinnen und Schüler bereithält, zeigt ab sofort das Methodenpacket welterbe.elementar. In dreizehn individuell kombinierbaren Modulen sowie einem umfangreichen Angebot an Arbeitsblättern, Beispieltexten und Internetlinks bietet das Methodenpaket vielfältige Impulse für die fächerübergreifende Unterrichtsgestaltung rund um Bayerns materielles und immaterielles Kulturerbe. Jedes Modul setzt dabei einen bestimmten thematischen Schwerpunkt wie zum Beispiel die Aufnahmekriterien der UNESCO-Welterbeliste, den Denkmalschutz oder den Welterbetourismus und erläutert das Thema anhand einer ausgewählten bayerischen Welterbestätte, eines Eintrages aus dem Verzeichnis des Weltdokumentenerbes oder aus der Liste des immateriellen Kulturerbes.  

Die Materialsammlung ist ab sofort gegen eine Schutzgebühr bei der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit erhältlich (http://bit.ly/2jevL84).  

Auskünfte zum Thema:
STADT BAMBERG, Zentrum Welterbe Bamberg – Patricia Alberth          
Geyerswörthstr. 3, 96047 Bamberg       
Tel.: 0951/87-1810, Fax: 87-1983
E-Mail: patricia.alberth@stadt.bamberg.de

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649_Cover welterbe.elementar.pdf / PDF ( 1.640,0 KB )

Detailseite: Welterbe hält Einzug ins Klassenzimmer


Potsdam

1000 Jahre und ein Vierteljahrhundert


Alter Markt©PMSG

2018 wird die Landeshauptstadt Potsdam 1025 Jahre alt und feiert ihren Geburtstag mit einer Jahreskampagne, die bewusst den Fokus auf die bemerkenswerten Veränderungen im Stadtbild der letzten 25 Jahre legt. Eine ganzjährige, 132 Meter lange Open-Air Fotoausstellung in der Potsdamer Mitte macht mit emotionalen Bildern, zum Beispiel zum Alten Markt, diese Veränderungen sichtbar. Begleitende Gesprächsrunden, Sonderausstellungen, Führungen und Feste ergänzen das Programm. 

Veranstaltungshinweis: 
„1000 Jahre und ein Vierteljahrhundert“ - Jahreskampagne 2018 der Landeshauptstadt Potsdam  

Termine: Jan-Dez, jeden 3. Sa im Monat
Dauer: 2 Stunden
Treffpunkt: 15 Uhr, verschiedene Orte
Preis: 5 EUR
Thematische Stadtteilführungen zur Jahreskampagne „1000 Jahre und ein Vierteljahrhundert“.

Detaillierte Informationen gibt es unter www.potsdamtourismus.de oder www.potsdam.de/1025jahre

1000 Jahre und ein Vierteljahrhundert.docx / DOCX ( 12,9 KB )

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Detailseite: 1000 Jahre und ein Vierteljahrhundert


Der Limes

ENTIKE. Archäologie rund um Entenhausen im LIMESEUM Ruffenhofen


© LIMESEUM Ruffenhofen

Asterix und Obelix und ihre Kämpfe mit den Römern sind allseits bekannt. Seit Jahrzehnten erscheinen regelmäßig, wie erst wieder kürzlich, Comics mit den streitbaren Galliern. Die Bewohner von Entenhausen bringt man dagegen gar nicht mit Antike und Archäologie in Verbindung. Weit gefehlt: die Ducks sind generationenübergreifend auf Schatzsuche, Micky und Goofy durch Zeitreisen in anderen Epochen unterwegs. Die Antike spielt in Entenhausen regelmäßig eine überraschend große Rolle.


© LIMESEUM Ruffenhofen

Die beliebten Helden von Walt Disney haben sich sogar in zahlreiche Ereignisse der Weltgeschichte eingemischt und treten als ägyptischer Pharao, griechischer Olympiasieger oder römischer Kaiser auf. Anlässlich des fünfjährigen Bestehens des LIMESEUM, und dem Jubiläum 50 Jahre Lustige Taschenbücher und dem Erscheinen des 500. Lustigen Taschenbuchs (am 07.11.2017 erschienen) wird im LIMESEUM Ruffenhofen am 15.11.2017 eine besondere Ausstellung eröffnet, die Donald, Micky und all die anderen Helden aus Entenhausen in den Mittelpunkt rückt. Egal ob Steinzeit, alte Griechen oder Römer, Museen, Ausgrabungen und vieles mehr, es gibt eine Fülle an Comics, die diese Themen aufgreifen. Im LIMESEUM wird nun die Tragweite der Verbindung zwischen Ente und Antike deutlich gemacht. Dabei zeigt sich: hier wird (auch) ernsthafte Archäologie betrieben! Die Ausstellung läuft bis zum 22.04.18.  

Öffnungszeiten LIMESEUM:
Dienstag - Freitag 10.00 - 16.00 Uhr Samstag, Sonntag und Feiertag 11.00 - 17.00 Uhr Montag (außer an Feiertagen) und vom 24.12. - 6.1. geschlossen  
www.roemerpark-ruffenhofen.de 

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Detailseite: ENTIKE. Archäologie rund um Entenhausen im LIMESEUM Ruffenhofen


Regensburg

Hereinschneien lohnt sich


altrofoto.de/Regensburg Tourismus GmbH

Als bayerisches Städtereiseziel ist die UNESCO-Welterbestadt mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Doch auch die einzigartige winterliche Atmosphäre der Vorweihnachtszeit überzeugt. Zahlreiche Angebote und Arrangements finden Sie auf www.tourismus.regensburg.de.


altrofoto.de/Regensburg Tourismus GmbH

Das Team der Tourist Information hilft auch gerne persönlich bei individuellen Fragen (Tel.: +49 941 507-4410, tourismus@regensburg.de).  

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Detailseite: Hereinschneien lohnt sich


Hildesheim

Internationale Licht Kunst Biennale Hildesheim vom 25. bis 28. Januar 2018


Lichtungen 2015, Sara Foerster

Nach der erfolgreichen Premiere im Jubiläumsjahr der Stadt und des Bistums Hildesheim werden vom 25. bis 28. Januar 2018 erneut internationale Künstlerinnen und Künstler Plätze, historische Orte und Kirchenräume, Gebäude und Flächen mit Lichtkunst in Szene setzen und auch die UNESCO-Welterbestätte einbinden. Unter dem Titel „EVI.LICHTUNGEN – Internationale Licht Kunst Biennale Hildesheim“ verwandeln Lichtinstallationen das vertraute Stadtbild in Hildesheim an vier Abenden in einen beeindruckenden Lichtparcours. Das internationale Lichtkunstfest ist als eine Ausstellung zeitgenössischer Kunst im öffentlichen Raum angelegt. Titelsponsor ist die EVI Energieversorgung Hildesheim.  


Lichtungen 2015, Ricardo Nunes

25 eingeladene internationale Künstlerinnen und Künstler werden vom 25. bis 28. Januar gemeinsam einen Lichtkunstparcours in der Innenstadt Hildesheims gestalten. Der thematische Schwerpunkt der Installationen liegt 2018 auf Metaphern des Lichts. Gäste dürfen sich schon jetzt auf spannende und beeindruckende Installationen u.a. auf dem Marktplatz, in den Kirchen St. Michaelis, St. Andreas, St. Godehard, Heilig Kreuz, St. Magdalenen und St. Mauritius, an der Fassade der Volksbank Hildesheim sowie im Dommuseum, Roemer- und Pelizaeus-Museum, Stammelbachspeicher und vor dem Bernward Krankenhaus freuen. 

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Informationen: www.evilichtungen.de

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Detailseite: Internationale Licht Kunst Biennale Hildesheim vom 25. bis 28. Januar 2018


Wieskirche – Kultur und Kirche zur staaden Zeit

Das Klang-Raum-Wunder Wieskirche lädt ein

 
Copyright Tourismusverband Pfaffenwinkel

Sich Zeit nehmen - zur Ruhe kommen. Wenn’s draußen kalt und dunkel ist, lädt die Zeit des Advents ein, sich zurückzubesinnen. Dies gelingt besonders gut in der prächtigen Wieskirche. Das Rokokojuwel liegt sanft eingebettet in der herrlichen Natur des Pfaffenwinkels und lädt alle Besucher besonders im Advent dazu ein, gemeinsam in der staaden Zeit anzukommen.


Copyright Tourismusverband Pfaffenwinkel

Freuen Sie sich auf besonders besinnliche Konzerte im Klang-Raum-Wunder der Wieskirche und einem Festgottesdienst mit Kardinal Reinhard Marx am 3. Advent.

Wieskirche im Advent UNESCO.docx / DOCX ( 96,4 KB )

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Detailseite: Das Klang-Raum-Wunder Wieskirche lädt ein


Oberes Mittelrheintal

Auf den Spuren von William Turner


Aquarell: Blick in das Rheintal und auf Burg Rheinfels (Aquarell 1817) © Yale Center for British Arts, Paul Mellon Collection

„Ein Märchen aus uralten Zeiten“ – Der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal interpretiert mit den „Spuren der Rheinromantik“ dieses Märchen ganz neu. Anhand berühmter Persönlichkeiten, wie aktuell Joseph Mallord William Turner, wird die romantische Geschichte des Mittelrheintals modern inszeniert.  

Der britische Maler William Turner gilt als einer der Väter der Rheinromantik. 200 Jahre nach seiner ersten Reise an den mächtigen Strom werden die Malorte Turners erlebbar gemacht.  


Illustrationen: SCHUMACHER – Brand + Interaction Design, Darmstadt

Insgesamt 26 Standorte zwischen Koblenz und Bingen markieren wichtige Stationen auf Turners Reise durch das Obere Mittelrheintal. Seine hier entstandenen Momentaufnahmen verarbeitete er zu meisterhaften Aquarellen, die seine Leidenschaft für die besondere Atmosphäre und die Ursprünglichkeit der Landschaft um den poetisch verklärten Strom spürbar werden lassen. Über die nun online geschaltete responsive Webseite www.turner-route.de taucht der Besucher mittels interaktivem Storytelling ein in die Welt des berühmten Malers und seiner ersten Reise an den Rhein.  


Skizze: Joseph Mallord William Turner; Burg Katz, St Goarhausen, St Goar and Burg Rheinfels, Looking Upstream from the Riverside North of Burg Rheinfels 1817; © Tate; CC-BY-NC-ND 3.0 (Unported); http://www.tate.org.uk/art/work/D12921

Die Gemälde von William Turner zählen zu den wichtigsten und populärsten Kunstwerken der Rheinromantik. Der britische Maler bereiste mehrfach den Rhein. Er war fasziniert von der Erhabenheit der Natur, den Ruinen und den weinbewachsenen Hängen des Mittelrheins. Turners genaue Beobachtungsgabe und sein ungeheures Gespür für Dynamik und Lichtspiele hinterließen uns zahlreiche Aquarelle basierend auf den unzähligen Skizzen seiner ersten Rheinreise 1817. Mit fast fotografischer Präzision, aber dennoch künstlerisch überhöht und collagiert, werden Landschaften, Städte und menschliche Aktivitäten von ihm festgehalten. 


Illustrationen: SCHUMACHER – Brand + Interaction Design, Darmstadt

Neben der Webseite werden in den kommenden Wochen begehbare Infotafeln rund um St. Goar und St. Goarshausen installiert, die das Angebot abrunden indem sie  Standort und Blickrichtung markieren. Die weiteren Standorte werden in den Folgejahren sukzessive umgesetzt.  

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www.turner-route.de

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Corvey

Im Westwerk Corvey ist eine virtuelle Reise in die „Himmelsstadt“ geplant

Das Welterbe Westwerk Corvey ist ein faszinierender Ort, der sich ab 2019 den Besuchern auf völlig neue und innovative Weise erschließen wird. Eine facettenreiche, virtuelle Raum- und Lichtinszenierung sowie Augmented-Reality-Anwendungen laden dann direkt am historischen Ort ein, in die frühmittelalterliche Geschichte des Weltkulturerbes einzutauchen. 


Foto Wolfgang Noltenhans

„Das Karolingische Westwerk und die Civitas Corvey“ sind von der UNESCO am 21. Juni 2014 offiziell als Weltkulturerbe anerkannt worden. Während der mittelalterliche Klosterkomplex – die Civitas – als Bodendenkmal erhalten ist, präsentiert sich das zwischen 873 und 885 entstandene Westwerk in wesentlichen Teilen im Baubestand des 9. Jahrhunderts. Das imposante karolingische Westwerk des ehemaligen Benediktinerklosters an der Weser ist das „Gesicht“ des Weltkulturerbes Corvey. Ziel ist es, die jahrhundertealten Mauern zeitgemäß, anschaulich und sinnlich erfahrbar zum Sprechen zu bringen. Dank des großzügigen Engagements des Erzbistums Paderborn, das seine finanzielle Beteiligung im vergangenen Jahr zugesagt hat, sind die Vorarbeiten in vollem Gange. Unter dem Arbeitstitel „Von Engeln bewacht – In der Himmelsstadt“ ist neben der realen, eine digitale Erschließung dieses charismatischen und für das damalige Europa so prägenden Ortes in Planung. Multimediale Installationen werden mit Bildern, Sprache und Tönen einen lebendigen Eindruck der Bau- und Kunstgeschichte des Westwerks, der angrenzenden ehemaligen Abteikirche St. Stephanus und Vitus und der mittelalterlichen Klostergeschichte vermitteln. Digitale Mittel werden es ermöglichen Teile der ursprünglichen Farbigkeit und der karolingischen Architektur zu rekonstruieren und sichtbar zu machen.  


Eingangshalle
Foto: Wolfgang Noltenhans

Intelligente Glaswand als Tor zur Welt des Mittelalters

Im Erdgeschoss soll die ursprüngliche Wirkung der beeindruckenden, über vier Säulen gewölbten Halle wieder aufleben. Zwischen diesem Teil des karolingischen Westwerks und dem heutigen Kirchenschiff – das aus dem 17. Jahrhundert stammt – wird eine gläserne Trennwand eingebaut, die den Gläubigen die Möglichkeit bietet, ungestört an Gottesdiensten teilzunehmen. Durch den Einsatz von Flüssigkristallglas entsteht hier eine „intelligente Wand“, die temporär als Projektionsfläche nutzbar ist. So werden der Raum und seine bewegte Geschichte völlig neu erfahrbar. Dabei hat die Denkmalverträglichkeit aller Maßnahmen höchste Priorität.    

