UNESCO-Welterbe Hufeisensiedlung in Berlin-Neukölln

Ferienwohnung "TAUTES HEIM" GEWINNT BERLINER DENKMALPREISE

                              

"Tautes Heim" im UNESCO-Welterbe Hufeisensiedlung in Berlin-Neukölln wird am 14.11. mit dem Berliner Denkmalpreis, der "Ferdinand-von-Quast-Medaille 2013" ausgezeichnet. Bereits im Juni wurde das Projekt mit dem "European Union Prize for Cultural Heritage / Europa Nostra Award 2013" geehrt. Die lokale Preisverleihung wird am 8.12. auf Schloss Britz in Berlin-Neukölln stattfinden.

Das für 1-4 Personen ausgelegte Ferienhaus "Tautes Heim" in Berlin-Neukölln ist Architektur- und Designgeschichte zum Anfassen und einer der Preisträger der diesjährigen Verleihung des Berliner Denkmalpreises – der nach dem ersten preußischen Staatskonservator benannten "Ferdinandvon-Quast-Medaille". Das denkmalgeschützte Haus ist Teil der in den 1920er Jahren vom Architekten Bruno Taut entworfenen Hufeisensiedlung im Süden Berlins. Das Denkmalensemble gilt als Schlüsselwerk und Meilenstein des städtischen Wohnungsbaus und wurde 2008 als Teil der "Siedlungen der Berliner Moderne" zum UNESCO-Welterbe ernannt.Für besonders interessierte Besucher gibt es in der wohl bekanntesten der sechs Berliner Welterbesiedlungen jetzt einen Ort, wo sie die hohe Wohnqualität der Bauten des für seine Farbgebung berühmten Architekten in einem zeittypischen Ambiente individuell erleben und sich einige Tage in ein Haus mit Garten und Terrasse einmieten können.Das von den Eigentümern, Landschaftsarchitektin Katrin Lesser und Grafik-Designer Ben Buschfeld, in Anlehnung an den Namen des Architekten augenzwinkernd "Tautes Heim" getaufte Ferienhaus ist ein Kleinod mit dem Charakter eines Museums, dabei aber voll funktionstauglich ausgestattet.Bereits zur Erbauungszeit zwischen 1925-30 machte die Redewendung "seine Wohnung tauten" die Runde. Gemeint waren, die Reduktion auf das Wesentliche, der Glaube an die Kraft der Farbe und der Verzicht auf unnötigen Zierrat in den Wohnstuben der Weimarer Republik. Zwei Jahre dauerte es, bis die beiden Eigentümer auf Basis sorgfältiger Recherchen und ohne öffentliche Fördermittel die typischen Innenraumfarben und die historische Ausstattung wieder auferstehen lassen konnten. Anschließend möblierten sie das Haus mit viel Liebe zum Detail komplett im Stil der 1920er Jahre. Der Garten erhielt wieder die typische Bepflanzung mit Obstbäumen, Liguster- und Rosenhecken.

PM_TautesHeim_EuropaNostraAward_Local_DE.pdf / PDF ( 70,8 KB )
PM_TautesHeim_Quast-Medaille_DE.pdf / PDF ( 42,3 KB )


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