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Alte Buchenwälder

Fünf ausgewiesene Schutzgebiete repräsentieren wertvolle Restbestände großflächiger naturnaher Buchenwälder in Deutschland.

Die deutschen Buchenwaldgebiete erstrecken sich über den Nationalpark Jasmund und Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern, Grumsiner Forst in Brandenburg, Nationalpark Kellerwald-Edersee in Hessen und Nationalpark Hainich in Thüringen. Sie gehören zu den alten Buchenwäldern, die vor 6.500 Jahren zu 40% den europäischen Kontinent bedeckt haben und ergänzen das grenzüberschreitende Weltnaturerbe „Buchenurwälder in den Karpaten“ der Slowakei und Ukraine. Unterschiedliche Ausprägungen der Standorte und Formen entsprechen der biogeografischen Geschichte der Buchenwälder in den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel. Naturnahe Tiefland-Buchenwälder in Höhen bis knapp über 600 m gibt es weltweit nur noch in Deutschland. Die Baumbestände sind teilweise Jahrhunderte alt und bieten mit Totholz und natürlichen Höhlen ideale Lebensräume für Fledermäuse, Höhlenbrüter und andere Lebewesen und fördern damit die Artenvielfalt. Rund 10.000 verschiedene Tier-, Pflanzen- und Pilzarten sind in den Buchenwäldern beheimatet. Wander- und Naturliebhaber finden hier ein ideales Refugium und können auf Baumkronenpfaden die Wipfel von oben betrachten.


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