Augmented-Reality erschließt karolingische Bilderwelten

Im Obergeschoss, dem sogenannten Johannischor, liegt das liturgische Zentrum des Westwerks. Es beeindruckt durch seine außergewöhnliche Architektur und die besondere künstlerische Ausgestaltung. Vorzeichnungen von lebensgroßen Stuckfiguren finden sich neben erhaltenen Teilen eines gemalten Figurenfrieses, auf dem eine Szene aus der griechischen Mythologie dargestellt ist: der Kampf des Odysseus gegen das Meeresungeheuer Skylla. Die Fragmente dieser einzigartigen Wandmalereien spiegeln die Ideenwelt der Karolinger wider, die so richtungsweisend war für die abendländische Kultur. Um die die ursprüngliche, reiche Farbigkeit und die plastische Gestaltung wieder erfahrbar zu machen, ist der Einsatz von Augmented-Reality geplant, die das Erleben des realen Ortes auf sinnliche Weise um eine historische Dimension erweitern kann.  


Foto Wolfgang Noltenhans

Nachhaltigkeit und Zukunftsperspektiven

Inhalte und Drehbuch der virtuellen Inszenierungen im Ober- und Untergeschoss des Westwerks werden zurzeit entwickelt. Sie gehören zum Gesamtkonzept, das vom Erzbischöflichen Diözesanmuseum Paderborn/Fachstelle Kunst erarbeitet wird. Authentizität und Aura des Originals stehen dabei im Mittelpunkt. Im Auftrag des Erzbistums Paderborn zeichnet federführend Prof. Dr. Christoph Stiegemann, Paderborn, für diese interdisziplinäre Projektarbeit verantwortlich. Er steht in engem Austausch mit der Kirchengemeinde St. Stephanus und Vitus, die Eigentümerin des Westwerks ist, sowie dem Herzoglichen Haus Ratibor und Corvey, welches die Maßnahmen zur Erschließung der Civitas verantwortet.  

Homepage und Blog sorgen für Transparenz


Bis Mitte 2019 sollen die hochkomplexen Arbeiten abgeschlossen sein. Dabei ist die wissenschaftliche, restauratorische und konzeptionelle Arbeit selten für Besucher sichtbar oder nachvollziehbar. Deshalb hat sich die Kirchengemeinde St. Stephanus und Vitus Corvey, als Eigentümerin des Westwerks, entschlossen, die Entwicklung über eine Internetpräsenz nachvollziehbar und transparent zu machen.

Unter der Adresse www.WelterbeWestwerkCorvey.de, gibt es Informationen und Bilder zum Westwerk sowie Links zu vertiefenden Seiten.

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Wismar

NEUERÖFFNUNG des Schabbellhauses - Stadtgeschichtliches Museum der Hansestadt Wismar


Schabbellhaus, Giebel
©Hansestadt Wismar, Pagels  MR

Das „Schabbellhaus“, eines der frühesten Renaissancebauten im Ostseeraum, wird am 22.12.2017 nach einer umfangreichen und behutsamen Sanierung wieder ihre Tore als Ausstellungs- und Veranstaltungsflächen des Stadtgeschichtlichen Museums Wismar öffnen. Auf über 1200 m² Flächen werden in beiden Gebäuden Dauerausstellungen zur Stadtgeschichte Wismars, von Störtebeker bis zur Gegenwart und zu den Häusern Heinrich Schabbells gezeigt. Besucher können bei einem Rundgang mit Hörstationen und vielen Mitmach-Aktionen die vielschichtige Geschichte Wismars chronologisch erleben. Der Verbund der Hanse, die schwedische Herrschaft, Wismar als Industriestadt und zu DDR-Zeiten sind nur einige Schwerpunkte der Stadtgeschichte.

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Völklinger Hütte

Weltkulturerbe Völklinger Hütte verlängert die Inka-Ausstellung bis Frühjahr 2018


Ausstellung "Inka - Gold. Macht. Gott." im Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Im Vordergrund: Kaiserliche Grabbeigaben, Chimú-Kultur, 1.100 - 1.470 n. Chr., Larco Museum Peru (Erstmals in Europa zu sehen)
Copyright Weltkulturerbe Völklinger Hütte, Foto Hans-Georg Merkel

Etwas mehr als 4 Monate nach der Eröffnung der Inka-Ausstellung haben bereits mehr als 100.000 Besucher die Ausstellung "Inka - Gold. Macht. Gott." und das Weltkulturerbe Völklinger Hütte besucht. Aufgrund des riesigen Besucherinteresses verlängert das Weltkulturerbe Völklinger Hütte die Inka-Ausstellung bis Sonntag, den 8. April 2018. Ursprünglich sollte die Ausstellung am Sonntag, dem 26. November 2017, enden. 

"Inka – Gold. Macht. Gott." im Weltkulturerbe Völklinger Hütte  ist eine Ausstellung mit herausragenden Exponaten zur Kultur der Inka und ihrer Vorgänger-Kulturen, die in dieser Form und Zusammensetzung zum ersten Mal zu erleben ist. Ein wichtiges Thema ist die spanische Eroberung Südamerikas durch Francisco Pizarro. 220 Exponate zeigen die Faszination der alten peruanischen Hochkulturen und ihr Aufeinandertreffen mit der europäischen Kultur des 16. Jahrhunderts. Der Kern-Bestand der Exponate stammt aus dem Larco Museum Peru, das die größte Sammlung altperuanischer Kunst weltweit besitzt. Einzigartige Exponate aus bedeutenden europäischen Museen vervollständigen die Ausstellung. 


Die Ausstellung "Inka - Gold. Macht. Gott." im Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Copyright: Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Hans-Georg Merkel


Bis Ende Oktober bietet das Weltkulturerbe Völklinger Hütte an jedem Sonntag und Feiertag um 11.30 Uhr eine öffentliche Führung zu "Inka – Gold. Macht. Gott." an.

Die Führung ist im normalen Eintritt in das Weltkulturerbe Völklinger Hütte enthalten.   Bis Sonntag, den 5. November 2017, ist im Weltkulturerbe Völklinger Hütte auch noch die "4. UrbanArt Biennale® 2017" zu erleben. Sie ist das größte UrbanArt-Projekt der Welt. Die "4. UrbanArt Biennale® 2017" präsentiert 100 Künstler mit 150 Werken aus 17 Ländern und 4 Kontinenten auf einem Parcours von 100.000 Quadratmetern. Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist das erste Industriedenkmal aus der Blütezeit der Industrialisierung, das in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen wurde.  Es ist das einzige Eisenwerk aus der Blütezeit der Industrialisierung, das vollständig erhalten ist. Nach der Stilllegung der Roheisenproduktion im Jahr 1986 wurde die Völklinger Hütte 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Die Anfänge der Völklinger Hütte reichen bis zum Jahr 1873 zurück. Der erste Hochofen wurde 1883 angeblasen. Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte zeigt international herausragende Ausstellungen und ist Ort für außergewöhnliche Konzerte und Festivals. www.voelklinger-huette.org

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Hamburg

Hamburg lädt zu stimmungsvoller Weihnachtszeit


©Jörg Modrow, www.mediaserver.hamburg.de (2)

Weihnachtsmärkte in Hamburg sind cool und modern, kreativ und trendy oder nostalgisch und romantisch, je nach Szene und Ort. Im Welterbe Kontorhausviertel bietet das Chocoversum ein Highlight in der Adventszeit an. Dort können unter professioneller Anleitung handgerollte Trüffel und weitere kleine Köstlichkeiten kreiert werden. Erlernt wird das Wichtigste über die Herstellung, Aromen und Ganache; Ideen und Rezepte inklusive.

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POTSDAM

Der perfekte Wintertag


Advent im Holländischen Viertel in Potsdam
© TMB Fotoarchiv Steffen Lehmann

Wer an einem Wintertag Kultur erleben möchte, der ist in Potsdam bestens aufgehoben. Am Alten Markt startet der Tag historisch und stilvoll. Wer hier steht und sich einmal um die eigene Achse dreht, ist beeindruckt von dem wiederbelebten Platz. Vor allem das Palais Barberini erstrahlt mit rekonstruierter Fassade und dem Kunstmuseum im Inneren. Die imposante Nikolaikirche, das Alte Rathaus und der Landtag mit der Fassade des alten Stadtschlosses tragen zum Staunen bei.  

Der Tag startet mit einem Besuch im Museum Barberini, das die Alten Meister und zeitgenössische Kunst zeigt. Ganz beflügelt von den künstlerischen Werken spaziert es sich auf kurzem Wege in die Innenstadt zum Holländische Viertel – ein historisches Bauensemble mit 134 dunkelroten Backsteinhäusern, in denen sich kleine Boutiquen, Cafés, Antiquitäten und stilvolle Restaurants befinden. Anschließend führt der Weg durch den Neuen Garten, der zu einem ausgedehnten Spaziergang einlädt, entlang des Heiligen Sees und vorbei am Marmorpalais und dem Schloss Cecilienhof. Im besten Fall bei in der Sonne glitzerndem Schnee. Einen Kilometer Luftlinie entfernt ist der Pfingstberg mit dem Belvedere, das besonders bei klarem Winterwetter Potsdams schönste Aussicht über die Stadt und die Kulturlandschaft bis nach Berlin bietet.  


Neujahrsspaziergang Marmorpalais
© TMB Fotoarchiv Steffen Lehmann

Unweit entfernt kann man sich in den Tropen unter Palmen aufwärmen. Die Biosphäre Potsdam ist eine faszinierende Dschungellandschaft mit 20.000 Pflanzen, einem Wasserfall und 130 Tierarten. Süße Alternativen gibt es in der Innenstadt auf der Brandenburger Straße - eine schöne Gelegenheit zum Bummeln, Einkehren und Genießen. Der Abend in Potsdam gehört ebenfalls der Kultur, die im Erlebnisquartier Schiffbauergasse mit geballter Kreativität aus der Kunst- und Theaterszene zum Ausdruck kommt. Vor dem Hans-Otto-Theater schweift der Blick über den Tiefen See. Ein bisschen erschöpft vom Tag, aber überglücklich von den Eindrücken lässt sich der Tag Revue passieren mit dem Gefühl, dass man noch lange nicht alle Erlebnismöglichkeiten dieser bezaubernden Stadt ausgeschöpft hat.  

Kontakt:
PMSG Potsdam Marketing und Service GmbH │Tel.: +49 (0)331 27 55 88 99 │Fax: +49 (0)331 275 58 58 │ presse@potsdamtourismus.de │ www.potsdamtourismus.dewww.potsdam-marketing.de

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Bremen

Weihnachten im Weltkulturerbe


Copyright: Torsten Krüger / BTZ Bremer Touristik-Zentrale

Wenn Bremen in der dunklen Jahreszeit besonders hell erleuchtet ist und es überall nach gebrannten Mandeln, Lebkuchen und Glühwein duftet, ist das Fest der Liebe nicht mehr weit. Vom 27. November bis zum 23. Dezember 2017 stimmt die Hansestadt Einheimische und Gäste auf die besinnliche Festzeit ein.

Abertausende Kerzen und Lichterketten lassen die historisch-maritime Kulisse am Marktplatz und an der Weser in feierlicher Pracht erstrahlen. Rund um den mittelalterlichen St.-Petri-Dom und das 600 Jahre alte Weserrenaissance-Rathaus, das gemeinsam mit dem steinernen Roland zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, lädt das weihnachtliche Dorf mit rund 200 feierlich geschmückten Ständen zum kulinarischen und kunsthandwerklichen Genuss ein.
Auch die Bremer City trägt ihr Festtagsgewand und präsentiert ihre beleuchteten Straßenzüge, stimmungsvoll geschmückten Passagen und weihnachtlich dekorierte Schaufenster. Das Rathaus im Stil der Weserrenaissance und die ehrwürdige Figur des Roland auf dem historischen Marktplatz verkörpern seit 1404 den Bürgerwillen nach Unabhängigkeit. Rathaus und Roland stehen als einzigartiges Welterbe der Menschheit unter dem Schutz der UNESCO. Seine Einzigartigkeit bestätigte das Welterbekomitee: „Das Rathaus und der Roland zu Bremen sind ein einzigartiges Zeugnis für die bürgerliche Autonomie und Souveränität, wie diese sich im Heiligen Römischen Reich entwickelten“, heißt es in dem Gutachten, das der Entscheidung zugrunde liegt. Darin wird für das Rathaus „die herausragende Form der Architektur der späten Renaissance in Norddeutschland, die so genannte Weser-Renaissance“ ausdrücklich gewürdigt.

Exklusive Rathausführungen der Bremer Touristik-Zentrale durch das historische Gebäude vermitteln einen Einblick in die faszinierende Geschichte. Gezeigt werden zum Beispiel die imposante Obere Rathaushalle und die prunkvolle Güldenkammer.

Die Rundgänge finden ganzjährig montags bis samstags zu verschiedenen Zeiten statt und kosten pro Person 5,50 €.

Weitere Informationen gibt es bei der Bremer Touristik-Zentrale, Tel.: 0421/30800-10 und im Internet unter www.brementourismus.de.

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Lübeck

Blütenzauber und preisgekrönte Schokolade


Angela Evers
Copyright: LTM/Foto Ingo Wandmacher

Hinter der Fassade eines Lübecker Altstadthauses verbirgt sich die kleine Feinkost-Manufaktur „Evers & Tochter“. Hier zaubert Angela Evers kandierte Blütenträume – Blüte für Blüte in liebevoller Handarbeit gefertigt und weltweit als Dekor begehrt. Ihre neue Passion gilt der Herstellung von Schokoladen mit außergewöhnlichen Geschmacksrichtungen – handgemacht und international ausgezeichnet.  

Der Garten hinter dem Haus ist Paradies und Plantage zugleich. Hier erntet Angela Evers, solange es grünt und blüht, jeden Morgen Gänseblümchen, Hornveilchen, Tausendschönchen, Hibiskus und Rosenblüten. Noch am selben Tag kandiert sie die frischen Blüten nach ihrem Geheimrezept und erhält dadurch Duft, Geschmack und Farbe (fast) für die Ewigkeit.  

„Evers & Tochter“ steht für hohe Qualität, feinen Geschmack, ganz viel Liebe zum Detail, Nachhaltigkeit und fairen Handel. Begonnen hat die patente Endfünfzigerin mit ihrem neuen Handwerk 2006 „learning by doing“ wie sie sagt – mit viel Geduld, Kreativität und dem Willen, nach 20 Jahren als selbstständige Modedesignerin noch mal mit einer neuen Geschäftsidee durchzustarten. Tochter Dana Li managt das Marketing und den Webauftritt für das kleine Familienunternehmen. „Wir sind ein tolles Team und ergänzen uns perfekt“, sagt Mutter Angela stolz. Die essbaren Blüten sind heute weltweit als Dekor insbesondere von Feinkostläden und Patisserien gefragt und zieren Torten, Pralinés und vieles andere mehr. Auch Kräuter wie Petersilie, Thymian und Waldmeister hat Angela Evers schon kandiert. „Aber Bluüten sind beliebter und werden mehr gekauft“, plaudert sie aus dem Nähkästchen.  

