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Mitten in Berlins auf einer Spreeinsel liegt Arkadien - eine Tempelstadt der Künste. Das im Jahr 1830 nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel erbaute Alte Museum war der erste Bau auf der Museumsinsel und das erste öffentliche Museum Preußens.
Ihm folgten 1859 das Neue Museum, 1876 die Alte Nationalgalerie, 1904 das Bode-Museum und 1930 das Pergamonmuseum. Das weltweit einmalige Museumsensemble mit seinen fünf tempelartigen Museumsbauten birgt Schätze aus 6.000 Jahren Menschheitsgeschichte.
1999 zum UNESCO-Welterbe erklärt, ist die Berliner Museumsinsel das Herzstück der Berliner Museumslandschaft und Europas größtes kulturelles Investitionsprojekt. Im Dezember 2001 wurde die Alte Nationalgalerie mit Meistern des 19. Jahrhunderts wiedereröffnet. Die glanzvollen Wiedereröffnungen des Bode Museums im Oktober 2006 und des Neuen Museums im Oktober 2009 wurden zu Publikumserfolgen von unerwartetem Ausmaß. Das Neue Museum war nach schweren Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg rund 60 Jahre als Kriegsruine im Stadtbild verblieben. Seit 2003 wurde es unter Leitung des britischen Stararchitekten David Chipperfield aufwändig restauriert und wiederhergestellt.
Chipperfield ergänzte die erhaltenen Restbestände des Museums mit moderner Architektur. Dadurch gelang ihm ein wunderbarer Dialog zwischen klassizistischer und zeitgenössischer Formensprache. Das Neue Museum beherbergt nun wieder das Ägyptische Museum mit der weltberühmten Büste der Nofretete, das Museum für Vor- und Frühgeschichte sowie ausgewählte Objekte der Antikensammlung. In den kommenden Jahren wird das Museumsensemble ergänzt um ein zentrales Eingangsgebäude, die James Simon-Galerie. Eine archäologische Promenade wird die einzelnen Häuser räumlich und thematisch miteinander verbinden und den Besuchern ein einzigartiges Panorama der Kulturen der antiken, abendländischen Welt bieten.
Bode-Museum - Gesamtansicht
Panoramen von der Museumsinsel auf deutschland-tourismus.de
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