Bischöfliche Pressestelle Hildesheim
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Dom und Michaeliskirche in Hildesheim

St. Michaelis und der Dom St. Mariä Himmelfahrt zu Hildesheim bei Hannover sind zwei herausragende Beispiele frühromanischer Baukunst. Die beiden Kirchenbauwerke symbolisieren die Blüte religiöser Kunst im Heiligen Römischen Reich, legen Zeugnis von der Schaffenskraft des Bischofs Bernward ab und beeindrucken mit weltbekannten historischen Kunstschätzen.

St. Michaelis und der Mariendom sind zwei herausragende Beispiele romanischer Baukunst und legen ein außergewöhnliches Zeugnis von der religiösen Kunst im Heiligen Der erste Dombau an der Stelle des Hildesheimer Doms St. Mariä Himmelfahrt entstand bereits 872. Die dreischiffige Basilika des Mariendoms gehört damit zu den ältesten Bischofskirchen Deutschlands und Europas, fertiggestellt wurde sie im Jahr 1061. Neben der herausragenden Architektur sind es vor allem die Kunstschätze, die Sie gesehen haben sollten, etwa die Bernwardstür aus dem Jahre 1015 mit Darstellungen aus der Heilsgeschichte oder die Christussäule aus dem Jahre 1020, auf der die Taten Christi gezeigt werden. Beide stammen aus der Zeit des Bischofs Bernward und sind ebenfalls Teil des UNESCO-Welterbes. Und auch an seinen Außenmauern wartet der Dom mit einer wirklichen Sehenswürdigkeit auf: Ein der Legende nach schon tausend Jahre alter Rosenstock wächst dort – das eigentliche Wahrzeichen der Stadt Hildesheim. Noch einige Jahrzehnte früher als der Dom, im Jahre 1022, wurde die St. Michaeliskirche geweiht. Sie gilt vielen als die schönste frühromanische Kirche Deutschlands und als Schlüsselwerk mittelalterlicher Bau- und Handwerkskunst. Die Basilika, ein verschachtelter Bau mit vielen Rund- und Ecktürmen, von den Hildesheimern schlicht „Himmelsburg“ genannt, thront über der historischen Altstadt und ist nicht zuletzt für ihre Holzdecke aus dem 13. Jahrhundert berühmt. Hier, im Mittelschiff des Langhauses, haben unbekannte Meister auf 1.300 Eichenbohlen den Stammbaum Christi gemalt, ein nördlich der Alpen einzigartiges Kunstwerk und herausragendes Zeugnis romanischer Kirchenmalerei.


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