Eine neue Leidenschaft und zweites Standbein für den blütenarmen Herbst und Winter ist seit kurzem die eigene Herstellung von feinen Schokoladen mit geradezu verwegenen Geschmackskompositionen. Bei den letzten International Chocolate Awards hat die kreative Newcomerin bereits Gold und Silber für ihre weiße Schokoladentafel mit Gin-Gewürz und Vollmilchschokolade mit Trüffelsalz eingeheimst und auch bei der Weltmeisterschaft in London hat sie gleich beim ersten Anlauf die Silbermedaille abgeräumt. Glückwunsch!   Zu ihren Großkunden zählen Dior, die Schweizer Warenhauskette Globus und das KadeWe in Berlin, bekannte Foodscouts auf der ganzen Welt haben sie auf dem Schirm. Mehr geht fast nicht. Aber dieser Erfolg bedeutet für Angela Evers auch viel Arbeit rund um die Uhr. Wie schafft sie das alles? „Ich habe 32 Jahre lang Basketball gespielt. Das hilft mir, mit beiden Beinen fest auf dem Boden zu stehen, zu dribbeln, durchzuhalten und abzuheben, wenn ich punkten kann!“, beschreibt sie schmunzelnd ihr Erfolgsrezept. Welchen Treffer sie als Nächstes landen wird, verrät sie noch nicht, aber es wird auf jeden Fall wieder etwas Süßes sein! www.eversundtochter.de

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Detailseite: Blütenzauber und preisgekrönte Schokolade


Kloster Lorsch

Claus Kropp ist Laborleiter in Lauresham. Unter anderem …


Copyright/Claus Kropp

Da steht er … und lacht eher selten. Viel eher ist er beschäftigt. Mit Wölbäckern zum Beispiel. Mit den Gebeinen toter Mönche. Mit den Ohrmarken frischgeborener Kälber. Auch mit wissenschaftlichen Abhandlungen zum Leben im Frühen Mittelalter. Oder aber mit den Besuchern des Welterbe Kloster Lorsch, denen er über all das und noch viel mehr höchst anschaulich erzählt. Claus Kropp, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Welterbestätte Kloster Lorsch.  

Es gibt sie nicht, die eierlegende Wollmilchsau. Aber existierte sie, würde der Wissenschaftler Claus Kropp zweifellos als ein Prachtexemplar der Gattung gelten. Er scheint alles zu können: Sich in Bücher vertiefen, Tiere zur Welt bringen, Wetterstationen aufbauen, Ochsen erziehen, Ausstellungen kuratieren und immer wieder in Fernsehstudios sitzen. Mal mit Hund, mal mit Rindvieh, mal mit Ackergerät und mal mit einem Totenschädel in der Hand. Telegen ist er nämlich auch noch. Und reden kann er wie ein Buch. Gerne auch mal in Englisch, was er qua seiner Abstammung fließend spricht und schreibt.  

Claus Kropp hat Geschichte und Archäologie studiert und sich nach diesem Studium am Weltkulturerbe Kloster Lorsch beworben. Dort suchte man einen Leiter für eine Institution, die sich im Aufbau befand: das Freilichtlabor Lauresham (so der alten Name Lorschs). Dort, so der Plan, sollte das außerklösterliche Leben zu Zeiten Karls des Großen sowohl nachvollziehbar als auch genauer erforscht werden. Ein Kunstgriff, der dem karolingischen Denkmal aus einem Dilemma helfen sollte. Denn die über 1250-jährige Welterbestätte ist zu über 90 Prozent ein Bodendenkmal. Nur mehr drei mittelalterliche Gebäude oder Gebäudefragmente haben Krieg und Zerstörung überstanden, darunter die weltberühmte Königshalle, ein architektonisches Kleinod und das besterhaltene karolingische Gebäude nördlich der Alpen.  

Doch wie den Besuchern eine Zeit lebendig machen, wenn deren Zeitzeugnisse überwiegend unter der Erde liegen? Unumstritten ist die Bedeutung des Kloster Lorsch, dessen Codex als Grundbuch Deutschlands gilt, das Reichskloster Karls des Großen war und das auf drei Säulen ruht: der Bildungsgeschichte, der Baugeschichte und der Herrschaftsgeschichte. Die Medizin des westlichen Abendlandes hat ihre Wurzeln innerhalb der Klostermauern, eines der bedeutendsten Zeugnisse deutscher Sprache stammt von hier, Teile des Nibelungenliedes sollen hier geschrieben worden sein. – Aber wie all diese Bedeutung dem Besucher verständlich machen?  

14 Millionen Euro hat man in den Jahren 2011 – 2014 investiert, um hier Abhilfen zu schaffen, vier davon für das Freilichtlabor Lauresham. „Was wir wollen ist, eine Vorstellung davon zu geben, wie es zur Zeit Karls des Großen auf einem großen Hof ausgesehen haben mag“, sagt Kropp und er betont immer wieder, dass Lauresham ein „idealtypisches Modell“ sei und dass die Forschung jederzeit Änderungen, ja Rücknahmen dessen zur Folge haben könne, was man derzeit als Annahme dort darstellt. Experimentalarchäologie nennt man das. Denn das besondere Konzept dieses Freilichtlabors ist es, dass hier nicht nur Dinge gezeigt, sondern gleichzeitig Sachverhalte erforscht werden. Es geht nicht um eine falsche Idylle in hähernen Kutten und groben Holzpantinen. Die in Lauresham tätigen Angestellten des Landes Hessen laufen als solche kenntlich in entsprechenden T-Shirts über das Gelände und Brüche gibt es überall: Hier eine hochmoderne Wetterstation, dort Messinstrumente zur Feuchtigkeit und Co2-Entwicklung in den Wohnhäusern usw.  


Copyright Claus Kropp

Als Laborleiter – so die Bezeichnung seiner Tätigkeit – steht für Claus Kopp die wissenschaftliche Seriosität des ganzen Unternehmens an oberster Stelle. Das entspricht seiner ganz persönlichen Berufsauffassung, aber auch seinem Ehrgeiz was das Projekt Lauresham und den Ruf der Welterbestätte Kloster Lorsch betrifft. Und zwar sowohl bei den Gästen als auch im Kreis der wissenschaftlichen Kolleginnen und Kollegen. „Mittlerweile gilt Lorsch als ein Zentrum der frühmittelalterlichen Forschung“, sagt Dr. Hermann Schefers, der als langjähriger Welterbestättenleiter Claus Kropp vorsteht. Erst im Frühjahr machte ein Projekt landauf, landab Furore, mittels dessen man den Gesichtsschädel eines im Kloster ausgegrabenen Mönches rekonstruierte. In dessen Verlauf konnte man Claus Kropp übrigens mit Pinsel und Schäufelchen die Gebeine des einstigen Klosterbruders freilegen sehen. Ach ja: Und dann hat ist er ja auch noch Hauptakteur bei einem internationalen Projekt, in dem es um die Rückzüchtung des Auerochsen geht und was dafür sorgt, dass mittlerweile rund um Lorsch überall die erstaunlichsten Rindertypen weiden. Zudem hat er einen großen Klimagarten im Rahmen des weltweiten Global Phenological Monitoring angelegt und hält vom Aussterben bedrohte Nutztiere. Und dann ist er übrigens noch Vater zweier Kinder. Wenigstens wohnt er mit seiner Familie direkt auf dem Gelände der Welterbestätte – Zeitverluste auf dem Arbeitsweg muss er also keine einkalkulieren.  

Portrait Claus Kropp.docx / DOCX ( 92,5 KB )

KONTAKTADRESSEN

Allgemeine Information:
www.kloster-lorsch.de | Fon 0 62 51.51446

Pressekontakt:
UNESCO Welterbe Kloster Lorsch
Gabi Dewald | Kultur- und Tourismusamt, Magistrat der Stadt Lorsch | +49 (0) 62 51/59 67-501 | KULTour@lorsch.de

Silke Günnewig | Pressebüro UNESCO Welterbe Kloster Lorsch | +49 (0) 228/184967-24 | presse@projekt2508.de    

VERANSTALTUNGSKASTEN HERBST IM WELTERBE KLOSTER LORSCH

Freilichtlabor Lauresham
Sontag, 24. September            
Zeitreise ins Frühe Mittelalter (11 – 17 Uhr)

Sonntag 29. Oktober               
Saisonabschluss mit großem Thementag Jagd

Samstag, 16. Dezember          
Lauresham bei Nacht (18 – 20 Uhr) Ein ausführliches Programm mit vielen    Workshops, Themenführungen und Vorträgen, darunter vielen Angeboten für Familien oder auch nur für Kinder finden Sie unter www.kloster-lorsch.de

In den hessischen Herbstferien bietet die Museumspädagogik besondere Ferienprogramme an.

Downlad Pressefotos, Claus Kropp
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Detailseite: Claus Kropp ist Laborleiter in Lauresham. Unter anderem …


Muskauer Park

Pückler? Einfach nicht zu fassen!


Schlossgarten im Spätsommer
Foto: Stiftung „Fürst-Pückler-Park Bad Muskau“/Stefanie Fink


Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785-1871) war als Schriftsteller, Reisender und Landschaftsgärtner berühmt – als Frauenheld, Dandy sowie Lebemann berüchtigt. Seine Abenteuer bieten Stoff für Legenden und Anekdoten, die der Fürst allzu gerne auch selbst verbreitete: „Bei mir heißt es nicht: Was werden die Leute davon sagen? Sondern: Werden auch die Leute etwas davon sagen?“  


Tränenwiese und Neues Schloss
Foto: Stiftung „Fürst-Pückler-Park Bad Muskau“/ Astrid Roscher


Die spektakuläre Ausstellung im Neuen Schloss steht in dieser Tradition. Das Obergeschoss widmet sich dem Leben des Muskauer Standesherrn: Im Familientheater gibt ein Diener den Bänkelsang zur Geschichte der Schlossherren, im Berliner Salon kommen berühmte Freunde zu Wort (darunter Bettina von Arnim, Johann Wolfgang von Goethe, Karl Friedrich Schinkel), Pücklers Reiseerlebnisse sind auf Schaukasten-Bühnen amüsant altertümlich inszeniert, magische Hör-Herzen enthüllen die Liebesabenteuer des Fürsten und ein mechanischer Liebesbrief-o-mat kreiert dazu romantische Botschaften im Stile des Lausitzer Casanovas. Das Erdgeschoss bietet Animationen, Folianten und interaktive Zeittafeln zur Entwicklung des Muskauer Parks unter Pückler und seinen Nachfolgern.


Rundbank auf der „Liebeshöhe“ im Blauen Garten
Foto: tiftung „Fürst-Pückler-Park Bad Muskau“/ Astrid Roscher


Ein Highlight der Ausstellung ist die fantastische Kutschfahrt durch Pücklers Visionen, die er in seinem reich illustrierten Gartenbuch „Andeutungen über Landschaftsgärtnerei“ darlegte. Der Besucher steuert in einem automatischen Wagen durch überdimensionale Buchseiten, während Pückler seine Parkträume kommentiert. Ob und wie diese Ideen in Erfüllung gegangen sind, lässt sich bei einem anschließenden Spaziergang im heutigen Park überprüfen. Auch während des Ausstellungsrundgangs stellt der Blick aus den Fenstern stets reizvolle Bezüge zwischen Exponaten und Landschaftsgarten her. Besonders eindrücklich wirkt dieses Prinzip beim Betreten des überdachten Turmbalkons, von wo der Besucher einen Blick in den Schlossgarten genießt. Dort deuten moderne Edelstahlelemente Pücklers geplante Blumenarrangements an, der Park wird somit selbst zu einem Bild innerhalb der Ausstellung.  


Morgenstimmung – Blick vom Pücklerstein in den Schlosspark
Foto: Stiftung „Fürst-Pückler-Park Bad Muskau“/ Astrid Roscher


„Ein Park muss wie eine Gemäldegalerie sein, alle paar Schritte soll man ein neues Bild sehen.“ (Hermann Fürst von Pückler-Muskau)   Der Muskauer Park begeistert jährlich über 300 000 Gäste, und es werden mehr. Denn nicht allein der Landschaftsgarten reizt die Touristen. Im Welterbe-Park hat sich viel getan: Das zerstörte Schloss ist wieder aufgebaut, Parkschöpfer Pückler lädt in eine außergewöhnliche Ausstellung und das Tourismuszentrum versorgt Besucher mit Infos und Hilfe.  


Schlosswiese im Mai
Foto: Stiftung „Fürst-Pückler-Park Bad Muskau“/ Astrid Roscher


Der Muskauer Park verbindet außergewöhnliche Natur und Kunst: weitläufige Wiesen, majestätische Bäume, geschwungene Wege, pittoreske Seen und Flüsse, einzigartige Brücken und Bauten. Auf über 830 Hektar erstreckt sich der Park beiderseits der Neiße. Zu Fuß, per Kutsche, Fahrrad oder Boot lässt sich das Gartenreich erkunden. Was wie natürlich gegeben und gewachsen scheint, ist bis ins Detail geplant – ein Gartenkunstwerk von Hermann Fürst von Pückler-Muskau. Der Standesherr gestaltete seinen Landschaftspark zwischen 1815 und 1845. In seinem Geiste erhalten deutsche und polnische Denkmalpfleger den Park heute. Für die UNESCO Anlass, ihn 2004 in das Welterbe der Menschheit aufzunehmen. Ihr Urteil: „Der Muskauer Park/ Park Mużakowski ist ein außergewöhnliches Beispiel für einen europäischen Landschaftspark und eine künstlerische Ideallandschaft. Der Park steht darüber hinaus für einen neuen Ansatz der Landschaftsgestaltung im städtischen Raum.“  


Schlosswiese und Neues Schloss
Foto: Stiftung „Fürst-Pückler-Park Bad Muskau“/ Astrid Roscher


Bei der Anlage seines Parks Anfang des 19. Jahrhunderts ließ sich Hermann Fürst von Pückler-Muskau von englischen Gärten des Regency inspirieren. Er entwickelte eine eigene Formensprache, in der die Szenerien seines Parks natürlich erscheinen, obwohl ihre Anlage und Wirkung genauestens kalkuliert worden sind. Diese Gestaltung wirkte vorbildhaft für Anlagen in Europa und Amerika. Pückler selbst arbeitete danach am königlichen Garten in Babelsberg, erhielt Aufträge für Neuhardenberg, Weimar, Paris und legte schließlich den familiären Park in Branitz an, seinen Alterssitz.  


Auffahrt zum Neuen Schloss von Norden
Foto: Stiftung „Fürst-Pückler-Park Bad Muskau“/ Dietmar Damzog


Mit welchen innovativen Ideen und Mitteln der grüne Fürst seine Landschaft zum Gartenkunstwerk formte, vermitteln geführte Spaziergänge im Park aber auch aufwändige Animationen, Bildtafeln und Folianten in der Ausstellung „Pückler! Pückler? Einfach nicht zu fassen!“ im Neuen Schloss Bad Muskau. Der Besucher findet Pücklers Arbeitszimmer so vor, als würde der Fürst nur kurz eine Runde im Park drehen. Und in der Callenbergschen Bibliothek erstrahlt die Stuckdecke aus dem 17. Jahrhundert in neuem Glanz. Nur eine gewitzte Freiheit nahmen sich die Restauratoren heraus, sie arbeiteten das Relief einer Maus in die historische Decke ein.

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Informationen: www.muskauer-park.de

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Hinweise zur Bildnutzung Die vorstehenden Fotos stehen zur freien Verwendung im Sinne des Presserechts für die Berichterstattung über den Muskauer Park und die dazugehörigen touristischen Einrichtungen sowie Terminankündigungen. Touristische Partner dürfen das Material ebenso im o.g. Sinne nutzen. Weitere Nutzung kann direkt mit der Stiftung „Fürst-Pückler-Park Bad Muskau“ abgesprochen werden. Es ist keine Weitergabe an Dritte und weitergehende kommerzielle Nutzung erlaubt.
 
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Detailseite: Pückler? Einfach nicht zu fassen!


Weltkulturerbe in Bamberg

Bambergs Gärtnerdynastien: Die Niedermaiers


BAMBERG Tourismus & Kongress Service
Foto: Gärtnerei Niedermaier

Haben sie’s gewusst? Ohne die Gärtnerstadt mit ihrem spätmittelalterlichen Charakter wäre Bamberg kein Weltkulturerbe geworden! Tatsächlich wissen viele nicht, dass Bamberg gar nicht wegen seines beindruckenden Kaiserdomes oder wegen des berühmten Alten Rathauses Weltkulturerbe wurde! Maßgeblich entscheidend war seinerzeit vor fast 25 Jahren nämlich die Gärtnerstadt. Und dort lebt und arbeitet seit elf Generationen auch Familie Niedermaier - eine alteingesessene Bamberger Gärtner-Dynastie, die im Herzen dieses Gebietes in der Mittelstraße sitzt. Neben der Gärtnerei seines Vaters Michael, der im Nebenerwerb Gemüseanbau betrieben hatte, hat nun seit 2010 Sebastian Niedermaier eine Gärtnerei übernommen und nach und nach auf Bioland-Anbau umgestellt. Die Idee war es, dem Kunden direkt in der Gärtnerei ganz frisches Biogemüse anbieten zu können und ihm die verlässliche Gewissheit über Herkunft und Qualität des frischen Produktes zu geben. Da die Gärtnerei ein Teil des UNESCO Weltkulturerbes Bamberg ist und mitten in der Stadt liegt, war es natürlich naheliegend, das Gemüse direkt über einen Hofladen zu verkaufen. Die Gärtnerei wird mit der Unterstützung der gesamten Familie betreiben, so übernimmt z. B. Mutter Marlies den Hofverkauf, wo das täglich frisch geerntete Biolandgemüse an den Kunden gerät. Neben seinem Hofverkauf, der viele Stammkunden aus der Stadt zählt, beliefert Sebastian auch Bio-Märkte. Inzwischen zählt auch die Spitzengastronomie zu seinen Kunden, darunter z. B. Starkoch Alexander Hermann. In seiner Ausbildungszeit ist Sebastian weit herumgekommen: So hat er etwa auf Teneriffa biologisches Gemüse angebaut oder in der Schweiz gearbeitet und dort Flächen bewirtschaftet, die so groß sind wie die aller Bamberger Gärtnerbetriebe zusammen. Und er war sechs Monate in den USA, wo die meisten Obst- und Gemüsesorten genetisch verändert sind. Oft werde ganz gezielt eine bestimmte Hybrid-Sorte "herausgezüchtet". Und genau das will Sebastian Niedermaier nicht!  "Der Kunde soll wissen, was er kauft", erklärt Sebastian.  

"Dass sein Gemüse hier produziert ist und eine gute Qualität hat." Unter anderem Kopfsalat, Tomaten, Rettich, Wirsing und das "Bamberger Hörnla" zählen zum Gemüseangebot, das insgesamt rund 60 Sorten umfasst. Der absolute Clou dabei: Sebastian bietet obendrein noch alte Lokalsorten an Gemüse an, die so exklusiv sind, dass sie sich nur noch im  Familienbesitz der Niedermaiers befinden! So findet man in seiner Hofgärtnerei die familieneigenen Sorten Bamberger Spitzwirsing, Bamberger Knoblauch und Bamberger Rettich. Und natürlich lässt es sich Sebastian auch nicht nehmen, die uralte Bamberger Tradition des Süßholzanbaus weiterzuführen…. Die Vermehrung und Samenzucht übernehmen Niedermaiers jedes Jahr aufs Neue selbst, wodurch sie die einzigartige Sortenvielfalt und den einmaligen Geschmack ihrer eigenen Bamberger Sorten erhalten. Für den traditionsbewussten Bamberger  mehr oder weniger selbstverständlich, rüttelt dies natürlich ausgewiesenen Gourmets – und eben auch Spitzenköche – wach, da solch ein rares Angebot nun einmal absolut den angesagten Küchentrends voll entspricht!


BAMBERG Tourismus & Kongress Service
Foto: Gärtnerei Niedermaier

Kontakt: Gärtnerei Sebastian Niedermaier,  Mittelstraße 42, 96052 Bamberg, Tel. 0951/12060916, mobil 0176 70701545, www.sebastian-niedermaier.de  

Hintergrundinfos zur Bamberger Gärtnerstadt

Der historische Stadtbereich Bambergs bildet mit 444 Hektar eines der größten geschützten Stadtdenkmäler. Davon beinhaltet die als UNESCO-Weltkulturerbe deklarierte „Altstadt von Bamberg“ 142 Hektar. Innerhalb dieses Ensembles sind über 1.300 Gebäude als Einzelbaudenkmäler geschützt. Das Welterbe an sich umfasst Teile der drei Siedlungszentren Bergstadt, Inselstadt und Gärtnerstadt, die jeweils im Hinblick auf Bebauungsart, Nutzung und Charakteristik sehr unterschiedlich sind. Ende 2016 wurde der „Innerstädtische Erwerbsgartenbau in Bamberg“ in das „Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes“ aufgenommen. Die „Bamberger Gärtnerei“ steht als Sammelbegriff für die Gärtnerstadt, die ja Teil des Weltkulturgutes ist und umfasst dabei die dort lebenden und arbeitenden Menschen, die kulturellen Traditionen der Gärtner sowie deren Bau- und Wohnformen und auch deren Bräuche samt ihrer religiösen Dimension, spezifischen Kleidung und Sprache. All diese Charakteristika sind bedeutend für die Stadtgeschichte und das urbane Gefüge Bambergs. Das Faszinierende an der Bamberger Gärtnerei ist, dass sich dieses Immaterielle Kulturerbe auch als Ortsunkundiger jederzeit auf verschiedenerlei Weise erleben und begreifen lässt, denn das ganze Jahr über ist dort immer etwas geboten, was einlädt, diesen speziellen Bereich des Weltkulturerbes zu erkunden. So ist etwa ein Besuch im Gärtner- & Häckermuseum eine spannende Erfahrung und diverse Kultur- & Theaterevents, die im Viertel und sogar in Gärtnereien stattfinden, sind absolute Highlights. Ebenso wie die Illuminationskunst, die alljährlich im Herbst zur Aktion „Lichthöfe“ stattfindet und viele Besucher in ihren Bann zieht. Tolle Einblicke und profunde Infos bekommt man auch, wenn man den ausgeschilderten Gärtnerstadt-Rundweg entspannt begeht. Und per se hat natürlich ein Besuch im Hofverkauf der Gärtnereien weit mehr zu bieten, als ein außergewöhnliches Einkaufserlebnis! Zusätzlich locken in das Viertel auch noch diverse kleine Feste, die mit besonderen Kulinarikgenüssen aufwarten, wie etwa das Zwiebeltreterfest oder der Tag der Offenen Gärtnereien.  

Erlebnis-Tipp für Besucher:
Gehen Sie doch mit bei der neuen öffentlichen Stadttour „Erlebnis Gärtnerstadt“. Von Mai bis Oktober geht‘s jeden Freitag mit erfahrenen Gästeführern in diesen urtypischen Stadtteil von Bamberg. Sie gewinnen spannende Einblicke, genießen einen herrlichen Ausblick vom „schiefen Turm und dann geht’s schließlich noch zu Gärtnermeister Sebastian Niedermaier, der nicht nur viel Interessantes und Unterhaltsames, sondern auch etwas zum „Schnabulieren“ hat!

Informationen und Tickets hat der BAMBERG Tourismus & Kongress Service, Geyerswörthstr. 5, 96047 Bamberg, Tel. 0951/2976200, Fax  0951/2976222, Email: info@bamberg.info, www.bamberg.info

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Detailseite: Bambergs Gärtnerdynastien: Die Niedermaiers


Zeche Zollverein

Industriegeschichte auf dem Welterbe Zollverein erleben

  
© Jochen Tack/Stiftung Zollverein

Die Welt der Bergleute und Koker entdecken: Der Denkmalpfad ZOLLVEREIN® bietet über 30 verschiedene Führungen durch die Anlagen der Zeche und Kokerei Zollverein an.
Bei der „Steigerführung mit Püttgeschichten“ geht es freitags um 19.00 Uhr mit einem echten Kumpel auf Spätschicht.

 
© Jochen Tack/Stiftung Zollverein

Neben unterhaltsamen Anekdoten erhalten die Teilnehmer persönliche Einblicke in das Arbeitsleben auf der einst größten Zeche der Welt. Infos: www.denkmalpfad-zollverein.de.

Detailseite: Industriegeschichte auf dem Welterbe Zollverein erleben


Das Wattenmeer

Zugvogeltage und Westküsten-Vogelkiek


Vogelbeobachtung/Stock/LKN.SH ·

Riesige Vogelschwärme gehören zu den eindrucksvollsten Naturereignissen im Weltnaturerbe Wattenmeer. Im Jahresverlauf nutzen zwischen zehn und zwölf Millionen gefiederte Gäste den nahrungsreichen Küstenlebensraum von den Niederlanden bis Dänemark, um sich hier Fettreserven für den entbehrungsreichen Zug zwischen Brut- und Überwinterungsgebieten anzufressen.  

Vom 14. bis 22. Oktober 2017 gibt es bei den 9. Zugvogeltagen im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer wieder viele Möglichkeiten, Zugvögel zu beobachten und bei Vorträgen, Kunst, Spiel und Spaß Hintergründe zum Ostatlantischen Zugweg zu erfahren. Das Programm und weitere Infos findet man auf www.zugvogeltage.de.  


Zugvogelklassiker Spiekeroog, Foto: Swaantje Fock

Im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer ist dem Vogelzug immer eine ganze Veranstaltungsreihe gewidmet: Vom 30. September bis zum 8. Oktober 2017 heißt es wieder „auf zum Westküsten-Vogelkiek“! An insgesamt 30 Terminen bietet die von der Nationalparkverwaltung und Naturschutzverbänden gemeinsam organisierte Reihe einmalige Einblicke in die Vogelwelt des Wattenmeeres. Ob Einsteiger, Familien oder Profis im Bereich Vogelbeobachtung, ob fachlich begleiteter Ganztagesausflug oder Spiel und Spaß – für jede und jeden ist etwas dabei. Das Programm reicht vom vogelkundlichen Halligtörn über einen Aktionstag der Seehundstation Friedrichskoog bis zu Führungen zu den „Flying Five“, den fünf im Nationalpark am häufigsten anzutreffenden Rastvogelarten also. Für Kinder gibt es kreative Angebote wie Basteln und Filzen. Weitere Informationen und das Gesamtprogramm sind auf der Website www.westkuesten-vogelkiek.de einzusehen.    


Vogelzug, Stock/LKN.SH

Auch Kinder beobachten bei den Zugvogeltagen im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer mit großem Eifer Zugvögel, für Hilfestellung und das richtige Gerät sorgen die Fachleute.

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Zugvogeltage im Niedersaechsischen Wattenmeer.doc / DOC ( 2.158,5 KB )

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Detailseite: Zugvogeltage und Westküsten-Vogelkiek


Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen

Pfahlbaumuseum Unteruhldingen ist Ausflugsziel für die Herbstferien


Foto: Rekonstruktion bronzezeitlicher Pfahlbauten im Freilichtmuseum in Unteruhldingen, © Pfahlbaumuseum/A. Mende

Knapp zwei Dutzend auf Pfählen stehende Häuser vermitteln den Besuchern im Pfahlbaumuseum Unteruhldingen einen guten Eindruck über das raue Leben unserer Vorfahren in der Stein- und Frühzeit. Auch auf dem Freigelände des Federseemuseums in Bad Buchau sind ähnliche Hütten aufgebaut, die allerdings nicht im Wasser, sondern im Moorboden gründen.  

Prähistorische Pfahlbauten gehören zu den wichtigsten archäologischen Quellen der frühen Menschheitsgeschichte zwischen 5.000 und 500 vor Christus. Die Fundstätten liegen unter Luftabschluss im Flachwasserbereich der Alpenrandseen, an Flussufern oder in Moorgebieten. Der außerordentliche Fundreichtum der Pfahlbauten und die hervorragenden Erhaltungsbedingungen für organische Materialien wie Holz, Textilien und Pflanzenreste ermöglichen faszinierende Einblicke in die Welt der frühen Bauern Europas.   

In Deutschland stehen 18 Fundstellen unter dem Schutz der UNESCO – davon liegen drei in Bayern und 15 in Baden-Württemberg. Sie befinden sich in der Flachwasserzone des Bodensees, des Starnberger Sees, aber auch in den Verlandungsgebieten des Federsees, in Kleinseen und Mooren Oberschwabens und in Flusstälern.  

Das Pfahlbaumuseum Unteruhldingen bietet spannende Angebote für Familien und Kinder. Bei Führungen erfahren die Besucher, wie die früheste Epoche der Menschheitsgeschichte „tickte“. Der Besuch ist immer mit einer Führung verbunden. Sie startet im ARCHAEORAMA, das in ca. 12 Minuten zeigt, wie es auf dem Grund des Bodensees aussieht und wie Taucher dort in den originalen Pfahlbauten arbeiten. 

Die anschließende Führung geht durch ausgewählte Häuser in den rekonstruierten Pfahlbaudörfern der Jungsteinzeit und der Bronzezeit.  

Das Pfahlbaumuseum ist täglich durchgehend von 9 bis 18.30 Uhr geöffnet. Mehr Infos unter www.pfahlbauten.de Kontakt: Pfahlbaumuseum Unteruhldingen, Strandpromenade 6, 88690 Uhldingen-Mühlhofen, Tel. 07556/928 900, mail@pfahlbauten.de.  

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Regensburg

Großer Erfolg für die Regensburg Tourismus GmbH beim Deutschen Excellence-Preis 2017


Bildunterschrift: Das Qualitätsmanagement-Team der RTG (v.r): Geschäftsführerin Sabine Thiele, Nicole Riepl, Wiebke Spitzner, Leitung Marketing Erwin Maurer, Leiter des Veranstaltungsmanagements Klaus Blobner und Leiterin der Tourist-Information Sabine Teisinger mit den Verantwortlichen der Initiative Ludwig Erhard Preis.

Die Initiative Ludwig-Erhard-Preis (ILEP) prämiert jährlich mit dem ‘‘Ludwig-Erhard-Preis‘‘ ganzheitliche Managementleistungen, die auf den Grundgedanken der Excellence wie z.B. Kunden- und Mitarbeiterorientierung, Prozessoptimierung und Innovation aufbauen und die nachhaltige Entwicklung von Unternehmen im Wettbewerb fördern.

Regensburg. Nur wer seine Organisation und sein Handeln kontinuierlich auf den Prüfstand stellt und verbessert, kann im Wettbewerb erfolgreich bestehen. Dies ist für die Regensburg Tourismus GmbH (RTG) ein seit vielen Jahren gelebter Grundsatz – nicht nur in der Theorie, sondern vor allem in der Praxis. Die renommierte Auszeichnung „Ludwig-Erhard-Preis“ (LEP) geht an Bewerber, die sich durch nachhaltige Spitzenleistungen und Wettbewerbsfähigkeit auszeichnen und dieses in einem Assessment zeigen konnten. Der LEP ist der Deutsche Excellence Preis und steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Wirtschaft und Energie. Prämierte Bewerber des Ludwig-Erhard-Preises zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Grundgedanken der Excellence in herausragender Weise umgesetzt haben. Dazu vergibt die „Initiative Ludwig-Erhard-Preis“ in vier Größenklassen drei Stufen der Ehrung. Zuletzt gewann das BMW-Werk Regensburg in 2013 die Auszeichnung beim LEP.  

Fortwährendes Streben nach Verbesserung In diesem Jahr hat sich die Regensburg Tourismus GmbH zum dritten Mal für den LEP beworben und hat es diesmal in die Runde der Finalisten geschafft, was mit einem dritten Platz gleichzusetzen ist. Die RTG ist derzeit die einzige Tourismusorganisation der öffentlichen Hand, die mit diesem renommierten Qualitätspreis ausgezeichnet wurde. Die Regensburger Tourismusakteure konnten die Jury mit ihrer Bewerbung und beim Vor-Ort-Besuch überzeugen. Anfang der Woche nahm das Unternehmen die Auszeichnung als Finalist in der Kategorie „Kleine Unternehmen“ im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in Berlin entgegen. „Wir freuen uns außerordentlich über diese Anerkennung. Sie zeigt, dass auch ein Unternehmen der öffentlichen Hand das Einmaleins des umfassenden Qualitätsmanagements beherrscht. Ich bin sehr stolz auf unser Team. Gleichzeitig ist es für uns ein großer Ansporn, neben namhaften Unternehmen wie der BMW Group, Robert Bosch oder dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt für vorbildhafte Managementleistungen zu stehen“, unterstreicht Sabine Thiele, Geschäftsführerin der Regensburg Tourismus GmbH.  

In der Laudatio wurde aus dem Bericht der Assessoren zitiert und die Ausrichtung auf den durchgängig gelebten Servicegedanken hervorgehoben. Gemeinsam entwickelte Standards zu Umweltschutz, Fairness und Regionalität zeugen von einem gelebten Nachhaltigkeitsgedanken. Zudem wurde der Stil der Führungskräfte gelobt, der den Mitarbeitern viel Raum für Eigenverantwortlichkeit lässt. „Sie schaffen eine Kultur der „inneren Unruhe“ auf der Suche nach ständiger Verbesserung.“  

Das EFQM-Modell für Excellence wird seit 2005 in der RTG umgesetzt. Es bildet den Orientierungsrahmen für einen systematischen Verbesserungs- und Veränderungsprozess mit dem Ziel, exzellente Leistungen und Qualität im ganzen Unternehmen zu erreichen. Durch regelmäßige Prüfung der Unternehmensprozesse werden Potenziale erkannt und Verbesserungsvorschläge entwickelt.  

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Detailseite: Großer Erfolg für die Regensburg Tourismus GmbH beim Deutschen Excellence-Preis 2017


Klosterinsel Reichenau

Mit dem Fahrrad das Welterbe am Bodensee erkunden


Insel Reichenau, Luftbild
Foto: Achim Mende

Wer die idyllischen Winkel, Naturschönheiten und Baudenkmale auf der Insel Reichenau erkunden will, der setzt sich am besten aufs Fahrrad und nutzt das dichte Wegenetz. Schon der Weg auf die größte Insel des Bodensees ist ein Erlebnis für sich. Über einen Damm mit einer wunderschönen Pappelallee gelangt man auf die Insel Reichenau mit ihren drei berühmten romanischen Kirchen: Münster St. Maria und Markus mit Schatzkammer, St. Georg mit ottonischen Wandmalereien und St. Peter und Paul.


Insel Reichenau, St. Peter u. Paul
Foto: Achim Mende

Einen herrlichen Blick auf Untersee und Rhein hat man von der Hochwart, dem höchsten Punkt der Insel. Hier liegt dem Betrachter die ganze Insel zu Füßen: die Kirchen, die Gemüsefelder, die in der Sonne gleißenden Gewächshäuser und die Weinberge. Neben den Angeboten zur Entspannung gibt es ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm. Das kleine Inselreich mit all seinen Eigenheiten muss man erleben, erwandern und genau beobachten. Erst so lernt man die „Au“, wie die Einheimischen sagen, richtig kennen.  

Reichenau Text_lang 2.doc / DOC ( 67,0 KB )
Reichenau Text_kurz.doc / DOC ( 721,0 KB )
Reichenau Text_lang.doc / DOC ( 728,5 KB )
Reichenau Text_mittel.doc / DOC ( 728,5 KB )
Reichenau Text _Stichwort.doc / DOC ( 582,0 KB )

Information: Tourist-Information Reichenau, www.reichenau-tourismus.de 

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Detailseite: Mit dem Fahrrad das Welterbe am Bodensee erkunden


Trier

„Tödliche Intrige“ in den Kaiserthermen


Foto: Sabrina Otten

Brutal ließ Kaiser Konstantin der Große einst seine Ehefrau ermorden. Sein unfreiwilliger Mitwisser, Baumeister Nubius, muss nun um sein Leben fürchten... In der neuesten Erlebnisführung zieht erneut ein echter Schauspieler in einem eigens für die UNESCO-Welterbestätte der Kaiserthermen geschriebenen Stück die Zuschauer in seinen Bann. Hautnah erleben sie das Intrigenspiel am Kaiserhof und erfahren manches Geheimnis über Konstantins Badeanlage.

Erlebnisfuehrung Kaiserthermen.docx / DOCX ( 63,8 KB )

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Detailseite: „Tödliche Intrige“ in den Kaiserthermen


Limes

Deutscher Limes-Radweg vom Rhein zur Donau


Foto: Freundeskreis Römerturm Idstein e.V. 

Rauf auf den Sattel und hinein ins römische Geschichtsvergnügen –mit dem Drahtesel auf den Spuren der Römer entlang des UNESCO-Weltkulturerbes, des obergermanisch-rätischen Limes, des einstigen Befestigungswalls der Römer zur Abgrenzung ihres Reiches. Mit seinen 800 Kilometern hat sich der Limes-Radweg zu einem Radweg von beachtlicher Länge gemausert. Wie schon die Deutsche Limes-Straße folgt auch der Radweg dem obergermanisch-rätischen Limes und verbindet zahlreiche Sehenswürdigkeiten aus der Römerzeit. Geschichtsbegeisterte Radler können sich auf rekonstruierte Limeswachttürme, konservierte und teilweise rekonstruierte Kastelle, Schutzbauten über Ruinen römischer Badeanlagen, Befestigungsanlagen mit Wall, Graben und Palisaden und natürlich auch auf beeindruckende Museen freuen.  

Daneben bietet der Deutsche Limes-Radweg auch landschaftlich viel Abwechslung. Beginnend am Rhein führt er beispielsweise durch das Lahntal, das Nassauer Land nach Hessen durch den Naturpark Hochtaunus, die Wetterau und das Maintal. Bis Miltenberg geht er dann entlang des Mains und durchquert die Landesgrenzen nach Baden-Württemberg und führt durch den Odenwald, den Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald, die Schwäbische Alb, das neue Fränkische Seenland, den Naturpark Altmühltal bis hin zur Donau. Er durchquert dabei viele ländliche Gegenden und gemütliche Dörfer, aber auch einige attraktive Städte mit großem Freizeitangebot für die eine oder andere Radelpause. Da nun die Römer jedoch beim Bau des Limes noch nicht an die heutigen Radler gedacht haben, ist auch mit einigen hügeligen Abschnitten zu rechnen. Also auch etwas für den, der die sportliche Herausforderung sucht.  

Zur Orientierung wurde die Strecke mit dem Schriftzug „Deutscher Limes-Radweg“ und zugehörigem Symbol ausgeschildert.   Informations- und Kartenmaterial zum Limes-Radweg sind bei der Geschäftsstelle in Aalen erhältlich. Darüber hinaus steht der GPS-Track auf der Homepage des Vereins (www.limesstrasse.de) zum Download zur Verfügung.  

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Detailseite: Deutscher Limes-Radweg vom Rhein zur Donau


Grube Messel

Faszination, Bedrohung und Rettung der Fossilien


Führung in der Grube Messel
(c) Welterbe Grube Messel

Das UNESCO Welterbe Grube Messel präsentiert vom 11. April bis zum 30. November 2017 die Sonderausstellung „Geschichte, Bedrohung und Faszination der Fossilien“. Gemälde spiegeln den Facettenreichtum des Welterbes und seiner Schätze wider: Von der Entstehung des Sees, der Einbettung zahlreicher Lebewesen im Schlamm sowie deren gute Erhaltung über Millionen Jahre im Ölschiefer.  

Professor Dr. Friedemann Kaiser setzt gegenständliche Motive und zugleich abstrahierende und symbolische Darstellungen in und um die Grube Messel in Szene. Neben der drohenden Gefährdung durch eine geplante Mülldeponie, den zahlreichen Protesten für den Erhalt der Grube und die darauffolgende Rettung stehen die Grabungen und die Fossilien im Mittelpunkt. 

Die Fossillagerstätte Grube Messel wurde 1995 als erstes deutsches Naturdenkmal in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen und gilt als einzigartig weltweit in dieser Form. Die 42 Ölgemälde sind täglich von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr im Besucherzentrum der Grube Messel zu sehen.  


Urpferd
(c) Professor Dr. Friedemann Kaiser

Dr. Friedemann Kaiser, 1943 im Schwäbischen Remstal geboren, ist Diplom-Physiker und Professor für Theoretische Physik an der Technischen Universität Darmstadt. Seit 1986 ist er aktiv im Vereinsvorstand des Fossilienmuseums Messel, sowie Mitglied des Vereins für die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung. Seit 1996 ist er ehrenamtlicher Grabungsleiter mit inzwischen zirka 350 Grabungsteilnahmen. Prof. Dr. Friedemann Kaiser tritt bis heute aktiv für den Erhalt und den Zugang zur Grube ein.  

Weitere Informationen zu attraktiven Angeboten und Hinweise zur Anfahrt erhalten sie unter: www.grube-messel.de 

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Detailseite: Faszination, Bedrohung und Rettung der Fossilien


Oberes Mittelrheintal

Welterbe-Gästeführer zeigen ihre Lieblingsplätze im Oberen Mittelrheintal


Copyright Wolfgang Blum

Alpinsteig für Einsteiger, Mondlicht über Burg Maus, Vater Rheins Bettkantenkräuter – dies sind nur drei Beispiele für fast 100 Führungen, die Welterbe-Gästeführer in diesem Jahr im Oberen Mittelrhein anbieten. Das Programm unter dem Thema „Dem Erbe auf der Spur“ vereint Wanderungen und Weinproben, Besichtigungen und Busfahrten, Klettersteige und Kinderführungen.

Bis Anfang November findet an jedem Sonntag sowie an vielen anderen Tagen zwischen Rheinkilometer 526 (Rüdesheim) und 593 (Koblenz) mindestens eine, manchmal sogar mehrere begleitete Ausflüge statt. Die Touren führen zu den spektakulärsten Aussichtspunkten und schönsten Plätzen im Unesco-Welterbe Oberes Mittelrheintal. Dabei geben die ausgebildeten Natur- und Landschaftsführer unterwegs Informationen zu Kultur und Geschichte der Landschaft, weihen Wanderer in den Weinbau ein und erzählen Sagen sowie Legenden aus dem Tal. Erstmals sind auch Angebote der Tourist-Infos aufgeführt. Die Führungen haben verschiedenen Charakter und stellen unterschiedliche Anforderungen. Diese reichen von gemütlichen Spaziergängen bis zu ausgedehnten Wanderungen. Es gibt auch Touren, die hohe Ansprüche an Kondition und Konstitution stellen, zum Beispiel auf den drei Klettersteigen im Welterbetal oder auf der Königsetappe des Rheinsteigs von Kaub nach St. Goarshausen. Die Mehrzahl der Touren dauern zwischen zwei und vier Stunden.

Die Teilnahmegebühr beträgt einheitlich 5 Euro pro Person, Kinder bis 14 Jahre sind frei. Zusatzleistungen für Getränke oder Fahrtkosten werden gesondert berechnet. Eine Gratisbroschüre mit Angaben zu allen Touren liegt in den Tourist-Infos und Bürgerbüros der Städte und Verbandsgemeinden im Welterbetal aus. Die Touren können unter  http://gaestefuehrer.welterbe-mittelrhein.de abgerufen werden.

Unterwegs im Welterbe.docx / DOCX ( 14,7 KB )
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Detailseite: Welterbe-Gästeführer zeigen ihre Lieblingsplätze im Oberen Mittelrheintal


Zeche Zollverein

Die „schönste Zeche der Welt“


Luftbild Zeche Zollverein
©JochenTack

Hunderte von Bergwerken förderten Kohle im Ruhrgebiet, doch nur eines gehört seit 2001 zum UNESCO-Welterbe. Und das aus gutem Grund: Die Zeche Zollverein ist ein Meisterwerk der Bergbauarchitektur, geschaffen von den Visionären Fritz Schupp und Martin Kremmer. Bis heute besticht die symmetrische Anordnung der Gebäude: Die bis ins Detail gestalteten Anlagen sind ein komplett erhaltenes Gesamtkunstwerk. Bis 1986 wurden auf der Zeche insgesamt 240 Millionen Tonnen Kohle abgebaut, über und unter Tage waren bis zu 8.000 Bergleute rund um die Uhr beschäftigt. Heute ist das Industriedenkmal ein lebendiger Kulturstandort mit Museen für Industriegeschichte und Design, zahlreichen Freizeitangeboten und Veranstaltungen. Das berühmte Doppelbock-Fördergerüst repräsentiert eindrucksvoll den Wandel einer ganzen Region. Rund 1,5 Millionen Gäste aus aller Welt besuchen mittlerweile jährlich das Gelände, um die außergewöhnliche Industriearchitektur zu erleben, an Führungen teilzunehmen, Ausstellungen zu besuchen, Feste zu feiern oder im Zollverein Park zu entspannen.  

Denkmalpfad ZOLLVEREIN®: Lebendige Geschichte und bewegende Gegenwart Im Denkmalpfad ZOLLVEREIN® wird Industriegeschichte wieder lebendig. Bei Führungen durch die original erhaltenen Übertageanlagen erleben Besucher, was es bedeutete, auf der einst leistungsstärksten Zeche der Welt und der größten Kokerei Europas zu arbeiten. Die Teilnehmer folgen dem „Weg der Kohle“ über Tage und erhalten dabei spannende Einblicke in die Arbeit sowie das Leben der Bergleute und Koker. Außerdem erklärt der Gästeführer anschaulich Details zur Architektur, Industrienatur und zum Wandel des Welterbes Zollverein in einen modernen Kulturstandort. Wer bequem und schnell das ganze Welterbe-Gelände erkunden möchte, der bucht einfach den EBus!  

Ruhr Museum: Das Regionalmuseum des Ruhrgebiets Faszination Metropole Ruhr: Mit über 6.000 Exponaten präsentiert das Ruhr Museum in der ehemaligen Kohlenwäsche die spannende Natur- und Kulturgeschichte der Ruhrregion. Auf drei spektakulären Ebenen zeigt die Dauerausstellung die Gegenwart der Metropole Ruhr, das vorindustrielle Gedächtnis sowie die dramatische Geschichte der Industrialisierung und des Strukturwandels im Ruhrgebiet. Ab April 2017 nimmt die Sonderausstellung „Der geteilte Himmel. Reformation und religiöse Vielfalt“ das Reformationsjubiläum zum Anlass, um mit bedeutenden kulturhistorischen Exponaten das Verhältnis sowie das Zusammenleben der unterschiedlichen Religionen und Konfessionen an Rhein und Ruhr zu präsentieren.  


©JochenTack

Kunst, Kultur, Freizeit, Gastronomie: Highlights erleben Die Magie des Wandels: Wo einst Maschinenlärm den Takt schlug, geben heute Kunst und Kultur den Ton an. Wenn während der „ExtraSchicht“, der Nacht der Industriekultur, alljährlich das ganze Ruhrgebiet erstrahlt und Hunderttausende die Nacht zum Tag machen, ist das Welterbe Zollverein stets mittendrin mit Musik, Tanz, Theater, Führungen und Lichtinstallationen. Zweimal im Jahr setzt die Kunstmesse contemporary art ruhr (C.A.R.) neue Impulse in der Kunstlandschaft und das internationale Kulturfestival Ruhrtriennale bringt jährlich im Sommer spektakuläre Kulturerlebnisse sowie inspirierende Uraufführungen auf das Welterbe. Bei einer Führung im Red Dot Design Museum erleben Besucher ausgezeichnetes Design und visionäre Ideen.  


©JochenTack

RUHR.VISITORCENTER Essen und Portal der Industriekultur Erste Anlaufstelle für alle Besucher des Welterbes Zollverein und Startpunkt vieler Führungen ist das RUHR.VISITORCENTER Essen in der ehemaligen Kohlenwäsche. Neben Eintrittskarten und Führungstickets erhalten Besucher in dem zentralen Besucherzentrum umfangreiche Informationen zum Welterbe sowie zum gesamten Ruhrgebiet. Das „Portal der Industriekultur“ präsentiert das industriekulturelle Panorama des Ruhrgebiets und Nordrhein-Westfalens. Multimediale Inszenierungen und innovative Informationsstationen zeigen 18 Ankerpunkte der Route der Industriekultur: ehemalige Standorte der Schwerindustrie, die heute unter anderem als Museen, Veranstaltungshallen oder Gewerbe- und Büroimmobilien genutzt werden. Der Panaromafilm RUHR 360° bietet eine bewegende Einführung in das Ruhrgebiet. Eine Aussichtsplattform auf dem Dach der Kohlenwäsche gewährt Blicke in alle Himmelsrichtungen.  

Besondere saisonale Angebote sind das Werksschwimmbad in den NRW-Sommerferien und die ZOLLVEREIN® Eisbahn (9. Dezember 2017 bis 7. Januar 2018). Weitere Informationen: www.zollverein.de/tourismus

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Detailseite: Die „schönste Zeche der Welt“


Regensburg

„Regensburger trifft Gast“ – Begegnungen auf Reisen


Regensburg
©RTG, Foto: Sven Müller

Die einen nennen die erste bayerische Hauptstadt „besterhaltene mittelalterliche Stadt“, die anderen „mittelalterliches Wunder Deutschlands“. Beide haben Recht. Nicht nur die Bauweise hüllt die Besucher in italienisches Flair, auch die Lebensweise, der die Regensburger im Sommer frönen, lässt an das Leben unter südlicher Sonne denken: Sie nehmen jeden Anlass wahr, große Straßenfeste zu feiern, sei es Jazz, Kunst, ein Jubiläum oder Brauchtum. Und dass Regensburg die Stadt mit überdurchschnittlicher Vielfalt an kulinarischen Besonderheiten Deutschlands ist, lässt sich auf Schritt und Tritt in den Straßencafés, Kneipen, Restaurants und den vielen schattigen Biergärten leicht feststellen und genießen.  


©RTG

Der beste Weg dem Herzen und dem Wesen Regensburgs näher zu kommen, führt über eine Stadtführung: Altes Gemäuer und historische Ereignisse, bewegte Geschichte und amüsante Geschichten, versteckte Hinterhöfe und abgelegene, schmale Gassen, all das wird den Besuchern in einem kurzweiligen, gut eineinhalbstündigen Rundgang vermittelt. Das ist der beste Einstieg, der jungen, dynamischen Stadt hinter die Kulissen zu schauen, um sie auf eigene Faust und mit vielen Anregungen versehen, noch intensiver erleben zu können.   Regensburg strotzt nur so vor Einzigartigkeit: Sie gilt als besterhaltene mittelalterliche Großstadt mit der ältesten erhaltenen Steinbrücke Deutschlands, die Porta Praetoria als ältester Hochbau Deutschlands, das Schloss Thurn und Taxis als größtes bewohntes Schloss Europas, der historische Reichssaal als Sitz des immerwährenden Reichstags und erstes deutsches bzw. europäisches Parlament. Die älteste Kirchenmusikhochschule der Welt ist ebenso hier angesiedelt, wie das älteste Caféhaus Deutschlands. Das „document Neupfarrplatz“ stellt die größte Ausgrabung eines mittelalterlichen jüdischen Quartiers dar.  


©RTG

Mit „Regensburger trifft Gast“ hat die Regensburg Tourismus GmbH eine Möglichkeit geschaffen, zu einer neuen Form des Treffens zwischen Besuchern und Bürgern der Stadt beizutragen. Das hilft nicht nur Vorurteile abzubauen, das ist überdies kommunikativ und trägt zu einer deutlichen Profilbildung und Imagestärkung Regensburgs bei. Außerdem: Individualismus ist gefragt! Wissen aus erster Hand und Authentizität tragen zu einem intensiven und emotionalen Urlaubserlebnis bei. Steinmetzzeichen in Regensburg entdecken, die schönsten Rad-Strecken erkunden oder den Regensburger Domspatzen einmal in einer Probe zuhören – mit der steigenden Nachfrage von Gästen nach „Insiderwissen“ trifft das Projekt „Regensburger trifft Gast“ den Zeitgeist.  

Informationen: Regensburg Tourismus GmbH, www.regensburger-trifft-gast.de

PM_Regensburger trifft Gast.pdf / PDF ( 237,1 KB )
Regensburg allgemein 2017.pdf / PDF ( 122,4 KB )
52 Wochen 52 Gruende fuer Regensburg.pdf / PDF ( 138,4 KB )

Detailseite: „Regensburger trifft Gast“ – Begegnungen auf Reisen


Bamberg

„Bamberger Gärtnerei“ ist „Immaterielles Kulturerbe“


©Bambergs Gärtnerstadt/Foto Andreas Hub

Die Stadt Bamberg kann drei einzigartige UNESCO-Güter menschlicher Zivilisation vorweisen, die mit ihrem Herkunftsort eng verbunden sind, nämlich „Weltkulturerbe“, „Weltdokumentenerbe“ und nun auch „Immaterielles Kulturerbe“. Der historische Stadtbereich Bambergs bildet mit knapp 470 Hektar eines der größten geschützten Stadtdenkmäler. Davon beinhaltet die als UNESCO-Weltkulturerbe deklarierte „Altstadt von Bamberg“ 142 Hektar. Innerhalb dieses Ensembles sind über 1.300 Gebäude als Einzelbaudenkmäler geschützt. Das Welterbe an sich umfasst Teile der drei Siedlungszentren Bergstadt, Inselstadt und Gärtnerstadt, die jeweils im Hinblick auf Bebauungsart, Nutzung und Charakteristik sehr unterschiedlich sind. Seit 2003 sind zudem zwei Reichenauer Prachthandschriften aus dem vormaligen Bamberger Domschatz Bestandteil des „UNESCO - Memory of the World“, das 2013 auch die mittelalterliche Handschrift „Lorscher Arzneibuch“ der Staatsbibliothek Bamberg in dieses Register eines Weltdokumentenerbes aufgenommen hat.   Die Aufnahme der „Bamberger Gärtnerei“ in das Bundesverzeichnis des Immateriellen Kulturerbes erfolgte im Dezember 2016. Die „Bamberger Gärtnerei“ steht als Sammelbegriff für die Gärtnerstadt, die ja Teil des Weltkulturgutes ist und umfasst dabei die dort lebenden und arbeitenden Menschen, die kulturellen Traditionen der Gärtner sowie deren Bau- und Wohnformen und auch deren Bräuche samt ihrer religiösen Dimension, spezifischen Kleidung und Sprache. All diese Charakteristika sind bedeutend für die Stadtgeschichte und das urbane Gefüge Bambergs. Wie sehr dieses Gärtnererbe in Bamberg auch heute noch aufrechterhalten und intensiv gelebt wird,  zeigt z. B. der Verein Bamberger Sortengarten – Grünes Erbe Bamberg. Dieser entstand 2013 aus dem Modellprojekt „Urbaner Gartenbau“ und hat es sich zur Aufgabe gemacht, alte Bamberger Gemüsesorten zu bewahren und diese wieder bekannt zu machen. Der Sortengarten, der neben dem Gärtner- und Häckermuseum im Herzen der Gärtnerstadt liegt, wird in ehrenamtlicher Arbeit von den Vereinsmitgliedern gepflegt und betreut. Mittlerweile erfreut sich dieser recht regen Interesses und der Nachfrage nach Sämereien, denn alte Bamberger Lokalsorten liegen nicht nur hierzulande im Trend, gibt es darunter doch bekanntermaßen solch „Gourmet-Prominenz“  wie die Delikatesskartoffel  „Bamberger Hörnla“.  

©Gärtnerstadt Bamberg Weltkulturerbe/Foto Andreas Hub

Das Faszinierende an der Bamberger Gärtnerei ist, dass man dieses Immaterielle Kulturerbe auch als Ortunkundiger jederzeit auf verschiedenerlei Weise erleben und begreifen kann, denn das ganze Jahr hindurch gibt’s in der Gärtnerstadt Angebote für alle Sinne, die dazu einladen, diesen speziellen Bereich des Weltkulturerbes zu erkunden. So ist z. B. ein Besuch im Gärtner- & Häckermuseum eine spannende Erfahrung. Aber auch diverse Kultur- & Theaterevents wie  etwa die Aufführungen des Theaters in der Gärtnerstadt  oder die Illuminationskunst  zur Aktion „Lichthöfe“ ziehen viel Publikum an. Profunde Infos bietet der ausgeschilderte Gärtnerstadt-Rundweg und auch ein Besuch beim Gärtner im Hofverkauf hat mehr zu bieten, als nur ein außergewöhnliches Einkaufserlebnis. Obendrein locken noch diverse Feste, die vor allem mit kulinarischen Genüssen aufwarten wie das Zwiebeltreterfest oder der Tag der Offenen Gärtnereien.   Erlebnis-Tipp für Bamberg-Besucher: Von Mai bis Oktober gibt es jeden Freitag eine Stadtführung in diesen urtypischen Stadtteil von Bamberg. Die Teilnehmer gewinnen spannende Einblicke, genießen einen herrlichen Ausblick vom „schiefen Turm und besuchen den Gärtnermeister, der nicht nur viel Interessantes und Unterhaltsames, sondern auch etwas zum Verkosten anbietet….   Informationen: BAMBERG Tourismus & Kongress Service, www.bamberg.info

PM_Immaterielles Kulturerbe.doc / DOC ( 79,5 KB )
PM UNESCO Weltkulturerbe Bamberg 2017.doc / DOC ( 59,0 KB )

Detailseite: „Bamberger Gärtnerei“ ist „Immaterielles Kulturerbe“


Altstadt Wismar

Authentisches Stadterlebnis in der historischen Altstadt von Wismar


Dämmerung St. Georgen, ©TZWismar, Foto Volster

Authentisches Stadterlebnis bietet die historische Altstadt Wismar bei verschiedenartigen Entdeckungstouren durch die Stadt mit Themen wie Bierbrauerei, Störtebeker, SOKO-Filmstationen oder Hafentage mit Kreuzfahrtbesuchen. Wissenswertes zum Thema UNESCO-Welterbe erfährt man in der Ausstellung des Welt-Erbe-Hauses, welches sich in dem historischem Gebäudeensemble der Lübschen Straße 23 befindet.


Schabbellhaus und Nikolai © Hansestadt Wismar

Glanz und Reichtum der Hanse im 14. Jahrhundert lassen sich kaum anschaulicher verdeutlichen. Der historische Stadtkern von Wismar begeistert mit nahezu unverändert bewahrten mittelalterlichen Grundrissen und weitgehend erhaltener Bausubstanz aus der Zeit der Backsteingotik.


Welt-Erbe-Haus, Tapetenzimmer mit Hörstation, © TZ Wismar, A. Rudolph

Informationen: www.wismar.de/tourismus-welterbe

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Daemmerung St. Georgen_300dpi_copyrightTZWismar__Foto Volster .zip / ZIP ( 4.865,6 KB )

Detailseite: Authentisches Stadterlebnis in der historischen Altstadt von Wismar


WelterbeRegion Anhalt-Dessau-Wittenberg

Eine WelterbeRegion. Eine GästeCard



Einmal zahlen und auf Entdeckungstour durch die einmalige, traditionsreiche und geschichtsträchtige WelterbeRegion Anhalt-Dessau-Wittenberg gehen. 86 Leistungen aus Kunst Kultur, Natur und Freizeit in der WelterbeRegion Anhalt-Dessau-Wittenberg kostenfrei besuchen.

Der Besucher kann mit der WelterbeCard aus 13 Standorten der vier UNESCO-Welterbestätten in der Region, 16 Schlössern und Kirchen, 20 Einrichtungen zum Genießen, Baden oder Wellness auswählen oder 37 weitere Aktivleistungen wie eine Paddeltour auf der Elbe, eine Fahrt mit der Heidebahn oder der Dessau-Wörlitzer Eisenbahn sowie eine Schiffsfahrt auf der Goitzsche nutzen.  

Erhältlich ist die WelterbeCard in vielen Tourist-Informationen und weiteren touristischen Einrichtungen der Region sowie über die Internetseite www.welterbecard.de

Presse_UNESCO_WEC_06.02.2017.doc / DOC ( 754,0 KB )



Welterbecard.doc / DOC ( 754,0 KB )

Detailseite: Eine WelterbeRegion. Eine GästeCard


Hildesheim

"UNESCO Welterbe entdecken" - Pauschalangebot für Hildesheim-Besucher


Goldene Madonna - ©Dommuseum Hildesheim

Für das Jahr 2017 hat Hildesheim Marketing acht neue Arrangements für Individualreisende ausgearbeitet. In den Paketen kombiniert die Marketinggesellschaft ein oder zwei Übernachtungen in Hotels in Hildesheim oder Bad Salzdetfurth mit ergänzenden Freizeitangeboten. So haben die acht Angebote jeweils unterschiedliche Zielgruppen im Blick und beziehen verschiedene Interessen ein wie etwa das UNESCO Welterbe, die Hildesheimer Museen, den Weihnachtsmarkt, Familien oder Veranstaltungen. Die Pauschalen "UNESCO Welterbe entdecken" oder "Museumstage in Hildesheim" bieten sich daher ebenso für einen Kurzbesuch in der Welterbestadt an wie die Arrangements "Events erleben" oder "Auszeit zu zweit in Hildesheim".


Mariendom Hildesheim - ©Dommuseum Hildesheim

Kompakt im DIN-lang-Format zusammengefasst, richtet sich das 16 seitige Faltblatt "Arrangements Hildesheim 2017" an Hildesheim-Besucher, die für sich reisen und gerne einen bereits organisierten Aufenthalt vor Ort in Anspruch nehmen möchten.

Die Arrangements für das Jahr 2017 können ab sofort im Besucherzentrum Welterbe Hildesheim & tourist-information gebucht werden. Dort gibt es auch das 12-seitige Leporello dazu, das außerdem unter www.hildesheim.de/prospekte  heruntergeladen oder kostenlos angefordert werden kann.

Der Mariendom geht baugeschichtlich bis in das 9. Jahrhundert zurück und ist eine der ältesten Bischofskirchen Deutschlands. Die Kirche gilt als Keimzelle der Stadt Hildesheim – noch heute blüht an der Domapsis der legendäre 1000-jährige Rosenstock. Die jüngste Sanierung hat die Optik des Doms deutlich verändert und dabei die romanischen Grundformen wiederhergestellt. Die UNESCO würdigte bei der Aufnahme auf die Welterbeliste vor allem die historischen Ausstattungsstücke der Kirche.
Hierzu gehören die Bronzegüsse Bernwardtür und Christussäule, die von der großartigen Gestaltungskraft Bischof Bernwards zeugen.

Das Dommuseum gehört zum historischen Baukomplex des Hildesheimer Doms. Es beherbergt den zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Domschatz und vermittelt einen faszinierenden Einblick in die Kunst des Mittelalters. Das Museum wurde 2015 wiedereröffnet. In den neugestalteten Ausstellungsräumen werden die herausragenden Exponate in einem beeindruckenden Wechselspiel von mittelalterlichen und zeitgenössischen Kunstwerken präsentiert.

Weitere Infos unter www.dommuseum-hildesheim.de oder www.dom-hildesheim.de

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Schillerpark-Siedlung und Gartenstadt Falkenberg in Berlin

Pflichtbesuch für Architekturstudenten und andere Architekturliebhaber


©Gartenstadt Falkenberg/Foto: Tina Merkau

Das Besondere an den UNESCO-Welterbestätten  Siedlungen der Moderne in Berlin ist, dass diese bewohnt und täglich genutzt werden. Die Siedlungen Gartenstadt Falkenberg (auch Tuschkastensiedlung genannt) und Schillerpark-Siedlung sind noch heute im Besitz der Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG.Als Gartenstadt nach englischem Vorbild angelegt, ist die berühmte Siedlung von Bruno Taut in Treptow auch heute noch eine harmonische Verbindung zwischen großstädtischer und ländlicher Lebensform. 1913/14 wurden die bunten Fassaden der Reihen- und Mehrfamilienhäuser als spektakulär empfunden. So entstand im Volksmund schnell der Name „Tuschkastensiedlung".


©Schillerpark Siedlung/Foto: Tina Merkau

Die Häuser aus rotem Backstein in der Schillerpark-Siedlung mit den klar gegliederten Gartenhöfen erzeugen holländische Impressionen.  Bruno Taut errichtete diesen Teil der Siedlung im Stil des „Neuen Bauens“ 1924/30. Architekt Hans Hoffmann erweiterte die Siedlung1954/59 mit bis heute beeindruckend großen Fensterfronten. Er griff dabei auch die Architektursprache von Taut auf.Die Siedlung wurde im Juli 2008 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Um auch weiterhin für den Erhalt und die Pflege der Welterbesiedlungen Sorge tragen zu können, wurde eigens zu diesem Zweck im Frühjahr 2009 die "Stiftung Weltkulturerbe Gartenstadt Falkenberg und Schillerpark-Siedlung der Berliner Moderne" gegründet.


©Schillerpark Siedlung/Foto: Tina Merkau

Wohnen im Welterbe

Dass die Bewohner und Genossenschaftsmitglieder der „1892“ auch heute noch gern und lange in diesen Wohnungen leben, spricht für die langlebige Architektur.Über das ganze Jahr trifft man in den Siedlungen auf Gruppen von Architekturstudenten, die die Häuser ausgiebig fotografieren und diskutieren. Für andere Architekturliebhaber gibt es eine Vielzahl von qualifizierten Führungen: www.ticket-b.de, www.gerhildkomander.de, www.rent-a-guide.de, www.berlin-4d.de


©Gartenstadt Falkenberg/Foto: Tina Merkau

Welterbe-Besitzerin wird 125 Jahre

Die Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG feiert in2017 ihr 125jähriges Bestehen und lädt ihre Mitglieder am 1. Juli zu einer Jubiläumsfeier in den Zoologischen Garten in Berlin ein. Für die Mitarbeiter, Vertreter und den Aufsichtsrat gibt es einen Empfang. Das Jubiläum ist auch Anlass einen repräsentativen Film über die Entwicklung und den vielfältigen Bestand zu erstellen ebenso wie ein Jubiläumsbuch, das die Genossenschaft unter dem Aspekt, dass „alle Wirklichkeit die Utopie von gestern ist“, beleuchtet.

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Bremen

Willkommen in Bremens „guter Stube“


©Bremer Touristik Zentrale - Rathaus Güldenkammer

1.200 Jahre Tradition und Weltoffenheit prägen Bremen, die Hansestadt an der Weser. Unverwechselbar bleiben das prächtige Rathaus im Stil der Weserrenaissance und die ehrwürdige Figur des Roland auf dem historischen Marktplatz. Sie verkörpern seit 1404 den Bürgerwillen nach Unabhängigkeit. Rathaus und Roland stehen als einzigartiges Welterbe der Menschheit unter dem Schutz der UNESCO.


©Bremer Touristik Zentrale - Roland, Rathaus im Winter

Seine Einzigartigkeit bestätigte das Welterbekomitee: „Das Rathaus und der Roland zu Bremen sind ein einzigartiges Zeugnis für die bürgerliche Autonomie und Souveränität, wie diese sich im Heiligen Römischen Reich entwickelten“, heißt es in dem Gutachten, das der Entscheidung zugrunde liegt. Darin wird für das Rathaus „die herausragende Form der Architektur der späten Renaissance in Norddeutschland, die so genannte Weser-Renaissance“ ausdrücklich gewürdigt.Nicht zuletzt dieser Architekturstil macht das Rathaus zum Schmuckstück der „guten Stube“, wie die Bremer liebevoll ihren historischen Marktplatz nennen. In der oberen Rathaushalle, dem schönsten und repräsentativsten Festsaal Bremens, tagte früher der Stadtrat. Die Bedeutung von Handel und Schifffahrt zeigt sich bis heute an den Schiffsmodellen, die von der Decke hängen. Ihre Minikanonen konnten bei Feierlichkeiten sogar abgefeuert werden.Exklusive Rathausführungen der Bremer Touristik-Zentrale durch das historische Gebäude vermitteln einen Einblick in die faszinierende Geschichte. Gezeigt werden zum Beispiel die imposante Obere Rathaushalle und die prunkvolle Güldenkammer.

Die Rundgänge finden ganzjährig montags bis samstags zu verschiedenen Zeiten statt und kosten pro Person 5,50.

Weitere Informationen gibt es bei der Bremer Touristik-Zentrale, Tel.: 0421/30800-10 und im Internet unter www.bremen-tourismus.de

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Altstadt von Regensburg

Welterbe und Wirtshausgeschichten


© Stadt Regensburg/Peter Ferstl

Für ein verlängertes Wochenende, einen Kurzurlaub oder einen Tagesausflug gehören UNESCO-Weltkulturerbe-Städte wie etwa Regensburg mit ihrer Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und ihrem mittelalterlichen Flair zu den Lieblingszielen kulturell interessierter Städteurlauber in Deutschland. "Die Regensburger Altstadt mit dem gotischen Dom, der Steinernen Brücke über die Donau und den Festungswerken aus der Römerzeit beherbergt insgesamt knapp tausend Baudenkmäler aus zweitausend Jahren", erzählt Sabine Thiele, Geschäftsführerin der Regensburg Tourismus GmbH.  

Der beste Weg, um dem Herzen und dem Wesen der bayerischen Universitätsstadt näher zu kommen, führt über eine Themenführung. Altes Gemäuer und historische Ereignisse, bewegte Geschichte und amüsante Geschichten, versteckte Hinterhöfe und abgelegene, schmale Gassen: All das wird Besuchern in einem kurzweiligen Rundgang vermittelt. Das ist ein guter Einstieg, hinter die Kulissen der jungen, dynamischen Stadt zu schauen, um sie dann auf eigene Faust und mit vielen Anregungen versehen noch intensiver erleben zu können.  

Regensburger Lebensart hautnah genießen

Regensburg bietet mit 57 verschiedenen Führungen für Entdecker, Genießer und sportlich Aktive eine große Anzahl an Touren für verschiedene Besuchertypen an. Schließlich ist Regensburg nicht nur altehrwürdig, sondern inmitten seiner Bausubstanz zugleich quirlig und modern. Auf dem interreligiösen Stadtrundgang "Grüß Gott, Schalom, Salam" begeben sich die Teilnehmer etwa auf eine Suche nach den Spuren, die die großen Weltreligionen in der Altstadt hinterlassen haben. Den Besonderheiten der regionalen Lebensart kommt man bei den "Regensburger Wirtshausgeschichte(n)" näher. Immer begleitet von qualifizierten Gästeführern, die die Faszination und Geschichte lebendig weitertragen. Auf www.tourismus.regensburg.de gibt es alle wichtigen Informationen zur Stadt und einen Überblick über die Kulturtouren. Das Jahresprogramm ist bei der Tourist Information im Alten Rathaus kostenlos erhältlich, dort können die Touren auch gebucht werden.  

Spannende Ausflüge in die Geschichte

Das Stadtführungsangebot richtet sich an Einzelbesucher und Gruppen. Recht einzigartig dürfte dabei das sprachliche Spektrum sein: Die qualifizierten Gästeführer bieten die Touren in 16 verschiedenen Sprachen und Dialekten - einschließlich der Gebärdensprache - an. Eine besonders spannende Art der Geschichtsvermittlung sind die Angebote für Kids, Teens und Twens. Unter dem Motto "Veni, vidi, vici" geben beispielsweise zwei kostümierte Legionäre lebendige Einblicke in die Alltagswelt der Römer. Den Dominikaner, Gelehrten und Bischof Albertus Magnus lernen junge Leute dagegen im Rahmen einer szenischen Führung kennen. Bewegungshungrige können die Highlights der Stadt auch im Laufschritt beziehungsweise beim "Sight Biking" oder mit dem Segway auf zwei Rädern entdecken.  

Kulturgetränk Bier - nicht nur zum Trinken

Drei Brauereien, eine Vielzahl feinster Bierspezialitäten und ein gemeinsamer Zweck: In Regensburg trinkt man Bier für eine gute Sache. Alle drei Traditionsstätten der Biererzeugung sind Stiftungs-Brauereien und bieten ebenfalls Führungen an. Ihr Erlös fließt gemeinnützigen Zwecken zu. Deshalb - und nur deshalb - trinkt der Regensburger so gerne Bier. Den Rundgang durch die Brauereien lässt man am besten mit einem frischen Schluck besten Regensburger Bieres in einem der zahlreichen bayerischen Wirtshäuser oder im schattigen Biergarten ausklingen.  

Die ostbayerische Stadt lockt mit Museen, Galerien und vielen Veranstaltungen  

Wenn die Tage im Herbst merklich kürzer werden, entfalten viele Städte eine ganz besondere Atmosphäre. "Ohne sommerliche Besucherheerscharen lässt sich etwa ein Rundgang durch die mittelalterliche Altstadt von Regensburg - ob auf eigene Faust oder im Rahmen einer Themenführung - noch intensiver genießen", sagt Sabine Thiele, Geschäftsführerin der Regensburg Tourismus GmbH. Die ostbayerische Welterbe-Stadt lockt Kulturinteressierte und Genussurlauber ganzjährig mit einem abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm.  
Schwungvolles Kulturleben

Regensburg verfügt nicht nur über einen großen Bestand an Baudenkmälern aus 2.000 Jahren Stadtgeschichte, sondern auch über eine vielfältige Galerien- und Museumslandschaft. Das "Kunstforum Ostdeutsche Galerie" beispielsweise beherbergt 2.500 Gemälde und Skulpturen sowie 30.000 Grafiken von Künstlern aus den ehemals deutsch geprägten Kulturräumen im östlichen Europa - darunter von Berühmtheiten wie Lovis Corinth, Käthe Kollwitz und Sigmar Polke. Mit einer umfangreichen Ausstellung vom 23. Oktober 2016 bis zum 26. Februar 2017 würdigt das Museum das Werk des in Rumänien geborenen Schweizer Objektkünstlers Daniel Spoerri, in diesem Jahr Träger des Lovis-Corinth-Preises. Bei den Regensburger Tanztagen vom 5. bis zum 28. November wiederum bringen regionale, nationale und internationale Tanz-Kompanien zusätzlichen Schwung ins Kulturleben der Domstadt.  

Auf www.tourismus.regensburg.de gibt es weitere Informationen zu allen Veranstaltungen und Inspirationen für einen Regensburg-Besuch.

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Detailseite: Welterbe und Wirtshausgeschichten


Deutsche Limes-Straße

Neue Broschüre zu den Museen und Sehenswürdigkeiten entlang des Obergermanisch-Raetischen Limes erschienen

Der Verein Deutsche Limes-Straße hat eine Broschüre herausgegeben, die auf 64 Seiten über alles Wissenswerte rund um das UNESCO-Welterbe Obergermanisch-Raetischer Limes informiert. In der DIN A4 Broschüre werden alle Mitgliedsorte mit ihren Sehenswürdigkeiten vorgestellt sowie die historischen Denkmäler entlang der Deutschen Limes-Straße.  
Den Leser erwarten wunderschöne Orte, an denen das römische Denkmal zu besichtigen und erkunden ist. Ausführlich dargestellt sind auch die zahlreichen Römischen Museen und Museen mit Römerthema mit ihren Öffnungszeiten und Kontaktinformationen. Die Museen sind gerade auch in der Winterzeit lohnenswertes Ausflugsziel.

Die Broschüre steht als kostenfreier Download auf der Homepage unter www.limesstrasse.de zur Verfügung. Unter der Rubrik Infoservice kann die Broschüre zum Preis von 2 € in der Geschäftsstelle bestellt werden.

Information: www.limesstrasse.de

Broschuere.pdf / PDF ( 6.512,7 KB )

Detailseite: Neue Broschüre zu den Museen und Sehenswürdigkeiten entlang des Obergermanisch-Raetischen Limes erschienen


Hamburg - Speicherstadt

DAS MINIATUR WUNDERLAND – EIN WAHR GEWORDENER TRAUM


Petersdom © Miniatur Wunderland Hamburg

Ein bisschen Italien direkt an der Elbe: Der neue Italien-Abschnitt im Minatur-Wunderland der Speichstadt in Hamburg umfasst Rom, die Toskana, das Cinque Terre, Südtirol, die Amalfiküste und Pompeji mit Vesuv.

Venedig wird als separater Abschnitt ca. ein Jahr später folgen. Im vierzehnten  Jahr hintereinander hat das  Miniatur Wunderland 2015 wieder einen Besucherrekord aufgestellt: Rund 1,25 Millionen Besucher haben die Ausstellung besucht.


Rom: Villa Borghese © Miniatur Wunderland Hamburg

Im Dezember 2012 wurde der 10.000.000ste Besucher empfangen. Mit der Fertigstellung des Abschnittes Italien im  September 2016, wuchs die Anlagenfläche auf über 1.490 qm an. Mittlerweile sind dort über 360 Mitarbeiter beschäftigt.


Freizeitpark Pisa © Miniatur Wunderland Hamburg

Damit ist das Miniatur Wunderland nicht nur neben Alster, Musicals und Hafen zu einem der wichtigsten Touristenmagneten Hamburgs geworden, sondern auch zu einem gewichtigen Arbeitgeber.


Bauphase Südtirol © Miniatur Wunderland Hamburg

Informationen: www.miniatur-wunderland.de

Miniatur Wunderland_Pressemappe.pdf / PDF ( 3.638,7 KB )

Detailseite: DAS MINIATUR WUNDERLAND – EIN WAHR GEWORDENER TRAUM


Bamberg

Bamberg für Wanderfans


Das Weltkulturerbe Bamberg für Wanderfans

©FrankenTourismus/BAMBERG TKS/Foto: Holger Leue

Warum das „Fränkische Rom“ nur mit Auto, Bus oder Rad erkunden? Das Weltkulturerbe bietet zahlreiche Möglichkeiten, die Stadt idyllisch und naturnah auf Schusters Rappen zu erkunden und auf kurzen, unterhaltsamen Routen einmal ganz neu in all seinen Facetten zu erleben. So führt der einzigartige Gärtnerstadtrundweg mit rund 20 Themenstationen durch die historische Gärtnerstadt - noch immer ein Geheimtipp und wenig bekanntes Kleinod, ohne das Bamberg wohl kein Weltkulturerbe geworden wäre! Und auch dies weiß vielleicht nicht jeder: Neben dem weitläufigen UNESCO-Weltkulturerbe besitzt Bamberg auf über 10% seiner Stadtfläche viele schutzwürdige Biotope mit seltenen Tier- und Pflanzenarten. Und genau dort verläuft auch ein bestens ausgewiesener Naturpfad – oft direkt vorbei an den bekannten Sehenswürdigkeiten! Wer durch Bamberg auf thematischen Spaziergängen wandelt, erweitert mühelos sein Wissen über die hiesigen Kulturschätze – was manchmal aus sehr speziellen Blickwinkeln geschieht: So führt z. B. die Route des barrierefreien Fluss-Erlebnis-Pfades am Flussverlauf der Regnitz entlang und erklärt dabei die historische Bedeutung des Wassers für das Leben und die spezifische Entwicklung dieser einzigartigen Stadt.   Der neue, kostenfreie Wanderführer für Bamberg ist der perfekte Tourenbegleiter für unterwegs wie zur Vorabinfo. Bei der Zusammenstellung der Routen stehen echte Naturerlebnisse, kulturelle und historische Momente sowie kulinarischen Entdeckungen im Mittelpunkt, wobei die Palette von Stadtspaziergängen bis hin zu richtigen Wanderungen unterschiedlicher Länge und Intensität reicht. Besonderes Extra: Ein GPX-Track kann bequem aufs Smartphone geladen werden!  

Prospekt, Paketreise und weitere Infos:
BAMBERG Tourismus BAMBERG Tourismus & Kongress Service, www.bamberg.info
PM_Bamberg_fuer Wanderfans.doc / DOC ( 72,5 KB )

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©FrankenTourismus/BAMBERG TKS/Foto: Holger Leue

Detailseite: Bamberg für Wanderfans


Essen – Zeche Zollverein

Outdoor-Angebote auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein


© Frank Vinken / Stiftung Zollverein

Den Herbst aktiv genießen: Das UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen bietet viele verschiedene Möglichkeiten, die beeindruckende Industriearchitektur der Zeche und Kokerei Zollverein unter freiem Himmel zu entdecken.


© Jochen Tack / Stiftung Zollverein

Bei den Angeboten von Soccer-Golf über Fahrradführungen und Sightjogging bis hin zu Naturführungen ist für jede Generation etwas dabei. Informationen zu allen Angeboten erhalten Besucher unter www.zollverein.de.

160809_Outdoor_Herbst.pdf / PDF ( 100,4 KB )
160809_Outdoor_Herbst.docx / DOCX ( 14,1 KB )

Die Bilder sind für die redaktionelle Nutzung freigegeben, bitte beachten Sie das Copyright:
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Detailseite: Outdoor-Angebote auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein


Wieskirche

Pilger-Wander-Weg Heilige Landschaft Pfaffenwinkel


Copyright: Wolfgang Ehn

Der Pfaffenwinkel, voll sinnlicher Schönheit mit all seinen Kirchen, Klöstern und Kraftorten in der Natur, lässt immer wieder ein tiefes Empfinden entstehen, an einem besonderen Ort dieser Erde zu sein. Dieses Gefühl begleitet und erfüllt den Wanderer und Pilger entlang der drei Schleifen des Pilger-Wander-Weges Heilige Landschaft Pfaffenwinkel – verbinden diese Schleifen doch die schönsten sakralen und natürlichen Kraftplätze der Region, darunter auch das UNESCO Welterbe Wieskirche, die seit Jahrhunderten Wallfahrer aus ganz Europa anzieht.

Heilige Landschaft Pfaffenwinkel.docx / DOCX ( 116,0 KB )
Heilige Landschaft Pfaffenwinkel - Saisonauftakt und Pilgertage.docx / DOCX ( 96,0 KB )

Detailseite: Pilger-Wander-Weg Heilige Landschaft Pfaffenwinkel


Studie "World Heritage and Tourism in a Changing Climate" warnt vor Risiken

Klimawandel bedroht UNESCO-Welterbestätten

Der Klimawandel ist eines der größten Risiken für Welterbestätten. Das stellen die Autoren der Studie "World Heritage and Tourism in a Changing Climate" fest. Sie wurde von der UNESCO, dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und der "Union of Concerned Scientists" (UCS) erstellt. "Wir müssen die weltweite Bedrohung von Welterbestätten durch den Klimawandel besser verstehen und entsprechende Maßnahmen ergreifen", sagte Dr. Mechtild Rössler, Direktorin des UNESCO-Welterbezentrums. "Wie die Ergebnisse der vorliegenden Studie zeigen, müssen unsere Klimaschutz-Anstrengungen gemäß Pariser Klimaabkommen den Temperaturanstieg auf deutlich unter zwei Grad begrenzen, um unser Welterbe für aktuelle und künftige Generationen zu erhalten." Die UNESCO/UNEP/UCS-Studie untersucht die Risiken beispielhaft anhand von 31 Weltnatur- und Kulturerbestätten in 29 Ländern. Risiken sind unter anderem steigende Temperaturen, schmelzende Gletscher, steigender Meeresspiegel, extreme Dürren und längere Waldbrandsaisons. Die Auswirkungen des Klimawandels können dazu führen, dass viele Welterbestätten ihren außergewöhnlichen universellen Wert verlieren. Das könnte auch den Tourismus und die wirtschaftliche Entwicklung von Welterbestätten insbesondere in Entwicklungsländern erheblich beeinträchtigen, so die Warnung der Autoren. Dennoch werde der Klimawandel in Managementstrategien von Welterbestätten und in der Entwicklung touristischer Nutzungskonzepte zu wenig berücksichtigt. Die Studie dokumentiert den Einfluss des Klimawandels auf weltbekannte Touristenziele wie dem italienischen Venedig, Stonehenge in Großbritannien, den Galapagos-Inseln von Ecuador, der südafrikanischen Landschaft Cape Floral, der Hafenstadt Cartagena in Kolumbien und dem japanischen Shiretoko-Nationalpark. Auch die grenzüberschreitende Welterbestätte Wattenmeer wird vom Klimawandel betroffen sein, zum Beispiel durch den steigenden Meeresspiegel und durch zunehmende Stürme. Eine Abnahme der Landfläche könnte beispielsweise die Nahrungssuche für Vögel erschweren. Bisher ist das Wattenmeer eines der vogelreichsten Gebiete weltweit. Derzeit besuchen laut Studie jährlich etwa 10 Millionen Menschen die Stätte und verantworten damit Einnahmen von 3 bis 5 Milliarden Euro.

Weitere Informationen:

Studie "World Heritage and Tourism in a Changing Climate" (PDF)
http://www.unesco.de/fileadmin/medien/Dokumente/Welterbe/WHC_Tourism_Climate_Change.pdf
Webseite "Klimawandel und Welterbestätten" (in englischer Sprache)  
http://whc.unesco.org/en/climatechange/
DUK-Webseite UNESCO-Welterbestätte Wattenmeer  
http://www.unesco.de/index.php?id=welterbe-wattenmeer

Pressekontakt:
Deutsche UNESCO-Kommission
Pressesprecherin
Katja Römer
Telefon: 0228-60497-42
E-Mail: roemer@unesco.de

Detailseite: Klimawandel bedroht UNESCO-Welterbestätten


Neues 3D-Modell gibt Blinden und internationalen Gästen Einblicke in das UNESCO Weltnaturerbe

Nationalpark Zentrum Kellerwald ist barrierefrei und mehrsprachig



„Wir möchten allen Besucherinnen und Besuchern des NationalparkZentrums Kellerwald ermöglichen, sich über das Weltnaturerbe Buchenwälder zu informieren. Hierzu zählen auch Menschen mit Behinderung und Gäste aus dem Ausland. Für diese Zielgruppe wurde nun ein einzigartiges 3D-Audio-Modell entwickelt“, erklärte Hessens Umweltministerin Priska Hinz heute im NationalparkZentrum in Vöhl. Hier wurde das 3D-Modell dem Nationalparkbeirat und der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit Hilfe von tastbaren Elementen, Sprachinformationen, speziellen Funkkopfhörern und Erläuterungen in Blindenschrift können sich Menschen mit Einschränkungen über die sogenannten Points of Interest des Weltnaturerbes im Nationalpark Kellerwald-Edersee informieren...



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